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Radiojodtherapie (RJT) – Erfahrungsberichte aus den Kliniken

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Olivia
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SD-Ca. 2003, M. Basedow
Hamburg
weiblich30+
Beitrag:

BeitragHamburg - Uniklinik Eppendorf (UKE), RJD im Dezember 2003

 
Verfasst am: 13. Dez 2003, 14:45
Antworten mit Zitat

Drei Monate nach der meiner RJT stand nun die 1. RJD an. Also auf in die Uniklinik Eppendorf (Hamburg), gleiche Stelle, gleiche Welle. Ich freute mich fast darauf, weil mir diese Warterei in UF doch ganz schön auf den Keks gegangen war und ich sehr gerne wissen wollte, ob nun eine 2. RJT sein muß oder nicht. Die wäre dann gleich im Anschluß gemacht worden, genug Klamotten hatte ich schon mit.

Zu meiner Freude war inzwischen statt der beiden Stationsärzte vom letzten Mal ein anderer für die Station zuständig, den ich bislang nur von Voruntersuchungen her kannte. Die beiden anderen waren auch OK, aber diesen hier fand ich am nettesten und auch kompetent.
Klappte alles super, er erklärte mir viel von sich aus und ich habe ihn noch mit Fragen bombardiert, die er mir geduldig und ausführlich beantwortete. Und das, obwohl er sich selbst sichtlich krank und erkältet über die Station und den Arbeitstag schleppte.


1. Tag (Aufnahmetag): Die Voruntersuchungen, Blutabnahme und der ganze Tralla gingen wieder ratzfatz vonstatten, man kommt nach der Aufnahme nicht mal zum Hinsetzen. Fand ich aber wieder sehr angenehm, daß alles zügig + gut organisiert klappt, nicht alle paar Stunden jemand einzeln angekleckert kommt, der noch ne Aufnahme machen will. So konnte ich vor der Kapseleinnahme auch nochmal rausgehen.
Dann alles wie gehabt, gegen 14 Uhr Visite mit Stationsarzt und Prof., gegen 14: 30 dann Kapseleinnahme (185 Mbq). Ein Ablaufplan für die Einzeltage liegt im Zimmer aus, ist ein Standardteil mit Visite-, Essens - und sonstigen Zeiten. Ich hatte ein Dreierzimmer für mich, was ich nett fand. Einen entsprechenden Wunsch nach einem Einzelzimmer hatte ich angemeldet, konnte man mir nicht versprechen, aber es hat geklappt.

2. Tag: Eine nette MTA versuchte mich morgens 2mal aus meinem UF-Schlaf-Koma wach zu kriegen, um 2 kleine Aufnahmen zu machen. Naja, sie ist gescheitert und meinte, wir machen das mittags. Das klappte dann auch. Sie hat das locker mit Humor gesehen und wir haben uns über meine UF-Tranigkeit kaputt gelacht.
24 Stunden nach meiner Bestellung eines Fernsehers kam dann auch der Fernsehmensch angetrödelt, auch da hatte sich nichts verändert.

3. Tag: Duschen, Haare waschen und Ganzkörperszinti. Ich war ganz schön nervös, in der UF deutlich langsamer als gewohnt und kam etwas zu spät. Die dortige MTA muffte mich etwas an. Ich muffte zurück, schließlich kann ich die Zeit nicht zurückdrehen.
Gemacht wurden eine Aufnahme von der Halsregion (ca. 5 Minuten) und eine von Kopf bis Fuß (ca. 25 Minuten).

Die Ergebnisse waren OK, kein Restgewebe, keine Metastasen, keine 2. RJT, alles paletti. Ich konnte also nach Hause, und das im ganz normalen Taxi und nicht im Castor-Behälter Very Happy

Es lief also alles prima auf Station, mit einem tollen ERgebnis am Ende und 49 1/2 Stunden nach Verabreichung der Kapsel war ich wieder draußen. Eine Messung war nach der geringen Dröhnung nicht mehr erforderlich.
Das nächste Mal im September 04, bei dem hoffentlich alles wieder so gut läuft. Freue mich zwar, aber es wird noch ein paar Tage dauern, bis die Spannung abfällt und ich mich RICHTIG freuen kann.
Ich glaube, diese Aufenthalte sind immer schon etwas angenehmer, wenn man die Gesichter und die Station schon kennt.
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TinaM
Beitrag:

BeitragRJT im Bethesda Krankenhaus Duisburg Februar 2004

 (p3746)
Verfasst am: 05. Feb 2004, 13:43
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Hallo,
komme gerade frisch aus der Nuklearmedizinischen Klinik des o.g. Krankenhauses. War insgesamt 6 Tage dort und ich muß sagen, Dickes Lob für die Ärzte und Schwestern der Abteilung. Sie versuchen einem den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.
Insgesamt gibts dort 12 Betten, aufgeteilt in 1-,2- und 3-Bett-Zimmer. Die Zimmer sind mit TV (eins pro Zimmer),Radio,Telefon, WC und natürlich einem Waschbecken ausgestattet und nicht zu unterschätzen....die Zimmer liegen im 1. Stock und haben ein großes Fenster, kann man zwar nicht öffnen, aber alleine daß man raus schauen kann ist schon ne Menge Wert. Handtücher muß man sich selber mitbringen.Das Essen ist OK, sehr vielfältig und abwechselungsreich. Die Telefonnutzungsgebühr von 1€ pro Tag muß man auf dieser Station nicht bezahlen. Duschen ist möglich (zwar nur kurz aber immerhin) aber nur nach einigen Tagen, einfach die Schwestern fragen. Das Zimmer verläßt man nur morgens für ca. 5 min. wenn es zur Messung geht und dann nachmittags für ca 15 min., man kann dann den Gang rauf und runter laufen und den Heimtrainer nutzen. Frische Luft ist Mangelware. Gibt zwar ein Fenster was auf Kipp ist, kann man aber nur während seines Freigangs erreichen. Ansonsten ist der "Service" einfach klasse, Kaffee soviel man will....hat mir sehr geholfen, da ich ja mit Beginn der RJT das Rauchen aufgeben mußte. Mir wurde auch täglich eine Beruhigungsspritze angeboten um die Problematik mit dem Rauchen in den Griff zu bekommen. Nochmals dickes Lob und vielen Dank
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Mike
Beitrag:

BeitragKlinikum Großhadern KO

 (p4537)
Verfasst am: 14. März 2004, 21:23
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Hallo !

Möchte euch meine Eindrücke über meine Radiojodtherapie in Großhadern sagen.

Ich wurde am Tag der Einweisung sehr freundlich in der Station aufgenommen, mir wurde mein Zimmer gezeigt,mitgeteilt was es zu Essen gab, und ich durfte dann unter Führung einer Schwester einen Rundgang mit Erlärung in der Station machen.

Den Rest des Tages hatte ich frei. ( Ankunft war 14.00 Uhr )
Wenn ich die Station verlassen habe und ich mich nur im Krankenhaus aufhielt, mußte ich nur Bescheid sagen.
Wenn man das Krankenhaus verließ mußte mann ein Formular unterzeichnen das man dies auf Eigene Verantwortung tut.

Am nächsten morgen wurde mir Blut und Urin abgenommen, einige Zeit darauf hatte ich ein Gespäch mit dem Stationsarzt. Er Klarte mich ausführlich über den Ablauf der Therapie auf, ca. 10 min, und fragte mich dann ob ich noch weitere Fragen hätte.
Da ich er sehr wißbegierig bin stellte ich noch weitere Fragen, die ich auch alle sehr ausführlich und mit aller freundlichkeit erklärt bekam.

Im ganzen hatte ich ein Gespräch von ca. 30 min.

Nach abschluß der Untersuchungen( alles Vormittag ) konnte Ich den Nachmittag des zweiten Tages wieder nutzen wie ich wollte .

Am 3 Tag waren wieder Untersuchungen angesagt, aber wieder Vormittag. Personal immer freundlich .

Am 4 Tag sollte mann nach dem Mittagessen nichts mehr zusich nehmen,
damit die Radiojodtablette ihre volle Wirkung erzielt.

Danach durfte ich die folgenden 48 Stunden nur in meinen Zimmer mit meinem Zimmergenossen verbringen. Nach dieser Zeit durfte man noch für einen Tag zwar das Zimmer verlassen mußte aber in der Station bleiben, kontakt mit anderen Personen aber Vermeiden.

Am 7. Tag kam eine Computersintgramm, und eine Messung meiner Radiaktivität. Alles war " in Ordnung ". Ich wurde dann gegen 12.00 Uhr entlassen.

Meine Sachen die ich mitgebracht habe , konnte ich wieder mitnehmen.

Die Verpflegung war in Ordnung, Nach den 2 Tagen auf dem Zimmer konnte Ich wieder Duschen, ( Gemeinschaftsdusche) aber in Ordnung.

Das Personal war sehr freundlich. Habe mir an einem Tag sogar essen von draußen bestellt.

Zimmer sauber und in Ordnung.

Kann die Station KO nur jedem empfehlen.

Gruß Mike
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Anna
Follik.SD CA 2003
Hamburg
weiblich40+
Beitrag:

BeitragRJT im Ak St. Georg / Hamburg

 (p4546)
Verfasst am: 15. März 2004, 10:55
Antworten mit Zitat

Ich war vom Freitag dem 20.2.04 – Dienstag den 24.02.04 im Allgemeinen Krankenhaus St. Georg (Hamburg) zur RJT.
Aufnahme war um 8.30 es wurde Blut abgenommen und gegen 10.00 wurden wir auf die Station gebracht.
Die Station besteht aus 3 Doppelzimmer und 3 Einzelzimmer im Erdgeschoss. Ich bekam ein Doppelzimmer mit noch einer jungen Patientin, das war ganz nett, denn dadurch wurde die Isolation etwas aufgelockert.
Alle Zimmer sind mit Waschbecken und Toilette ausgestattet. Die Toilette ist mit einem Unterdruck - Absaug- System ausgestattet, was beim Spülen etwas laut war.
Die Fenster waren leider etwas hoch, wenn man raus sehen wollte, musste man sich auf einen Stuhl stellen.
Unser Zimmer hatte jeweils eine etwa 1,20 m hohe Mauer vor denn Betten stehen, also zwischen Zimmertür und Bett. Jeder Patient hatte einen eigenen Fernseher, Radio und Telefon. Die Fernseher waren richtig tolle Flachbildschirme an einen Schwenkarm befestigt, so dass man in verschiedenen Positionen und Richtungen fernsehen konnte. Das Telefon war gleichzeitig auch die Fernbedienung für das Radio und den Fernseher, also das ganze schon ziemlich fortschrittlich, hab ich auch so noch nicht gesehen. Fernsehen und Radio waren kostenlos, für das Telefon musste man pro Tag 1.90 Euro Miete zahlen und die Telefoneinheit kostet dort 0,10 Cent, also besser anrufen lassen.
Kurz nachdem wir unser Zimmer bekommen haben, ist eine sehr nette Schwester gekommen und hat uns über dem Stationsablauf informiert, außerdem hat sie uns darum gebeten, dass wir uns immer hinter den Mauern aufhalten, wenn die Schwestern ins Zimmern kommen. Unsere mitgebrachten Sachen konnten wir ganz normal in unserem Zimmer verstauen und alle am Ende wieder mit nach Hause nehmen.
Neben der Tür stand ein Tisch auf dem die Schwestern das Essen abgestellt haben, viel weiter sind sie auch nie in unser Zimmer gekommen.
Es wurde uns gesagt, dass wir das Zimmer in den ersten 24 Stunden nach der Kapseleinnahme nicht verlassen dürfen.
Das Essen war ganz ok. Frühstück und Abendbrot konnte man wählen, also was und wieviel man gern essen wollte. Kaffee und Tee konnte man sich immer soviel man wollte bestellen. Die Schwestern haben es dann gebracht. Mineralwasser und Saft konnte man sich vom Flur holen.
Vor der Kapseleinnahme kam dann der Arzt und hat uns aufgeklärt, untersucht und Blutdruck und Puls gemessen. Gegen 13.00 kam er dann mit der Kapsel, die wir direkt aus dem Reagenzglas schlucken sollten.
Ja und dann passierte eigentlich bis Montag nix weiter, die Schwestern brachten uns 4 x am Tag was zu essen und fragten wie es uns geht, ansonsten konnten wir völlig relaxen.
Am Sonntag durften wir dann das erstemal duschen, dafür bekamen wir Duschmarken. Bei duschen braucht man sich auch nicht beeilen, denn das Wasser reicht wirklich lange, man muss nur ständig auf den Knopf drücken, weil es eine Wassersparvorrichtung hatte, dass war schon etwas nervig, aber ansonsten kann man sich wirklich Zeit lassen.
Am Montag Morgen wurden wir das erst mal gemessen und zur Visite am Mittag wurde uns gesagt, dass wir am Dienstag entlassen werden. Das Szintigramm wurde am Dienstag Morgen gemacht, danach hatte ich das Abschlussgespräch mit dem Arzt und wir haben für Juni für die RJD einen Termin vereinbart. Um 11.00 war ich dann fertig und konnte gehen. Alles im allen war der Aufenthalt ganz Ok, die Schwestern waren alles sehr nett und sehr bemüht es uns so angenehm sie möglich zu machen. Ich fand das der Ablauf in der Klinik gut durchorganisiert war.

Liebe Grüße
Anna
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Maria2Offline
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Beiträge: 2743
Pap. CA pT3 tall-cel...
Bayern/Oberpfalz
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BeitragRJT in Regensburg, Krankenhaus Barmherzige Brüder

 (p6943)
Verfasst am: 12. Aug 2004, 19:55
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Hallo,

ich habe soeben die RJT in Regensburg bei den Barmherzigen Brüdern beendet (Nuklearmedizin ist dort Belegabteilung).
Das Zimmer war super: Einzelzimmer (allerdings gibt es auch Doppelzimmer, die aber nur mit 1 Person belegt waren), im 4. Stock, daher hell, ziemlich neu eingerichtet, sogar ein kleiner Kühlschrank am Zimmer, Fernseher kostenlos, Telefon ohne Grundgebühr, WC und Dusche (mit Duschmarken) am Zimmer.
Personal sehr freundlich, der Arzt war zwar nicht jeden Tag da (Belegarzt), aber wenn was zu besprechen war, hat er angerufen und auch gesagt, wenn mir noch Fragen einfallen würden, könnte ich jederzeit nochmal anrufen; hat sich auch für das Vorbereitungsgespräch viel Zeit genommen und mir die Möglichkeit gegeben, ausführlich Fragen zu stellen.
Das Ganze war (wohl auch, weil nur vier Zimmer da sind, also relativ klein) viel persönlicher und angenehmer als in einer Klinik mit einer großen Nuklearabteilung, wo man wohl damit rechnen muss, dass jedes Mal ein anderer Arzt kommt.
Aufnahme erfolgte am Montag um 16:00 Uhr, gegen 18:00 Uhr dann Schluck der Kapsel (4000 MBq). Anschließend 24 h am Zimmer bleiben, danach konnte man sich innerhalb des abgeschlossenen Teils der Station frei bewegen (z. B. in den Aufenthaltsraum gehen). Entlassung war nach täglicher Messung der Radioaktivität dann am Donnerstag Vormittag (nach Ganzkörperszintigraphie).
Essen war (für ein Krankenhaus) nicht schlecht, vier oder fünf Menüs zur Auswahl. Mineralwasser und Tee soviel man wollte.
Besteck und Tasse musste man selber spülen, das blieb am Zimmer. Getragene Wäsche wurde direkt vor der Entlassung gewaschen.
Das einzige, was mir zu schaffen machte, war, dass ich keinen Besuch bekommen konnte. Aber da der Aufenthalt relativ kurz war, hab ich mir eben mit Telefonieren beholfen.
Ich hab den untenstehenden Beitrag zur Uniklinik Regensburg gelesen und bin wirklich froh über meine Entscheidung.
Alles in allem: Sehr zu empfehlen! Smile
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BrigitteOffline
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Beiträge: 9
Papillares CA 12/02
Köln
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Beitrag:

BeitragUni-Klinik Köln Nuklearmedizin

 (p6981)
Verfasst am: 15. Aug 2004, 20:26
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Habe 3 RJD-Therapien in der NUK der Uni-Klinik Köln hinter mir, die letzte im Mai diesen Jahres.
Muß ehrlich sagen, ich war sehr zufrieden. Supermoderner Bau, Zweibettzimmer , gutes Essen (jeweils 3 Essen zur Auswahl morgens, mittags und abends) kosenloses Kabel TV, eigenes Telefon gegen Gebühr.
WC, Dusche (mit Duschmarke für einmal täglich) im Zimmer. Vor den freundlich gestalteten Zimmern befindet sich eine sogenannte Luftschleuse dort wird vom Personal das Essen abgestellt, desweiteren steht dort immer ein Kasten Wasser, Zitrone und die aktuelle Tageszeitung.
Äußerst nettes Personal man kommt sich vor wie im Hotel.
Man bringt seine eigene Bettwäsche mit, es sei denn man mag die Klinikeigene echte Papierwäsche.
Am ersten Tag nach dem Kapselschlucken muß man 24 Stunden auf dem Zimmer bleiben, nur zum frühmorgendlichem messen darf man raus.
Es sei denn man ist Raucher, dann wird schon mal ein Auge zugedrückt in dem man abends auf die wirklich sehr schöne Dachterasse zum Qualmen raus darf. Diese Terasse kann von allen Patienten ab dem zweiten Tag genutzt werden, sie ist mit Liegestühlen und einigen Pflanzen bestückt, sie ist so groß, daß einige sie sogar zum joggen nutzen(natürlich nur im Kreis)
Es steht auch ein kleiner Fitneßraum zur sportlichen Betätigung zur Verfügung. Morgens wird man mit einer Standartmusik geweckt und darauf hingewiesen daß, gleich einzeln zum messen aufgerufen wird.
Im großen und ganzen kann ich nur sagen, es läßt sich wirklich aushalten.
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elisabethOffline
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Beiträge: 119
Pap.SD-Ca 7/03 T3, N...
München
keine Angaben30+
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BeitragGROßHADERN *kotz*würg*

 (p7179)
Verfasst am: 26. Aug 2004, 17:57
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hallo,

war bis jetzt zu faul meine erfahrungen zu berichten, jetzt aber doch:

ich war zur 2. RJT (ende april 04) auch in großhadern, die erste war in der innenstadtklinik, ebenfalls LMU(uni)

meine erfahrungen waren dort "unter aller sau" entschuldigt bitte meine ausdrucksweise, aber ich hab ja den vergleich zur innenstadtklinik, wo die nuk-med übrigens dem gleichen Prof untesteht wie in großhadern.

der empfang war einigemaßen i.O. bei den untersuchungen vorher hab ich schon das 16-jährige mädchen kennengelernt, mit der ich in ein zimmer kommen sollte. damit wir uns nicht ganz so langweilen haben wir vorher zusammen essen eingekauft (das ist sowohl in großhadern als auch in der innestadt schlecht) und ein hörspiel+cd-player mitgenommen.
ausserdem hatte die andere eine kiste voll limetten dabei für unsere speicheldrüse. da ham sich die schwestern und die ärztin aufgeregt, dass das unser magen evtl. nicht vertragen könnte und uns schlecht werden könnte! wie bitte sind wir so dumm, dass wir nicht merken, wenn uns schlecht wird??? Twisted Evil oder 5 jahre alt???? oder 90???? Twisted Evil

ausserdem hat mir die ärztin ein mehrere zentimeter großes stück "gesunde SD" im ultraschall identifiziert. 2 andere ärzte, die mich die tage vorher sehr genau untersucht haben hatten das nicht gesehen. ausserdem war auch später im szinti fast nichts zu sehen.

die schwestern auf der station waren zerstritten.
mir ist dort vor dem mittagessen (einweisungstag) noch gesagt worden, dass ich keinen seefisch essen soll, und was war das mittagessen?? richtig geraten: seefisch.

nach dem szinti wollten sie mir noch ein CT machen, weil es war ja nur so wenig speicherung zu sehen. ich hab aber abgelehnt, wollte zuerst mit meiner endo reden.
die hat mir auch dringend abgeraten. zuerst sollte beobachtet werde, ob der TG runter geht, und nur wenn nicht, dann ein MRT gemacht werden. das ist wohl viel besser geeignet als ein CT.
ausserdem kahm zwar am letzten abend ein arzt kurz an die tür, der hat aber auf meine frage, ob ich schon wieder meine hormone nehmen darf, gemeint, er müsste in meinen unterlagen nachschaun und käme dann wieder. ist er nicht. ausserdem weis ich nicht was es da zum nachschaun gibt. ich hab dann am morgen vor dem abschlussszinti meine homone wieder genommen. und einen halben tag später erfahren, dass das in ordung war.

übrigens Mike, warum musstest du schon 3 tage vorher rein??? nur für die testkapsel und damit das krankenhaus was verdienen kann? in der innenstadt bekommt man die test/diagnosekapsel ambulant (wie gesagt, gleicher prof)

ganz gemein find ich das 48 stunden im zimmer eingesperrt sein. für uns war kein problem, wir waren froh, die idoten nicht zu sehen. aber eine frau war alleine im zimmer, für 48 stunden!!! die ist fast verrückt geworden.

ach ja, die ärztin dort hat mir nicht geglaubt, dass meine endokrinologin den TG wert am vortag besimmt hat und das ergenis innerhalb von 6 stunden hatte.

die erste RJT war natürlich auch kein zuckerschlecken, aber im vergleich dazu der reinste urlaub. und das bei der gleichen uni, dem gleichen lehrstuhl/professor, aber 2 verschiedene häuser.

ich kann nur sagen: wer in münchen eine RJD oder RJT machen soll: MEIDET GROßHADERN!!!
ausserdem machen die beiden anderen uni-kliniken die RJD ambulant und in großhadern ist sie stationär.

liebe grüße
elisabeth
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UteOffline
Anmeldung: 05.03.04
Beiträge: 183
Pap. Karz. pT4 1992,...
Niedersachsen
keine Angaben
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Beitrag

 (p7183)
Verfasst am: 26. Aug 2004, 22:13
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Naja, ein paar Tage allein im Zimmer sollte doch kein großes Problem sein. Ich hab mir immer einen Meter leckere leichte Bücher mitgenommen und geschmökert wie ein Weltmeister. Das ist ganz schön erholsam, fand ich, und überhaupt nicht schlimm.

Grüße von Ute
_________________
Positiv denken. Informieren. Handeln.
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marie
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BeitragRJT im Pius Hospital in Oldenburg

 (p8288)
Verfasst am: 24. Okt 2004, 11:19
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Hallo!
War bereits 3x zur RJT und 2x zur RJD im Pius-Hospital in Oldenburg und kann es nur empfehlen. Ich (damals 28 Jahre) musste ab 2002 wegen pappilären SD-Ca, kapselüberschreitend, mit einer Lymphknotenmetastase dorthin.
Ursprünglich sollte ich nach Osnabrück. Dort war aber der Arzt im Vorgespäch dermaßen unverschämt, daß ich mich selber um eine andere Klinik bemüht hatte. Der Arzt stellte mich als Simulantin hin, da ich massive Atembeschwerden und Schwächegefühle in Arme und Beine(die knickten mir immer weg) hatte. Da ich Krankenschwester (wirlich eine extreme Erfahrung, einmal auf der anderen Seite zu stehen...) bin meinte der Dr. zu mir: "Frau..., Sie wissen doch selbst das Sie nichts haben." "Krankenschwestern bilden sich immer alles doppelt ein!". Darauf bin ich zu dem Krankenhaus gefahren, in dem ich auch operiert wurde und die stellten fest, daß ich ein dickes Hämatom (OP war kurz zuvor) und mein Calcium weit unter Norm war ( man hatte es versäumt mir mitzuteilen, das alle Nebenschilddrüsen neben der Schilddrüse auch entfernt wurden, die Schwestern meinten bei Enlassung, eine Packung nehmen und dann würde sich das von alleine einstellen...).
Aber jetzt zu Oldenburg. Die Abteilung ist hochmodern ausgestattet, bei RJT ist man alleine auf dem sehr komfortabel eingerichteten Zimmern, bei RJD kann man auch zu zweit untergebracht sein. Die Zimmer sind hell und mit hellen Holzmöbeln eingerichtet (elektrisch verstellbares Bett, Nachtschrank, eine schrankwand mit vielen Fächern und Türen, Schrank, Vorhängen). Einige Zimmer haben Balkon, den darf man aber erst 24 Std. nach Tbl.-Einnahme betreten. Ich hatte jedesmal das Glück, ein Zimmer mit Balkon zu ergattern. Diese sind mit undurchsichtigen Glastrennwänden von den anderen Balkonen abgetrennt. Toilette und Waschbecken war in jedem Zimmer (extra Raum). Jedes Zimmer ist mit TV, Telefon, Musikanlage und Videorecorder ausgestattet. Auf dem Balkon stehen jeweils 2 Stühle und 1 Tisch. Im Sommer sollte man besser irgendeine Art von Sonnenschutz mitbringen, sonst kann man es kaum dort aushalten (evtl. Regenschirm oder ein größeres Tuch, welches man irgendwie befestigen könnte...da muß man ein wenig Krativ sein).
Das Essen war sehr gut, es konnte zwischen 2Menüs ausgewählt werden. Zitronenbonbons, Wasser, Säfte wurde alles bereitgestellt. Duschgel und Handtücher waren auch vorhanden. Geduscht wurde mit Duschmarken ab dem 2. Tag. Mit den Duschmarken waren sie großzügig. Allerdings war der Thermostat der Dusche nicht so toll- Wechselduschen. Die Ärzte und das Pflegepersonal waren wirklich sehr nett, eine Schwester bot mir Abends sogar mal ein Bier an. Im Zimmer selbst halten sie sich nur sehr kurz auf, meist hinter einer schiebbaren Bleiwand (halbhoch, mit hellen Holz verkleidet.). Sachen, die man anhatte, werden am letzten Tag gemessen und dürfen dann mitgenommen werden oder nicht. Bis auf eine Jogginghose durfte ich immer alles mitnehmen. Es empfiehlt sich die älteste Unterwäsche anzuziehen und diese dann dort zu entsorgen. Die liebsten Kleidungsstücke sollten besser zu Hause bleiben. Zahnbürste auch besser nach der RJT erneuern, die habe ich auch immer dort entsorgt. Viele Bücher, Cd´s, Fernsehzeitung mitnehmen. Wer noch Fragen hat, kann mir gerne schreiben: marie_eiram@web.de.
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Yvy
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BeitragRobert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart

 (p8320)
Verfasst am: 25. Okt 2004, 20:06
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Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart
Juli 2003 + November 2003

Ablauf ähnlich den bereits genannten Kliniken. Die psychologische Betreuung seitens der Ärzte war bei der 1. RJT recht unsensibel. (Frage an eine 28-Jährige: "Können wir davon ausgehen, dass ihr Kinderwunsch abgeschlossen ist" - ohne Erläuterung, inwiefern sich radioaktive Belastung auf Gebärfähigkeit etc auswirkt). Auch wurde ich mit einer sehr hochdosierten älteren Dame ins Zimmer gebracht. Die Schwestern klärten uns auf, dass wir beim Essen nicht gemeinsam an den Tisch sollten, da die Dame mich zusätzlich belastet. Ich wurde erst nach mehrmaligen Nachfragen verlegt.

Ansonsten waren die Zimmer sehr hell und freundlich, die Schwestern sehr jung und nett.

Nach dem Abstrahlen (von "rot" auf "gelb") konnte man auf die eigens für die Nukleartherapie angelegte Dachterasse, was das Unterfunktions-Gemüt deutlich aufgehellt hat.

Trotz der o.g. mäßig sensitiven Betreuung fühlte ich mich fachlich gesehen gut aufgehoben und bin dort weiterhin zur Kontrolle (GKS). Die Dame im Sekretariat hat mit ihrer hilfsbereiten freundlichen Art dazu beigetragen, die ersten RJT-Erfahrungen ad acta zu legen.

Herzliche Grüße
Yvy
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Olivia
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SD-Ca. 2003, M. Basedow
Hamburg
weiblich30+
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BeitragHamburg UKE - Update - RJD in 09/2004, RJT in 10/ 2004

 
Verfasst am: 13. Nov 2004, 01:16
Antworten mit Zitat

Hamburg UKE - Update - RJD in 09/2004, RJT in 10/ 2004

Zuletzt bearbeitet von Olivia am 28. Mai 2005, 10:17, insgesamt einmal bearbeitet
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flo
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BeitragMHH Hannover Klinik für Nuklearmedizin

 (p10560)
Verfasst am: 04. Feb 2005, 11:14
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Hallo!
Wir duzen uns da schon.

Morgens um neun ist antreten. Einfach durch den Haupteingang nächste Links runter und wieder links und die Treppe runter durch die Tür mit der Luftschleuse. Eben die Müllsäcke über die Füße und rein.

Blutabnehmen uns Orin abgeben.
Dann ab aufs Zimmer Sachen auspacken. Kure Zeit später Kontrolluntersuchung Ultraschall. Nachmittags gibt es die Kapsel Radiojod.

Dann unbedingt drauf achten viel Trinken, und Zitronenbonbons futtern. Am besten bevor die Kapsel kommt schon mal ein paar Saftflaschen und Wasser wenig Kohlensäure bringen lassen.

Dann abwarten und warten .....

Morgens 6 aufstehen Strahlenmessen, wieder ins Zimmer schleichen Frühstück, Mittag, Abendbort, ....

4. Tag man hofft das man endlich aus dem stinkenden Bunker wieder raus kommt an die frische Luft.
Die Strahlen liegen unter dem Grenzwert duschen und den bereit gelegten MHH Anzug anziehen nach oben zur Kontrolle gehen. Scannen lassen. Wieder nach unten Sachen abgeben beim Arzt.
Wieder aufs Zimmer und beten das man raus darf.

gegen 11:00 wird man entlassen oder man hat die Arschkarte gezogen und darf weitere Tage bleiben.

Ich kann nur jedem Raten Buch einpacken dem Sohn einen Laptop kaufen. Man muss sich das Leben im Bunker unbedingt versüßen sonst wird es sehr hart für einen. Besonders bei schlechten Nachrichten.

Exclamation
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UteOffline
Anmeldung: 05.03.04
Beiträge: 183
Pap. Karz. pT4 1992,...
Niedersachsen
keine Angaben
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BeitragUps ....

 (p10568)
Verfasst am: 04. Feb 2005, 17:15
Antworten mit Zitat

Luftschleuse? Müllsäcke über die Füße? MHH-Anzug (was ist DAS denn?)?

Ist das nicht ein wenig überkandidelt? In Münster checkt man oben ein, fährt dann runter in Ebene 01 und klingelt an der Tür. Ohne Müllsäcke rein, Urinprobe, evtl. ein paar Untersuchungen, dann die Kapsel (mit Gummihandschuhen, sonst recht unspektakulär). Die nächsten Tage im Zimmer, jeden Vormittag Messung. Wenn der Scan dann ansteht, duschen (aber ohne Haarewaschen, weiß der Geier, warum nicht), dann ganz frische (aber eigene) Klamotten anziehen und rauf zum scannen. Bei der Entlassung kriegt man alles wieder mit, was man mit reingebracht hat.

Seit einigen Jahren hat man sogar nachmittags etwas "Freigang" draußen. Draußen ist vor den Fenstern der Nuklearmedizin, durch Betonumgebung abgeschirmt von der Außenwelt. Allderings geben sie sich viel Mühe, den Beton durch Begrünung zu verfreundlichen.
_________________
Positiv denken. Informieren. Handeln.
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flo
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BeitragDas ist in Hannover leider wie von mir beschrieben.

 
Verfasst am: 04. Feb 2005, 18:16
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Sei froh das du dich dort aufhalten kannst.

Wir müssen im Zimmer verbleiben und die Tüten über die Schuhe ziehen. Könnte mir auch was schöneres vorstellen.
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claudia_ohbOffline
Anmeldung: 08.06.04
Beiträge: 89
Pap. SD-Carz. OP am ...
Bielefeld
weiblich40+
Beitrag:

Beitrag

 (p10587)
Verfasst am: 04. Feb 2005, 19:52
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Hallo!!

Ein kurzer Bericht zu den Städtischen Kliniken in Bielefeld:

Tag 1: Blutabnahme (TSH und TG), Ultraschall, Sachen abliefern und wenn man kann und will und zufällig 300 m von der Klinik entfernt wohnt, wieder nach Hause gehen und da schlafen.

Tag 2: Um 12 gibts die Pille (in meinem Fall 7,7 GigaBeq). Ab ins Zimmer und 3 Stunden später gibts das warmgestellte Mittagessen. Dazu ein Töpfchen Ascorbinsäure, dass man sich immer schön mit dem Finger möglichst überallhinschmiert (also in den Mund) und nichts nachtrinken, damit die Drüsen auch wirklich ihren Speichel ausschütten.

Tag 3: Keine Messung, was bei mir allerdings an der Hochdosis liegt.
Der Arzt kommt auch nur ganz kurz, weil ich ja ohne Ende strahle. Zum Frühstück gibts ein Abführmittel - prophylaktisch - dann Mittag, Kaffe, Abendessen.

Tag 4: Messen. (Mit blauen Gummitüten an den Füssen). Ab ins Zimmer, weil noch zu viel Strahlung. Sonst wie gehabt, Mittagessen, Kaffetrinken, Abendessen. (Wenn man kann. Ich konnte kaum, mir war schlecht - dauerhaft)

Tag 5: Messen. Gesamtwert unter "Festhaltgrenze", Sachen einpacken, Tür auf, nach Hause gehen. (Vorher noch Krankenhauszuschuss bezahlen). Das wars.

Und jetzt, eine Woche nach der Entlassung wird mir immer noch übel, wenn ich nur die Teesorte sehe, die ich mit ins Krankenhaus genommen hatte. (Das sind die kleinen traumatischen Überbleibsel des Bunkers. Und wenn ich auch nur einen Flasche des Krankenhauswassers sehe, wird mir auch schlecht. Nehme mittlerweile immer einen eigenen Kasten mit - ohne Kohlensäure, damit ich es literweise in mich hineineschütten kann.)

Alles in allem war ich mit der Hochdosis also 3 Tage im Bunker. Kann mit mit leben. Wenn die Übelkeit nicht wäre. Aber das hat ja mit der Klinik nix zu tun.

Ach ja: Ohrenstöpsel! Die Klimaanlage dröhnt unaufhörlich und scheinbar immer lauter werdend.

Das war ein kleiner pragmatischer Bericht von Eurer
Claudia
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