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Radiojodtherapie (RJT) – Erfahrungsberichte aus den Kliniken

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Karin SusanneOffline
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Pap.+ f. SDCa pt1m N...
Lippstadt Soest Paderborn
weiblich60+
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BeitragRJD in Jülich

 (p33126)
Verfasst am: 13. Sep 2006, 08:28
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Hallöchen,

Komme aus Jülich/Forschungszentrum, und habe dort meine RJD hinter mich gebracht unter Thyrogen.
Ich bin begeistert von den Ärzten u.Schwestern und vor allem, wie genau und sorgfältig man dort die Diagnostik durchgeführt hat.
Vorher wurde der Urin untersucht und dann begann der normale Ablauf wie Euch allen bekannt ist.
Die 6 Zimmer liegen im 2.Stock. Hell und freundlich,mit Balkon , den man auch begehen kann. Normale Duschen ( keine Absauganlagen) u.WC.

Bei diesen Ärzten fühlte ich mich sehr gut aufgehoben. Sie haben mich immer mit einbezogen und mir erklärt, was ich wissen wollte. Meine linke Speicheldrüse hat sich starkt mit Radiojod angereichert . Der Chefarzt hat mich nochmals persönlich untersucht, und er hat sich alle Unterlagen von Bielefeld kommen lassen, um Vergleiche zu ziehen. Er rief mich dann zweimal daheim an, um alles mit mir zu besprechen. Da der TG Wert unter 01,0 war, kann ich zunächst beruhigt sein. Ich fand das schon supergut. Alles war sehr persönlich und dort herrschte eine gelassene und ruhige Stimmung.
Es ist ein großer Unterschied zu den Städt.Kliniken Bielefeld, in der ich vorher behandelt wurde. Ich fahre also gerne diese 211 Kilometer( 1.Weg), und fühle mich sicher und freundlich aufgehoben.
Diese Nuklearmedizinische Klinik in Jülich gehört zur Universitätsklinik Düsseldorf.
Übrigens gibt es dort keine Parkplatzprobleme. Konnte mein Auto dort problemlos vor der Klinik abstellen.
Ich kann diese Klinik empfehlen.
Mein nächster Termin dort steht schon fest zur ambulanten Untersuchung.

Liebe Grüße
Karin Susanne
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RemoOffline
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pap. Schilddrüsenkar...
Sachsen
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BeitragRJT Klinikerfahrungen

 (p33315)
Verfasst am: 15. Sep 2006, 12:46
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Hallo Ihr alle,

da kein Erfahrungsbericht aus Sachsen im Forum enthalten ist, möchte ich die meinen von Chemnitz in Sachsen darlegen.
Die RJT wurde durch die behandelnde Ärztin, die von meiner Operateurin informiert wurde, der Nuklearmedizin vorbereitet. Sie hat mich zu Hause persönlich angerufen und das Prozedere dargelegt. Für meine Information hat sie mir dann einen Ablaufplan und ein Prospekt der Abteilung Nuklearmedizin zugeschickt. Ich konnte mich daher zu Hause in Ruhe auf die RJT vorbereiten und meine Fragen notieren, die sich aus den Unterlagen für mich ergeben haben. Da die Krankenkasse die vorbereitenden Spritzen zur Herstellung einer UF nicht ambulant bei uns bezahlen, habe ich diese nach Einrücken in die Nuklearmedizin in den ersten 2 Tagen erhalten. Ich durfte da auch noch die Klinik verlassen und spazieren gehen. Am 3. Tag habe ich die Probekapsel geschluckt und am 4. Tag, ein Freitag, die richtige Kapsel. Mir wurde ein Einzelzimmer zur verfügung gestellt, das eine Sanitärzelle hatte. Ich konnte dort täglich duschen, auch Haare waschen. Das Zimmer war voll klimatisiert. Ich hatte Radio und Fernsehen sowie Telefon (gegen Gebühr) im Zimmer. Da Radio und Fernsehen am Telefon angeschlossen sind, habe ich mir einen Kopfhörer mit Funkantenne zugelegt. Ich konnte dadurch im Zimmer umherlaufen und dabei Radio hören oder Fernsehen. Die Versorgung im Klinikum war bestens. Man hat dort die Auswahl zu verschiedenen Warm- und Kaltmahlzeiten. Zusätzlich gab es jeden Tag soviel Mineralwasser wie man wollte, man musste aber mindestens 2 Liter davon trinken. Es gab Tee, Bohnenkaffeee und Saft so viel wie man wollte. Zusätzlich hat man uns Patienten die ersten 2 Tage Zintronenscheiben und Bonbons sowie Kaugummi bereitgestellt. Unsere Oberärztin sagte mir beim Aufnahmegespräch am Tage der Einweisung, dass es nach dem Kapsel schlucken darum geht "zu saufen, lutschen und zu schlucken". Dies musste sein, da mit die Strahlenbelastung zurück geht und natürlich ausgeschieden wird. Die Isolation nach Kapsel schlucken, verlangt der Gesetzgeber, so dass man sich damit einfach abfinden muss. Mir hat während der Tage der Kontakt zu anderen Patienten etwas gefehlt. Ich war aber dafür seelisch und moralisch schon vorbereitet. Freitag habe ich die richtige Kapsel geschluckt und am Montag wurde eine Ganzkörperszintigraphie durchgeführt. Dauert ca. eine 3/4 Stunde. Danach wurde ich noch auf Abstrahlung gemessen. Da die Dosis nur noch unbedenklich war, konnte ich die Klinik an diesem Montag verlassen. Die Einstellung und Nachsorge erfolgt ambulant in der Klinik bei meiner Nuklearmedizinerin. Ich behalte das auch so bei, da ich der Auffassung bin, dass die Ärzte im Klinikum Chemnitz sehr kompetent sind. Da bei mir noch Restgewebe festgestellt wurde, werde ich noch eine 2. RJT über mich ergehen lassen müssen. Nehme ich aber nicht so tragisch. Jedenfalls hat mir das SD Forum sehr geholfen, mich besser mit meinem SD-CA auseinanderzusetzen. Wenn eine RJT ansteht, sollte man sich im Internet, seine ausgewählte Klinik anschauen.
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Tvista06Offline
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Pap. SD-CA, Hashimoto
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 (p34419)
Verfasst am: 04. Okt 2006, 15:48
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RJT in Bremen-Mitte

Zwei Voruntersuchungen (Probekapsel und Messen) an zwei vorhergehenden Tagen. Dann bis 9.30 Anreise am Einweisungstag. Kurzes Vorgespräch mit Stationsarzt (bei mir leider nur Vertretung, da zuständiger Oberarzt im Urlaub war !), Blutabnahme und dann Einzug auf Station. Gegen 11.30 Uhr Kapseleinnahme (MTA gebracht). Danach sollte ich bis zum nächsten Morgen im Zimmer bleiben. Die Station besteht aus 4 Einzelzimmern, die auf Beton-Innenhof schauen, Gemeinschaftsflur mit Tisch und Stühlen, Dusche, WC, jedes Zimmer hat Tel. und Flachbildfernseher (letzteres kostenlos); trotz aller Dunkelheit ist Station ganz nett gemacht ! Nur das Personal (Schwestern, Pfleger, Vertretungsarzt) war größtenteils (bis auf eine Schwester !) recht unfreundlich und wirkte lustlos.
Mir ging es ab der ersten Nacht richtig besch... tierische Übelkeit, heftigste Kreislaufbeschwerden und total angeschwollener Hals mit Stimme weg. Dazu fror ich aufgrund der Klimaanlage erbärmlich. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und klingelte (uns wurde vorher gesagt, dass wir möglichst wenig klingeln sollten und nachts gehe es eigentlich garnicht, weil nur ein Pfleger auf Station obendrüber (die unsere Station mitbetreut haben !) und der dann erst eine Vertretung auf seine Station holen müßte... Zunächst antworten die Schwestern/Pfleger telefonisch und erkundigen sich, was man will. Es dauerte dann geschlagene zwei Stunden, bis sich eine Schwester bequemte, mir MCP-Tropfen zu bringen und eine weitere Stunde, bis ich endlich meine zweite Decke bekam... am nächsten Tag wollte ich eine Brühe, weil es mir immer noch so schlecht ging. War schwierig, dauerte nochmal ein paar Stunden, bis ich endlich Instantbrühe zum selbst aufbrühen bekam...

Also, Fazit, schlechte Betreuung, muffelige Schwestern/Pfleger. Oberarzt von sich aus eher wortkarg (muß man jede Info aus der Nase ziehen...), Station dafür verglichen mit Euren Berichten recht gut ausgestattet. Ich wurde auf eventuell auftretende Nebenwirkungen nicht vorbereitet !

In jedem Fall war es eine ziemlich horrormäßige Erfahrung gewesen und keine Atmosphäre zum Gesundwerden für mich, deshalb wechsel' ich jetzt zur nächsten RJT nach HH !

Gruß,
Tvista


Zuletzt bearbeitet von Tvista06 am 04. Okt 2006, 16:07, insgesamt einmal bearbeitet
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KrischanOffline
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 (p34423)
Verfasst am: 04. Okt 2006, 16:04
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Moin, Moin Tvista.
Versuch es vielleicht mal mit dem PIUS Hospital in Oldenburg.
Meine Frau hat dort hervorragende Erfahrung gemacht.
Sowohl im Krankenhaus selbst, als auch bei der RJT und dem Sozialen Dienst (Herr Ross), welcher die anschließende AHB in hervorragender Weise gedeichselt hat.
Wenn Du Näheres wissen möchtest, bitte persönlichen Kontakt aufnehmen, unsere mail-adresse liegt vor.
Gruß
Christian
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Tvista06Offline
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Pap. SD-CA, Hashimoto
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BeitragUKE Hamburg

 (p35120)
Verfasst am: 18. Okt 2006, 15:14
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Hallo nochmal zusammen,

werde nun wohl Anfang Januar 2007 nach HH ins UKE zur RJD und wahrscheinlich zur zweiten RJT gehen müssen. War jemand in letzter Zeit dort ? Sind die Bedingungen noch wie von Olivia beschrieben ?

Gespannt, Tvista


Zuletzt bearbeitet von Tvista06 am 05. Nov 2006, 12:42, insgesamt einmal bearbeitet
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giraffe1976Offline
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Papilliares SD-CA pt...
Heilbronn
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BeitragSLK KLINIK GESUNDBRUNNEN HEILBRONN

 (p36181)
Verfasst am: 04. Nov 2006, 23:30
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meine erste rjt war im september 2006. ich musste morgens um 8 uhr in der klinik eintreffen, habe dann mein zimmer zugewiesen bekommen. um 11 uhr kam der nuk und hat mir meine tablette gegeben. dann wurde die türe zugemacht und es war stille. über das telefon haben sich die schwestern 2 mal am tag gemeldet und gefragt wie es geht. auch ich hätte sie immer anrufen können.
das essen habe ich über ne schleuse bekommen. duschen durfte ich unter vorheriger anmeldung 10 min lang, dann wurde das wasser wieder abgestellt.
nach dem 2 tag kam der arzt und hat die strahlung gemessen. sie war dann so nieder dass ich habe heim dürfen.
ich habe also nur 3 tage und 2 nächte in isolation verbringen müssen.
die zimmer es waren 4 auf station waren mit fernseher und telefon. das fenster ging auf einen grossen baum zu. schöne aussicht.
mein nuk war sehr sehr besorgt um mich, die schwestern waren nett und verständnisvoll. sie haben versucht jeden wunsch zu erfüllen!!!
als ich nach meinem nuk rief ( weil es mir sehr schlecht ging) kam er 10 min später.
Super gutes gefühl gehabt.

zur nachbehandlung muss ich weiter zum nuk in die klinik. die 2 rjt steht im januar 07 an!!!!!

gruss giraffe
_________________

Hast du Tränen in den Augen
weine still und ungesehen
weine nicht vor Menschenaugen
die dein weinen nicht verstehen
bathe
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Angie&CaroOffline
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keine Angaben
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BeitragNuklearmedizinische Universität in Würzburg

 (p36348)
Verfasst am: 08. Nov 2006, 08:54
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Very Happy Ich möchte es ganz kurz schildern, da ich schon einen auführlichen Bericht im Forum : SD - Krebs bei meiner 14 jährigen Tochter - geschrieben habe.

Die Untersuchungen sind hier genauso wie in den meisten Kliniken auch.

Die Voruntersuchungen werden im Haus D5 gemacht - später ist man dann im Haus D4 untergebracht.

Die Zimmer sind schön geräumig - hell und freundlich mit Telefon und Fernseher.

Kartenspiele - eine Spielesammlung sind in jedem Zimmer. Man kann aber auch von zuhause was mitbringen.

Es gibt eine Dusche , Toilette und Waschbecken - man darf und kann zu jederzeit Duschen , sollte aber schon auf den Wasserverbrauch achten.

Die Betten sind durch eine verkleidete Bleiwand getrennt - damit die Ärzte geschützt sind.

Essen ist nicht besonders gut - vielleicht selbst was von zuhause mitbringen - oder man kann auch tägl. bei den Schwestern eine Bestellung aufgeben. Die Karte mit den Speisen und Getränken, die man bei den Schwestern bestellen kann, hängt am kleinen Schrank.

Auérdem ist in dem kleinen Wandschrank ein Würfelkühlschrank - in dem man mitgebrachtes auch gut aufbewahren kann !!!

An den ersten Tagen bekam unsere Tochter Klinikkleidung und somit wurde ihre eigene Kleidung nicht so verstrahlt.

Handtücher, Badetücher und Waschlappen werden von der Klinik gestellt und alle zwei Tage ausgewechselt !

Getränke, wie Wasser, Tee, Saft und Kaffee werden kostenlos ins Zimmer gebracht.

Es gibt einen Spint in einem Nebenzimmer mit Schlüssel, dort kann man zusätzlich Kleidung aufbewahren. Auch kann man dort seine Koffer stehen lassen. In diesem Zimmer gibt es Zeitschriften und Bücher die man sich aufs Zimmer nehmen kann.

Im Zimmer ist auch ein kleiner Wandschrank , darin gibt es für jeden Patienten einen eigenen kleinen Tresor für Wertgegenstände.

Radio und TV sind kostenlos - Telefon kostenpflichtig

Wenn es einem langweilig wird, kann man sich ein Trimmrad auf Zimmer bringen lassen - fand ich super toll !

Kopfhörer sollten Sie unbedingt mitbringen - da man TV und Radio nur über Kopfhörer sehen, bzw. hören kann.

Leider müssen die Schwestern und die beiden Pfleger oft in die Zimmer schauen, damit nichts passiert - also ausruhen war nicht ! Auch Nachst kommen sie in Abständen von 2 Stunden ins Zimmer.

Der Pfleger Georg passt leider nicht auf die Station - hat sich mehrmals sehr pietätlos meiner Tochter und mir verhalten und da schon mehrere Beschwerden über den Pfleger gemacht wurden, sollte man sich auch nicht scheuen, wenn er sich daneben benimmt, sich auch zu beschweren.

Zu meiner Krebskranken - 14 Jahre alten Tochter hat er folgendes gesagt, als sie zur Messung ins PET musste... und sie fragte, ob ich nicht mitkommen kann :" Deine Mutter ist nicht mehr da - sie ist nun weggefahren und kommt auch nicht wieder, sie sucht sich jetzt ein anderes Kind !" Ich wat so sprachlos - und habe zuerst nur geweint.... was wäre gewesen, wenn mein Kind weggelaufen wäre , aus Angst und Verzweiflung ? ..... Sowas darf einfach nicht passieren, ob aus Spaß oder Dummheit rausgesprochen !

Die Schester Silke ist eine super kompetente Schwester - sie erfüllt einem fast jeden Wunsch, hört super gut zu und ist einfach nur nett !!!!!

Auf der anderen Seite der Klinik, durch eine Unterführung zu erreichen, ist ein Mc. Donald, ein BigMäc und ein Wal Mart .... !!! Wer also mal Hunger verspürt.... kann sich dort was bringen lassen.

In der Klinik in Würzburg hat es uns aber viel besser gefallen , als in Ingolstadt - und werden auch die 3. RJT dort machen. Allerdings werden wir einen extra Koffer mit Proviant mitnehmen :O)

GLG Angie
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PetiOffline
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Beiträge: 41
Foll. SD-Ca-01.u.08....
Potsdam
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BeitragRJD in Potsdam

 (p48234)
Verfasst am: 26. Jul 2007, 20:01
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Hallo alle miteinander,

ich war wieder einmal im Bergmann Klinikum und dieses Mal zur RJD .
Ich kann meine Eindrücke von den letzten Malen nur wiederholt bestätigen.
Hatte ein Einzelzimmer - netter Arzt - super nette Schwestern - leckeres Essen und meine Untersuchungsergebnisse waren alle in Ordnung. Bei Bedarf hätte ich mich auf dem Fahrradergometer schaffen können - hatte aber keine Lust dazu und so habe ich mich wieder richtig ausgeschlafen.
Ich kann das Bergmann Klinikum nur empfehlen.
Montag gehe ich wieder arbeiten.

Viele Grüße
Peti
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MaraM41Offline
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Pap. SD-Ca pT3
Berlin 40+
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 (p48235)
Verfasst am: 26. Jul 2007, 21:08
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Hallo Peti,
schön zu hören, daß es dir im Bergmann Klinikum gefallen hat. Ich gehe dort am 6.8. zur Voruntersuchung und am 10.8. zur stationären RJT. Bin schon ganz gespannt und hoffe mit Potsdam eine gute Wahl getroffen zu haben.
LG Marina
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PetiOffline
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Foll. SD-Ca-01.u.08....
Potsdam
weiblich50+
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Beitrag

 (p48271)
Verfasst am: 27. Jul 2007, 17:47
Antworten mit Zitat

Hallo Marina,
drücke Dir für Deine RJT ganz fest alle Daumen und wünsche Dir nur das Beste.
Hoffe, daß Du mit der Behandlung dort auch so zufrieden bist wie ich. Schreib doch anschließend mal Deine Erfahrungen auf. Wäre mal interessant, auch andere Meinungen zu hören.

Viele Grüße und alles Gute für Dich
Petra
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RaphaelaOffline
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Beiträge: 11
Pap. SD-CA, Bronchia...
Saarland
weiblich50+
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BeitragWinterberg-Kliniken Saarbrücken

 (p52932)
Verfasst am: 03. Dez 2007, 15:14
Antworten mit Zitat

Hallo Smile

Ich habe am 14. November diesen Jahres meine erste Radio-Jod-Therapie in den Winterberg-Kliniken in Saarbrücken angetreten, und da diese hier noch nicht aufgeführt sind, möchte ich meine Erfahrungen von dort mitteilen.

2 Wochen zuvor war ich zu den Voruntersuchungen dort, am 12. und 13. November mußte ich vormittags für eine Spritze [Harald: Thyrogen] hin, die einen bestimmten Wert erhöhen sollte - Ihr wißt den Namen dafür sicher besser als ich, irgendein T-Wert [Harald: TSH-Wert] wohl.

Die Station - 08 - liegt in einem separat zu erreichenden Anbau. Ich habe 9 Zimmer gezählt, davon war eines ein Doppel-, der Rest meines Wissens durchweg Einzelzimmer. Ich hatte einen kleinen, aber sehr wohnlich eingerichteten Raum mit kleinem innenliegenden Bad - mit Lüftung (nein, das ist nicht selbstverständlich, wie ich in einem anderen Saarbrücker Krankenhaus kurz zuvor feststellen mußte...), aber ohne Dusche für mich. TV mit Fernbedienung und (zum Glück) ohne Kopfhörer war vorhanden, Telefon mußte ich gegen eine tägliche Gebühr von 1,50 € anmelden (die Gebühr wird nach 24 Stunden abgerechnet, nicht nach Kalendertag). Das Gebäude ist zu den Fenstern hin halb unterirdisch, in Höhe von ca. 1,80 m ging ein Fenster nach außen auf ein Flachdach - als Hinweis für die Raucher Wink

Ich habe am Mittwoch kurz nach 15 Uhr die Kapsel bekommen und war dann bis zum Nachtessen gegen 18 Uhr völlig allein. Auch sonst hat mich an dem Tag niemand mehr "besucht" - nur die Nachtschwester hatte um 21 Uhr kurz hereingeschaut und hallo gesagt. Am nächsten Morgen gegen 7 Uhr wurde dann die Messung vorgenommen. Dazu mußte ich mich an eine Linie am Fenster stellen und die Schwester führte die Messung von einem ca. 1 m hohen Mäuerchen aus durch, das das Krankenbett räumlich etwas von der Tür abtrennt - diese Verfahrensweise wurde auch bei der Visite eingehalten. Vom Bettenmachen habe ich die Schwestern befreit - halte ich für unnötig, solange man nicht inkontinent ist -, was sie gerne angenommen haben und mir noch eine Stunde Schlaf bis zum Frühstück beschert hat Wink

Ich hatte mir von zu Hause 2 Packungen Brennesseltee mitgebracht, um das Ausscheiden des Jods etwas zu beschleunigen. Am Donnerstag habe ich mir insgesamt 4 Liter Wasser für den Tee bringen lassen (bei der zweiten Therapie im Februar werde ich einen Wasserkocher mitnehmen), am Freitag noch 3 - da bekam ich morgens schon die Mitteilung, daß ich am nächsten Morgen nach Hause könnte. Das Trinken hat das Ausscheiden sicher beschleunigt - wäre ich nicht Raucherin und hätte mein Stuhlgang nicht so unter dem Fast-nicht-Rauchen gelitten, wäre es wohl noch schneller gegangen.

Am Freitagabend wurden meine bis dahin getragenen Kleider gewaschen, aber bei der Strahlenmessung am nächsten Tag war nicht mal meine Bettwäsche im unerlaubten Bereich. Ich hatte nach Auskunft der Schwester allerdings aufgrund meiner sehr kleinen Schilddrüsen-Reste auch keine sehr hohe Dosis des Jods bekommen.

Samstagmorgen nach dem Wecken durfte ich zum ersten Mal wieder aus dem Zimmer, habe gleich mein Telefon abgerechnet, noch gefrühstückt und bin dann nach Hause gefahren - bereits um 9.30 Uhr haben mich meine beiden Katzen freudestrahlend begrüßt Wink Montag mußte ich nochmal hin, da noch zwei Szintigramme von Schilddrüse und Skelett gemacht wurden, und es wurde gleich ein Termin für die 2. Behandlung im Februar abgemacht.

Von den Unannehmlichkeiten des Rauchens - sooo bequem ist es nicht, sich da oben aus dem Fenster zu hängen, damit kein Rauch ins Zimmer zieht - und einer diesbezüglichen unpassenden Bemerkung einer der Schwestern abgesehen habe ich mich dort, den Umständen entsprechend, gut aufgehoben gefühlt. Das Essen war nicht so prickelnd, aber für 2,5 Tage hält man es aus. Eine Alternative zu diesem Krankenhaus hätte ich ohnehin nicht gehabt, da die RJT im Saarland ansonsten nur noch in der Uniklinik Homburg durchgeführt wird, wo man aber monatelange Wartezeiten in Kauf nehmen muß, was mein Hausarzt nicht wollte.

Ich kann dieses Krankenhaus also nur empfehlen - allerdings sollte man sich lieber von jemandem bringen und abholen lassen, da die Parkplatz-Situation dort recht desolat ist, wenn man nicht morgens um 6 kommt.

Raphi
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Sabine14
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BeitragMeine RJT Berlin- Buch

 (p52964)
Verfasst am: 05. Dez 2007, 04:45
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Hallöchen, war in Berlin-Buch vom 27.11.-30.11.2007.
Am ersten Tag war früh Blutabnahme, Arztgespräch und kurze Einweisung und Gepflogenheiten auf Station. Nachmittags gab es die Kapsel und dann wurde gefaulenzt, mehrmalige Messungen an diesem Tag folgten. Nächsten Tag wurde ebenso mehrmals gemessen, eine Szinti gemacht und das war es. Tag drei wurde morgens gemessen und das war es schon gewesen, Tag vier wurde nochmals gemessen und dann ging es nach Hause. Vorher gab es noch ein Gespräch mit dem Doc und Aus Ende-Wech! Es gibt dort Einzel sowie Doppelzimmer, getrennt durch eine Wand ( Doppelzimmer- Bleiwand?). Jeden dritten Tag darf geduscht werden für drei Minuten. Bad ist im Zimmer, Schränke waren über den Flur. Ansonsten war alles super, durften uns auf der Etage frei bewegen und wohl fühlen, Aufenthaltsraum mit Bibliothek, Hometrainer waren vorhanden, kostenloser Getränkeautomat ebenso (Selter). Kaffee und etliche Sorten Tee standen ebenso bereit. Das Essen war super, meistens viel zu viel. Einen Raucherraum gab es auch, noch. Jeder Gast hatte seinen eigenen TV mit Kopfhörern, Telefon kann gemietet werden, Handy, Laptop und kleine Spielkonsolen erlaubt. Hatte sogar meinen DVD-Player dabei vorsichtshalber. Es waren für mich angenehme Tage dort, liebe Schwester und kompetente Ärzte sorgten dafür. Dachte ich zieh in ein Bunker und das ganze Gegenteil war der Fall. Einfach GUT
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Sabine14
Beitrag:

BeitragNachtrag

 (p52965)
Verfasst am: 05. Dez 2007, 05:02
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Hab noch was wichtiges vergessen. Mit den Gepflogenheiten auf Station meinte ich natürlich die Sicherheitshinweise. Soll nicht der Eindruck entstehen es wird dort so larifari gearbeitet. Vormittags sollten wir schon wenn möglich im Zimmer bleiben, weil dann nämlich die Schwestern und die Ärzte auf dem Flur aktiv waren. Jeder Mitarbeiter trug eine Pieper, der auch zu hören war und man wusste dann , ich bin zu nah.
So wollte das noch loswerden. CU Sabine
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Dani75*Offline
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Pap. SD CA
Künzing
weiblich30+
Beitrag:

BeitragMeine Erfahrung aus Passau

 (p54749)
Verfasst am: 27. Jan 2008, 15:52
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So nur kurz zu meiner Geschichte, bin im Januar 07 im Klinikum Passau zweimal operiert worden, nachdem nach der ersten OP pap. Zellen festgestellt worden sind. Hab dann Ende Februar 07 meine RJT angetreten, auch im Klinikum Passau.
Donnerstag, 22.02.07 einpassieren im KH PA, nach der Blutabnahme bin ich dann auf Station gekommen.
Nach dem Durchgang durch eine Schleuse auf der Station war man dann in einem Aufenthaltsraum, von dem man in 3 Zimmer gehen konnte. Jedes Zimmer war mit 2 Betten belegt, die von einer betthohen Mauer getrennt waren.
Im Zimmer war ein Bad mit WC, Dusche und Waschbecken, im Zimmer war ein Fernseher, Telefon und ein Großes Fenster, von dem man direkt zum Haupteingang sehen konnte - da hat man wenigstens was zum schauen gehabt, war nicht langweilig.
So nun zur Kapseleinnahme: bin von ca 11 Uhr Vormittags bis 15 Uhr Nachmittags am Do noch frei im KH beweglich gewesen. Um 15 Uhr kam dann eine Schwester zu mir mit dem Röhrchen mit der Kapsel - war schon ein komisches Gefühl, wenn einem die Schwestern mit ausgestrecktem Arm die Kapsel im Röhrchen entgegenstrecken.
Na denn, von nun an nicht mehr das Zimmer velassen, hieß es, bis am anderen Tag Mittag, nach dem Mittagessen, da durfte ich zumindest wieder in den Aufenthaltsraum gehen zu den anderen, die auch zur RJT da waren. An diesem Freitag waren wir zu viert, es durften aber im Laufe des Tages zwei heim - nun waren wir noch zu zweit in zwei verschiedenen Zimmer.
Wir wurden jeden Tag nach dem Frühstück gemessen und meine Strahlung war am Sonntag, also am 3. Tag nach der Einnahme so niedrig, das ich mich schon wieder in der Caffeteria im KH mit meiner Familie treffen durfte. Nach Hause hätte ich auch schon gedurft, aber da ich mein Abschlußsziniti noch bekam, mußte ich bis Montag warten.
Am Montag, 26.02.07 bekam ich wie gesagt mein Ganz-Körper-Szinti und dann durfte mich meine Familie holen und es ging nach Hause.
Im Großen und Ganzen waren es zwar Tage in Isolation, aber sie sind auch sehr schnell vergangen.
Essen im Krankenhaus war ganz gut und immer sehr viel, wir aßen immer im Aufenthaltsraum, um etwas zu ratschen, das tat gut.
Wir hatten einen extra Raum indem eine kleine Küche eingebaut war, mit Kühlschrank und Mikrowelle und Kaffeemaschine, Getränke und Waschmaschine - der Raum war vom Aufenthaltsraum zu erreichen.
Ich finde das ich in Passau in sehr guten Händen bin und finde es schade, das ich keine Gleichgesinnten bis jetzt gefunden habe, die auch das Vergnügen mit meinem super Doc haben.
Vielleicht findet sich ja jemand zu austauschen, über diesen Bericht??

Liebe Grüße
Daniela [/b]
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RiaBOffline
Anmeldung: 26.03.07
Beiträge: 32
keine Angaben
Beitrag:

BeitragBerlin Charité - Virchow

 (p54777)
Verfasst am: 28. Jan 2008, 10:14
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So wie Harald es auf der ersten Seite beschrieben hat, ist es immer noch.
Ich hatte 2 RJT mit Absetzen des Thyroxin und die Letzte (dritte) mit Thyrogen.
Die Vorgehensweise ist aber immer dieselbe.
Beim Thyrogen muss man nur 2 Tage vor Behandlungsbegin gespritzt werden. Ich bin Montags in die Klinik und musste Samstags und Sonntags zum spritzen.

Da ich ne Dickdarmentzündung hatte im Dezember, hatte ich drum gebeten mit entsprechendes Essen zu geben, das ging nicht. Beim Essen hört die Felxibilität dann leider auf, aber dafür sind die Schwestern wirklich nett und bemüht es einem so angenehm wie möglich zu machen Smile
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Radiojodtherapie (RJT) – Erfahrungsberichte aus den Kliniken

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