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4 Wochen nach OP blutet die Wunde

4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 255087

Montag abend schon hat meine SD-OP-Wunde rechts etwas geblutet.

Mittwoch wurde ich stationär in dem Krankenhaus, wo ich operiert wurde, aufgenommen, weil die Wunde insgesamt sehr entzündet war. Nach vielen Untersuchungen und einer Punktion links wurde ich Donnerstag vormittag wieder entlassen.
Ich bekam ein Antibiotikum und wurde 10 Tage krank geschrieben.

Heute habe ich gemerkt, dass die Wunde rechts sehr empfindlich wurde, abends konnte ich die Stelle nicht mehr berühren, so schmerzhaft war das.
Beim duschen bemerkte ich Blut an der Hand, sah in den Spiegel und musste feststellen, dass es rechts relativ stark aus der Wunde blutete.

In die Klinik, in der ich operiert wurde, möchte ich nicht fahren, habe kein Vertrauen mehr in die Ärzte dort.

Unsere hiesige Klinik ist seit einer Fusion auch keine Option, zu mal sie dort wenig Erfahrung mit SD-Operationen haben.

Und nun? Es ist doch nicht normal, dass eine Wunde, die die ganze Zeit trocken war, auf einmal aufgeht.

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366899

Hallo,

egal, ob Du dem Krankenhaus traust oder nicht, Du solltest zumindest eines von beiden aufsuchen, auch wenn das lokale wenig Erfahrung mit SD-OPs hat, eine entzüdete Wunde sollten sie behandeln können.

Bestehe darauf, dass alle notwendige getan wird, um eine drohende Sepsis auszuschließen oder aufzuhalten.

Wenn die Wude so extrem schmerzhaft ist, ist es höchste Eisenbahn etwas Ernsthaftes zu unternehmen. Vorab könntest Du auf jeden Fall Fieber messen, wenn die Temperatur tatsächlich hoch ist, solltes Du auf keinen Fall mehr warten und sofort ein KKH aufsuchen. Es muss nicht sein, aber es ist nicht ausgeschlossen,dass eine solche Entzündung sich ausbreitet, und dann sollte es schnell gehen.

Ich möchte keine Angst machen, es kann sich auch alles als harmlos und gut beherrschbar herausstellen, aber in dem Fall hast Du trotzdem keinen Schaden sondern ggf. eine Sicherheit.

Auch ohne Fieber würde ich mit dem Besuch im KKH nicht bis Monatg warten.

Viele Grüße ud gute Wünsche, dass es harmlos sein möge.

Karl

Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg

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meerblau
Pap. SD-Ca, follikuläre Variante

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366900

Hi Blumenfee,

vielleicht könntest du ja aber auch erstmal zu einem Notarzt oder in eine Not-Apotheke gehen und fragen, ob die einen Krankenhausbesuch für notwendig erachten.

Einfach nur abwarten solltest du nicht.

Gute Besserung!
Esther

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Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366901

Bitte entschuldigt, dass ich mich erst jetzt melde, mein Internet war mal wieder ausgefallen.

Die Wunde ist mittlerweile zu, gestern hat sie noch einmal kurz genässt, seit dem ist Ruhe. Fieber hatte ich nicht.
Ich denke, dass jetzt das Antibiotikum greift, dass ich seit Mittwoch nehme.
Der Schmerz ist glücklicherweise auch weg.
Geblieben ist das unangenehme Druckgefühl, aber damit muss ich wohl erstmal leben.

Danke für eure Tipps und Hinweise.

Ich hoffe die Wunde gibt nun endlich Ruhe, so langsam habe ich keine Nerven mehr für den Mist.

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366898

Trotz Antibiotikums hat sich die Wunde rechts wieder entzündet, abends kam Eiter aus der Wunde.
Morgen muss ich sowieso zum Arzt, dann bestehe ich auf eine Überweisung zum Chirurgen oder alternativ Einweisung ins Krankenhaus.
Ich habe echt die Nasen voll.

schlittenhund
papill-Sd-Karz.pT3, N1b,MO

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366902

Hallo Blumenfee,

langsam mache ich mir schon richtige Sorgen. Bitte geh SOFORT zu einem Arzt, ich denke, es muss dringend etwas unternommen werden!
Am besten gleich ins Spital zum Chirurgen.
Bitte berichte weiter!
Herzlichst, Schlittenhund

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366903

Schlittenhund, da ist total lieb von dir, danke, bin ganz gerührt.

Heute vormittag war ich bei meinem Arzt. Zuerst hat sich die Verbandschwester das Ganze angesehen (habe ihr natürlich von allem berichtet). Beim untersuchen der Wunde ist diese wieder aufgegangen, sie meinte dann dass das Ganze eine Wundheilungsstörung wäre.
Erst auf mein Beharren sollte sich der Arzt das noch mal ansehen. Der kam 45 Minuten später, mittlerweile war die Wunde wieder zu.
Er findet alles normal, auch dass die Wunde jetzt noch aufgeht. Dass es Eiter war bezweifelt er.
Egal was ich sagte, alles okay. Einziger Tipp: nicht so lange duschen (tue ich gar nicht, weder zu heiß noch zu lange noch direkter Strahl auf den Hals).

Ich werde Montag wieder arbeiten gehen, das Antibiotikum brav zu Ende nehmen und wenn die Wunde nässt sie selbst versorgen.

Von Ärzten habe ich jetzt die Nase endgültig voll. Nicht ernst genommen zu werden und das zum wiederholten Male reicht mir jetzt.

dolores
seit OP 01/13 Hypopara, wg.Struma multinodosa autonomie OP,

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366904

Hallo Blumenfee
du hast am Anfang geschrieben, wenn ich mich richtig erinnere, dass dir Fäden gezogen wurden und manche Fäden eingewachsen waren. Können diese Störungen der Wundheilung/ Eiter auch daher rühren oder dass Du vielleicht irgendwelche Rest- bzw. Auflösungsbestandteile des OP-Fadens nicht verträgst. Haben Dich die Ärzte daraufhin untersucht ? Ich bin nur ein medizinischer Laie und es ist nur ein so ein Gedanke von mir. Lass dich von den Ärzten nicht abwimmeln manchmal sind die Krankenschwester schlauer wie die Ärzte, weil sie vielleicht besser zuhören oder schon mehr Erfahrungen haben in ihrem Berufsleben.
Ich denke die Störung der Wundheilung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen bevor sie ein langwierige Angelegenheit wird.
Ich denke es nicht einfach für dich, weil nach meinem Empfinden von allen Seiten ( Stimmbandlähmung, Beruf-Arbeitgeber, nachblutende Op-Wunde) alles auf dich einstürzt und man noch von der OP und der Narkose doch 2-3 Monate danach geschlaucht ist.
Ich drücke dir die Daumen und wünsch dir Kraft und gute Besserung

Viele Grüße
Dolores

schlittenhund
papill-Sd-Karz.pT3, N1b,MO

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366905

Hallo Blumenfee,

ich gebe „dolores“ völlig Recht.

Außerdem ist mir eben eingefallen, dass ich vor vielen, vielen Jahren mal eine nässende Wunde hatte, die wurde mit einem Wundpuder behandelt, der die Feuchtigkeit ein wenig absorbierte. Ein anderes Mal hatte ich einen kleinen Eingriff an der Nasenwurzel (Entfernung einer Art Warze) und da riet mir der Chirurg zu einem „flüssigen Pflaster“, das ist so eine Art Spray, damit durfte man sogar duschen.
Was würde ich nun an deiner Stelle tun? Wenn du nicht mehr ins Spital willst, würde ich ganz einfach in eine Kassenpraxis eines (fremden) Chirurgen, um eine zweite Meinung zu hören. Hier bei uns gibt es viele Chirurgen mit Kassenordination, die man so wie jeden anderen Facharzt (mit und ohne Anmeldung) aufsuchen kann und die sogar in der Ordi kleine Eingriffe vornehmen, (da muss man gar nicht ins Spital.) Bitte lass nicht locker, sonst könnte das ein langwieriger Prozess werden.

Ich wünsche dir von Herzen eine gute Lösung,
es denkt an dich
Schlittenhund

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366906

Entschuldigt, dass ich mich heute erst melde. Gestern hatte ich einen kieferchirurgischen Eingriff, der hat mich neben der Hitze erledigt.

Die Erinnerung mit dem Restfaden ist richtig. Ich habe sämtlichen Ärzten, in der Klinik und hier mein Hausarzt, darauf hingewiesen dass der Faden nicht ganz entfernt werden konnte. Der Hausarzt hat ihn ja selber entfernt.
Der Hinweis wurde von allen Ärzten komplett ignoriert.

Momentan ist die Wunde zu und nicht gerötet. Schmerzen merke ich nicht weil ich wegen der Wurzelsache Schmerztabletten einnehme.
Heute morgen dachte ich noch, hey, eine Nacht ohne Schmerzen, freu – bis mir einfiel dass ich ja Tabletten nehme. Seufz.

Dolores: ich danke dir sehr für deine Nachricht und deine Hinweise/Tipps.

Schlitttenhund: egal welchen Arzt ich gefragt habe, ich soll nichts auf die Wunde tun. Auch dir danke.

Solange die Wunde jetzt ruhig bleibt werde ich nichts mehr unternehmen. Obwohl ich euch recht gebe und eure Bedenken sehr gut verstehe.
Aber ich kann und mag nicht mehr. Mein Vertrauen in die Ärzte ist weg.

Und ich habe noch eine Baustelle gestern dazu bekommen (noch eine Wurzelentzündung, die per zufall festgestellt wurde), so dass ich keine Nerven mehr habe für weitere Arztbesuche.
Selbst meinen HNO-Termin wegen der Stimmbandlähmung habe ich gestern abgesagt, war zu fertig nach dem Eingriff.

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366907

Update: ich war wieder im Krankenhaus.

Montag habe ich wieder gearbeitet, direkt 8,5 Std. Abends lief mir das Wundsekret runter. Ich habe durchgehalten, nachdem die Schmerzen aber stärker wurden und die Wunde zu einer dicken vorstehenden Schwellung wurde, bin ich gestern nachmittag zu einer ambulanten chirurgischen Praxis.
Der Chirurg schickte mich nach dem begutachten und abtasten direkt ins Krankenhaus, er hatte Angst dass sich eine Sepsis bildet.

Dort wurde die Wunde per Ultraschall und abtasten untersucht, Blut abgenommen und mir das mittlerweile fünfte Antibiotikum dieses Jahr per Tropf verabreicht.

Morgens dann die Visite und der schon bekannte Ritus des nicht ernst genommen werdens und des nach Hause entlassens.

Die Chirurgin, die mit mir das Abschlußgespräch führte, informierte mich wenigstens über den Stand der Dinge.

Der Faden ist ein auflösbarer Faden (wurde mit der Klinik, in der ich operiert wurde, abgeklärt). Ich reagiere auf die Auflösung mit einer starken Entzündungsreaktion, die 6 Monate anhalten kann.
Das heißt, dass ich die Schmerzen, die Schwellung (2-3 cm steht die WUnde hervor) und auch das Nässen der Wunde akzeptieren muss.
Gegen das nässen soll ich ein Pflaster auftragen und gegen die Schmerzen eben Ibu einnehmen.

Operieren würde man erst, wenn Eiter aus der Wunde kommt. Und nur dann.

So, und nun bin ich wieder zu Hause. Meine Hausärztin hat mich bis einschließlich Mittwoch krankgeschrieben.
Ich habe Schmerzen bis ins Dekolltee, eine dicke Schwellung und bin so langsam der Verzweiflung nahe.

Hat noch irgendeiner so eine Reaktion auf den Faden mitgemacht und kann mir Mut machen, dass es irgendwann besser wird?
Oder hat noch jemand eine Idee was ich machen kann?

ElkeM
SD OP beidseitig (Februar 2012) mit versehentlicher Entfernung zweier Nebenschilddrüsen.

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366908

Hallo Blumenfee,

Montag habe ich wieder gearbeitet, direkt 8,5 Std. Abends lief mir das Wundsekret runter.

merkst du denn nicht, dass dein Körper Ruhe braucht? Was soll denn noch kommen, damit du begreifst, dass deine Arbeit nicht so wichtig ist wie deine Gesundheit?
Ich habe über vier Wochen lang, immer mal wieder über den Tag verteilt meine (sehr große) OP Wunde gekühlt, weil sie schmerzte und geschwollen war. Ein sauberes Tuch und ein weiches Kühlakku drauf.
Arbeit hin oder her- ich verstehe auch, dass man Geld verdienen muss, aber die Gesundheit sollte hier vorgehen und ein vernünftiger Arbeitgeber wird das in einem klärenden Gespräch unter vier Augen auch akzeptieren und sogar befürworten. Ansonsten gibt es auch noch andere Jobs, denn die Sklavenarbeit ist hier bereits vor einigen Jahren abgeschafft worden.

Du musst anfangen, dich und vor allem deine Gesundheit über alles andere zu stellen, sonst haut es dich irgendwann völlig aus den Schuhen und du kannst gar nicht mehr arbeiten gehen.

Gute Besserung wünsche ich dir
Elke

Andrea1
Nutzer*In
kalter Knoten

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366909

Liebe Blumenfee,

ich muss Elke recht geben. Du brauchst einfach noch Zeit. Dein Körper ist noch nicht wieder fit. Gib ihm die nötige Zeit die er braucht.

Ich drücke Dir die Daumen, dass es Dir bald besser geht.

Liebe Grüße
Andrea

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366910

Hallo,

wenn einem durch einen unvernünftigen Arbeitgeber (und offenbar auch unvernünftige Kollegen) so existenzeill bedrohliche Bedingungen geschaffen werden, ist es nicht ganz leicht sich bei den vermeintlichen oder auch realen Risiken für die Gesundheit und mehr Zeit zu entscheiden. Da hat man es aus der Entfernung leicht die Empfehlung zu geben, erstmal auf sich selbst zu achten. Ich kann das nachvollzeihen, da bei mir die Kunden samt und sonders erstmal sagten, ich solle mir alle Zeit der Welt nehmen und mich schonen, aber immer unausgesprochen dazu dachten „aber bitte nicht bei meinen Aufträgen“. Dass das so war, stellte sich spätestens heraus, als ca. zwei Wochen nach den OPs die ersten Fragen kamen, wann ich denn wieder ganz einsatzfähig sei, weil man sich sonst ggf. nach anderen Dienstleistern umsehen müsste. Übrigens auch von einem Kuden, der vor mir selbst wegen eines Schlaganfalls für etliche Monate ausgefallen war.

Letztlich muss ich ein Jahr später einsehen, dass das zuviel gewesen war.

Obwohl ich also weiß, dass in dem Fall die Entscheidung zugunsten der eigenen Gesundheit (und späteren Leistungfähigkeit) schwer fällt, würde ich trotzdem raten, auf jeden Fall zumindest die angebotenen Krankschreibungen voll auszuschöpfen, und wenn irgend möglich auch aktiv weitere einzufordern, solange es Dir nicht wirklich deutlich besser geht.

Dass sich Dein Arbeitgeber mit seinem Verhalten am Rande der Legalität bewegt, ist keine Frage, er tut es aber eben trotzdem.

Hinsichtlich der Wundinfaktion wäre ich geneigt, eine zweite Meinung einzuholen. Ich bin mir icht sicher, ob das Vorgehen der Chirurgie leitliniengerecht ist, ich habe das schon anders gesehen. Zumindest ein Abstrich und eine Schnellkultur zur Bestimmung evtl. beteiligter Erreger sollte eigentlich gemacht worden sein. Denn dass man eine bakteriell Infektion zumindest annimmt zeigt ja die Antibiotikabehandlung, wobei ich die 5. Antibiose ohne zwischenzeitliche Kultur schon mehr als merkwürdig finde. Einfach ins Blaue zu schießen, ohne zu wissen, ob und welcher Erreger beteiligt ist, kommt mir komisch vor.

Viele Grüße
Karl

Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg

Mitglied werden! Fördermitglied oder aktives Mitglied

Brita
Sd-Krebs,papillär.2002

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366911

Hallo Blumenfee,

was Elke geschrieben hat, spricht mir vollkommen aus der Seele. Ich wollte das auch schon schreiben, habe es aber nicht gewagt, da deine Arbeitssituation so schwierig scheint.

Auch 5x Gabe von Antibiotika finde ich suspekt, das kann auch zuviel werden, und irgendwann wirken sie nicht mehr. Das ist eine weitere Belastung.

In meinen Augen besteht da ganz klar der Zusammenhang von nicht heilender Wunde und der frühzeitigen Wiederaufnahme deiner Arbeit, ohne Rücksicht auf dein Wohlergehen.

Liebe Grüsse!

Brita

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366912

Bitte entschuldigt mein spätes Antworten. Die letzten Wochen waren sehr schwierig, ich kämpfe täglich darum nicht alles hinzuschmeissen und hatte daher irgendwie das Forum aus dem Blick verloren.

An der Wunde bilden sich immer wieder mit Flüssigkeit gefüllte Entzündungen, es wird aber weniger. Meistens gehen sie von selber auf, einmal habe ich sie mir aufgestochen, weil ich keine Lust hatte mir noch ein Shirt zu versauen, da das Sekret nicht mehr aus der Kleidung geht.
nach wie vor ist über der Wunde eine Schwellung, diese wird weicher. Je nach Tagesform schmerzt es auch mal.

Seit vergangene Woche arbeite ich wieder. Von der Chefabteilung gab es auch direkt einen Anpfiff, nachdem ich ziemlich fertig war.
Ich wäre unzuverlässig, würde den Betrieb belasten und die Kollegen überlasten. Warum ich ständig zu Ärzten rennen würde und warum die Wunde nicht heilt. So was gäbe es ja nicht.

Diese Woche sollte ich eigentlich Urlaub habe, den musste ich wieder absagen. Mir stehen für dieses Jahr noch 5 Wochen Urlaub zu.

Ich kann eure Bedenken gut verstehen, generell habt ihr auch recht.
Aber ich bin immer dann arbeiten gegangen, wenn die Ärzte mich für gesund genug hielten. Ohne Krankschreibung kann ich nicht zuhause bleiben, und die gab es eben zu den Zeitpunkten nicht mehr.

Und der Druck seitens des Arbeitgebers war immens.

Von den 5 Antibiotika waren „nur“ 2 wegen der Wunde, allerdings 3 im Zeitraum nach der OP. Ich finde es auch wahllos, vor allem das letzte, was nur 2 Tage gegeben wurde, war völliger Unsinn.

Nochmals vielen Dank für eure Beiträge und entschuldigt bitte, dass ich so lange nicht genantwortet habe.

dolores
seit OP 01/13 Hypopara, wg.Struma multinodosa autonomie OP,

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366913

Hallo Blumenfee
schön von dir zu hören, dass sich die Wunde ein klein wenig verbessert hat.
Leider habe ich kein Tipps für dich für die bessere Wundheilung. Gefühlsmässig wurde ich die Wunde kühlen bei der Hitze, die momentan ist. Ich denke dass die Hitze auch eine Ursache ist, dass die Wunde schlechter heilt. Ich habe nach der OP meine Narbe ( sie war trocken und machte keine Probleme) mit Calendumed Creme, zu der mir mein Hausarzt geraten hatte, eingecremt. Aber ich denke bevor Du sie verwendest, wirst Du sie auf Verträglichkeit oder allergische Reaktionen prüfen.
Welche Empfehlungen haben die Ärzte für dich?
In Punkto Urlaubsanpruch erkundige dich eventuell bei der Vdk oder Arbeitsamt wenn er verfällt. Bei Langzeitkranken verfällt der Urlaubsanspruch spätestens nach 15 Monaten nach Ablauf des Urlaubsanspruchjahres ( bsp Urlaub von 2013 verfällt am 31.03.2015).
Lass Dicht nicht unterkriegen und denk an dein Wohlergehen.
Eigentlich würde Dir ein Tapetenwechsel (Urlaub) guttun, dass du mal aus dem Alltagstrott rauskommst und gestärkt wirst.
Ich wünsch Dir Kraft und gute Besserung

Viele Grüße
Dolores

Antwort auf: 4 Wochen nach OP blutet die Wunde

| Beitrags-ID: 366914

dolores, lieben Dank für deine Zeilen.

Die Wunde gibt nun seit 4 Tagen Ruhe, eine Wohltat. Die Empfehlungen der Ärzte waren kühlen und Octenisept Spray.
Calendumed wäre auch noch eine Option.

Heiß ist es hier seit einer Woche nicht mehr, vielleicht auch ein Grund dass es sich endlich beruhigt hat.

In 2 Wochen habe auch ich endlich Urlaub. Uff. Zwei Wochen zum erholen.

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