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RIT Dresden Uniklinik – NUK/S1 Haus7

RIT Dresden Uniklinik – NUK/S1 Haus7

| Beitrags-ID: 257570

Hallo, ich habe mich nun auch endlich mal angemeldet. Bisher hat mir das Forum schon sehr durch die Zeit bis hierher geholfen. Nach der Operation der rechten Seite am 01.08.2017 bekam ich die Diagnose Schilddrüsenkrebs und am 02.08.2017 wurde dann auch die linke Seite noch entfernt. Von der Klinik wurde ich gleich zur Radioiodtherapie angemeldet und ich forschte nach Erfahrungen. Da die einzige/letzte von 2015 ist, dachte ich, ich tu auch mal meine Meinung kund. Nach der vorstationären Vorbereitung am 28.08.2017 musste ich dann am 01.09.2017 zur stationären Aufnahme erscheinen. Pünktlich 7.30 Uhr im Wartebereich angekommen (mit kostenlosem WLAN-Zugang fürs Handy von der Info), dauerte es nicht lange, bis ich von einer netten Schwester auf die Station gebeten wurde. Ich verabschiedete mich von meinem Mann und ging mit der Schwester zum Aufnahmeprocedere – Blut abnehmen, allgemeine Anamnese (Allergien ect.), allgemeine Erläuterungen, Essensbestellung. Dann musste ich nochmal in den Wartebereich, da das Zimmer noch nicht bezugsfertig war.
Als es dann soweit war, holte mich die Schwester und zeigte mir mein Zimmer. Wir „wohnten“ die vier Tage zu zweit in einem Dreibettzimmer, mit einer hohen Decke, hell gestrichen, große Fensterfronten mit Blick ins Grüne bzw. das Nachbarhaus. Im Zimmer befindet sich ein kleiner Raum mit Waschbecken und ein Schrank, ein kleiner Tisch und ein Fernseher.
Die Toiletten und die Dusche befinden sich übern Gang. Auf Station gibt es ein Bücherregal, falls die eigene Lektüre zur Neige geht und ein Heimtrainer. Es gibt einen Automat für Wasser mit/ohne Sprudel an dem man sich unendlich kostenlos bedienen darf. Die Flasche dafür steht bereits auf dem Nachttisch bereit. Es gibt stets heisses Wasser, verschiedene Sorten Tee und Zitrone.
Nachdem ich meine Tasche abgestellt hatte, kam auch schon der junge Arzt und holte mich zum Gespräch/Untersuchung. Zurück auf dem Zimmer stand auf dem Nachttisch ein kleines Körbchen gefüllt mit Riopan-Gel, Zitronenbonbons und Kaugummis und einem Zettel, mit dem Hinweis, wann das Riopan-Gel am Tag der Kapseleinnahme und am Tag nach der Kapselgabe einzunehmen ist. Dann hatte ich erst einmal „Freizeit“. 14 Uhr wurde mir zusammen mit meiner Bettnachbarin die Kapsel verabreicht. Ab um drei war trinken, saure Gummibärchen essen und Kaugummi kauen an der Reihe.
Die Schwestern kamen zum Schichtwechsel ins Zimmer und fragten, ob alles i.O. ist. Sie bringen auch das Essen ins Zimmer. Nach dem Essen sollte man das Tablett auf den Wagen im Gang abstellen – auch gut, mal wieder kurz die Beine vertreten. 17 Uhr erhielt ich meine Thrombosespritze und ansonsten konnte man sich (vorzugsweise) im Zimmer und auch mal auf dem Gang bewegen, natürlich immer mit Rücksicht und genügend Abstand zu den Schwestern.
2. Tag: Zum Frühstück gabs schon gleich ein widerlich süßes „Schnäpschen“, damit es ja auch mit dem Stuhgang klappt. Ich nahm mein Magengel nach Anweisung des Zettels ein, die Schwestern fragten zu jeder Gelegenheit, wie es mir geht, ob ich Halsschmerzen oder andere Probleme hätte….hatte ich aber nicht – ansonsten passierte an diesem Tag NICHTS!!
3. Tag: Nachmittags erfolgte die erste und einzige Strahlenmessung und die Info´s zum Ablauf des nächsten Tages/Entlassungstag
4. Tag: Ich bin die Erste von der Station, die zur Ganzkörperszintigraphie muss – 7.30 Uhr – befindet sich in der Ambulanz im Erdgeschoss deselben Hauses. Dass hieß, frühzeitig aufstehen, duschen, komplett neue Sachen anziehen und Rest abreisefertig zusammenpacken, 7 Uhr Frühstück, 7.20 Uhr bin ich runter und kam dann auch schon 5 Minuten später dran. Die Schwester war total nett und erklärte mir alles und los gings – halbe Stunde still liegen und los ging der „Scan“ – keine Röhre – also nicht schlimm! Ich war halbwegs abgelenkt, durch die ungezwungenen Gespräche der im Raum anwesenden Schwestern.
Mit der Auswertung in der Hand gings wieder hoch auf Station, wo ich dann noch eine halbe Stunde auf das Gespräch mit der (netten) Ärztin wartete. Ich konnte alle Fragen stellen und bekam alles erläutert. Mit dem Medikament und dem Termin für die stationäre Erfolgskontrolle in der Hand war ich um 9.30 Uhr mit allem fertig und konnte gehen.
Wer Fragen hat, kann mir gerne schreiben.

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schlittenhund
papill-Sd-Karz.pT3, N1b,MO

Antwort auf: RIT Dresden Uniklinik – NUK/S1 Haus7

| Beitrags-ID: 378858

Hallo Ernamops,

erstmal vielen Dank für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht.

Mir fehlt jedoch der Hinweis, ob du die RJT in Unterfunktion machen musstest oder verstehst du unter „vorstationären Vorbereitungen“ dass dir die Thyrogen-Spritzen verabreicht wurden? Das wäre für Neupatienten ein interessanter Faktor.

Ich hoffe, dass dein „Ganzkörper-Szint-Ergebnis“ zufriedenstellend war und wünsche dir weiterhin einen guten Verlauf.

Viele Grüße,
Schlittenhund

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Antwort auf: RIT Dresden Uniklinik – NUK/S1 Haus7

| Beitrags-ID: 378859

Hallo Schlittenhund,

danke für den Hinweis – Hier noch eine Ergänzung zum Bericht. Nach der OP am 01. und 02.08.2017 habe ich keine Medikamente bekommen und sollte auch keine bis zur RIT nehmen, so dass die Unterfunktion bis zur Therapie eintritt. Des Weiteren sollte ich mich in der Zeit auch jodarm ernähren und ich bin froh, hier so viele Hinweise und Tipps gefunden zu haben.Mir ging es in dieser Zeit jedoch gut. Zur vorstationären Behandlung wurde Blut abgenommen und die 5min-Szintigraphie gemacht, um evtl. Restgewebe festzustellen. Die Ganzkörperszinti nach der RIT ergab, lt. Arztgespräch am Entlassungstag, keine Metastasen :) Zur Kontrolle im Januar 2018 soll ich die Medikamente 14 Tage vorher absetzen und bekomme am Aufnahmetag auch noch eine Spritze – soweit die mündliche Info der Ärztin.

Viele Grüße
Ernamops

Antwort auf: RIT Dresden Uniklinik – NUK/S1 Haus7

| Beitrags-ID: 378860

Hallo.
Wann genau musst du wieder in s uniklinikum DD? Ich bin auch im Januar 2018 wieder dort und gehe auch 1 Tag eher da ich die thyrogespritze dort bekomme. Lg

Antwort auf: RIT Dresden Uniklinik – NUK/S1 Haus7

| Beitrags-ID: 378861

Hallo, ich durfte mein neues Jahr gleich hier beginnen-am 2.1. war ich halb acht in der Anmeldung, um neun auf Station, Blutabnahme und Formalitäten erledigt und halb zehn bekam ich schon die Spritze. Super gespritzt-hab nix gemerkt😁. Nach dem Aufnahmegespräch mit dem Arzt und dem Ultraschall am mittag konnte ich nochmal raus in den Park. Heute morgen wieder Blutabnahme. Mittag nochmal raus die Sonne genießen und um zwei die Kapsel. Liegen zu zweit im 3-er Zimmer. Am Freitag kann ich nach Blutabnahme, Szintigraphie und Arztgespräch wieder heim. Wann kommst du? Alles Gute ‼

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