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Knochenszinti jedes Jahr,bei Euch auch..???

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engelchen
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BeitragKnochenszinti jedes Jahr,bei Euch auch..???

 (p39226)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 09:06
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Hallöchen und guten Morgen, Wink


ich habe gestern vom Endo erfahren,das jedes Jahr ein Knochenszinti laufen soll!! Rolling Eyes
Auch soll ich ich mich 2x im Jahr bei Ihm vorstellen!!

Ist das bei Euch auch so???

Meine Op war im Sep.2004,die Histo lautete:pT3 N1a NX R0

Mein Tg ist unter der Nachweisgrenze..!! Very Happy

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus,das dieses bei mir eine reine Vosichtsmaßnahme ist...!! Wink


Liebe Grüße

angel Engelchen
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Profil anzeigen Private Nachricht senden  Drucke nur diesen Beitrag von engelchen Knochenszinti jedes Jahr,bei Euch auch..???
Ginger verstorben
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Beiträge: 1029
Fol. SD Ca pT 2 NXM1...
Ruhrgebiet
weiblich
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 (p39227)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 10:08
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Hallo Engelchen,

ich bin etwas irritiert, weil ich versucht habe mir deine Krankengeschichte wieder vor Augen zu führen und leider nicht auf Anhieb fündig wurde.

Dein SD OP war 2004, anschließend RJT. Mir ist auch nicht klar ob papillär oder follikulär oder welcher Art war dein Tumor.
Und danach? Welche Untersuchungen wurden bislang gemacht. Warum hält der Endo nun 1/2 jährliche Untersuchungen für notwendig? Fanden bislang keine Untersuchungen im halbjährlichem Rhythmus statt? Oder gibt es Hinweise auf ansteigenden Tg?

Bei mir werden seit 2003 immer halbjährlich/vierteljährlich Tg Bestimmungen gemacht, sowie Ultraschalluntersuchungen des Halses und zwischendurch auch RJD, sowie auch Knochenszinitis. Wobei ich glaube die Knochenszinitis bislang nur zweimal gemacht wurden, dafür gab es aber die große RJD mit PET CT.

LG Ginger
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Birgitt
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 (p39228)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 10:58
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Hallo Engelchen,

und ich dachte schon, ich wäre die einzige mit so einem extremen Nachsorge Programm. Als bei mir 1999 das Ca (pT4a) entdeckt wurde, bekam ich schon schriftlich einen 'Fahrplan' für die nächsten Jahre mit: 3 Monate nach der OP die erste RJT, dann ein halbes Jahr später die 2. RJT. Dann 5 Jahre lang jährlich eine RJD, dann erst in 2 Jahre wieder (da stehe ich gerade, nächster Termin 03.01.08 ), wenn dann wieder nichts gefunden wird 'nur noch' alle 5 Jahre lebenslänglich eine RJD. Natürlich parallel dazu weiterhin halbjährliche Blut- und Ultraschalluntersuchungen. Und das ausschließlich in UF, kein Thyrogen; das macht die Klinik nicht. Mittlerweile bin ich das soooo Leid, dass ich überlege, alles hinzuschmeißen und nur noch gelegentlich die fT3, fT4 und TSH-Wert bestimmen zulassen.

Gruß,
Birgitt
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engelchen
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 (p39230)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 12:08
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Hallöchen, Wink

@ Ginger,

bei mir war es ein Pap. Ca.
Meine Nachsorge läuft jetzt halbjährlich beim NUK,vorher alle 3 Monate!!

Im Okt.04 hatte ich meine RJT
Jan.05 RJD
August05 Knochenszinti
Januar 06 RJD mit Thyrogen ( Very Happy juhu,hatte Gott sei Dank das Glück)

Lungenröntgen und Knochenszinti sollen jährlich stattfinden!!

Nach der NUK Nachsorge soll ich mich zusätzlich auch 2 x jährlich beim Endo vorstellen!!
Der NuK und Endo arbeiten Hand in Hand!! Wink

US und Tg mit Sd Werte laufen über den Nuk,vobei der Endo zwischendurch auch noch Tg und Sd Werte nimmt!!


Hallöchen Birgit, Wink

in der Tat,da gebe ich Dir vollkommen Recht,mich nervt es auch total ab,immer diese ganzen Untersuchungen!!! Lust habe ich da auch keine mehr drauf,zumal bei mir noch andere "Kinkerlitzchen" hinzukommen,bei dem ich auch ständig beim Weißkittel sitze...!! Crying or Very sad
Mit einem "steifen Nacken" den ich jetzt gerade seit 4 Tagen habe,laufe ich schon nicht mehr zum Doc,ich könnte ja sonst gleich mein Bett dort aufstellen....!!!!!!! Wink
Was aber die SD Nachsorge angeht,wenn es uns auch abnervt,es ist für mich persönlich auf eine Art beruhigend,das man so überwacht wird...!! Wink
Auf der anderen Seite aber jagen sie mir auch wieder Angst ein,das wieder was gefunden wird...!! Confused
Jeden Untersuchung,die mit der Sd im Zusammenhang steht,macht mich immer total nervös...!!
Manchmal bin ich schon ein richtiges "Nervenbündel",bis die Untersuchung dann gelaufen ist und zum Glück nichts gefunden wurde,dann geht es mir wieder weitaus besser...!! Wink
Na ja,aber wenn sag ich das,das läßt sich bei allen ja gut nachvollziehen...!!! Exclamation


Liebe Grüße vom angel Engelchen
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Monika-ffmOffline
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Beiträge: 68
Foll. SDca pt4 2004
Frankfurt am Main
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 (p39231)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 12:14
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Hallo Engelchen,

mein Nachsorgeprogramm (nach foll. SD-Ca pT4, keine Metastasen, TG-Wert ok) sieht genauso aus:

6 Monate nach der RJD ohne Befund der erste Nachsorgetermin: Kontrolle der Blutwerte, Ultraschall, Festlegung der Thyroxin-Dosis, diese "kleine Untersuchung" wird in jährlichem Rhythmus durchgeführt.

12 Monate nach der RJD, also 6 Monate nach der "kleinen Untersuchung", folgte dann ein Ganzkörperszinti sowie die oben erwähnten Maßnahmen der kleinen Untersuchung.

Dieser Rhythmus wird in den ersten 5 Jahren nach der RJD beibehalten, danach gibt es Untersuchungen in jährlichem Abstand, wie die aussehen weiß ich noch nicht, werde es in 3 Jahren erfahren. Diese Untersuchungen soll ich bis an mein Lebensende durchführen lassen.

Ja, das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme; bei einem SD-Ca kann es auch nach Jahrzehnten noch Rezidive geben. Und die sollen möglichst früh entdeckt werden. Unsere Erkrankung, SD-Ca, hat gegenüber anderen Krebsarten einen großen Vorteil: die Behandlung mit radioaktivem Jod, die im Vergleich mit anderen Krebstherapien unkompliziert ist und nur sehr wenige und weniger schwerwiegende Nebenwirkungen hat, aber auch einen Nachteil, nämlich die Möglichkeit sehr später Rezidive. Daher (außer bei papill. Mikrokarzinomen) diese halb- bzw. nach 5 Jahren jährlichen Checks. Dieses Nachsorgeschema ist Standard in Deutschland. Oder war...? Ich weiß nicht, ob sich nach der Veröffentlichung der neuen Europäischen Leitlinien (oder Richtlinien, sorry Harald, das ist mir gerade nicht klar) daran etwas ändern wird.

Liebe Grüße
Monika
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engelchen
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 (p39232)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 12:29
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Hallo Monika, Wink

das diese Untersuchungen ein Leben lang laufen sollen,das wurde mir auch schon gesagt...! Wink

Da wollen wir alle mal hoffen,das es so bleibt und kein Rezidiv auftritt..!!
(3x klopf auf Holz)


Gruß angel Engelchen
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BirgitleOffline
Anmeldung: 03.05.06
Beiträge: 388
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 (p39245)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 15:35
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Hallo Engelchen,
ich bin zwar ein C-Zeller, doch jedes Jahr wird bei mir die "große" Runde gemacht mit Sono SD und Abdomen, Thorax-Röntgen, Knochenszinti und MRT. Dazwischen gibt es halbjährlich nur ein Sono der SD.

Die Blutwerte kann ich so oft kontrollieren lassen, wie ich selbst denke. 2 x im Jahr genügt mir aber völlig.

Ob die große Untersuchungsrunde ein Leben lang so sein muss oder nur in den ersten 5 Jahren, weiß ich selbst nicht so genau. Ich könnte mir vorstellen, dass nach der sogenannten biologischen Heilung vielleicht die Abstände größer werden.

Liebe Grüße
Deine Birgit Razz
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netti01Offline
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Beiträge: 163
pap. Sd-Ca Follikula...
Berlin
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 (p39256)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 17:42
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hallo ihr lieben
ich war jetzt lange nur stiller mitleser
aber heute möchte ich gerne mal wieder was sagen
ich hatte im okt. 04 meine total op
und dann zufallsbefund: papilläres sd-carcinom, follikul. variante sowie gemischtfollikuläre noduläre hyperplasie tumordurchmesser 8mm

und ich hatte im nov. 04 1.rjt
und märz 05 2.rjt
und damit war es rledigt
muss immer alle 6 monate zur kontrolle
zum glück ist auch immer alles ok
ABER wenn ich das jetzt bei euch so lese wundert mich das schon das bei mir solche vorkehrungen nicht getroffen werden
oder ist das richtig weil bei mir auch kein ptN usw. stand?????
lg netti
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BeateOffline
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Beiträge: 1575
SD-CA 2000 (pap. + f...
Frankreich
weiblich50+
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 (p39259)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 17:56
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Hallo,

ist das nicht ein bisschen viel des Guten, SO viele Untersuchungen jedesmal? Ich glaube, damit ist Deutschland wirklich "Spitzenreiter", sind sie ja auch schon bei der Anzahl der RJTs und RJDs ...

Bei mir hier in Frankreich (papilläre une vesikuläre Karzinome 2000) war das Schema bisher so:

2000 RJT
2001 RJD (hier in Toulouse Abstand 1 Jahr, anderswo oft nur 6 Monate)
2002 RJD
2004 RJD mit Thyrogen
2006 TG-Bestimmung mit Thyrogen (+ TEP-Scan, aber das war wegen einem "Verdacht auf Lebermetastasen" eines anderen Krebses, die sich gottseidank nur als Tuberkulose herausgestellt haben ...)

Dieses Jahr ist, glaube ich, nochmal eine TG-Bestimmung mit Thyrogen, aber danach ist dann ziemlich Ruhe, dann wird nur noch alljährlich der TG-Wert unter Substitution bestimmt (und das natürlich lebenslang).

Röntgenaufnahme hatte ich schon eine Weile nicht mehr (im Rahmen der SD-Nachsorge sicher seit 2002 nicht mehr), Ultraschall ist jährlich, zusammen mit TSH und TG Bestimmung ... (routinemäßig - TSH usw kann ich bei Bedarf natürlich auch öfter bestimmen lassen) und das war es dann schon, Knochenszinti hatte ich überhaupt noch NIE ...

Und ich fühle mich trotzdem durchaus gut aufgehoben! Soweit ich weiss, und das steht ja auch so in den neuen Link innerhalb des ForumseuropäischenLeitlinien, ist das Thyreoglobulin normalerweise sehr zuverlässig als Tumormarker ... und solange das nicht nachweisbar ist (und das war es bei mir schon von Anfang an), braucht man nicht x kostspielige Untersuchungen zu machen, bei denen mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso nichts zu sehen ist ...

WENN der Tumormarker steigt, dann kommen aber natürlich auch hier sämtliche Mittel zum Einsatz! Ich finde dieses System besser: statt unnötig Geld für hochtechnische Untersuchungen bei "Low-Risk"-Patienten zu verschwenden (und an anderer Ecke skandalös zu sparen, wie z.B. beim Thyrogen, dass wir hier immerhin schon seit 2003 oder 2004 fast "standardmäßig" für die RJD bekommen), sollte man lieber besser unterscheiden, bei wem all diese Untersuchungen wirklich Sinn machen, und all den anderen die vielen unnötigen Röntgenstrahlen und sonstigen radioaktiven Belastungen ersparen ... die sicher auch nicht SO gesund sind!

Im Übrigen kann ich mir auch OHNE diese ganzen Zusatz-Untersuchungen im Rahmen des SD-Krebses ziemlich sicher sein, dass ich nirgendwo was habe, weil man mich in der Nachsorge meines "Krebses Nr 2" regelmässig genau durchcheckt, mit CMT alle 6 Monate usw ... und im Rahmen der Tuberkulose jetzt auch wieder ... und alle diese Untersuchungen haben NIE irgendwas gezeigt, was man mit der SD in Verbindung bringen könnte, so dass ich denke, dass man sich auf einen nicht nachweisbaren TG-Wert durchaus verlassen kann ...

Liebe Grüße!

Beate
_________________

Weitere Informationen Link innerhalb des Forumshier !
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Li-sun-Li
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SD-CA pT4a
NRW
weiblich50+
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 (p39261)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 18:01
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Hallo,ihr Lieben

Mein Nachsorgeprogramm sieht folgendermassen aus:
Dez.05 1.RJT
März 06 1.RJD
Sept.06 grosse Laboruntersuchung(Ultraschall,abtasten der Halsregion,Blutabnahme)
Dez.06 2.RJD mit abschliessendem Ganzkörperszinti (alles ok)
Juni 07 Laboruntersuchung
RJD geplant für Dez.08.

Zwischendurch SD-Wertbestimmung beim HA.Im Moment ist alles "sauber".Ich hoffe,dass die Nachsorge ausreicht Confused .

Aber zum Knochenszintigramm : Bei mir wurden immer Ganzkörperszintis
gemacht.
Ist das das gleiche wie Knochenszinti?


Vielleicht kann mich jemand aufklären?

Liebe Grüsse sendet Linda Blume
_________________
Der Weg ist das Ziel
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EntchenOffline
Anmeldung: 28.06.03
Beiträge: 447
PapCa T2 2002, Eins....
Hessen
weiblich50+
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BeitragKnochenszinti

 (p39265)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 19:05
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Hallo,

nun klärt mich doch mal auf, denn irgendwie fühle ich mich langsam verunsichert.

Wozu macht man beim PapCA ein Knochenszintigramm? Ich dachte immer, das wandert über die Lymphknoten und das follik. CA geht in die Knochen. Habe ich das denn alles falsch verstanden?

Bei mir hat noch nie jemand ein Knochenszintigramm gemacht, nur die eine RJD im ersten Jahr. Was ist denn nun Standard?

Liebe Grüße
Entchen
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HaraldOffline
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Anmeldung: 12.05.99
Beiträge: 7509
fol. SD-CA 97
Berlin
männlich40+
Beitrag:

Beitrag

 (p39267)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 19:20
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Hallo,

also es gibt eine FAQ: Link innerhalb des ForumsWas ist eine Leitlinie? Was ist eine Richtlinie?

Die Link innerhalb des Forumseuropäische Leitlinie (Übersetzung) mach hier in der Therapie und Nachsorge des Schilddrüsenkrebs neue Empfehlungen und nimmt insbesondere in der Nachsorge Abstand von der früheren Häufigkeit der RJD.

In der Nachsorge wird auf die TG-Wert-Bestimmung (unter Thyrogen) und Ultraschall-Untersuchung des Halses gesetz, weil dies nach erfolgreicher Ablation und Threapie, ausreicht um nahezu 100% aller Rezidive zu erkennen.

siehe speziel auch in der Europäischen Leitlinie Link innerhalb des ForumsBedeutung der Radiojoddiagnostik

Also ich muss sagen, ich habe mich persönlich ja schon damals - als es noch kein Thyrogen gab - gegen weitere RJD gewandt und verweigert, weil bei mir bereits nach der 2. RJT in Unterfunktion das Szinti sauber war und der TG-Wert nicht mehr nachweisbar.

Mit meinem pT2, N1 und M0 aber follikulären SD-Krebs gehöre ich zwar auch zu denen mit etwas größerem Risiko, aber mir hatte schon damals nicht eingeleuchtet, warum da nochmals eine RJD (und dies mit Unterfunktion) gemacht werden soll.

Mein Endokrinologe hat mich damals in dieser Entscheidung gegen die Nuklearmediziner unterstüzt und darüber bin ich doch sehr froh.

Auch vor der europäischen Leitlinie hatten wir hier schon Diskussionen zur Nachsorge, hier war dann meine Empfehlung immer: Redet mit den Ärzten und diskutiert mit ihnen das Für-und-Wider, so dass man zu einer Entscheidung kommt, die gemeinsam getragen werden kann.

Die deutschen Leitlinien der Nuklearmediziner wurden im Herbst auf einem Treffen in Würzburg besprochen, das Entscheidungsverfahren war jedoch so intransparent, dass nicht mal anwesende Nuklearmediziner mir sagen konnten, was denn nun beschlossen wurde. Nicht nur ich dürfte gespannt sein auf die Veröffentlichung, nur habe ich meine Zweifle, dass sich die Kliniken wirklich an dieser Leitlinie orientieren.

In diesem Herbst werden auch die Interdisziplinären Leitlinien überarbeit. Prof. Dralle von unserem wissenschafltichem Beirat will sich dafür einsetzen, dass ich unsere Patienteninteressen vertreten kann.
Und hier ist es mir ein großes Anliegen, mehr Transparzen über den Entscheidungsvorgang zu bekommen, so dass die Leitlinien insgesamt ein größeres Gewicht bekommen.
Im Moment ist es ja eher so - so jedenfalls mein Eindruck - , dass jede Klinik ihr eigenes Therapie und Nachsorgeschema macht, weil sie das schon immer so an ihrer Klinik gemacht haben.

Und dies ist für uns Patienten äußerst unbefriedigend.

Ein Knochenszintrgramm jedenfalls dürfte nach meiner bescheiden nicht ärztlichen Einschätzung, nur Sinn machen, wenn ein Verdacht auf Knochenmetastasen besteht.
Also wenn der TG-Wert angestiegen ist, und im Szintigramm (nach RJT bzw. RJD) keine Jod-Speicherung zu erkennen ist. Aber in diesem Fall ist eigentlich dann die PET-CT die besser Diagnose-Methode.

Also wenn da was gemacht werden soll, Nachfragen warum, und sich nicht mit einer Aussage zufrieden geben lassen wie "Das machen wir immer so".

Viele Grüße
Harald
_________________
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engelchen
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 (p39269)
Verfasst am: 10. Jan 2007, 20:01
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Hallöchen, Wink

ich habe verstanden,in meinem Fall ist ein Knochenszinti nicht notwendig...!!!??? Rolling Eyes
Und ob ich da nachfragen werde,warum dieses gemacht werden soll..!!!
Bis gestern wußte ich ja auch nichts davon,das dieses jährlich laufen soll...!! Rolling Eyes
Mein Tg ist nicht angestiegen...!!

Vorstellen kann ich mir dann wirklich nur,das es eine Vorsichtsmaßnahme ist,weil bereits ein LK befallen war...!!! Wink

Ich werde im April nachhaken...!!

Liebe Grüße angel Engelchen
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Alba
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Pap. SD-Ca., foll. V...
Sachsen-Anhalt
weiblich50+
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 (p39283)
Verfasst am: 11. Jan 2007, 08:57
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Hallo Ihr Lieben,
als ich meine RJD ein Jahr nach OP hatte, sagte mir der damalige Arzt, es wäre alles okay, nur müsse der Oberarzt jetzt noch entscheiden, ob bei mir auch eine Knochenszintigraphie gemacht werden solle oder nicht. Das stehe deswegen zur Debatte weil ich ein papilläres Ca. mit follikulärer Differenzierung hatte, und follikuläre gingen unter Umständen auch in die Knochen?

Ich habe das dann ehrlich gesagt vollkommen vergessen, und es war auch nie wieder die Rede davon. Und dann stammt die Aussage auch nicht von meinem Nuk.med, zu dem ich jetzt immer gehe, sondern von einem Assistenzarzt(?), der nicht allzuviel wußte. Ich hatte den z.B. gefragt, wie Thyrogen eigentlich wirke, ob man da TSH gespritzt bekommt oder ob dadurch die eigene Hypophyse angeregt werde, ganz schnell etwas zu produzieren. Dazu wußte dieser Doc nichts.
Insofern halte ich mich lieber an den Oberarzt, zu dem ich regelmäßig gehe, der antwortet mir auch meist kompetent auf Fragen.

Was mir auffällt in obiger Diskussion: die meisten, die von recht häufigen Untersuchungen berichten, hatten mindestens ein pT3-Ca, bei einigen kann man das allerdings nicht ersehen, weil nichts im Profil steht.

Freundliche Grüße von Alba
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Maria2Offline
Anmeldung: 12.08.04
Beiträge: 2805
Pap. CA pT3 tall-cel...
Bayern/Oberpfalz
weiblich30+
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 (p39340)
Verfasst am: 12. Jan 2007, 19:53
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Hallo zusammen,

mein Nachsorgeschema (papillär, pT3 N0 M0) sieht folgendermaßen aus:
August 2004 RJT, März 2005 RJD (die war sauber, weitere nicht mehr nötig, wenn nichts auffällig wird), außerdem im ersten Jahr vierteljährlich Blutwerte und Ultraschall, ab dem zweiten Jahr halbjährlich.
Mir persönlich reicht das auch, auf mehr Bunker bin ich nicht unbedingt scharf Rolling Eyes
Gut, ich hatte keine Metastasen und nichts außerhalb der SD, von daher rede ich mich doch leichter...
Aber jährlich eine RJD finde ich einfach übertrieben, genauso wie ich den Sinn bei einem Knochenszinti bei dir nicht recht sehe, Engelchen.
Da würd ich an deiner Stelle auch nochmal mit den Ärzten nachverhandeln Wink

Viele Grüße von
Maria
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Knochenszinti jedes Jahr,bei Euch auch..???

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