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Margit Anmeldung: 14.07.03 Beiträge: 56 Pap. Ca. Dez.2002 Rheinland-Pfalz  40+ |
Beitrag:  (p49008)
Verfasst am: 20. Aug 2007, 15:27 |
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Hallo liebe Forumsmitglieder,
Es gibt eine Studie zur Bioverfügbarkeit der Schilddrüsenhormone.
Die Medis wirken verschieden, weil die Hormone auf verschiedene Trägerstoffe aufgebracht sind.
Das heißt L Thyroxin Henning 100 ist nicht gleich Eferox 100 oder ähnlich.
Wer das Präparat wechselt, sollte vermehrte Blutuntersuchungen machen, wie in der Einstellungsphase.
Es gibt Ärzte, die wissen es und es gibt Ärzte, die sich stur stellen.
Ich hab aus diesem Grund meine Hausärztin gewechselt und bekomm jetzt wieder LThyroxin von Henning und bin in der TK versichert.
http://www.springerlink.com/content/grgg0h6a0n56th0k/
Zusammenfassung.
Fragestellung: Synthetische Schilddrüsenhormonpräparate mit der Wirkstoffgruppe Levotyroxin-Natrium (LT4) gelten als Mittel der Wahl be der Substitutionstherapie jeder Form der Hypothyreose sowie bei der Mitbehandlung des euthyreoten Kropfes. Fallbeschreibungen aus der Literatur zufolge führte während der Therapie mit LT4-Präparaten ein Präparatwechsel zur Stoffwechselentgleisung. Zwei gängige LT4-Präparate, L-Thyroxin Henning®100 und Eferox®100, wurden deshalb in dieser Studie an euthyreoten Probanden auf Unterschiede in ihrer Bioverfügbarkeit analysiert.
Probanden und Methodik: In einer randomisierten Doppelblindstudie nahmen 60 freiwillige euthyreote Probanden 2 Wochen lang täglich 1 Tbl. (100 7g) des entsprechenden Präparats im Kreuzversuch ein. Als Indikatoren für die Stoffwechselwirksamkeit der Präparate wurden Thyreotropin (TSH) und freies T4 (fT4) im Serum mittels immunologischer Tests bestimmt.
Ergebnisse: Bereits am 1. Tag nach Einnahme von L-Thyroxin Henning® wurde, im Vergleich zu Eferox®, ein kontinuierlich höherer fT4-Spiegel erreicht, der nach 8 Stunden deutlich zwischen beiden Präparaten differierte (p = 0,0004). Die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve für fT4 als Maß für die Bioverfügbarkeit der Präparate zeigte ebenfalls hochsignifikante Unterschiede zwischen beiden Präparaten. Die weitergehende Analyse der Einflussfaktoren Geschlecht und Gewicht ergab, dass die Bioverfügbarkeit bei Frauen niedriger als bei Männern war (p = 0,004) und dass die Bioverfügbarkeit mit steigendem Körpergewicht sank (p = 0,002). Nach 14-tägiger Verabreichung von L-Thyroxin Henning® und Eferox®100 nahm der TSH-Serumspiegel um 70% bzw. 56% ab. Klinisch relevante unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen wurden bei den Probanden nicht registriert.
Schlussfolgerung: L-Thyroxin Henning®100 zeigte in dieser Studie eine signifikant höhere Bioverfügbarkeit als Eferox®100 (p = 0,001). Aufgrund unserer Ergebnisse erscheint es sinnvoll, im Fall eines Präparatwechsels während der Therapie regelmäßige Kontrollen des TSH- (ggf. fT4-)Serumspiegels durchzuführen, um unerwünschten Stoffwechselveränderungen mit neuen Einstellungen der Dosis begegnen zu können. |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7346 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p49011)
Verfasst am: 20. Aug 2007, 16:21 |
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Hallo Margit,
super, die Studie habe ich schon gesucht.
(aber es ist glaube ich auch die einzige).
Ich denke damit dürfte sich jeder Hausarzt überzeugen lassen, dass ein Präparat-Wechsel nur dann für die Krankenkasse Einsparungen bringt, wenn eh die Dosis geändert werden muss.
Präparat-Wechsel bei gut eingestellten Patienten hingegen gar Mehrkosten verursachen durch dann notwendige zusätzliche Kontrollen (mal abgesehen davon, dass es uns Patienten nicht damit gut geht).
Und der Hausarzt dürfte nun wirklich kein Problem mit seiner Krankenkasse bekommen, wenn er das "nicht aut idem" Kästchen ankreuzt.
Mir ist auch noch keine Fall bekannt, dass ein Arzt deswegen Ärger bekommen hat. Ich glaube die Ärzte sind einfach durch die vielen Gesundheitsreformen verunsichert, da hilft dann nur Aufklärung durch uns Patienten.
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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Gerti Anmeldung: 17.11.04 Beiträge: 115 |
Beitrag:  (p49016)
Verfasst am: 20. Aug 2007, 17:43 |
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Hallo, Margit und Harald,
auch ich hatte anstelle des 150 er Thyroxin von Henning das 150er von beta bekommen, wegen dieser Verträge. Heute war ich zur Nachsorge. Mein Herr Professor ist bald aus dem Anzug gesprungen. Er sagte, dass das Thyroxin bei den unterschiedlichen Herstellern unterschiedlich vom Darm resorbiert wird. Ich solle sofort wieder das von Henning nehmen. Ich bin verbittert. Da gibt man sich eine Mühe, so zu leben, dass der Krebs nicht wiederkommt. Und wegen ein paar Cent wird das alles aufs Spiel gesetzt (wenn man es genau nimmt, damit sogar mein Leben).
Ich habe jetzt das Henningpräparat bekommen. Der Arzt hat es auf dem Rezept vermerkt und das bewußte Kreuzchen gesetzt.
Eure Gerti |
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| sunshine*c |
Beitrag:  (p49023)
Verfasst am: 20. Aug 2007, 20:08 |
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Hallo liebe Forumsmitglieder,
in der vergangenen Woche bin ich eher zufällig über dieses Forum hier gestolpert, als ich auf der Suche war nach Informationen über Generika für L-Thyroxin. Ich muss sagen, dies hier ist einfach klasse, welche Informationen ausgetauscht werden (können) und wieviel Rat man hier erhält. Einfach spitze. Schade, dass ich dieses Forum nicht schon einmal früher entdeckt habe.
Auch mich plagt seit Ende der vergangenen Woche das Thema auf welches ich hier gerade antworte: Kasse bezahlt L-Thyroxin nicht mehr.
Obwohl ich in der Regel alle (wichtigen) Neuerungen in der Gesundheitspolitik verfolge war bis vor einigen wenigen Wochen die Tatsache, dass einige bestimmte Medikamente von bestimmten Herstellern möglicherweise von der eigenen KK NICHT mehr bezahlt werden bzw. mir die Apotheke diese nicht mehr aushändigen darf vollkommen an mir vorbei gegangen. Der eigene persönliche Rezepteintausch lag schon einige Zeit zurück. Daran gestoßen bin ich nun, weil in der Familie in Bezug auf andere Medikamentierungen das Thema darauf kam - mit auch negativem Abschluss. Allerdings habe ich mir bis Freitag keine allzu großen Gedanken gemacht, da ich nach Recherche im Netz felsenfest davon überzeugt war, dass meine KK (die BEK), da Kooperationsvertrag mit Sanofi Aventis geschlossen, auch weiterhin anstandslos mein L-Thyroxin bezahlen wird. Weit gefehlt. Befürchtet habe ich es im Hinterkopf und mir aus diesem Grunde das Rezept geholt, bevor ich "auf dem Trockenen" stehe, falls Klärungen, Diskussionen etc. von Nöten sein sollten. Dies war wohl wie sich nun zeigt nicht unklug. Die Information in der Apo lautete nämlich: nix L-Thyroxin, nur noch Euthyrox von Merck. (Preisdifferenz: 48 Cent!) Fertig. Mitgenommen habe ich es nun erst einmal nicht. Tierisch aufgeregt habe ich mich allerdings (als ich aus der Apo raus war - die Beruhigungsphase hat lange gedauert ... *gg*) Seit knapp 5 Jahren bin ich nach meiner SD-OP (Entfernung kalter Knoten, 2/3 sind futsch) auf das SD-Hormon angewiesen und seit einem nun ziemlich langen Zeitraum ist L-Thyroxin 100mg DIE richtige Dosis für mich. Ich habe nie Probleme noch Unverträglichkeiten nach der Einnahme bei mir feststellen können. Deswegen bin ich auch irgendwie nicht gewillt einfach etwas anderes zu nehmen und schon gar nicht, wenn es quasi "von oben" diktiert wird. Es hat hier im Forum schon jemand sehr treffend formuliert: ich fühle mich auch bevormundet oder entmündigt.
Über das WE habe ich mich weiterhin vermehrt mit dem Thema beschäftigt und auch mit den Präparaten als solche. Einiges sehe ich klarer und auch nicht mehr so impulsiv wie im ersten Ärger. Ich werde mich wohl in das Schicksal fügen, dass andere Präparat zu nehmen. Jedoch sind auch noch Fragen für mich offen, da würde ich mich sehr freuen, wenn ich im Forum Rat erhalten würde.
Gut, eine Möglichkeit wäre, dass der Doc "nicht aut idem" ankreuzt und mir das Präparat welches auf dem Rezept steht weiter ausgehändigt wird. Doch ich kenne meinen werten HA, da könnte ich auf und nieder hüpfen, er würde es ums Verrecken nicht tun, ich weiß doch wie 'schrappig' er ist. Die Energie und den Ärger kann ich mir sparen.
Privatrezept: das habe ich mir auch schon x-Mal durch den Kopf gehen lassen. Gott sei Dank bin ich außer für die SD auf keinerlei Medikamente angewiesen, die regelmäßig eingenommen werden müssen. Aber andererseits sehe ich nicht ein, warum das auch noch selber zahlen? Gut, ca. 15,50 Euro sind noch erschwinglich, aber das Ganze vier Mal im Jahr ergeben auch rund 60 Euro. Für ein Privatrezept verlangt der Doc sicherlich auch eine Gebühr!?? Hat da jemand Erfahrungen?
Mir ist im Ganzen einfach nicht wohl bei dem Gedanken, nun einfach ein anderes Produkt (Nachahmerprodukt - irgendwo hatte ich jedoch gelesen, dass Euthyrox von Merck gar nicht in die Rubrik Generika fällt, es wäre ein Original / Qualitätsprodukt???) nehmen zu müssen. Zumal ich auch so viel gelesen habe, das tatsächlich Produkt nicht gleich Produkt ist, auch wenn der Wirkstoff in der Dosierung gleich ist.
Ich bin auch dafür, dass kostengünstig gehandelt wird, aber dennoch. Zumal es wohl auch wieder sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Die Beiträge betrachtend, quer durch die Republik, da ist es überall anders. Mir drängt sich auch der Verdacht auf, dass jede Apo es anders behandelt, die eine legt es ganz streng nach Vorschrift aus, die andere nicht. Denn die Apotheke hat meiner Meinung nach in diesem "Spiel" eindeutig die A...karte gezogen, sie muss überprüfen, was herausgegeben werden darf und was nicht, der Arzt ist doch fein heraus, er verschreibt einfach irgendetwas.
Als Resümee habe ich nun gezogen, wenn ich nicht einen anderen Weg finde oder sich mir dieser auftut, so werde ich es wohl mit Euthyrox von Merck probieren. Allerdings ist sicher, dass ich nach rund 6-8 Wochen bei meinem HA einen Termin zur Wertekontrolle vereinbaren werde. Es wird zwar evtl. Gemecker geben, der nächste turnusmäßige Termin wäre erst im Dezember (ich gehe zweimal im Jahr - ist das ausreichend, wenn man gut eingestellt ist, oder sollte eigentlich öfters kontrolliert werden?), aber da werde ich nicht locker lassen. Ich muss zugeben, dass ich mich nicht so tief in die Materie eingreifend mit dem Thema SD befasst habe. Ich habe halt Tabletten genommen, bin regelmäßig zur Blutuntersuchung gegangen und habe mich mit der Aussage des Arztes "Werte i.O." zufrieden gegeben. Nun wurde hier in einigen Beiträgen wie wild mit Kürzeln zu Werten, die man überprüfen lassen sollte um sich gehauen, da verstehe ich nur noch Bahnhof. Kann mir dies vielleicht jemand freundlicherweise genauer erklären (für Laien verständlich *gg*) auf was geachtet werden muss / sollte, wie ich kontrollieren kann, ob tatsächlich das Richtige überprüft wird (klingt jetzt blöde, aber ich bin auch etwas verunsichert und will wenigstens in Zukunft nichts versäumen).
An meine KK (die Barmer) habe ich heute dennoch geschrieben, da ich um Aufklärung bitten möchte in Bezug auf die Kooperation
BEK<->Sanofi, ob dies für alle Produktbereiche oder nur bestimmte Nischen gilt. Angefragt habe ich auch, ob es nicht möglich wäre, dass der Differenzbetrag aus der eigenen Tasche bezahlt wird und meinen Unmut (in sachlich, höflicher Form ; - ) ) über diese Wechselgeschichten mit möglichen unliebsamen Folgen, daraus resultierenden Kosten (vermehrte Blutuntersuchungen usw.) habe ich mir auch nicht verkniffen. Bin gespannt wann und wie mir geantwortet wird ...
LG
sunshine*c |
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Caro Anmeldung: 10.08.06 Beiträge: 318 SD-Total OP-Hypopara Zwiesel-Bayerischer Wald  50+ |
Beitrag:  (p49029)
Verfasst am: 21. Aug 2007, 07:12 |
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| Hallo sunshine,also ich bekomme vom Hautarzt auch immer ein Privatrezept für eine Hautsalbe ausgestellt.Habe nie eine extra Gebühr bezahlt.Ich versteh nur langsam nicht die ewige Diskussion wegen L-Thyroxin hier im Forum.Es ist nun mal leider so,dass einige Kassen es nicht mehr zahlen,wie auch andere Medikamente.Da kann man wie ein Rumpelstilzchen auf und ab springen,--unsere Regierung hat es nun mal beschlossen.Wenn,wie im Augenblick etliche Lebensmittel teurer werden,nüssen wir es auch bezahlen.Also bleibt nur die Wahl,man nimmt das andere Präparat,oder man zahlt es selber.Auf 3 Monate umgerechnet,sind €15,50 ja nicht die Welt.Jaja,ich weiß,es geht ums Prinzip.Eben,und so hat jeder die Möglichkeit für sich selbst zu entscheiden was er tut.Meine Kasse zahlt immer noch L-Thyroxin,aber wenn nicht,würde ich es auch selbst zahlen,da ich es auch gut vertrage.Auch wenn es mir gegen den Strich geht,man hat eben keine andere Wahl,so,oder so.Caro |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7346 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p49031)
Verfasst am: 21. Aug 2007, 08:05 |
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| Zitat: | | Es ist nun mal leider so,dass einige Kassen L-Tyhroxin nicht mehr zahlen. |
Hallo,
das stimmt nicht !!!!!!.
Alle Krankenkassen zahlen die Kosten für L-Thyroxin auch weiterhin, allerdings muss der Arzt dies auf dem Rezept vermerken:
Kreuz machen bei "nicht aut idem"
Dieses Kreuz ist bei unseren Schilddrüsenhormone durchaus sinnig, wenn die Dosis nicht (!) verändert werden soll.
Andernfalls findet durch die unterschiedliche Bioverfügbarkeit der Schilddrüsenhormonpräparate eine Dosisänderung statt, die dann wieder mühsam eingestellt werden muss, und durch eine erneute Blutkontrollen Mehrkosten produziert.
Wenn der Arzt kein Kreuz macht, dann muss der Apotheker ein Medikament herausgeben mit dem gleichen Wirkstoff. Bei Krankenkassen die spezielle Rabatverträge abgeschlossen haben, eben dann nur die Päparate dieses einen Herstellers.
Die Barmer hat z.B. einen Rabatvertrag für die Schilddrüsenhormone mit MERCK abgeschlossen, (zwar auch Rabatt-Verträge mit Sanofi-Henning, aber eben nicht speziell zu den Schilddrüsenhormonen.).
Bei einem Barmer-Versicherten muss der Apotheker dann also Euthyrox von MERCK rausgeben, wenn der Arzt kein Kreuz auf dem Rezept gemacht hat.
Kein Kreuz auf dem Rezept zu machen, ist für den Arzt (und die Krankenkasse und uns Versicherte) sinnig, wenn die Dosis ganz neu (!) eingestellt wird, weil die Blutwerte eh kontrolliert werden müssen, und es werden dadurch Kosten bei den Medikamenten gespart.
(Allerdings nur wenn die Rabattverträge von den Krankenkassen auch wirklich gut ausgehandelt wurden, hier habe ich allerdings inzwischen leichte Zweifel .....).
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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| annilein99 |
Beitrag: (p51012)
Verfasst am: 16. Okt 2007, 11:01 |
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Hi Leute ,
Auch ich habe es nicht bekommen, ab April 2007 Eferox und in diesem Quartal auch wieder . Ich war mit L-Thyroxin Henning 2J gut eingestellt ,aber seit Eferox habe ich gemerkt das ich wieder schlapp müde auch wieder schmerzen im Hals habe(Knoten),Gewicht.Ich muß nun Ende des Jahres wider zur Sonographie und Blutko. denke die Werte stimmen nicht mehr.
Habe sehr viele Beiträge gelesen ,wo auch die unterschiedlichsten Krankenkassen L-thyroxin Henning nicht übernehemen ich bin KKh zB.
Aok ,Barmer usw. Da stellt sich mir doch die Frage, an wen die Hersteller von L-TH. Henning, das Produkt überhaupt los wird ? Bei Privatpatienten,da ist der Absatz ja wohl nicht so hoch ,die breite Masse ist nicht Privatp.
Also da bleibt noch die Hoffnung das, das bei so vielen Kranken so gut verträgl. L-Thyroxin Henning , bald billiger wird, wenns den KKassen zu teuer ist da kriegen die Aphoteken das ja auch nicht los .
Das muß doch mal einer merken .
Vielleicht übernehmen die Kassen dann das eine oder andere Medikament dann wieder zumal die Folgekosten eines anderen Präperates höher sind
wegen der Kontrolluntersuchungen usw.
biba annilein99 |
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Caro Anmeldung: 10.08.06 Beiträge: 318 SD-Total OP-Hypopara Zwiesel-Bayerischer Wald  50+ |
Beitrag:  (p51114)
Verfasst am: 18. Okt 2007, 07:10 |
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| Hi anni,hast Du den Artikel von Harald gelesen,mit dem Kreuzchen an der bestimmten Stelle auf dem Rezept??Dann muß die Apotheke Dir L-Thyroxin geben,War bei mir auch so.Caro |
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Ina M. Anmeldung: 03.06.06 Beiträge: 1070 SD.OP 2002 Hypoparat... Niedersachsen  40+ |
Beitrag:  (p52839)
Verfasst am: 30. Nov 2007, 19:33 |
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Hallo,
bin etwas irritiert, denn als "braves"Mitglied der AOK musste ich im Frühjahr von Thyroxin Henning auf Beta umsteigen...kein Thema, danach Blutwerte gemacht alles OK.Leider hatte Beta Lieferschwierigkeiten und ich bekam mein
Henning wieder zurück(freu)...Gestern per Anruf Nachschub geordert, logisch auf den letzten"Drücker"wie immer nun der Hammer, kein Henning..kein Beta, mal zur Abwechslung L-Thyroxin von"Hexal"und natürlich gibt es am Freitagabend kein Kreuzchen(von wem auch?), also habe ich in diesem Jahr meine ganze Medikation(sogar meine Calciumbrause war zu teuer!) umstellen müssen und nu reichts mir langsam!!
Geht mir das nur allein so oder bin ich zu empfindlich?
Was solls, mein nächstes Rezept wird nicht per Telefon geordert !!
liebe Grüsse Ina  |
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Birgitle Anmeldung: 03.05.06 Beiträge: 388 |
Beitrag:  (p52850)
Verfasst am: 01. Dez 2007, 11:47 |
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Hallo zusammen,
ich glaube, eine "perfekte" und allgemein gültige Lösung gibt es in diesem Zusammenhang nicht. Meiner Meinung nach muss jeder für sich selbst ausloten, ob er es (widerspruchslos) hinnimmt, dass er ein Medikament eines anderen Herstellers verschrieben bekommt oder nicht.
Da dieser Thread immer mal wieder aufgerufen wird und in erster Linie immer dann, wenn es gilt, die Verschreibung von LT Henning zu befürworten, möchte ich das Augenmerk aber auch auf folgenden Satz lenken. In der zuvor genannten Studie über die Bioverfügbarkeit von L-Thyroxin Henning gegenüber einem anderen Produkt steht aber auch:
"Klinisch relevante unerwünscht Arzneimittelnebenwirkungen wurden bei den Probanten nicht registriert." Das ist für mich zum Beispiel auch ganz wichtig, dass ich nämlich nicht damit rechnen muss, dass bei mir noch irgendwelche anderen unangenehmen Nebenwirkungen eintreten, wie gelbe Punkte im Gesicht oder grüne Haare .
Erfahrung macht das Leben leicht , ich gehe davon aus, dass ich zukünftig noch etliche LT-Produkte ausprobieren "muss". Egal, ob es an den sparenden Krankenkassen liegt oder aufgrund von neuen Erkenntnissen. Wer weiß, vielleicht ist ja demnächst ein Produkt dabei, mit dem es mir noch besser geht, als jetzt (*schmunzelsoweitdasüberhauptgeht*). Das kann ich aber erst feststellen, nachdem ich es probiert habe......
Einen schönen ersten Advent wünscht Euch
Eure Birgit(le) |
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Ina M. Anmeldung: 03.06.06 Beiträge: 1070 SD.OP 2002 Hypoparat... Niedersachsen  40+ |
Beitrag:  (p52854)
Verfasst am: 01. Dez 2007, 13:39 |
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Hallo,
na diesen Schuh zieh ich mir aber nicht an... !
Denn natürlich probiere ich Hexal... aus!!
Schon allein, weil ich Paddel wieder mal so knapp mein Rezept geordert habe!Nur die etwas flapsige Antwort von der Apothekerin(Beta hab ich nicht, Henning darf ich nicht )also krieg ich Hexal, das ist doch nicht ok?
Ich bin also auf keinen Fall "nur"ein L-Thyroxin Henningbefürworter, aber als Versuchskaninchen bin ich mir auch langsam zu schade...!!
Wäre schon schön, sich endlich wieder auf ein Produkt(egal welches?)einstellen zu können
In diesem Sinne liebe Grüsse
Ina |
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| Jürgen H. |
Beitrag:  (p53087)
Verfasst am: 08. Dez 2007, 16:24 |
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Hallo,
Nach Jahren muss ich hier auch mal wieder reinschauen. Hatte vor 7 Jahren die Total OP. Seither 175 bzw 150 von Henning. Nach anfänglichen Problemen komme ich mit den 150 nun klar. Mehr als 80% Körperliche Leistungsfähigkeit ist aber nie drin.
Letztes Quartal bekam ich noch Henning. Heute nun hatte ich zweimal L-Thyroxin auf zwei Rezepten weil ich längere Zeit ins Ausland gehe und dort nicht zu beschaffen ist. Ich gehe also in Apotheke A und bekomme eine Schachtel Eferox. Auf Nachfrage warum, heisst es, die TK zahlt nur noch das und es wäre die letzte Packung. Es gäbe einen Lieferengpass und man weiss nicht wann wieder was kommt.Ich hätte ja erstmal genug. Frechheit.
Also die Packung genommen und mit dem anderen Rezept in Apo B .
Dort die Aussage dass die TK nur Eferox blablabla .... aber es sei gerade nicht zu beschaffen und daher bekäme ich nun das Henning :-O
Ich fühle mich verarscht Ich kann mir erstens nicht erlauben im Ausland zu schwächeln mit anderen Medikamenten und zweitens will ich nicht alle Monate andere Pillen schlucken wenn die TK mal andere Verträge machen sollte. Meinen Hausartzt will ich nicht belästigen, da er sowieso immer sauer ist, wenn ich zwei Rezepte brauche. Ich Reise einmal im Jahr für einige Monate. Da geht es nicht anders.
So langsam geht mir in Deutschland das ganze Gezanke ums Geld auf die Nerven in allen Lebensbereichen.
Es grüßt,
Jürgen H. herzlich alle, die seit Sommer 2000 hier schreiben und alle anderen natürlich auch. |
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| Muschel34 |
Beitrag:  (p56062)
Verfasst am: 21. Feb 2008, 22:01 |
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Hallo,
bin zwar nur Gast aber ich ich recherchiere gerade zu diesem Thema.
Ich habe eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion und nehme seit 34 Jahren L-Thyroxin von Henning. Die Dosierungen schwankten...bis jetzt haben sich die Apotheken auch immer noch davon überzeugen lassen, dass ich die von Henning weiterbekomme, obwohl es nicht mehr auf dem Rezept stand.
Nun war der Kassenvertrag aber futsch und ich bekam stattdessen L-Thyroxin beta 175. Seitdem friere ich, habe Depressionen, Kopfschmerzen, Migräne und mir ist übel. Geht alles gar nicht. Morgen habe ich einen Arzttermin, um mit meiner Ärztin über diese Beschwerden zu sprechen und das aut item Kreuz auf dem Rezept zu sprechen.
Es nervt kollossal. Grundsätzlich kann ich verstehen, dass das Gesundheitswesen sparen muss. Aber doch nicht zu Lasten der chronisch Kranken. Diese blöden Verträge werden mehrmals im Jahr geschlossen und gekündigt und somit kann es sein, dass ich pro Quartal ein anderes Medikament bekomme??? Das ist für körperlich empfindliche Patienten eine Zumutung! Wenn wir hier von Preisunterschieden von 50% reden würden könnte ich es grad noch verstehen. Aber bei 2 Euro pro 100er Packung???
Anstatt sich horende Gehälter zu zahlen und in Glaspalästen zu sitzen, sollten die Kassen ihr Geld da einsetzen, wo es gebraucht wird. (ja ich weiß, dass dies unsachlich ist, stimmt aber doch!!!!!)
Ich hoffe, dass meine Ärztin mir ab morgen wieder L-Thyroxin Henning mit aut item verschreibt, denn auf 60 Jahre Kopfschmerzen Übelkeit und Frostempfinden habe ich keine Lust. Die ersten 34 Jahre habe ich dank Medikament ja auch beschwerdefrei gemeistert  |
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conny c Anmeldung: 22.12.07 Beiträge: 885 Sd und calziumangel ... Düsseldorf |
Beitrag: (p56065)
Verfasst am: 21. Feb 2008, 22:21 |
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| Ich habe seit 4 Tagen das Medikament geändert.Und nun friere ich das erste mal wieder. Und Margenprobleme gratis,durchfall. Nur weiss ich net ob es durch Calzium kommt oder von den neuen Medikament. Die werte sind besser geworden,vom tsh aber glaube nicht daran das es von den neuen Medikamant kommt. Hab es auch schon gelesen .6 WOCHEN dauert es bis man ne Wirkung nach ner erhöhung erkennt. Ich hab auch den Doc gefragt ,und der sagt es hat keine andere Wirkung . Ich werd das mal im Auge behalten,lg Conny p.s. meine hausapotheke liess sich nicht überzeugen. Such ich mir halt ne andere ,leider |
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Alba
Pap. SD-Ca., foll. V... Sachsen-Anhalt  50+ |
Beitrag:  (p56077)
Verfasst am: 22. Feb 2008, 08:03 |
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Hallo Muschel34,
schau mal hier: http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1080908
Da wird von einem Gerichtsurteil gesprochen, das die Ärzte bei unerwünschten Nebenwirkungen durch unerwünschten Präparatewechsel in die Pflicht nimmt.
Sollte sich Deine Ärztin quer stellen, ist das vielleicht ein zusätzliches Argument.
Und dran denken: bei jedem Wechsel des Thyroxinpräparates nach 6 Wochen auf einer Bestimmung der SD-Werte bestehen!
MfG Alba |
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