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Blutwerte 17 Jahre nach der OP

Hope63

Blutwerte 17 Jahre nach der OP

| Beitrags-ID: 482240

Liebe Foris,

wie im Titel erwähnt, liegt meine OP schon 17 Jahre zurück.

Nun habe ich eine neue Hausärztin, die auch gern die Schilddrüsenwerte kontrolliert. Es stellte sich – für mich wenig überraschend – heraus, dass der TSH bei mir nach wie vor zu sehr gedrückt wird. Das möchte meine Ärztin gern ändern und mich in den Normbereich bringen.
Ich habe vor einem Jahr diesem „Experiment“ zugestimmt und bin von Euthyrox88 auf Euthyrox75 gewechselt. Schon nach zwei bis drei Wochen hatte ich deutliche Symptome  einer Unterfunktion (Abgeschlagenheit, Konzentrations- und Wortfindungsstörungen). In Absprache mit der Ärztin nehme ich nun 88 und 75 im Wechsel bzw. 3/4 oder 4/3 pro Woche. Damit fühle ich mich wohl.

Kürzlich war ich wegen einer anderen Sache bei meiner Ärztin. Dabei kam natürlich wieder das Thema SD-Werte zur Sprache (die Blutwerte wurden ja noch gar nicht kontrolliert, müssen wir unbedingt nachholen → neue Blutentnahme, neuer Besprechungstermin).

Offen gestanden erkenne ich nicht den Sinn dieser Maßnahmen. Sollbereich der Laborwerte gut und schön, aber muss man unbedingt an der Dosierung schrauben, wenn ich mich jetzt wohl fühle?

Danke für Eure Meinungen.

Viele Grüße
Silvia

Auch der längste Winter weicht dem Frühling.

Antwort auf: Blutwerte 17 Jahre nach der OP

| Beitrags-ID: 482254

Hallo Silvia,

Wertekontrollen sind das eine, Dosisanpassungen das andere.

Einmal im Jahr Werte zu kontrollieren ist wohl Standard. Ändern muss man eine Dosis nicht, wenn es einem gut geht.

Ich habe auch entsprechende Erfahrungen gemacht.

LG Ellen

AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Blutwerte 17 Jahre nach der OP

| Beitrags-ID: 482415

Hallo Silvia,

mir geht es ganz ähnlich wie Dir. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Kontrolle der Blutwerte zeitweise ziemlich verschlampt habe, je länger es her ist und wenn es mir im Wesentlichen gut ging.

Mir hat mein Nuk.med. aktuell vorgeschlagen zwischen 150 und 175 µg zu wechseln, weil ich unter 175 einen unterdrückten TSH und zu hohes FT4 hatte, unter 150µg aber einen TSH über dem Normbereich.

Das werde ich nun mal ein halbes Jahr probieren und dann schauen lassen, wie es mir damit geht und ob die Werte dann auch okay sind. Eine Überfunktion hat u.a. Auswirkungen auf Herz und Kreislauf und ich bin da schon ein wenig betroffen und deshalb etwas vorsichtig.

Dir  die besten Wünsche von Alba

Hope63

Antwort auf: Blutwerte 17 Jahre nach der OP

| Beitrags-ID: 482464

Liebe Ellen,

Danke.
Ja, Standard mag sein. Ich würde mir die – dann jährliche Diskussion – um meine Werte aber gern ersparen bzw. habe mir das bisher auch weitestgehend gespart. Das Thema ploppte jetzt nur wieder auf, weil es halt im Computer stand. Meine Ärztin möchte die Dosis in den Normbereich bringen , ich fühle mich so aber wohl – da können wir nicht zueinander kommen. Und dann kann man sich auch die Blutentnahme sparen.

 

Liebe Alba,

ich verzichte ganz bewusst auf die regelmäßige Blutkontrolle. Alle drei Jahre check-up – das genügt. Es sei denn, es gibt einen anderen guten Grund, dann selbstverständlich auch dazwischen.

Wenn Du es schaffst die geänderte Dosis ein halbes Jahr auszuprobieren, bist Du gut! Ich hatte schon nach wenigen Wochen Watte im Kopf.

Die Überfunktion und deren negative Auswirkungen u.a. auf Herz/Kreislauf sind ein oft genanntes Argument. Das will ich auch gar nicht komplett wegschieben. Aber ich habe nach wie vor niedrigen Blutdruck und keine Herzprobleme. Was nichts heißen muss, sicher kann sich sowas auch später einstellen. Aber wäre das dann tatsächlich auf einen zu hohen FT4-Wert zurückzuführen? So genau könnte das letztlich auch keiner sagen.
Die Alternative – gefühlt neben mir zu stehen und nicht ich selbst zu sein – ist langfristig nicht wirklich erstrebenswert.

Danke für eure Meinungen.
Liebe Grüße
Silvia

 

Auch der längste Winter weicht dem Frühling.

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