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Covid 19 Erfahrungsbericht

Bianca
pap. Carcinom 2003 + Hypopara

Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 260326

Überblick:

Hallo zusammen,

unsere Erahrungen möchte ich gern mit Euch teilen:

25.03. Mein Mann bemerkte, dass er keinen Geruchs- und Geschmackssinn mehr hat. Zudem klagte er über einen kratzenden Hals.
27.03. Er schilderte die Situation unserem Hausarzt, der ihn noch für den selben Tag zum Test bestellte. Dieser Test wurde durchgeführt und mein Mann wurde sofort unter Quarantäne gestellt.
30.03. Bereits früh morgens kontaktierte der Hausarzt ihn mit dem Ergebnis, dass er positiv getestet wurde und ich wurde zum Test einbestellt. Ab dem Moment standen wir beide unter Quarantäne und ich galt als Covid 19 Verdachtsfall.
31.03. Wieder sehr früh bekam ich das Ergebnis, dass ich negativ war. Trotzdem die Anweisung, für 14 Tage Quarantäne
01.04. Mich kontaktierte das Gesundheitsamt, fragte Kontaktpersonen ab und beantwortete meine Fragen. Wann muss ich als Risikopatientin mir Sorgen machen? Wäre ein Auszug ratsam? Wie sollen wir uns in der häuslichen Gemeinschaft verhalten? Darf ich mit dem Hund raus gehen, wenn ich garantieren kann, niemandem zu begegnen?
02.04. Mein Mann wurde vom Gesundheitsamt kontaktiert und ebenfalls nach Kontaktpersonen befragt. Er sollte diese schriftlich dem Gesundheitsamt melden.

Seitdem ist von offizieller Seite erst einmal Ruhe.

Mein Mann hatte nur sehr wenige Sympthome und hat diese nach wie vor in geringem Ausmaß. Geruchs- und Geschmacksverlust, Mattheit, Halsschmerzen. Wir hoffen sehr, dass der Verlauf derart mild weitergeht. Er wird erst aus der Quarantäne entlassen, sobald er völlig sympthomfrei ist. Sollten wiederum Sympthome auftreten oder er doch noch Fieber bekommen, gilt der Tag des Auftretens als Neubeginn der Quarantäne.

Die jetzige Situation macht es nicht leichter. Die Angst ist da, dass ich mich doch noch infiziere und einen nicht ganz so leichten Verlauf habe. Andererseits kann es durchaus auch sein, dass ich es schon hatte. Hier hoffe ich spätestens nach meiner Quarantäne auf einen Test bezüglich eventueller Antikörper.

Wir haben bereits frühzeitig Maßnahmen zum Schutz getroffen, da wir uns hier innerhalb des Verbandes bereits frühzeitig mit dem Thema bezüglich unserer internen und externen Veranstaltungen intensiv beschäftigt haben. Trotzdem haben wir uns nicht schützen können.

Passt auf Euch auf und bleib gesund!
Es grüßt aus der Quarantäne
Bianca

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Brita
Sd-Krebs,papillär.2002

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388363

Hallo Bianca,

Gerade las ich deinen Beitrag.
Das tut mir Leid, dass ihr diese Situation durchmachen müsst.
Gut, dass dein Mann nur milde Symptome hat. Hoffen wir, dass es so bleibt.

Ich glaube, ausziehen ist jetzt nicht (mehr) nötig. Du hättest es längst auch bekommen können. Ich würde möglichst konsequent Abstand halten, wenn möglich getrennte Zimmer, und, wenn vorhanden, Mundschutz. Desinfizieren und immer gut lüften.
Inwiefern denkst du, zur Risiko Gruppe zu gehören?
Habt ihr jemanden, der die Einkäufe übernimmt und liefert?
Es wäre besser, wenn jemand anders den Hund ausführen könnte. Oder ihn für diese Zeit ganz nehmen würde.
Klar, wenn du wirklich niemandem begegnest, würde es auch so gehen. Aber es müsste doch eine Alternative geben für den Hund. Nimm an, du bist krank, dann könntest du dich auch nicht um ihn kümmern.
Ich wünsche dir, dass du gesund bleibst und dein Mann es ganz bald überstanden hat.
Viele Grüße
Brita

Bianca
pap. Carcinom 2003 + Hypopara

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388364

Hallo Brita,

ich danke Dir!

Nein, tatsächlich ist ausziehen nun nicht mehr sinnvoll. Das hat das Gesundheitsamt auch so beantwortet.

Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert. Wir haben Bäder aufgeteilt. Ich bereite Speisen zu und decke den Tisch und mein Mann räumt ab und stellt direkt in den Geschirrspühler. Der Griff wird desinfiziert und ich räume aus. Mein Mann trägt Mundschutz. Wir lüften viel. Händewaschen, desinfizieren und Abstand halten sowieso.

Glücklicherweise haben wir einen Lieferservice, den wir jetzt verstärkt nutzen. Auch Freunde und Familie unterstützen uns, sofern notwendig. Allerdings können wir ohnehin von unseren Reserven eine Weile leben. Ich bin eine „SeltenaberdannistdasAutovoll“-Einkäuferin.

Der Hund war meine größte Sorge. Das Gesundheitsamt hat jedoch bestätigt, dass ich aufgrund unserer Wohnsituation in der Pampa (wir sind seit dem Beginn der Quarantäne tatsächlich niemandem begegnet) selbst gehen darf. Darüber bin ich ganz froh. Er gibt unseren Tagen Struktur und lenkt uns ab. Für den Fall, dass sich die Situation verschlechtert, holt meine Mutter ihn sofort ab. Das ist bereits abgeklärt.

Viele Grüße
Bianca

Brita
Sd-Krebs,papillär.2002

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388365

Das hört sich ja beruhigend an!
Toll, wenn man so nahe an der Natur wohnt.
Das ist in dem Fall praktisch. Und es tut ja auch gut, raus zu gehen. Wir haben auch einen Hund.
Alles Gute weiterhin!

Brita

1 Nutzer*in hat sich für diesen Beitrag bedankt.
schlittenhund
papill-Sd-Karz.pT3, N1b,MO

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388367

Hallo Bianca,

auch von mir alles Gute und einen hoffentlich milden Verlauf!

Darf ich noch fragen, welche Rasse dein Hund ist? :D

Ich halte euch die Daumen!
Gruß an deinen Mann! 🐕

Bianca
pap. Carcinom 2003 + Hypopara

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388366

Hallo Schlittenhund,

dankeschön!

Wir haben einen gerade einjährigen Springer Spaniel. 🐶

Viele Grüße
Bianca

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388368

Liebe Bianca,

darf ich nachfragen, wie letztlich die Einschätzung der Menschen vom Gesundheitsamt / der ÄrztInnen für Dich als Hochrisikopatientin war?
Mir sagen die Ärzte, obwohl meine Op`s ja erst fünf Jahr her sind (ich haber ein gering differ. SD-Karzinom gehabt), die RJT erst vier Monate und ich zusätzlich mit dem Hypopara zu tun habe, bin 52J. alt, dass ich nicht zur Hochrisikogruppe gehöre.

Alles Gute Euch !
Herzlich, Sternenfrau

AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388369

Liebe Bianca,

auch Gerd und ich sind in Gedanken bei Euch und drücken fest die Daumen, dass Ihr beide möglichst rasch und ohne schlimmere Symptome durch die Quarantäne kommt. Ich freue mich auch, dass Du den Hund noch ausführen darfst. Unserer ist total auf Gerd fixiert und wenn der da ist, folgt er mir höchstens 200 m, dann will er zurück. Ist er aber nicht da, kann es auch mit mir gar nicht weit genug rausgehen
Dir und Hannes alles Gute

Bianca
pap. Carcinom 2003 + Hypopara

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388370

Liebe Sternenfrau,

aufgrund des Schilddrüsenkrebs allein bin ich tatsächlich keine Risikopatientin. Die Erkankungen in Summe könnten zum Problem werden, wie Asthma, Colitis Ulcerosa und Niereninsuffizienz. Alles zusammen könnte den Verlauf und die Prognose verschlechtern. Allerdings weiß das im Moment noch niemand. Ich habe nämlich auf der anderen Seite eine gute körperliche Verfassung, bin -noch- unter 50 Jahren alt und die Vorerkrankungen sind insgesamt momentan gut eingestellt bzw. gut händelbar.

Insofern müssen wir das abwarten. Vielleicht bekomme ich das Virus auch gar nicht? Wäre schön, wenn mich mal eine Krankheit auslassen würde. Ich hätte nichts dagegen!

Das Gesundheitsamt selbst hat sich dazu im übrigen gar nicht geäußert.

Liebe Heike,

danke Euch beiden und liebe Grüße an Gerd!

Jaja, die Dackel erziehen den Menschen und nicht andersherum. Du hast bestimmt schon einige Male geflucht 😆

Titus mag die Mischung aus uns beiden habe ich das Gefühl. Ich mach mit ihm viel Kopfarbeit und ich arbeite viel an der Erziehung und mit Hannes kann er total wild spielen. Da geht es dann auch schon mal über „Tische und Bänke“…..

Im Moment genießt er, dass wir alle zusammen zu Hause sind. Der Hund profitiert also ungemein von der Quarantäne.

Viele Grüße
Bianca

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388371

Moin Bianca,

ich lese gerade die Zeilen.

wir wünschen Hannes einen weiteren milden Verlauf
und dir 😉 was ist jetzt bessr, das du es auch bekommst,dann natürlich auch mit einem milden Verlauf
Oder das du den Virus schon hattest, oder ihn garnicht erst bekommst.
Ich weiß es nicht!
Die Medien berichten ja immer wieder von „durchseuchen“ als Schutz (das Wort ist gruselig)

Nur, wir wünschen dir/euch alles Gute.
Das Titus der „Gewinner“ ist, ist klar.

Haltet durch !

Alles Gute und liebe Grüße von der Küste
bella

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Brita
Sd-Krebs,papillär.2002

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388372

Hallo nochmals an alle,

Ich muss mal ganz dumm nachfragen, da mich diese Fragen um Risikogruppen doch etwas verunsichern : ist denn jemand, der SD-Krebs hatte, von vorne herein zur Risikogruppe zugehörig? Abgesehen von meinem Alter – 58 Jahre.
Da ich mich fit fühle und viel draußen unterwegs bin mit Rad oder zu Fuß, nicht rauche und auch keine Atemwegsprobleme habe, habe ich bisher gar nicht daran gedacht. Ich bin unterwegs zu alten Menschen, um diesen zu Hause zu helfen.
Eigentlich hatte ich vor, das weiter zu machen.
In dem Betrieb, in dem etwa 20 Leute unterwegs sind, fehlen nun einige, die man nun vertreten muss, manche sind krank, manche gehören wahrscheinlich zu einer Risikogruppe,…Jedenfalls fehlt ein gut Teil.., warum auch immer. Allein das finde ich beunruhigend.

Bin ich naiv, weil ich frisch und munter weitermache? Auch wenn es oft anstrengend ist, tut es doch gut, raus zu kommen, unterwegs zu sein und zu arbeiten. Inzwischen nur noch mit Maske. Möglichkeiten, sich die Hände zu waschen, gibt es dort allemal. Viel heikler empfinde ich persönlich es, im Supermarkt einzukaufen. Da begegne ich mehr Menschen.

Viele Grüße
Brita

StefanF
Nutzer*In
OP 1996, Follikuläres SD-CA, Hypopara, endokrinologisches Sonderexemplar

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388373

Hallo Bianca,
ich beneide ja schon fast die Leute die es am Anfang schon überstanden haben. Laut Schätzung soll es ja 70- 80% der Bevölkerung auf Dauer erwischen. Wir können uns dagegen nicht schützen, sondern nur die Verbreitung verlangsamen. Mir dem Virus werden wir noch monatelang zu tun haben.
Bei dem Verlust des Geruchs- und Geschmacksinnes Frage ich mich allerdings noch immer, ob das nicht grundsätzlich bei einer Erkältung auftritt. Nase zu und nix schmeckt mehr richtig, weil der Mensch ja mehr riecht als schmeckt. Oder ist das bei der Corona-Infektion nicht anders.

Ehrlich gesagt, würde ich zur Zeit eher bei Fieber vorsichtig, als bei Geruchsverlust.

Liebe Grüsse in die Quarantäne

Stefan

StefanF
Nutzer*In
OP 1996, Follikuläres SD-CA, Hypopara, endokrinologisches Sonderexemplar

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388374

PS: als Hypopara hab ich natürlich besonders Schiss wenn es mich erwischt. Eine kleine Magen-Darm Erkrankung bringt meinen Calciumhaushalt ja sofort aus der Spur. Stell dir vor Du wirst beatmet und nach spätestens 2 Tagen kommen dann noch Unterfunktionssynthome dazu. Allein schon die Vorstellung ist ein Horror.

Ich würde daher immer in das Krankenhaus fahren, wo man mich und meine Erkrankung kennt. Und meinen Notfallausweis habe ich auch immer dabei.

Viele Grüsse
Stefan

Bianca
pap. Carcinom 2003 + Hypopara

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388375

Hallo Brita,

Ich muss mal ganz dumm nachfragen, da mich diese Fragen um Risikogruppen doch etwas verunsichern : ist denn jemand, der SD-Krebs hatte, von vorne herein zur Risikogruppe zugehörig?

Zunächst einmal gibt es keine dummen Fragen! Und nein, aufgrund der SD-Krebs Diagnose bzw. der fehlenden Schilddrüse allein gehöre ich nicht zur Risikogruppe. Bei mir macht es die Summe aus allen Vorerkrankungen, die gefährlich für mich werden KÖNNTE. Das weiß ja aber noch niemand sicher.

Bleib gesund!

Viele Grüße
Bianca

Bianca
pap. Carcinom 2003 + Hypopara

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388376

Lieber Stefan,

letztlich können wir uns nicht aussuchen, wann es uns erwischt und wir werden damit umgehen müssen, zu welchem Zeitpunkt auch immer.

Folgende Frage fand ich ganz interessant! Hannes hätte es vermutlich gar nicht bemerkt, wenn er nicht sensibilisiert gewesen wäre. Der Verlust war jedoch -aus unserer Erfahrung- durchaus anders als bei einer normalen Erkältung/Grippe, da eben die Nase NICHT dicht war.

Bei dem Verlust des Geruchs- und Geschmacksinnes Frage ich mich allerdings noch immer, ob das nicht grundsätzlich bei einer Erkältung auftritt. Nase zu und nix schmeckt mehr richtig, weil der Mensch ja mehr riecht als schmeckt. Oder ist das bei der Corona-Infektion nicht anders.

Den ultimativen Test hat Hannes am Misthaufen gemacht, der gerade abgetragen wurde. Nachdem er diesen nicht riechen konnte, war er unsicher und hat Rücksprache mit dem Hausarzt gehalten.

PS: als Hypopara hab ich natürlich besonders Schiss wenn es mich erwischt. Eine kleine Magen-Darm Erkrankung bringt meinen Calciumhaushalt ja sofort aus der Spur. Stell dir vor Du wirst beatmet und nach spätestens 2 Tagen kommen dann noch Unterfunktionssynthome dazu. Allein schon die Vorstellung ist ein Horror.

Ich würde daher immer in das Krankenhaus fahren, wo man mich und meine Erkrankung kennt. Und meinen Notfallausweis habe ich auch immer dabei.

Hypopara hatte ich bei meiner Aufzählung völlig vergessen. Aber das ist natürlich auch noch mal ein schwieriger Faktor. Umso wichtiger, dass wir Hypoparas immer den Notfallausweis in der Tasche haben oder für den Fall der Einweisung in einer Krankenhaus auf sämtliche Vorerkrankungen hinweisen.

Viele Grüße
Bianca

schlittenhund
papill-Sd-Karz.pT3, N1b,MO

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388377

Hallo Bianca,

ich hoffe, dass es deinem Mann halbwegs gut geht und der Krankheitsverlauf mild verläuft.

Viel Wert wird hier in Ö. immer darauf gelegt, zu erfahren WO man sich infiziert hat, um die Ansteckungskette zurückverfolgen zu können.
Wurde dein Mann von Covid19 quasi „überrascht“ oder konnte er den Infektionsweg zurückkonstruieren? Wäre interessant.

Hoffentlich bleibst du selbst verschont.
Mit den besten Wünschen 🐕

P.S. Interessant für alle: Ich war noch am 12. März bei meinem Hausarzt, der mir versicherte, dass ich, – nur aufgrund des SD-Karzinoms – NICHT zur sog. Risikogruppe gehöre! (Ich habe sonst auch keine anderen Krankheiten.)

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Bianca
pap. Carcinom 2003 + Hypopara

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388378

Hallo zusammen,

gestern war ein schlimmer Tag. Mich ereilen immer wieder Ängste, gerade bei der Berichterstattung über Todesfälle durch das Virus. Kalkulierbares macht mir selten Angst, in diesem Fall haben wir es aber mit dem „großen Unbekannten“ zu tun und da entgleitet mir bisweilen meine Sachlichkeit.

Heute ist hingegen ein deutlich besserer Tag. Es geht uns beiden soweit ganz gut und offiziell ist die Quarantäne für Hannes heute und für mich morgen aufgehoben.

Das Gesundheitsamt hat sich noch nicht wieder gemeldet. Die Hausarztpraxis macht keine Negativ-Tests mehr. Insofern wird es spannend, wie es weitergeht und ob wir überhaupt von offizieller Seite noch etwas hören.

Lieber Schilittenhund,

die Quelle der Infektion ist uns leider nicht bekannt. Auch das Gesundheitsamt hat sich dazu nicht weiter geäußert.

Allerdings haben wir eine Vermutung. Es gab im Umfeld einige Schweizrückkehrer, die sich eigentlich hätten in häusliche Quarantäne begeben müssen, das jedoch nicht so ernst genommen haben.

Bleibt gesund Ihr Lieben

Viele Grüße
Bianca

StefanF
Nutzer*In
OP 1996, Follikuläres SD-CA, Hypopara, endokrinologisches Sonderexemplar

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388379

Liebe Bianca,
ich kann das mit der Angst durchaus verstehen. Das ist bei meinen Teilnehmern mit Depressionen besonders schlimm.

Ich „flüchte“ mich dann immer in Fakten.
2018 sind in Deutschland rund 950000 Menschen gestorben. Das sind jede Minute 1.8 Menschen. Darüber berichtet nur keiner.
Über Covid19 wird über jeden Toten dagegen mehrfach täglich berichtet. Den 1800 Covid19 Toten stehen damit schon über 250000 „normale“ Tote entgegen. Das ist noch immer unter 1%.
Aus Mönchengladbach wurde heute berichtet, das dort 2 Covid19 Infizierte, an einer anderen Erkrankung gestorben. Trotzdem werden die in der Covid19 Statistik aufgeführt.

Ich will das nicht verharmlosen, aber die ständige „sensationellen“ Meldungen in den Medien machen einen nur Kirre.

Wie ich geschrieben habe, mache ich mit grundsätzliche Sorgen, falls ich im Krankenhaus lande. Aber Covid19 regt mich an sich weniger auf, als diese mediengeschürte Hysterie.
Das mag auch an meiner sehr ausgeprägten Resilienz liegen.

Viele Grüße
Stefan

1 Nutzer*in hat sich für diesen Beitrag bedankt.
Bianca
pap. Carcinom 2003 + Hypopara

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388362

Hallo Ihr Lieben,

unsere Quarantäne ist nun offiziell vorbei, so dass für uns nach Ostern das „normale“ Leben wieder los gehen kann.

Alles in allem haben wir diese Zeit gut überstanden. Hannes hatte zwar einige Tage damit zu tun, jedoch eher milde. Mattheit, Geruchs- und Geschmacksverlust waren die wesentlichen Sympthome. Kein Fieber, keine Luftnot o.ä..

Ich hatte einige Tage starke Halsschmerzen und ebenfalls Mattheit, ansonsten war jedoch die Angst mein größter Gegner. Ganz davon freisprechen kann ich mich noch immer nicht. Hatte ich es nun oder hatte ich es nicht?? Die quälendste Frage für mich. Ein Test auf Antikörper soll demnächst Antwort bringen. Das Runterbrechen auf Zahlen hilft mir für gewöhnlich, jedoch nicht in diesem Fall.

Nichts desto trotz werden wir uns weiter an die Hygieneempfehlungen halten. Auch eine durchstandene Infektion ist vermutlich kein Freifahrtschein. Dazu konnte das Gesundheitsamt keine verlässlichen Auskünfte geben. Es wird eine Immunität von ca. 1 Jahr vermutet und anstecktend ist Hannes (der es ja definitiv hatte) nicht mehr.

Ich wünsche Euch entspannte Ostertage,
bleibt gesund

Viele Grüße
Bianca

1 Nutzer*in hat sich für diesen Beitrag bedankt.
dkr
Maria2
Moderator
pap. Karzinom pT3 tall-cell-Variante

Antwort auf: Covid 19 Erfahrungsbericht

| Beitrags-ID: 388361

Liebe Bianca,

freut mich, dass ihr durch seid damit :daumen:
Es wäre ein riesengroßer Zufall, wenn du dir ausgerechnet jetzt eine Erkältung eingefangen hättest. Und das Ding ist ja extrem ansteckend.

Viele Grüße, und ein schönes Osterfest :easter:
Maria

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Anonym
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