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Selen nach pappilärem SD- Krebs?

Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 237554

Hallo zusammen!

ich hab mal eine Frage: Ich habe immer wieder gelesen, dass Selen Schilddrüsenzellen dazu anreizt Hormone zu produzieren.
Außerdem soll Selen hervorragend gegen Krebs wirken.
Jetzt ist meine Frage, ob ich mit selen vorsichtig sein muss, damit eventuell noch vorhandene Sd-zellen nicht wieder angereizt werden?

Alles Liebe Dorea!!!

Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 277995

Hallo Dorea,

Selen gehört zu den lebensnotwendigen Spurenelementen (d.h. der Körper braucht es in geringen Mengen) sowie bei vorhanden sein einer Schilddrüse der Körper das Spurenelemet Jod braucht.

Bei der Umwandlung des Schilddrüsehormons T4 (die 4 bedeutet, dass darin 4 Jod-Atome gebunden sind) braucht der Körper Selen um ein Jod-Atom herauszulösen und in das aktive Schilddrüsenhormon T3 umzuwandeln. (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Selen )

Wenn jemand zuwenig Selen hat, dann könnte es dazu kommen, dass dieser dann zuwenig aktive T3 Schilddrüsenhormon hat.

Also Selen hat nichts mit Schilddrüsenzellen selber zu tun, sondern nur mit den Schilddrüsenhormonen.

Selen zählt außerdem zu den so genannten Antioxidanzien denen nachgesagt wird, dass sie die Entstehung und das Wachstum von Krebszellen verhindern sollen. Hierfür gibt es allerdings keinerlei Nachweise bisher.
Die Empfehlung lautet daher, lieber viel Obst und Gemüse zu essen, weil man so viel besser sicher geht, dass man alle Stoffe zu sich nimmt, die ein Tumorwachstum ev. verhindern können.
(Unger /Weis: Onkologie. Unkoventionelle und supportive Therapiestrategien. 2005 S.32 )

Ich würde daher nicht gesondert Selen zu Dir nehmen, sondern auf eine ausgewogene abwechslungsreiche Ernährung achten, mit viel Obst und Gemüse (viele Antioxidanzien), Fleisch (Eiweiß) und Fisch (Folsäure und ungesättigte Fettsäuren) und Eiern (Selen) achten – so mach ich es jedenfalls.

Viele Grüße
Harald

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BeateMitglieder-Beirat SD-Krebs 2000 (pap. + foll.)

Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 277996

Hallo,

im französischen Forum hatten wir grade eine Diskussion über Selen (was bei Autoimmunerkrankungen, z.B. Hashimoto, Untersuchungen zufolge auch helft, die Antikörper zu senken). Und der beste „natürliche“ Selen-Lieferant überhaupt sind Paranüsse, schon 3 davon enthalten bis zu 200 mg, das entspricht der bei Hashimoto empfohlenen (hohen) Tagesdosis, ansonsten liegt die empfohlene Dosis eher bei 75 mg, also einer einzigen Nuss …

Allerdings sollten die Nüsse möglichst frisch/naturbelassen sein, also nicht lose in einem grossen Korb im Reformhaus rumliegen, sondern entweder noch in der Schale sein oder vakuumverpackt.

Bei der Umwandlung von T4 in T3 ist Selen wohl wirklich nützlich, in meinem Forum sind mehrere Leute, die sich mit Selen um einiges fitter und dynamischer fühlen (direkte vergleichende Blutanalysen mit und ohne Selen haben sie allerdings nicht gemacht – wäre sicher ein interessanter Test?)!

Beate

Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 277997

Kommt darauf an, was man unter „Nachweis“ versteht, wissenschaftliche Evidenz ist schon da.

Siehe hierzu z. B. „Selen im Blickpunkt der Onkologie
Zusammenfassung eines Expertenforums am 25. Mai 2002 in Hamburg“

http://www.webmed.ch/Archiv_akuelle_Meldungen/Selen_im-Blickpunkt_der_Onkologie.htm

Es laufen auch einige Phase III Studien vom National Cancer Institute.

Gruß

Charly

Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 277998

Hallo Charly,

wir sind hier alle keine Experten, um so wichtiger ist, dass wir uns die richtigen Experten suchen.
Studie ist nicht gleich Studie, und Nachweis nicht gleich Nachweis oder wie du es formulierst „wissenschaftliche Evidenz“.

Ein Dr-Titel macht noch keinen Experte und bei einem selbst ernannten ‚Expertenforum“ wie es auf dem Dir eingefügten Link die Rede ist , sollte man äußerst kritisch sein, ob man diesem wirklich vertrauen möchte.

In dem FAQ-Beitrag Wie finde ich seriöse Gesundheits-Informationen? sind Kriterien aufgeführt, um Informationen beurteilen zu können.

Schon beim ersten Kriterium 1. Wer ist der Anbieter? Mit wem arbeitet er zusammen? kommt man bei obigen Link von Dir ins Stocken.

Ein Impressum sucht man vergeblich, stattdessen gibt es diverse Partner und ein Shop bei dem man die angepriesenen Produkte gleich kaufen kann.

Ferne fühlt sich diese Seite der ‚Orthomolekularen Medizin‘ verbunden.
Über diese heißt es im Band der Stiftung Warentest: Die Andere Medizin 2005, S.244:

Die orthomolekulare Medizin verwendet gesichertes medizinisches Wissen in einer Weise, die wissenschaftlich nicht haltbar ist.

Orthomolekulare Mittel bekommt man auch als so genannte ‚individuelle Gesundheitsleitungen“ (IGeL) in manchen Arzt-Praxen, die man selber zahlen kann, und wo mit sich der Arzt ein Zubrot verdient.

Zu Selen heißt es im Band der Stiftung-Warentest unter der Rubrik Risiken und unerwünschte Wirkungen, dass man bis zu 0,45 Milligramm Selen täglich nehmen kann, ohne Gefahr. Eine Überdosierung macht sich an Haaren und Nägeln bemerkbar und wirkt auf das Nervensystem.

Die Behauptung der ‚Orthomolekularen Medizin‘, dass unsere Nahrung von geringer Qualtiät sei – wie es auch auf den Seiten von Deinem Link zu finden ist – und man sich heute gar nicht mehr gesund ernähren kann, entspricht auch nicht den Tatsachen. Wer dem Supermarkt nicht traut, kann ja auf Bio-Läden und Produkte ausweichen. Das Geld dürfte sicherlich besser angelegt sein, als im Shop der Orthomolekularen Medizin und in den Werbe-Kampagnen eines Dr. R.

Der von mir im ersten Beitrag zitierte Band von Unger/Weis: OnokolgieUnkoventionelle und supportive Therapiestrategien – ist von Autoren der Klinik für Tumorbiologie Freiburg herausgegeben.

An anderer Stelle (S.132-134) wird dort nochmals ausführlich auf Selen eingegangen, eine zusätzliche Selen-Gabe wird dort vor allem empfohlen, wenn zu wenig Selen aufgenommen wird (Kruzdarmsysdrom, Muskoviszidose) und ein Mangel besteht. Deutschland zählt geographisch ähnlich wie beim Jod zu einem Selen-Mangelgebiet.
Als gute Selen-Nahrungsquellen werden Fisch, Fleisch, Eier, Weizenkeime, Linsen und Spargel genannt.

In einer Studie (prospektiv, randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert) bei denen es um die so genannte ’sekundär Prävention‘ geht, also dass bei einer vorliegenden Krebserkrankung (hier Basaliom) kein Rezidiv mehr auftaucht, brachte keinen Nachweis. Allerdings reduzierte sich das Vorkommen anderer Krebsarten (Zeitraum 4,5, bis 6,4 Jahre) (Clark 1996), dieser Effekt verschwand allerdings wiederum teilweise nach 3 Jahren (Reid 2001).

Beim Männern zeigte sich, dass bei einer Substitution mit 200µg Selen, dass bei denjenigen die den niedrigsten und mittleren Selen-Spiegel hatten (>106,4ng/ml und <121,2ng/ml), das Prostatkarzinom seltener auftrat, während bei denen, die einen Selen-Spiegel größer 121,2ng/ml hatten, dieser Effekt wieder verschwand. (Clark und Marshall 2001; Klein et.al. 2001)
(Wobei mir hier sofort, die neuste Studie einfällt, dass der PSA-Test nicht zwischen dem relativ harmlosen ‚Haustierkrebs‘ und dem aggressiven Prostatakarzinom unterscheidet, siehe Ärzteblatt 10.1.06)

Aufgrund dieser Studie laufen derzeit diverse Studien zu Selen in den USA.

Viele Grüße
Harald

PS: Selen wird übrigens nicht so gut vom Körper aufgenommen, wenn man gleichzeitig auch Zink zu sich nimmt, von dem auch behauptet wird, dass es den Immunstatus verbessere. Zink bei Krebspatienten wurde allerdings noch nie in Studien untersucht. (Unger/Weis 2005 S.135) – also lieber sich gut ernähren :eat: als auf gerate wohl diverse Mittel zu sich zu nehmen.

Es ist vollbracht!

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Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 277999

Hallo Harald,

ein Monopol auf endgültige Wahrheiten haben auch Mediziner die publizieren nicht. Viele dieser Ratgeber sind auch nicht sehr sorgfältig recherchiert oder es wird die eigene Meinung mit dem objektiven Stand der Wissenschaft vermengt. Stiftung Warentest finde ich in dieser Sache auch nicht gerade kompetent, und das Werk verantwortungslos.

Was nun Selen betrifft, gibt es tatsächlich einige wissenschaftliche Evidenz im schulmedizinischen Sinne – es laufen gerade mehrere Phase III Studien mit Selen als Alleinwirkstoff und in Kombination mit anderen Wirkstoffen. Es gibt Vorarbeiten, Tierversuche an verschiedenen Spezies, Laborversuche, und und und Wahrscheinlich auch Phase II Studien, andernfalls würde niemand mehrere Phase III Studie finanzieren. (Phase III-Studien sind übrigens auch nicht so das Gelbe vom Ei, wie immer behauptet wird, aber das ist eine andere Diskussion.)

Wenn also in dem von dir zitiertem Werk steht, es gäbe „keinerlei wissenschaftlichen Nachweis“, dann war dies bereits zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 2005 irreführend.

Ich will jetzt nicht auch anfangen „medizinische“ Ratschläge zu erteilen, ob Selen oder Nicht-Selen, ob natürlich oder als Ergänzung, weil wie du richtig sagst, Experten sind wir nicht, aber so ein generelles Abraten ist vom wissenschaftlichen Standpunkt aus sicherlich nicht gerechtfertigt.

Grüße
Charly

Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 278000

Lieber Charly,

nenn bitte die genauen Angaben/Quellen zu Deinen angeführten Studien, so stochert man nur im Nebel rum.

Prinzipiell sollten man Aussagen hinterfragen, dies ist ein zentraler Grundsatz moderner Wissenschaft und gehört zu einer evidenz-basierten Medizin.
Aussagen der Stiftung Warentest sowie im Band Unger/Weis muss man genauso hinterfragen, allerdings ziehe ich solche Quellen tausendmal (!) vor gegenüber Deiner Quelle aus dem von Dir angeführten Link.

Viele Grüße
Harald
.

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Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 278001

Harald,

vielleicht ist der Link nicht optimal, ich kenne das Verfahren der Betreiber nicht.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=search&DB=pubmed

Hier kriegt man einen Einblick in die Vielschichtigkeit der Datenlage. Um an die vollständige Literatur heranzukommen, müsste allerdings in den einschlägigen Journalen und Datenbanken suchen, und dann ist noch die Frage, wieweit man genug von der Sache versteht, um sich ein Bild zu machen. Diese Quellen sind jedoch ZIEMLICH kostenpflichtig. Ich fange auf keinen Fall an, Einzelstudien und -experimente pro und contra zu zitieren!

Wenn man Phase III Studien finanziert, nehme ich doch stark an, dass es die wissenschaftlichen Hinsweise ein bisschen tragfähig sind. Ich mag letztendlich nicht Dinge beurteilen, bei denen sich die spezialisierten Leute uneinig sind. Also ob Selensupplementierung oder nicht, das sollte entweder selber intiutiv entschieden oder auch ärztlich abgeklärt werden.

Grüße,
Charly

AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 278002

Lieber Charly,
mal etwas in Sachen des Forums allgemein. Ich habe soeben mit der Suchfunktion unter Deinem Namen gesucht und fand eine ganze Menge Beiträge. Allerdings stammen sie sowohl von einem Charly, einem Charly II und sogar einem Charly III. Keiner von diesen ist registriert, der Charly ohne Nummer berichtet von Zahnproblemen nach SD-Krebs-Op und RJT.

Ich weiß nun leider überhaupt nicht mehr, wer hier wer ist.

Die Registrierung im Forum ist zwar freiwillig. Wenn ich Dich darum bitte, so deshalb, weil ich bei so konkreten Empfehlungen/Diskussionen schon gern wüßte, mit wem ich es zu tun habe, mindestens ob Du auch ein Betroffener bist oder nicht.
Also ich wäre sehr dankbar, wenn Du hier Klarheit schaffen könntest.
MfG Alba

Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 278003

Hallo Alba,

ich mag eben NICHTS empfehlen, schon gar nichts konkretes, weil das ist doch genau das, was ich an diesen Ratgebern nicht leiden kann!!! Nämlich dass sie zu oberflächlich und zu verallgemeinernd irgendwelche Tips geben.

Bitte folgendes zu überlegen:

Krebs wird normalerweise je nach dem Organ in dem er entsteht und je nach Pathologie als verschiedene Krankheiten betrachtet und behandelt, jedes Medikament muss einzeln für diese Krebsarten getestet und zugelassen werden. Verallgemeinerungen von einer Krebsart auf eine andere ohne guten Grund gelten normalerweise als medizinisch absolut unseriös. Wieso wird dies bei diesen Ratgebern nicht so gesehen?

Jetzt Beispiel Selen beim SDK. In dem Büchlein haben die Autoren anscheinend generell vor der Einnahme abgeraten.
Doch gibt es gerade beim Schilddrüsenkarzinom spezifische Wechselwirkungen mit Hormonen, die wiederum Wirkungen auf das Wachstum oder Nicht-Wachstum von Schilddrüsenzellen haben … also ich meine, dass dazu nur jemand etwas sagen kann, der sich intensiv mit dem seltenen SDK auseinander gesetzt hat und auch den einzelnen Fall kennt, dass dies auf keinen Fall irgendeiner verallgemeinernden Ratgeberliteratur entnommen werden kann, die sich wenn überhaupt auf Studien zu den häufiger erforschten Krebsarten mit den hohen Fallzahlen stützt.

Das gilt natürlich für fast jede Fragestellung bei jeder einzelnen Krebserkrankung ganz genauso, und jemand müsste schon sehr differenziert über diese einzelnen Krankheiten schreiben, und auch zugeben, wieviel noch gar nicht erforscht ist, sonst ist das in meinen Augen ein Schmarrn, sorry!

Keine angst, ich will nichts verkaufen ;)

Grüße
Charly (I – II)

Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 278004

Hallo,

nur damit bei den anderen LeserInnen hier kein falscher Eindruck entsteht:
die Aussagen waren nicht gegen Selen, schon gar nicht wenn ein Selen-Mangel vorliegt.

Auf die Frage, ob Selen hilft die Entstehung und das Wachstum von Krebszellen zu verhindern, war die Aussage, dass es hier noch keinen Nachweis (bei keiner Krebsart) gibt. Eine Aussage die immer noch richtig ist. Laufende Studien sind kein Nachweis, sondern dienen dazu eine Wirksamkeit nachzuweisen oder eben, dass es diese nicht gibt. Das ist der Sinn von Studien.

Die Empfehlung aus Unger/Weis (und auch der Stiftung Warentest) war daher, möglichst Selen und andere Stoffe über eine abwechslungsreiche Nahrung aufzunehmen, weil man so sicher geht, dass man auch die Stoffe zu sich nimmt, deren Anti-Tumorale-Wirkung man vielleicht noch gar nicht kennt.

Diese Aussagen und Empfehlungen im Band Unger/Weis und auch von der Stiftung Warentest entspricht genau dem, was Charly als seriös einfordert. Jedes Medikament muss in mehreren abgestuften Studien auf verschiedene Krebsarten hin getestet werden, bevor man eine Aussage zur Wirksamkeit machen kann. Ich kann die abfälligen Bemerkungen von Charly über Unger/Weis und die Stiftung Warentest daher nicht nachvollziehen.

Zu den leider wieder sehr allgemeinen und oberflächlichlichen Ausführungen von Charly zu den spezifischen Funktionen des Selen bei den Schilddrüsenhormonen, kann ich nur nochmals auf die obigen Ausführungen von mir (und Beate) verweisen: Selen hat einen wesentlichen Anteil beim Abbau des Schilddrüsenhormons T4 zu T3 , und dies hat nichts (!) mit den Schilddrüsenzellen selber zu tun. Darum ist auch für uns Menschen ohne Schilddrüse(nzellen) Selen wichtig.

Wachstumsanreitze an die Schilddrüsenzellen könnte es dann geben, wenn durch diese Störung der TSH-Wert ansteigen sollte, der liefert dann die Wachstumsanreitze an die Schilddrüsenzellen.

Auch hier wurde nicht gegen Selen argumentiert (eher darfür, es wurden Nahrungsquellen mit Selen genannt), sondern nur die Zusammenhänge erklärt, wie man sie heute versteht und kennt.

Sobald man Charly bittet seine/ihre Aussagen nur etwas zu konkretisieren und zu belegen, flüchtet er/sie sich in Allgemeinplätze wie ‚Vielschichtigkeit der Datenlage‘ … (Ich gebe es daher nun auf, bei Charly weiter nachzufragen.)

Meine Kritik an Charlys Beiträgen war und ist, dass er/sie allgemeine und oberflächliche Aussagen macht, ohne direkt auf seriöse Quellen verweisen zu können bzw. unseriöse (oder in seinen/ihren Worten ’nicht optimale‘) Quellen anführt.

Es geht doch nicht darum hier für oder gegen etwas Stimmung zu machen, sondern sachlich Informationen auszutauschen und korrekt wiederzugeben.

Viele Grüße
Harald

Es ist vollbracht!

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Gerti
Nutzer*In

Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 278005

Hallo, ihr Diskutanten,
hier noch mein bescheidener Beitrag.
Zur Kur 3/04 hatten wir onkologischen Patienten einen Vortrag über alternative Medizin. Dort wurde die positive Wirkung von Selen im Kampf gegen Krebs erwähnt, aber gesagt, dass es noch nicht genügend erforscht wäre. Zur nächsten RLT 6/04 fragte ich meine NUK danach. Sie kam gerade von einer Weiterbildung, wo auch Selen eine Rolle spielte. Sie sagte, wenn ich Selen nehmen will, dann täglich 2 Paranüsse, da könne man nichts fasch machen und das würde auch reichen.
Etwas später habe ich irgenswo im Internet gelesen (leider weiß ich nicht mehr, wo), dass Selen die Wirksamkeit von Jod herabsetzen könne. Meine NUK im 8/04- das sei ihr nicht bekannt, aber ausgeschossen wäre es auch nicht- ist eben noch zu wenig erforscht.
Also: ich versuche mich im Sinne von Harald, mich gesund zu ernähren.
Und ab und zu eine Nuss.
Viele Grüße Gerti

Antwort auf: Selen nach pappilärem SD- Krebs?

| Beitrags-ID: 278006

Damit hier auch kein falscher Eindruck entsteht:

Ich bin KEIN Arzt und hab mich WEDER positiv noch negativ über Selen geäußert, und möchte es auch nicht tun!

Ich habe mich jedoch negativ über Ratgeberliteratur geäußert, die sich m. E. sehr verallgemeinernd und sehr oberflächlich und erschreckend direktiv zu solchen Dingen äußert!

Wer sich über irgendwelche schlau machen möchte:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?DB=pubmed

im Fall von Selen findet man mit den Stichworten
selenium cancer
oder selenium carc*

und wird feststellen, dass hier wirklich viele teilweise widersprüchlicher Studienergebnisse vorliegen. Das ist der Grund, wieso ich die genannte Aussage in dem Ratgeberbuch für kritisiere, so quasi es gäbe da keine Forschungsergebnisse.

Alles andere geht mir schon zu sehr ins Medizinsche. Selen nehmen oder nicht bzw. wenn ja welches oder nur selenreich ernähren, das soll kein Mediziner aus der Ferne sagen, und schon gar nicht in einem Buch, wo der Autor nicht einmal weiß, welchen Krebs du gehabt hast,

Grüße Charly

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