wir möchten euch auf ein Forschungsprojekt aufmerksam machen, das speziell für Menschen mit chronischen Erkrankungen – also auch für viele von uns Schilddrüsenpatient*innen – spannend sein könnte.
An der Universität Greifswald führen
Dr. Tino Rath (Doktorand) und Prof. Dr. Steffen Fleßa (Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement) eine Längsschnittstudie zur elektronischen Patientenakte (ePA) durch.
- wie Patient:innen die ePA tatsächlich nutzen
- welche Vorteile und Hürden es gibt
- welche ökonomischen Auswirkungen die ePA z.B. auf unnötige Untersuchungen, Doppeluntersuchungen oder Behandlungsabläufe hat
Gerade wir mit einer Schilddrüsenerkrankung kennen das: viele Blutuntersuchungen, Arztbesuche, eventuell Bildgebung, verschiedene Praxen und Kliniken – da kann eine gut genutzte ePA vieles erleichtern.
- Methode: Online-Befragung mit einem standardisierten Fragebogen
- Laufzeit: 18 Monate mit insgesamt 3 Befragungsrunden
- Zeitaufwand: jeweils ca. 20 Minuten pro Befragungsrunde
- Datenschutz: Die Daten werden anonym erhoben, vertraulich behandelt und im Netzwerk der Universität Greifswald gespeichert.
Es geht darum, eure Erfahrungen, Wünsche und auch eure Kritik zur ePA sichtbar zu machen, damit zukünftige Entwicklungen sich stärker an den Bedürfnissen von chronisch kranken Menschen orientieren.
- mit chronischer Erkrankung oder Behinderung – dazu zählen auch Schilddrüsenerkrankungen (wie z.B. Hashimoto, Basedow, Schilddrüsenkarzinom etc.)
- und ihre Angehörigen, die ebenfalls mit dem Thema Versorgung, Arztbesuchen und Dokumentation zu tun haben.
Wenn ihr Interesse habt, an der Studie teilzunehmen oder mehr erfahren möchtet, könnt ihr euch direkt per E‑Mail an
Dr. Tino Rath wenden: tino.rath@yahoo.de
Eine formlose kurze Nachricht reicht völlig aus. Dr. Rath meldet sich dann bei euch und erklärt das weitere Vorgehen.
Es gibt zwar keine finanzielle Aufwandsentschädigung, aber ihr könnt mit eurer Teilnahme dazu beitragen, dass die ePA in Zukunft patientenfreundlicher, alltagstauglicher und hilfreicher wird – gerade für chronisch Erkrankte wie uns.
Wenn ihr Fragen dazu habt, könnt ihr sie natürlich auch gern hier im Forum stellen.
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