Moin aus dem hohen Norden!
Ich möchte mich zuerst für diese tolle Seite und das Forum bedanken. Die Informationen und der Austausch sind extrem hilfreich.
Bei mir (Männlich, 38 Jahre alt) wurde Ende August die Schilddrüse komplett entfernt. Diagnose: Trifokales papilläres Schilddrüsenkarzinom. Die Tumorklassifikation lautet bei mir: pT2 (3), pN1a (6/8), L1, VO, Pn0, RO. Die Histologie sagt: Lymphknoten ventral der Schilddrüse: 5 mm messende Metastase des papillären Schilddrüsenkarzinoms in einem Lymphknoten (1/1) und Lymphknoten zentrales Kompartment links: Max. 7 mm messende Metastasen des papillären Schilddrüsenkarzinoms in 5 von 7 Lymphknoten (5/7). Kein Nachweis kapselüberschreitenden Tumorwachstums.
Meine Radiojodtherapie beginnt am 15.09. in Heide. Ich mache mir Gedanken und auch Sorgen bezüglich Metastasen und einem weiteren Fortschreiten des Krebses. Insbesondere da ich bereits seit mehreren Monaten ein wenig unter Kurzatmigkeit leide. Jetzt nach der OP scheint es eher schlechter geworden zu sein. Kann natürlich auch sehr mit dem Stress und der Situation an sich zusammenhängen. Ich meine mich aber zu erinnern, dass ich Phasen der Kurzatmigkeit auch schon vor einigen Jahren mal hatte. Mein Hausarzt hat die Lunge abgehört (war unauffällig) und einen Lungenfunktionstest gemacht. Dieser war eher schlecht. Ein Thorax Röntgen der Lunge war unauffällig. Mir ist bewusst, dass diese Untersuchungen nicht geeignet sind, Lungenmetastasen zu erkennen. Mein Nuklearmediziner hält es für sehr unwahrscheinlich, dass diese Kurzatmigkeit ein Symptom von Lungenmetastasen ist. Daher würde ich gerne mal hier ins Forum hineinfragen, wie ihr das seht? Und ob bei euch Metastasen überhaupt Symptome verursacht haben. Gerade der Fokus auf die Atmung setz mir gerade schon zu und hilft auch nicht gerade dabei, ruhig und positiv in die nächsten Wochen zu gehen.
Ganz liebe Grüße!