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Interessanter Artikel zur Hömöopathie

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Markus
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BeitragInteressanter Artikel zur Hömöopathie

 (p16780)
Verfasst am: 27. Aug 2005, 00:20
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,371586,00.htmlLink verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet
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Charly
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 (p16980)
Verfasst am: 03. Sep 2005, 17:44
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Ich bin zwar kein Homöopathie-Anhänger, doch muss ich sagen, dass mein Urteil über diese Studie ebenfalls vernichtend ausfällt!

Zum einen glaube ich nicht, dass man die Homöopathie als Ganzes überprüfen kann, sondern immer nur einen bestimmten Teilaspekt. Alle Medikamente gleichzeitig aus einer Metaanalyse ziehen zu wollen - da ist die Fragestellung reichlich überzogen.

Zum zweiten, eine Zweitbeurteilung von Studien aus der Ferne ist eine wackelige Sache, viele Details sind nicht zugänglich. Schwächen findet man bei Krebsstudien immer, auch wenn es um schulmedizinische Medikamente geht, weil das alles nicht so einfach ist.

Zum dritten, Komplementärmedizinen sind in der Regel hochkompliziert und erfordern genauso wie "die Schulmedizin" jahrelange Ausbildung und Erfahrung. Statt sich das anzutun, degradieren viele Hausärzte die Komplementärmedizin zur Modeerscheinung. Da werden zwei, drei Wochenendseminare besucht und man bezeichnet sich damit als Homöopath oder als TCM-Therapeut oder Sonstwas-Practionner. Wenn solche Leute bei diesen Studien in irgendeiner Form involviert sind: kein Wunder!

Zum vierten, das Herumreiten auf dem leidigen Placebo-Effekt. Kurzfristig mag es den schon geben. Mittel- und langfristig verliert sich der. Sonst wäre das ja fein - man könnte diese vielen teuren Medikamente abschaffen und stattdessen gibt es ein bisschen Hypnose und ein paar bunte Pillen und Gespräche ...

undsoweiter.

Überbewerten muss man diese Richtungen deshalb auch nicht. Ich sehe nur zu wenig ernsthafte Grundlagen, um sie seriös zu beurteilen.

Grüße Charly
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kasparinOffline
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 (p17014)
Verfasst am: 05. Sep 2005, 13:34
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Danke Charly, der Beitrag entspricht meiner Kritik an den schnoddrigen Spiegel-Ergüssen. Sie hängen ihre Fähnchen nach dem Wind. Heute ist Kritik an allen alternativen Heilmethoden angesagt. Wie sollten sonst auch die Pharma-Konzerne, die Kliniken mit ihren OP-Wütereien auf ihre Kosten kommen. (Auf unsere Kosten!)
Mit freundlichen Grüssen kasparin
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Markus
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 (p17025)
Verfasst am: 05. Sep 2005, 22:02
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Das sind keine "schnoddrigen Spiegel-Ergüsse".

Der ursprüngliche Artikel steht in "The Lancet", die weltweit seriöseste Medizinzeitschrift.
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 (p17028)
Verfasst am: 06. Sep 2005, 08:21
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Dieweil die Spiegel-Schreiberlinge das kritiklos übernehmen. Das ist auch nicht besser.
Gruss kasparin
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HaraldOffline
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 (p17034)
Verfasst am: 06. Sep 2005, 09:55
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Hallo,
also ich habe mal das Thema hier ins Talk-Forum verschoben, weil es ja nicht primär um die Schilddrüse geht.

Also ich bin kein Freund des Spiegels und ärgere mich auch sehr oft, wenn ich mich doch mal dazu hinreißen lassen habe, ihn zu kaufen.

Dem Spiegel zu unterstellen, er würde einseitig für die "Pharma-Konzerne"-Partei nehmen, trifft nun aber gerade nicht auf diese Spiegel-Ausgabe zu (Achtung, die gedruckte Ausgabe ist mit der Online-Ausgabe nicht identisch).

Der Aufmacher des Spiegels Nr. 35/2005 (Online: Das Geschäft mit der überflüssigen Medizin) richtete sich nicht primär gegen Alternativ-/Komplementärmedizin sondern gerade gegen die Schulmedizin, deren Häufigkeit von einigen Operationen nicht von wissenschaftlicher Erkenntnis sondern von "Moden" abhängt. Im Spiegel-Titel Artikel wird so auch von der Schulmedizin eine Überprüfung von althergebrachten Operationstechniken nach ihrem Nutzen und ebenso Zurückhaltung bei neuen Techniken/Therapien, bevor nicht der Nutzen auch über Studien erwiesen ist, eingefordert. (Ausnahme siehe Monitorbeitrag vom 2.12.04 zu Contergan und mein Kommentar dazu).
Viele Therapien/Diagnosen - gerade wenn es nicht um Leben oder Tod gehe - würden auf Irrtürmern, Trugschüssen und finanziellen Interessen beruhen (ebenda. S.134).


Auch im Online-Artikel des Spiegels Homöopathie beruht auf Einbildung wird der Kommentar des The Lancet gebracht, der bei Leibe nicht nur die Homöopathie kritisiert, sondern vor allem die Mißstände der Schulmedizin dafür verantwortlich macht, dass sich Patienten der alternativ Medizin zu wenden.

Was die Berner Forscher bei Ihrer Meta-Analyse (Auswertung von anderen Studien ) zur Homöopathie gemacht haben, ist die vorhandenen Studien nach heute anerkannten Qualitätskriterien zu überprüfen.

Weil diese Qualitätskriterien sich inzwischen allgemein durchgesetzt haben, gibt es eben inzwischen ein anderes Phänomen (was Alternativ- und Schulmedizin) gleichmaßen betrifft, dass Studien erst nach Abschluss veröffentlicht werden, wenn sie positiv ausfallen, und wenn sie negativ ausfallen, werden sie verschwiegen.

Aus diesem Grunde gibt es inzwischen eine Reihe von Initiativen, deren Ziel es ist, dass alle Studien schon bei Studienbeginn öffentlich registriert werden müssen.
(siehe Link innerhalb des ForumsBeitrag )


Viele Grüße
Harald
_________________
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Zuletzt bearbeitet von Harald am 07. Sep 2005, 09:55, insgesamt einmal bearbeitet
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kasparinOffline
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Anmeldung: 06.06.05
Beiträge: 54
CA 1988, 4 RJ-Therapien
weiblich60+
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 (p17035)
Verfasst am: 06. Sep 2005, 10:53
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Lieber Harald,

schön, daß Du uns darauf aufmerksam machst, daß es inhaltliche Unterschiede zwischen dem Artikel im Spiegel und dem Online-Verschnitt gibt. Deine Recherchen sind eben gründlicher, für mich dadurch akzeptabler. Nun muß ich warten, bis ich im Wartezimmer genau diese Ausgabe in die Finger bekomme.
Nichtsdestotrotz mißfällt es mir, wenn hier solche Brocken ins Forum geschmissen werden, die lediglich zur allgemeinen Verunsicherung beitragen (wie dieser online-Auszug).
Ich kann das beurteilen aus langer leidvoller Erfahrung, denn 1988 waren die Krebspatienten noch allerlei ominösen (schulmedizinischen) Behandlungen ausgeliefert. Die Bestrahlungseinheiten waren noch so brutal, daß wir alle mit Hautverbrennungen (noch heute) durch die Gegend laufen. Und glücklich waren diejenigen, die andere Hilfen zur Verfügung hatten. (Mistel, Homöopathie etc.) Es waren keine Ersatzmedikationen, eher dienten sie zur Linderung.
In diesem Sinne, für heute herzliche Grüsse,
kasparin
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Markus
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Beitrag@kasparin

 (p17055)
Verfasst am: 07. Sep 2005, 00:13
Antworten mit Zitat

"Wie sollten sonst auch die Pharma-Konzerne, die Kliniken mit ihren OP-Wütereien auf ihre Kosten kommen. (Auf unsere Kosten!) "

Ich denke, gerade solche Aussagen tragen zur allgemeinen Verunsicherung am ehesten bei.

Ich nehme jeden Morgen eine Tablette vom Pharma-Konzern.
Ich habe kürzlich eine "OP-Wüterei" hinter mir.
Ich lebe, und bin gesund, glücklich und froh darüber.

Mit Mistel und Homöopathie wäre ich jetzt tot.
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Charly II
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BeitragHallo

 (p17141)
Verfasst am: 10. Sep 2005, 20:37
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Also ich kritisiere dezidiert das Studiendesign und die Vorannahmen auf denen es basiert.

Ich bin auch überhaupt nicht gegen die Schulmedizin, ganz im Gegenteil, das wäre ein Selbstmordprogramm. Aber: mit so einem Unsinn hätte man kein noch so minderwertiges schulmedizinisches Mittel ernsthaft kritisieren dürfen!

Ich nehme an, das viele Komplementärmittel vielleicht im Bereich von ein paar Prozenten oder darunter wirken, und vielleicht erst nach längerer Zeit der Einnahme, also potentiell prophylaktischen und stärkenden Wert haben, manche aber vielleicht langfristig gesehen keinen geringen! Das lässt sich nicht mit den üblichen Trials statistisch festnageln. Wenn synergistische Effekte da sind, schon gar nicht mehr.

Es gäbe einfachere und sichere Möglichkeiten, den Wert der unterschiedlichen Komplementär- und Alternativmethoden zu prüfen.
Man käme m. E. am ehesten mit einer groß angelegten prospektiven Studie an die Daten. Man gebe den Leuten Geld, das sie nach Belieben für Komplementärmedizin ausgeben sollen, dafür müssen sie bei der peinlich genauen Dokumentation mitmachen, was sie alles tun, wie sie leben, Befunde hergeben und ergänzende Untersuchungen durchführen, usw. Ähnlich wie bei Lifestyle-Studien. Schon nach ein paar Jahren könnten Zwischenergebnisse da sein, aus dem Krankheitsverläufen sieht man schon Unterschiede zwischen den verschiedenen Methoden, vorausgesetzt, dass nicht alle gleich wirksam oder unwirksam sind, was ich aber nicht glaube.

Grüße Charly II
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Gast
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 (p17142)
Verfasst am: 10. Sep 2005, 20:52
Antworten mit Zitat

Hallo Kasparin,
ich hoffe, es entsteht eine gute Kooperation zwischen diesen Richtungen, es sollen ja auch viele Komplementärmedizinen schulmedizinische Nebenwirkungen gut abfedern können.
Liebe Grüße
Charly II
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Gast
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 (p37792)
Verfasst am: 02. Dez 2006, 18:10
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Bitte nicht vergessen, das Homöopathie kein geschützter Begriff ist.
Hersteller können nach Lust und Laune ihre Präparate homöopathisch nennen,
Im Prinzip kann man auf 500mg Aspirin Tabletten ein "Homöopathisch" Etikett kleben, ohne das dagegen vorgegangen werden kann.
Folgerichtig enthalten einige hom. Präparate sehr wohl wirksame dosierungen im klassisch schulmedizinischem Sinne.
Das erschwert vergleichende Studien ein wenig.
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EntchenOffline
Anmeldung: 28.06.03
Beiträge: 447
PapCa T2 2002, Eins....
Hessen
weiblich50+
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BeitragHomöopathie

 (p37850)
Verfasst am: 03. Dez 2006, 18:45
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Hallo,

diese Diskussionen um die Wirksamkeit der Homöopoathie wird es immer geben. Ich kann dazu nur sagen, mir ist es sowas von egal, was der Spiegel oder wer auch immer dazu schreibt und ob es alles nur pure Einbildung ist oder nicht, solange ich zum Hömöopathen gehe, dort ein nicht schadendes Mittel bekomme und meine Beschwerden nach der Behandlung weg sind. Wenn es dann nur der Placebo-Effekt ist, soll es mir recht sein, Hauptsache ich bin mein Zipperlein auf Dauer los.

Viele Grüße
Entchen
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seestern
Thyreoidektomie/Hypo...
Wittmund
weiblich
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 (p38901)
Verfasst am: 31. Dez 2006, 21:33
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Hallo
dazu habe ich auch noch meinen Senf hinzuzugeben.
Warum geht man so gegen an? Als alleinige Therapie für Krebs ist es gefährlich.Aber die ganzen Nebeneffekte, wie zum Beispiel bei mir Gelenke, Muskeln, Schlaf ,Verdauung, Blase sind verschwunden. Und noch etwas: ich bin vor 8 Jahren auf fehlerhaftes Anraten des Gyn. sterilisiert worden, der Bauchschnitt geht einmal komplett von rechts nach links. Angeblich hätte er mir so besser bei meinem Hormonchaos helfen können.Ganze 8 Jahre habe ich nicht gemerkt , wenn ich zur Toilette musste, nur wenn es ganz arg auf den Schliessmuskel drückte. Der Bauch war ständig eiskalt.Bei Kälte draussen, also im Winter, war es kaum erträglich. Mit Wärmflasche habe ich mir zig - Mal die Haut verbrannt. Ich habe sie nicht gespürt.
Und nun , nach der Gabe von ein paar Globuli, ist der Bauch wieder warm , ich habe Gefühl drin und ich bin wieder sauber. Denn ich merke wieder rechtzeitig, wenn ich zur Toilette muss. Und was bin ich gelaufen, zu Urologen und co. Ausser, dass mir von den Medikamenten , die ich von denen bekam, übel bis zum äussersten wurde, hatte sich nichts geändert.
Ich bin glücklich darüber, das könnt Ihr mir glauben. Ich kann mich endlich wieder freier bewegen, ohne ständig nach Toiletten Ausschau halten zu müssen oder der nächsten Baumreihe.
Dran geglaubt habe ich auch nicht, aber ich habe mich darauf eingelassen.
Und die Wirkungen waren absolut heftig. kaum , dass ich die Globuli genommen hatte, löste sich die Blase ein letztes Mal explosionsartig und es war vorbei. Bin nun ein Jahr dabei und eigentlich habe ich dadurch ein plus an Lebensqualität.Nur meine alte Power hat es auch nicht zurückgegeben.
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Tvista06Offline
Anmeldung: 26.09.06
Beiträge: 248
Pap. SD-CA, Hashimoto
bei Bremen
weiblich40+
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 (p38918)
Verfasst am: 01. Jan 2007, 19:51
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Kann Seestern nur beipflichten. Habe auch nur positive Erfahrungen mit der Homöopathie und meinem Homöopathen (Arzt und Homöopath) gemacht. Dank ihm ist überhaupt nur mein SD-Krebs diagnostiziert worden, mein damaliger HA hat es nämlich 'verschlafen'...

Und dank der Unterstützung der Kügelchen habe ich auch diese Krankheit und ihre Nebenwirkungen bis jetzt ganz gut überstanden.

Selbstverständlich ersetzt Homöopathie in vielen Fällen nicht die Schulmedizin. Mein Homöopath war es zB. auch, der mir die RJT als sinnvolle Therapie bei SD-Krebs dringend empfahl, obgleich ich es erst nicht wollte und bezweifelte... Es gibt also durchaus verantwortungsvolle Homöopathen, auch wenn das hier im Forum immer anders dargestellt wird, was ich persönlich SEHR schade finde !!! Rolling Eyes

Seestern, Du brauchst etwas Geduld. Sicherlich machst Du auch eine Konstitutionsbehandlung ? Da dauert es einfach etwas. Von Deiner Power kommt sicherlich vieles zurück, laß' Dir einfach ein bisschen Zeit !

Ich bin jetzt im fünften Jahr meiner Konstitutionsbehandlung und es hat sich gaanz viel bei mir getan in den Jahren, unabhängig von meinem SD-Krebs...

Sicherlich gibt es viele Scharlatane gerade auf diesem Gebiet (leider !!!), aber deshalb gleich die ganze Homöopathie zu verdammen, halte ich für dumm ! Nur weil mancher die Wirkweise vielleicht nicht logisch nachvollziehen kann, heißt das ja noch lange nicht, dass es nicht wirkt !!! Wink

Nix für ungut, gutes neues Jahr ! Wink

Tvista
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seestern
Thyreoidektomie/Hypo...
Wittmund
weiblich
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 (p38921)
Verfasst am: 01. Jan 2007, 21:09
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Zeit lassen.....

seit Beginn der Erkrankung, also mit den ersten Anzeichen,wo ich immer mehr an Gewicht zunahm und mich insgesamt veränderte, sind inzwischen 13 Jahre vergangen. Seit der endgültigen Diagnosestellung auch schon wieder 5 Jahre. Die Jahre vergehen, und manch ein Tag ist so mühselig.
Da fällt Geduld haben sehr schwer.Ich bin nun 42 und fühle mich einfach nicht mehr als das , was ich bin. Alles hat sich geändert.Wenn man mal zwei Fotos vorher/nachher nebeneinander hält, sieht man es deutlich. Manchmal sind es undefinierbare Schmerzen, die ich als Körperschmerzen bezeichne. Dann ist es die Luft,der Wechsel zwischen zwei Orten, wo ich dann erst mal brauche, um wieder atmen zu können. Denn ich habe Druck ohne Ende auf die Schilddrüse. Und keiner weiss mir da zu helfen. Wir haben schon so oft die Dosierung geändert. Dann ist eine zeitlang Ruhe und es fängt von vorne an. Dann bei Anstrengung fängt die Nebenniere /Niere an zu schmerzen. Die Muskulatur in den Beinen hält nicht trotz Trainings, ich falle-breche mir die Knochen.Zum wiederholten Mal meinen Steiss. ....
Die Konstitutionsbehandlung läuft nun fast ein Jahr.Und ich habe gerade auf die Ortsangabe bei Dir geachtet, es kann durchaus sein, dass es der Ehemann oder Lebensgefährte ist von meiner Homöopathin.

Im Endeffekt ist es mir egal, nur ich möchte noch ein wenig mehr zurück auf meinen alten Stand. Dafür habe ich auch bereits die Osteopathie und die Akupunktur genutzt.
Und wieviel ist es wert,wenn man nachts wieder schlafen kann? Ich glaube, das kennen viele.
Ich wünsche uns allen, mich mal mit eingeschlossen, dass dieses Jahr besser wird. Keine bösen Überraschungen, weniger Schmerzen, weniger Quälerei, mehr Beweglichkeit.
So stelle ich mir ein positives Jahr vor.
Es grüsst ganz herzlich der
Seestern
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