Rena78
Anmeldung: 19.03.06 Beiträge: 336 Pap. SD-CA Saarland  30+ |
Beitrag: (p23943)
Verfasst am: 02. Apr 2006, 00:47 |
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Hallo zusammen!
Nach meiner doppelten SD-OP steht mir nun auch ein Aufenthalt im Bunker bevor. Am kommenden Montag hab ich das erste Vorgespräch in der Klinik für Nuklearmedizin in Homburg/Saar.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit der Klinik/den Ärzten dort? Mein Doc, der mich operiert hat, versicherte mir zwar, dass ich dort gut aufgehoben sei und dass die Oberärzte dort alle sehr nett seien, aber vielleicht kann ja einer von euch aus eigener Erfahrung berichten?
Ich schätze, die Ärzte, mit denen ich jetzt zu tun haben werde, haben einen schweren Stand. Der Chirurg, der mich bisher betreut hat, hat die Messlatte für gute Ärzte ganz schön hoch gesetzt. Hoffentlich find ich nochmal jemanden, zu dem ich ein so gutes Verhältnis habe wie zu dem letzten Arzt...
Gruß,
Rena |
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Rena78
Anmeldung: 19.03.06 Beiträge: 336 Pap. SD-CA Saarland  30+ |
Beitrag:  (p25644)
Verfasst am: 08. Mai 2006, 19:06 |
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Hallo liebe Fories!
Jetzt geb ich mir mal wieder selbst die Antworten, aber ich wollte keinen neuen Thread eröffnen, denn so bleibt's übersichtlicher.
Ich bin seit heute mittag zurück von meiner ersten RJT in besagter Uniklinik in Homburg und will kurz meine Erfahrungen mitteilen. Vielleicht gibt's ja noch mehr Saarländer und Pfälzer hier, die Infos suchen.
Also: "Einrücken" war am Donnerstag, 4.Mai um 8 Uhr. Da ich die Voruntersuchungen (24h-Uptake, Skelettszinti und MRT) schon in der Vorwoche ambulant erledigen konnte, hab ich am Donnerstag auch gleich die Kapsel bekommen. Zuvor aber ein Gespräch mit der diensthabenden Stationsschwester über die allgemeinen Dinge und die Verhaltensregeln usw. sowie ein Gespräch mit dem Stationsarzt Dr. Grgic. Beides in Ordnung, allerdings muss ich sagen, dass man - will man wirklich gut informiert werden - viele Fragen stellen muss. Von sich aus erklärte mir der Arzt nur das Nötigste, aber er hat sich auch Zeit genommen und geduldig alles beantwortet, was ich wissen wollte.
Nachmittags gab es dann besagte Kapsel (3,5 Gbq) und dann husch husch ins Zimmer und nach Möglichkeit zwei Tage nicht wieder raus. Die Zimmer sind i.d.R. Zweibettzimmer mit Toilette und Waschbecken, Fernseher und Telefon. Bis auf die schweren Bleischiebetüren sieht's aus wie eine ganz normale Station. Wasser, Apfel- und Orangensaft gab's soviel man wollte, ebenso Kaugummi und Bonbons zum Lutschen. Das Personal fand ich sehr nett, allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass da die eine nicht wusste, was der andere gesagt hat und wenn ich nicht durch das Forum hier schon relativ gut informiert gewesen wäre, hätte mich doch manches ein bisschen verunsichert. Gleiches gilt für die Aussagen der Ärzte (ich hatte mit insgesamt drei Ärzten zu tun) und deshalb habe ich auch beschlossen, mich auf einen Arzt als "Vertrauensarzt" festzulegen und die Aussagen der anderen als Ergänzungen zu nehmen. Und ganz wichtig: fragen, fragen, fragen !!! Ich hatte immer einen Zettel neben dem Bett liegen und hab mir alles aufgeschrieben, was mir an Fragen eingefallen ist. Wahrscheinlich bin ich bei denen schon als "Alptraumpatient" in die Analen eingegangen, aber ich will verstehen, was die mit mir machen und nicht alles nur hinnehmen.
Naja, aber weiter im Text: Die erste Messung erfolgte am Samstag und da die Strahlung schon so weit abgeklungen war, durfte ich für eine Stunde im Klinikgelände spazieren gehen. Allerdings mit der Auflage, Menschenansammlungen zu meiden und nach Möglichkeit niemandem zu begegnen. Hat ganz gut funktioniert, da am Wochenende auf dem Campus eh kaum was los ist.
Sonntag das selbe Spiel, morgens Messung, dann Zeit totschlagen mit Lesen, Kreuzworträtseln und Musik hören. Nachmittags Spaziergang, Schwätzchen mit der Zimmergenossin und den Nachbarinnen, und dann *igitt* Abführmittel, damit die Ganzkörperszintigraphie am nächsten Morgen möglichst nicht verfälscht wird. Der Sonntag abend war daraufhin nicht wirklich prickelnd mit Magenkrämpfen und Dauerbesuch der Toilette. Echt ätzend...
Montag früh dann duschen (ach ja, duschen war im Übrigen auch sonst kein Problem, keine strikten Auflagen wie ich es von anderen Kliniken gelesen hatte), saubere Kleidung anziehen und eine Etage tiefer in die Ambulanz zum Ganzkörperszintigramm. Danach folgte noch die Besprechung mit Oberarzt und Stationsarzt, wobei mir der weitere "Fahrplan" (Blutentnahme nach sechs Wochen, RJD nach drei Monaten usw.) nochmals erklärt wurde und dann durfte ich nach Hause.
Ich durfte übrigens auch alles, was ich mitgebracht hatte, problemlos wieder mit nach Hause nehmen, nur die Anmerkung "Kleider einmal separat waschen" wurde noch gemacht.
Mein Fazit: Die Nuklearmedizin der Uniklinik Homburg ist zwar was das Gebäude und die Ausstattung der Station betrifft nicht unbedingt eine der modernsten (dafür aber sehr wohl medizinisch und technisch, soweit ich das als Laie beurteilen kann), aber man kann es da ganz gut aushalten.
Viele Grüße,
Rena
PS: Für mich noch ganz wichtig (vor allem bei dem tollen Frühlingswetter letzte Woche): Die Fenster kann man öffnen und man hat ganz viel Grün vor Augen wenn man rauskuckt.  _________________ Wir sollten das Beste hoffen, auf das Schlimmste gefasst sein und es nehmen wie es kommt. |
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| engelchen |
Beitrag:  (p25650)
Verfasst am: 08. Mai 2006, 20:48 |
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Hallo Rena,
schön das Du wieder bei uns bist...!!!
Sag mal,aber hast Du da nicht das wichtigste in Deinem Beitrag vergessen....??? Ja ja,diese doofe Unterfunktion....!!!!
Es war leider nichts davon zu lesen,was dabei herrausgekommen ist....!! Du läßt uns hier aber ganz schön zappeln....!!!
Bitte berichte uns was positives!!!!
Statt dessen lese ich da etwas von Abführmittel...,das ist mir ja völlig unbekannt,das habe ich zum Glück nie bekommen!!! Könnte mir auch etwas besseres vorstellen,als meine viele "Freizeit" auf dem Trohn zu verbringen....!!!!
Lieben Gruß Gabi  |
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Rena78
Anmeldung: 19.03.06 Beiträge: 336 Pap. SD-CA Saarland  30+ |
Beitrag:  (p25654)
Verfasst am: 08. Mai 2006, 21:48 |
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Ach ja, stimmt, da war doch noch was... *hallo Unterfunktion*
Naja, Genaues kann man ja im Moment eh noch nicht sagen, das zeigt sich doch erst im August bei der RJD. Aber die Ärzte sind zufrieden mit der Therapie. Das Jod ist da, wo es hinsollte (im SD-Rest) und Metastasen sind bislang keine erkennbar. Die Knoten auf der linken Halsseite sind zwar immer noch da, speichern aber anscheinend kein Jod. Sie vermuten jetzt Hämatome, aber sicher wissen sie's auch nicht. In drei Monaten wollen sie nochmal eine MRT machen und die Dinger im Auge behalten. Aber im Moment ist alles im grünen Bereich und ich bin eigentlich ganz guter Dinge. Es geht aufwärts... und Dank L-Thyroxin 200 auch langsam raus aus der UF.
Lieben Gruß,
Rena _________________ Wir sollten das Beste hoffen, auf das Schlimmste gefasst sein und es nehmen wie es kommt. |
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