Achtung

Ratschläge auf der Website können keinen Arztbesuch ersetzen
Okay

Erfahrungen mit nicht-jodspeichernden Metastasen

Erfahrungen mit nicht-jodspeichernden Metastasen

| Beitrags-ID: 485511

Hallo alle zusammen,

hinter mir liegt ein aufregender Tag. Kurz zur Vorgeschichte: Bei mir wurde vor etwa. 8 Monaten ein papilläres Ca diagnostiziert (pT2N1(18/56)) und erfolgreich inkl. 56 Lymphknoten (mit 18 befallenen) entfernt. In den Kontrollen und der ersten Radiojodtherapie sah erstmal alles gut aus, außer dass der tg-Wert nicht so stark gesunken ist wie erhofft. Ich bin heute aus meiner 2. Radiojodtherapie entlassen worden, die aufgrund von konstantem tg-Wert von 1,08 nochmal wiederholt wurde.

Am Ende wurde neben dem Ganzkörper-Szintigramm (was gott sei dank komplett ohne Befund war) noch ein PET-CT gemacht was leider einen stoffwechselaktiven Lymphknoten in der tieferen Halsregion ein wenig abseits vom operierten Bereich ergeben hat. Mir wurde empfohlen den Lymphknoten entfernen zu lassen und dann sollte der tg wert ja eig sinken, weil sonst nichts zu erkennen war.

Bisher hab ich mich mit der ganzen Behandlung ganz gut abfinden können und mir gut zugeredet, dass das alles wieder wird. Jetzt wo auf einmal eine wahrscheinlich nicht-jodspeichernde Metastase im Raum steht kommt mir aber doch langsam Sorge dass ich dieses Kapitel nicht so bald wieder schließen kann oder das Ganze irgendwie ausartet. Außerdem war meine ursprüngliche OP dann doch sehr viel umfangreicher als ich erhofft hatte und ich bin jetzt erst seit Kurzem wieder bei 100% körperlich und mental angekommen. Meine Motivation mich nochmal unters Messer zu legen isr dementsprechend gering.

Hat schonmal jemand Erfahrungen mit so einer Situation gehabt und kann mal berichten wie es dann weiterging? Oder auch gerne Mut zusprechen 🙂

  • Dieses Thema wurde geändert vor 2 Wochen von GG_Schildi.
HaraldBundesgeschäftsführer
Leitungsteam SHG Berlin
follikulärer SD-Krebs 1997 (oxyphil), Zungengrundkrebs 2024

Antwort auf: Erfahrungen mit nicht-jodspeichernden Metastasen

| Beitrags-ID: 485514

Hallo GG_Schildi,

wirklich keine schönen Nachrichten.

Du bist nicht allein: wir haben eine Forums-Gruppe: Lymphknotenmetastasen im Hals nach erst Therapie, wobei da auch jod-speichernde dabei sind.

Wie hoch war der Tg-Wert unter Stimulation?

Bei der FDG-PET sieht man auch Entzündungen, das sind dann falsch positive Befunde. Um den Befund der PET-CT abzusichern, kann man eine Feinnadelpunktion mit Tg-Washout machen.

Siehe S3-Leitlinie Empfehlung 3.26 Thyreoglobulinbestimmung im Punktions-Washout

Ein nicht-stimulierten Tg von >1 gibt es auch in der Risikogruppe Biochemisch unvollständiges Ansprechen („biochemical incomplete response“) , allerdings ist dort nichts krankhaftes in der Bildgebung zu sehen.

Wichtig ist nun die Abklärung der Auffälligkeit im PET-CT.

Mit den besten Wünschen
Harald

1 Nutzer*in hat sich für diesen Beitrag bedankt.

Antwort auf: Erfahrungen mit nicht-jodspeichernden Metastasen

| Beitrags-ID: 485578

Hallo Harald,

danke für deine Antwort!

Der stimulierte Tg lag bei 9.

Und ja ich denke auch ich werde mich erstmal wieder bei der Chirurgie melden um den Befund abzuklären bzw. mir anzuhören was die Chirurgen von der Situation denken.

Und dann mal hoffen dass es bald bergauf geht!

1 Nutzer*in hat sich für diesen Beitrag bedankt.
Anonym
Gast

Gäste dürfen nur Anfragen stellen. Ratschläge, Erfahrungsberichte etc. von Gästen werden von den Moderatoren ohne Vorwarnung gelöscht.
Das Gast-Schreiberecht ist nur für Nutzer*innen gedacht, die sich nicht gleich registrieren möchten bzw. Probleme bei der Registrierung haben: Jetzt kostenlos registrieren als Forums-Nutzer*in

Deine Information:

Bist du ein Mensch? Dann klicke bitte auf Plus.

Geburtstage

Heute haben keine Nutzer*innen Geburtstag.

In den nächsten Tagen haben 4 Nutzer*innen Geburtstag

Zur Zeit aktiv

Forum-Statistik

137.299 veröffentlichte Beiträge
30.130 veröffentlichte Themen
7.936 registrierte Nutzer*innen

Sie möchten uns finanziell unterstützen?
Bundesverband Schilddrüsenkrebs – Ohne Schilddrüse leben e.V.
GLS Gemeinschaftsbank eG|IBAN: DE52 4306 0967 4007 2148 00|BIC: GENODEM1GLS

Spenden mit einem Klick