Hallo Zusammen,
bei mir wurde im letzten Jahr routinemäßig eine Radiojod-Diagnostik gemacht. Nun denke ich darüber nach, ob dies nicht eher überflüssig gewesen sein kann, weil a) meine Blutwerte bisher sehr gut waren und b) dies in den neuen Leitlinien meines Wissens nicht mehr generell empfohlen wird bei schon zuvor sehr gutem Ergebnis.
Ich kann nun aber den Nutzen nicht genau einschätzen. Ein geringes zusätzliches Risiko gibt es durch die Strahlenbelastung.
Wie seht und empfindet Ihr dies?
Welchen zusätzlichen Nutzen gibt es?
Es ist ja nun passiert bei mir, jedoch bin ich damit noch nicht klar, ob ich es gut finden soll. Ich hatte gedacht, ein guter Grund kann Thyreoglubulin-Antikörper-Positivität gewesen sein. Diese waren jedoch zwar vorhanden aber im Normbereich, also wohl doch keine Positivität.
Es geht bei mir um die Nachsorge nach papillärem Ca. , totaler OP und Radiojod-Therapie.
Viele Grüße
Liebe*r Banni,
bei mir wurde das so gemacht – allerdings vor 25 Jahren. Natürlich kann man lange darüber nachdenken, ob es in deinem Fall sinnvoll oder vielleicht doch verzichtbar war. Aber darauf gibt es keine Antwort, die dir weiterhelfen könnte: Entweder war aes sinnvoll (dann ist es ja gut 🙂 ) oder es wäre verzichtbar gewesen (die Erkenntnis hilft dir im Nachhinein kaum, es seie denn, du wolltest die Behandler in Regress nehmen – aber wofür genau?). Die Strahlenbelastung durch die Diagnostik ist sehr viel geringer als bei der Therapie und deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass es irgendeinen für dich konkret erlebbaren Nachteil gibt (den oft bemühten Vergleich mit der Bealstung bei z.B. Flügen spare ich mir).
Mach dir keine Sorgen und freue dich, wenn nichts gefunden wurde, was Anlass zur Sorge gegeben hätte.
Herzliche Grüße
Jan
Hallo Jan,
danke Dir. Auf keinen Fall wollte ich jdn. in Regress nehmen.
Ich lass Deine Antwort mal wirken u. antworte dann nochmal.
Uebrigens ca. 15J. in Erftstadt gelebt …
Liebe Gruesse