Hallo alle zusammen,
hinter mir liegt ein aufregender Tag. Kurz zur Vorgeschichte: Bei mir wurde vor etwa. 8 Monaten ein papilläres Ca diagnostiziert (pT2N1(18/56)) und erfolgreich inkl. 56 Lymphknoten (mit 18 befallenen) entfernt. In den Kontrollen und der ersten Radiojodtherapie sah erstmal alles gut aus, außer dass der tg-Wert nicht so stark gesunken ist wie erhofft. Ich bin heute aus meiner 2. Radiojodtherapie entlassen worden, die aufgrund von konstantem tg-Wert von 1,08 nochmal wiederholt wurde.
Am Ende wurde neben dem Ganzkörper-Szintigramm (was gott sei dank komplett ohne Befund war) noch ein PET-CT gemacht was leider einen stoffwechselaktiven Lymphknoten in der tieferen Halsregion ein wenig abseits vom operierten Bereich ergeben hat. Mir wurde empfohlen den Lymphknoten entfernen zu lassen und dann sollte der tg wert ja eig sinken, weil sonst nichts zu erkennen war.
Bisher hab ich mich mit der ganzen Behandlung ganz gut abfinden können und mir gut zugeredet, dass das alles wieder wird. Jetzt wo auf einmal eine wahrscheinlich nicht-jodspeichernde Metastase im Raum steht kommt mir aber doch langsam Sorge dass ich dieses Kapitel nicht so bald wieder schließen kann oder das Ganze irgendwie ausartet. Außerdem war meine ursprüngliche OP dann doch sehr viel umfangreicher als ich erhofft hatte und ich bin jetzt erst seit Kurzem wieder bei 100% körperlich und mental angekommen. Meine Motivation mich nochmal unters Messer zu legen isr dementsprechend gering.
Hat schonmal jemand Erfahrungen mit so einer Situation gehabt und kann mal berichten wie es dann weiterging? Oder auch gerne Mut zusprechen 🙂
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Dieses Thema wurde geändert vor 2 Wochen von GG_Schildi.