Ende der Nachsorge
- Dieses Thema hat 4 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 10.03.2026 - 15:09 von
Birgitt.
Ende der Nachsorge
Liebe Leute,
seit 25 Jahren war ich brav in der Uniklink Düsseldorf (erst in Jülich, seit ein paar Jjahren in der Moorenstraße) zur Nachsorge (anfangs halbjährlich, später jährlich, zuletzt 2024 und nun 2026). Nachdem Frau Dr. Antke den Zeitraum seinerzeit auf 2 Jahre verlängert hatte, erfuhr ich letzten Montag, dass man mich nun nicht mehr wiedersehen wollte. Mein unauffälliger Verlauf bei niedrigem Risiko stehe nicht für die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs; es würde genügen, künftig halbjährlich den TSH bei meiner Hausärztin prüfen zu lassen.
Einserseits fand ich diese Nachricht erleichternd („als geheilt entlassen“), andererseit fehlt nun plötzlich etwas, das in meinem Leben einen gewissen Platz hatte. Nun ja – aller Voraussicht nach werde ich nicht an SD-Krebs sterben, sondern (wie fast alle Menschen) eines Tages an etwas anderem 😉
Herzliche Grüße
Jan
- Dieses Thema wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von Jan.
Leitungsteam SHG Berlin follikulärer SD-Krebs 1997 (oxyphil), Zungengrundkrebs 2024
Antwort auf: Ende der Nachsorge
Antwort auf: Ende der Nachsorge
Hallo Jan, hallo Harald,
ich muss gestehen, dass ich schon vor einigen Jahren aufgehört habe, zur Nachsorge zu gehen. Mein Hausarzt hat dann irgendwann mal den Tg-Wert bestimmt, aber ansonsten bin ich recht nachlässig geworden, lasse nur einmal im Jahr noch die Werte kontrollieren.
Es wird demnächst mal wieder Zeit, fällt mir gerade ein 😀
Ansonsten beschäftigen mich inzwischen mehr: Augenarzt, Zahnarzt, Orthopäde 🙄
Viele Grüße, Maria
Antwort auf: Ende der Nachsorge
Hallo Jan,
mir geht´s wie Maria. Zudem bin ich mit den Jahren nachsorgetechnisch immer schlampiger geworden und als dann Corona kam, habe ich gar nichts mehr machen lassen – über Jahre.
2023 fiel mir mal wieder ein, zur Nachsorge zu gehen und zwar zu dem Nuk.med. von früher. Der ist seit langen Jahren weg von der Uniklinik und ich bin ihm seinerzeit gefolgt. In der Uniklinik untersuchte mich jedes Mal ein anderer Assistenzarzt, das sagte mir überhaupt nicht zu.
Voriges Jahr hatte ich eine Herzszintigraphie und traf zufällig auf eben „meinen“ Nuk.med. und hatte mich daher auch wegen SD-Krebs mal wieder bei ihm angemeldet.
Meine Hausarztpraxis kontrolliert kaum noch etwas einfach so, da muss ich dann schon extra bitten, dass wenigstens TSH mal gemacht wird.
Ich beschäftige mich, abgesehen von der Betreuung unserer hiesigen Selbsthilfegruppe, kaum noch mit der Thematik und habe so leider auch sehr viel wieder vergessen oder verlernt, was ich mir in den ersten Jahren so angeeignet hatte. (In der Not frage ich dann hier und irgendeiner, besonders aber Harald, weiß bestimmt Bescheid 😉 )
Ich hoffe, dass es Dir gut geht und grüße Dich herzlich auch von meinem Mann.
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- Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 1 Woche von Alba.
Antwort auf: Ende der Nachsorge
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