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| Elke. |
Beitrag: (#p97)
Verfasst am: 15. Jun 2003, 15:37 |
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Geschrieben von Elke am 11. Januar 2001 17:05:31:
Anamerkung Harald: siehe auch FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone
Häufig besteht nach Langzeit-Behandlung mit Medikamenten als auch nach Operation oder Radioiodtherapie einer SD-Überfunktion langfristig die Wahrscheinlichkeit, dass das Körper-Gewicht allmählich ansteigt.
Hierbei ist Folgendes zu beachten:
O Nach jeglicher Behandlung einer SD-Überfunktion kann anschließend eine SD-Unterfunktion auftreten. Aus diesem Grunde sind Kontrolluntersuchungen lebenslang erforderlich. Das Vermeiden einer SD-Unterfunktion ist die erste Voraussetzung, dass es nicht zu einer übermäßigen Gewichtszunahme kommt.
O Auch wenn nach Behandlung eine normale SD-Funktion erreicht wird, ggf. unter Schilddrüsen-Medikation, besteht ein Risiko, dass Gewichtsprobleme auftreten. Auch bei völlig gesunden Personen ist es normal, dass sie im Laufe ihres Lebens an Gewicht zunehmen.
Es ist also wichtig, dass nach Behandlung einer SD-Überfunktion gezielt durch das Essverhalten darauf geachtet wird, dass das Gewicht nicht ansteigt. Ggf. sollte sich der Betroffene an eine entsprechende Beratungsstelle wenden oder sich Fachliteratur beschafffen. Neben einem entsprechenden Essverhalten ist auch eine sportliche Betätigung sinnvoll.
Quelle: Klinik u. Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität zu Köln
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| Bebe |
Beitrag:  (#p98)
Verfasst am: 15. Jun 2003, 15:38 |
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Geschrieben von Bebe am 03. April 2003 12:31:29:
Ja, das kann ich nur bestätigen. Nur weder mein Hausarzt noch das behandelnde Krankenhaus hat mich darauf aufmerksam gemacht das man mächtig an Gewicht zulegt, bei mir sind es mittlerweile 15 kg! Ich hatte vor ca. 2 Jahren eine SD OP, bei mir ist nur noch ein kleiner Rest da. Aus heutiger Sicht würde ich mir die Schilddrüse nicht mehr entfernen lassen. Ich würde auf die Radiojod-Therapie zurückgreifen. Selbst nach dieser Zeit ist es mir noch nicht gelungen mein altes Gewicht wieder zu erlangen. Obwohl ich angeblich, lt. Hausarzt, richtig eingestellt sei. Treibe regelmäßig, 1-2 mal die Woche,Sport. Ist es denn normal das einem ständig die Arme oder Beine "kribbeln" so als wenn sie "eingeschlafen" wären? Das habe ich seit der OP und ist auch nicht mit Tabletten in den Griff zu kriegen. Was kann ich machen? |
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| Rika |
Beitrag: (p1565)
Verfasst am: 24. Aug 2003, 15:37 |
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Ja, ich kann das bestätigen - nie mehr würde ich mich operieren lassen und lieber - in meinem Fall - ein Risiko eingehen. Ich hatte Adenome an der Schilddrüse li. + re., dabei mußte natürlich auch ein Stück Schilddrüse mit weggeputzt werden. Seitdem habe ich nicht nur 5 Kleidergrößen (!) zugelegt, sondern habe massive berufliche Schwierigkeiten bekommen, weil ich nicht mehr so leistungsfähig, nicht mehr so belastbar, viel viel langsamer als früher, ständig erschöpft und schnell müde bin. Außerdem bin ich mittlerweile depressiv und nur noch am Heulen. Jeder alltägliche Handgriff kostet mich ungeheuer Kraft; ich war immer eine sogenannte "Powerfrau", aber von der ist nichts mehr übrig. Mein Arzt ist der Meinung: Ich bin gut eingetellt, meine gesamten Blutwerte sind bombig, ich bin kerngesund; das GEwicht? Na, da "müssen Sie sich halt was einfallen lassen", die Müdigkeit? "Na, Sie haben halt einfach mal mehr Schlaf nötig, stressen Sie sich nicht so rein und ruhen Sie sich mal aus". Aber ich kann ja nicht mal gut schlafen.
Hätte ich nochmal die Entscheidung: Lieber das Risiko eingehen, daß das Adenom bösartig wird als eine OP und bis dahin normal und mit Energie leben! |
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| anne |
Beitrag: (p3568)
Verfasst am: 27. Jan 2004, 00:00 |
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hi...
bei mir wurde vor 5 jahren eine sdüberfunktion diagnostiziert...
mit allen klassischen symptomen...
entgegen der ärztlichen ratschläge habe ich mich nicht behandeln lassen...
ich habe enzyme gegen die entzündungen genommen, hopfen zur beruhigung und ich habe thc konsumiert um den stoffwechsel zu verlangsamen...jetzt ist alles gut, ich bin gesund...bis auf ein paar narben auf der sd ist nichts geblieben...die schulmedizin ist nicht immer der einzige weg... |
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| Thea |
Beitrag:  (p3571)
Verfasst am: 27. Jan 2004, 12:35 |
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Hallo Anne,
schön für Dich. Sollen wir Krebskranken das auch so machen oder warum postest Du das hier?
Gruß Thea |
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BiancaL.
Anmeldung: 30.01.05 Beiträge: 10 Morbus Basedow Südhessen  30+ |
Beitrag:  (p11758)
Verfasst am: 24. März 2005, 11:00 |
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Auch ich habe nach einer SD-Überfunktion (bei der ich kein Gramm abgenommen habe) nach Einnahme von SD-Hemmern insgesamt 10 kg zugelegt. Man erklärte mir, daß der Stoffwechsel sehr stark ausgebremst wird und nicht mit einer Normalfunktion zu vergleichen sei.
Vor 7 Wochen hatte ich dann eine Totalop, seit der ich zumindest mal nicht zugenommen habe...ich hoffe sehr, wenigstens ein paar Kilos wieder runterzukriegen.
Allerdings gilt für mich persönlich: Wenn ich mir Sorgen über mein Gewicht machen kann, dann geht es mir ansonsten ja schon mal wieder ganz gut und notfalls muß ich eben auch mit 2 Kleidergrößen mehr leben können...Schlanksein ist nicht alles.
LG
Bianca |
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pedi Anmeldung: 25.03.05 Beiträge: 10 Pap. Sd-Microkarzino... Lübeck  40+ |
Beitrag: (p11861)
Verfasst am: 27. März 2005, 15:57 |
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Hallo,
tja ich weiß, schlanksein ist nicht alles. Aber irgendwie reichts bei mir jetzt.
Meine Familie ißt und ich nehme zu. Ich war vorher zwar auch nicht grad ne Gazelle, aber mittlerweile liege ich bei einer Größe von 160 cm bei 108 kg. Das ergibt auch andere gesundheitliche Probleme. Mein Arzt meint ganz locker dazu: 3 Mahlzeiten am Tag, nichts zwischendurch essen und dann sollten sie aufgrund der leichten Überfunktion so 1-2 kg im Jahr abnehmen. Ganz klasse.....
Darf man eigentlich so richtig Diät machen, oder bringt das die Werte total durcheinander?
Irgendwie muß ich doch auch ein bißchen abnehmen..................
Wer weiß wie??
Bin gespannt
Viele Grüße
Petra |
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BiancaL.
Anmeldung: 30.01.05 Beiträge: 10 Morbus Basedow Südhessen  30+ |
Beitrag:  (p11863)
Verfasst am: 27. März 2005, 16:46 |
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Hallo Pedi,
mit meine Aussage "Schlanksein ist nicht alles" wollte ich nicht ein Gewichtsproblem einfach herunterspielen. Ich wog vor der ÜF bei 1,58 m 53 kg, mittlerweile 65. Für mich ist das viel, aber es fällt immer noch in den Bereich "leichtes Übergewicht".
Wenn natürlich gesundheitliche Probleme hinzukommen oder das Gewicht für einen persönlich in keiner Relation mehr steht, ist das definitiv ein Problem!
LG
Bianca |
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Alba
Pap. SD-Ca., foll. V... Sachsen-Anhalt  50+ |
Beitrag: (p11872)
Verfasst am: 28. März 2005, 10:51 |
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Hallo Petra.
natürlich kannst Du es mit einer Diät versuchen. Nur eine crash-Diät ist nicht zu emfehlen.
Das A und O vorher ist aber eine gute Einstellung der Schilddrüsenwerte.
Ist das der Fall, dann kann man zum Beispiel mit einer langfristig angelegten Diät + regelmäßigem Sport einiges abspecken.
Hier im Forum war schon öfter von Weight Watchers die Rede, bei den Hashimoto-Leuten höre ich immer von guten Erfahrungen mit Montigniac. Über letzteres weiß ich leider sehr wenig. Es hat irgendwas mit verminderter Kohlenhydratzufuhr zu tun, glaube ich. Für mich wär das nix - ich liebe Nudeln und Brötchen und Kartoffeln usw. und reduzier lieber das Fett. Man muß ausprobieren, was bei einem selber gut funktioniert und sich auch durchhalten läßt. Hüten muß man sich vor allen extrem einseitigen Ernährungsformen, aber das weißt Du ja sicher selbst.
MfG Alba |
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| liebesschmertz |
Beitrag: (p18699)
Verfasst am: 27. Okt 2005, 09:30 |
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Guten Tag
Ich nehme Euthyrox 125µg
Seid 1Jahr und ich habe bis jetzt 20kg zu genommen.
Was kann ich machen damit ich wieder abnehme ?
Mein Artz will mir nix geben.
Vielen dank
liebesschnertz |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7508 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
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| Pucki |
Beitrag: (p36542)
Verfasst am: 10. Nov 2006, 20:02 |
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| Also ich hatte im April eine Op. Alles raus... ok nun ist es so ich war immer stark übergewichtig, bin Diabetikerin und.. oh Wunder ich hab nach der OP 7 kg abgenommen und nehm langsam weiter ab. Werte sind super, ich nehm Euthyrox 125 und mir geht es saugut. Ich gehöre anscheinend zu den Glücklicheren..bei einer Kollegin das genaue Gegenteil sie hat nach der Op in 2 Jahren so ca 25 Kilo zugenommen.Ich war vor der Op viel träger. Jetzt mach ich gerne Sport und fühl mich super.. Jetzt bin ich bei 1,65 m und 85 Kilo zufriedener wie vorher und das macht seh viel aus. Ich habe zwar schon meinen Speiseplan geändert aber nicht radikal, ich esse alles ok wegen dem Diabetes pass ich auf aber... das Leben ist schön und auch ohne Schildrüse kann es schön sein. Sicher ist eine Zunahme ein Problem aber ich habe 51 Jahre mit Übergewicht gelebt und war nicht am Boden zerstört. Vieles ist psychisch und ich kann nur sagen auch an die, welche zugenommen haben... Kopf hoch positiv denken.. lieber gesund und etwas schwerer als krank.. |
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| christin |
Beitrag: (p37213)
Verfasst am: 22. Nov 2006, 15:13 |
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| Hallo ich habe auch keine schilddrüse mehr und immer gewichtsprobleme, aber ich kann wohl was zu dem Kribbeln in Arme und Beine sagen, dass ist ein Calcium mangel, dass hatte ich im KKH oft und zu hause auch wenn meine calcium tabletten alle sind. in der Apotheke gibt es Calcium Dura Film tabletten, die muss ich jeden Tag eine nehmen. Aber trotzdem den Arzt fragen |
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| lünnna |
Beitrag: (p38774)
Verfasst am: 27. Dez 2006, 19:07 |
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hallo erstmal,
also ich bin jeztz 17 jahre alt un bei mir wurde hyperthyreose festgestellt. mein schlimmstes syptom ist eigentlich mein extrem starkes untergewicht... ich esse ungefähr 3 mal so veil wie meine freunde, nehme aber kein gramm zu, eher sogar ab! ich bin 1,68m groß und wiege teilweise nur 43kg an guten tagen vielleicht auch mal 45kg.
ich muss mich also jetzt entscheiden ob ich mich operrieren lasse oder lieber auf eine hormonbehandlung zurückgreife. mein untergewicht macht mir sehr zu schaffen weil mich immer alle als magersüchtig abstempel und schief angucken. ich möchte so gerne endlich normalgeweichtig sein, aber davor das ich dann so übergewichtig werde wie meine mutter, die auch ohne schilddrüse lebt, habe ich angst!
könnt ihr mir irgendwie helfen???? BITTE!!!
danke schon mal, de lünnna |
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Maria2 Anmeldung: 12.08.04 Beiträge: 2805 Pap. CA pT3 tall-cel... Bayern/Oberpfalz  30+ |
Beitrag:  (p38837)
Verfasst am: 29. Dez 2006, 19:00 |
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Hallo Lünna,
woher kommt denn die Überfunktion bei dir? Hast du heiße Knoten? Oder vielleicht eine Autoimmunerkrankung?
Wie sind deine Blutwerte (TSH, fT3, fT4)?
Und nimmst du zur Zeit irgendwelche schilddrüsenhemmenden Mittel ein?
Prinzipiell nimmt man bei guter Hormoneinstellung eigentlich nicht zu - manche allerdings schon
Gerade wenn man vor einer OP eine Überfunktion hatte und dann nicht weniger isst als vorher, ist das Risiko zuzunehmen natürlich da.
Aber wenn du bei normalen Hormonwerten nicht mehr dreimal soviel isst wie deine Freunde , dann dürftest du zumindest nicht zu viel zunehmen, und ein paar Kilo mehr kannst du ja durchaus vertragen.
Lass dich jedenfalls von deiner Angst vor einer Gewichtszunahme nicht von einer OP abhalten, falls dein Arzt die für notwendig hält.
Viele Grüße von
Maria |
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