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Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

Susanne_S
Nutzer*In
Struma multinodosa

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319329

Also ich warte auch noch ab. Meine OP ist jetzt 4 1/2 Monate her und die Schluckprobleme sind fast weg. Die Haut oberhalb der Narbe zieht sich beim Schlucken zwar immer noch zusammen, aber nochmal operieren lassen möchte ich mich nicht. Ich versuche es weiter mit Olivenölcreme, obwohl ich es meistens vergesse draufzuschmieren. Vielleicht kann auch mein Physiotherapeut noch was bewirken.

Antonia
Nutzerin
SD CA pT3 pN1a

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319330

Hallo zusammen,

mich interressiert, ob jemand inzwischen eine Narbenkorrektur aufgrund von Schluck-oder Sprachproblemen hat vornehmen lassen .

Nach nunmehr 2 Jahren hat sich bei mir an der Narbe nichts geändert, sie zieht beim Schlucken vom Brustbein her bis zur halben Halshöhe mit. Das Schlucken und Sprechen ist mühsam und unangenehm.

Der Chirurg riet mir vor 6 Monaten, die nächste RJD abzuwarten, damit keine befallenen Lymphknoten mehr vorhanden seien.
Das ist nun gottlob der Fall, und er will die Verklebungen lösen.

Hat jemand Erfahrung damit ? Lohnt es sich diese erneute (wenn auch kleine OP ) machen zu lassen ?

Freue mich auf Antworten. Sonnige Grüsse aud NRW

Antonia

meerblau
Pap. SD-Ca, follikuläre Variante

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319331

Hallo Antonia,

warst du mal bei einem guten (!) Physiotherapeuten, um ihn zu fragen, ob er die Verklebungen manuell lösen kann? Das würde ich persönlich vor einer OP versucht haben wollen – vorausgesetzt, der Physiotherapeut verspricht sich eine Verbesserung.

Bei mir hat das geklappt aber ich glaube, dass meine Verklebungen nicht so ausgeprägt waren.

Viele Grüße
Esther

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Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319332

Hallo,

ich würde meinen, wenn es in den 2 Jahren sinnvolle und erfolglose Versuche gegeben hat, die Verklebungen durch physiotherapeutische Methoden zu lösen, dürfte sich da nicht mehr viel tun, und ich würde den Versuch der operativen Korrektur unternehmen. Wenn es diese Versuche noch nicht gegeben hat, würde ich trotz der langen Zeit diese, wie von Esther empfohlen, zunächst noch vorziehen. Ich konnte sie selbst lösen, allerdings schon nach 6 Monaten.

Viele Grüße
Karl

Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg

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Antonia
Nutzerin
SD CA pT3 pN1a

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319333

Hallo zusammen,

danke für Eure Infos hierzu. Ja, es gab diverse Versuche, es konventionell zu lösen. Leider erfolglos. Der Chirurg selber hat tolle Arbeit geleistet damals bei der OP. Es gab 1988 bereits die 1.OP an der Schilddrüse, und deshalb ein ziemlich vernarbtes OP Feld. 2009 musste einiges an Halsmuskulatur entfernt werden, und nach mehr als 3 Std. OP wurde erstmal so gut es ging vernäht.

Ich hatte gehofft, dass sich jemand meldet, der diesen Eingriff bereits hat machen lassen, und mir von (hoffentlich) guten Ergebnissen berichten könne.

Meine Entscheidung habe ich inzwischen getroffen, ich werde es machen lassen, kann nur besser werden….

Alles Gute für jeden von Euch.

Antonia

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319334

Hallo miteinander,

mich hätte mal interessiert, ob jemand nach Ausschöpfen aller konventionellen Behandlungen sich doch für einen weiteren chirurgischen Eingriff entschieden hat.
Leider gibt es im Halsbereich nach Schilddrüsenoperationen immer wieder Verwachsungen der verschiedenen Muskelschichten, die nicht mal Osteopathen lösen können.
Wie sind also die Erfahrungen zum Beispiel diese minimalinvasiv anzugehen und zu lösen bzw. gibt es danach wieder weitere Verwachsungen?

Haben sich z.B. Schluckprobleme gebessert?

Kathrin

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319335

Hallo miteinander,

weil ich wirklich entsetzt bin, muss ich jetzt berichten. Nach vielen Problemen nach SD-OP mit angeblichen Verwachsungen habe ich mich nochmals bei einem mir persönlich bekannten HNO-Arzt vorgestellt.
Dieser sagte mir ganz offen, dass heute die verschiedenen Schichten zusammengenäht werden, um Komplikationen wie z.B. Nachblutung so gering wie möglich zu halten.
Daher entstehen bei Vielen diese Probleme. Konventionelle Maßnahmen wie Physiotherapie hilft da relativ wenig. Man kann es tun, muss aber nicht.
Mir wurde sogar von manchen Ärzten geraten, einfach mal gar nichts zu tun.
Einzig soll man dann selbst am Hals ziehen, damit sich die Schichten nach einer bestimmten Zeit, es wurde von 9 – 12 Monaten gesprochen, wieder voneinander lösen.
Nach diesem offenen Gespräch bin ich doch relativ ernüchtert. Und weiss jetzt woher meine Beschwerden kommen bzw. wem ich sie zu verdanken habe.

Viele Grüße Kathrin

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319336

Guten Tag Allerseits,

ich wollte euch fragen, ob hier jemand auch eine schlecht verheilte Narbe hatte und wie sie/er es dann (erfolgreich) korrigiert/behandelt hat. Oder was ihr versucht habt und was nicht geholfen hat. Ich stehe momentan vor der Frage ob ich es mit plastischer Chirurgie löse oder doch erst noch durch Physiotherapie oder so versuche. obwohl ich momentan eher die OP vorziehe. Es sei gut zu operieren meinte der Arzt. Und ich finde den Gedanken daran vorne am Hals massiert zu werden, eher lästig.

Das Problemchen bei mir ist folgendes:

Bei mir sind die Schichten zusammengewachsen, so dass ich beim Schlucken die Haut mit hochziehen muss, was zwar nicht schmerzt, jedoch seltsam aussieht und auch den Muskel belastet, so dass ich immer so ein bisschen Muskelkater habe. Auch habe ich dadurch ein leichtes Druckgefühl, womit ich jedoch ganz gut umgehen kann, seit ich weiß das es nicht gefährlich ist.

Ich war beim HNO, der meinte es sei sehr schlecht verheilt, weil es nicht ordentlich vernäht wurde und man könnte es durch eine Narbenkorrektur in den meisten Fällen wieder hinbekommen. Es gäbe jedoch ein paar Patienten die zu solchen Narbenbildungen neigen, bei denen würde es dann wahrscheinlich wieder so zusammenwachsen.

ich wurde zwei Mal kurz hintereinander operiert, weil im Schnellschnitt während der OP nichts gefunden wurde. Erst danach bei der gründlicheren Untersuchung des Gewebes. Das trug wohl dazu bei, dass das Vernähen bei der zweiten OP schwieriger war. Ich Frage mich auch ein bisschen ob man es nicht vorher durch diese Nadel-Sache hätte herausfinden können, anstatt mich zweimal zu operieren. Aber naja, passiert ist passiert.

Der plastische Chirurg (zu dem mich das KHS verwies bei dem ich operiert wurde) meinte es gehe auf Kassenleistung, und es sei gut zu operieren. 3 Tage Krankenhaus und Vollnarkose. Es werden die Schichten voneinander gelöst und dann schräg vernäht, sodass sie nicht wieder ineinander wachsen.

Die Klinik meinte damit solle man mindestens ein Jahr nach der OP warten.
Der Chirurg meinte das ginge auch früher, sobald die Wundheilung abgeschlossen sei.

Jedoch ist es bei mir eh schon fast ein Jahr her. Ich will jedoch auf jeden Fall noch die nächste Kontrolluntersuchung am 30. August beim Endokrinologen abwarten. Für die OP habe ich schon einen Termin am 18. September. Am ersten Oktober geht mein Semester wieder los, in dem ich mir schon einiges vorgenommen habe.

Eine Physiotherapeutin meinte sie könne die Narbe weichmachen durch massieren.

Jetzt frage ich mich ob es auch ohne OP gut behandelbar ist.

Vielen Dank für eure Antworten.
Vielleicht helfen meine Infos auch schon jemanden der dieselben Probleme hat.

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319337

Hallo,
ich habe auch das Problem, dass die Haut sich hoczieht beim Schlucken. Es sieht ziemlich schlimm aus!
Ich komme gerade von einem sehr erfahrenen Schilddrüsenchirurgen. Er meinte, er haette das erst 1 mal gesehen. Die Patientin haette sich damals sehr beschwert. ER meinte zunächst, dass ich nicht massireen soll/es mir sparen kann, weil es wohl auf eine neue OP hinausläuft. Dann meinte er ich soll die Haut großflächig hin und her bewegen und auch über der Narbe massieren. Nach knapp 3 Wochen. Dann meinte er, wevtl OP in 6 Monaten.
Erst ein einziges Mal habe er das gesehen! Mir hatte jemand hier ja geantwortet, dass es alle haben; das ist lt dem heutigen sehr guten CHirurgen nicht so; er operiert 300 pro Jahr und dass eit 10 jahren.
Mir kommt es auch so vor, dass die Narbe mit dem darunterliegenden Schichten mittels Naht verbunden wurde.
Komischerweise meinte er auch, man koenne sofort nachoperieren.
Jetzt weiss ich zumindest, dass es eben nicht normal ist sondern selten vorkommt. Er sah überhaupt etwas erschrocken aus, als er die Narbe sah.Er wuerde es anders vernähen, sagte er. Ich war definitv an der falschen Stelle.

StefanF
Nutzer*In
OP 1996, Follikuläres SD-CA, Hypopara, endokrinologisches Sonderexemplar

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319338

Gelöscht

Lottilein
Moderator
pap. SD-Ca 4b N1M1, Hypopara

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319339

Hallo Schilddrüse001,

ich hatte eine sehr umfangreiche OP (9 Stunden) mit einer so genannten Neck Dissection und ich kenne das Schluck-Nicken nicht. Ich glaube, Du hast das missverstanden, dass es alle haben.

Ich finde gut, dass Du Dich um Dich selbst kümmerst und achtsam bist. Selbst, wenn sich das in ein paar Wochen von allein erledigt, so hast Du doch immer das Recht, Dir eine Zweitmeinung einzuholen.

Viele Grüße und eine schnelle Besserung

Lotti

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schlittenhund
papill-Sd-Karz.pT3, N1b,MO

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319340

Hallo Schilddrüse 001,

ich hoffe sehr, dass sich für dich bald eine Lösung finden wird und die Probleme in den Griff zu bekommen sind.

Für alle aber, die noch eine Operation vor sich haben, möchte ich kurz meine Erfahrungen schildern. Derartige Probleme, wie „Schilddrüse001“ hat, traten bei mir nie auf, obwohl meine Operation 5 1/2 Stunden gedauert hat, eine Neck-Dissektion vorgenommen sowie 63 Lymphknoten entfernt wurden. Das erwähnte „Schluck-Nicken“ kenne ich nicht, eigentlich hatte ich überhaupt keine Schluckbeschwerden. Meine Schnitt am Hals ist zwar extrem lang, heute sieht man ihn jedoch nur, wenn ich darauf aufmerksam mache, und dann meistens auch nur mithilfe der Lesebrille. Bei mir trat weder ein Wulst noch eine Entzündung im Schnittbereich nach der OP auf. Ich führe dies auf folgendes zurück:

Wie ich hier im Forum schon mal geschrieben habe, wurde mein Schnitt nämlich nicht vom Chirurgen genäht, sondern „geklebt“. ( Folglich wurden mir im Anschluss auch nie Nähte gezogen ). Im Laufe der Zeit verblasste der Schnitt immer mehr. Zur postoperativen Pflege verwendete ich Ringelblumensalbe. Heute ist alles komplett unauffällig.

Dies als Anregung, vor einer OP beim Chirurgen mal nachzufragen, ob der Schnitt eventuell nicht auch „verklebt“ statt genäht werden könnte. Ich selbst habe die besten Erfahrungen damit gemacht.

Alles Gute und herzliche Grüße,
Schlittenhund

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lostinspace
Nutzer*In
Multifokales pap. SD Karzinom T3

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319341

Hallo,

ich möchte Schlittenhund beipflichten: Bei mir wurde ebenfalls geklebt. Mir sind vom Krankenhaus keine speziellen Tipps für die Nachsorge bzw. Pflege der Narbe gegeben worden.

Ich selbst hatte große Schwierigkeiten, mich an dieser Stelle zu berühren und habe (peinlich peinlich): Gar nichts gemacht!

Ich konnte diese Stelle nicht anfassen, schon gar nicht eincremen. Ich hatte natürlich anfangs eine teure Creme gekauft, hab es aber einfach nicht über mich gebracht, da war eine Sperre im Kopf.

Meine Narbe sieht man nicht einmal, wenn ich darauf hinweise… Das ist wohl einfach eine „Typsache“, von der Heilung her. Mein HNO hat mal gesagt: Narbencremes helfen nur dem Hersteller. Normale pflegende Salben, die die Wunde einfach etwas pflegen würden reichen.

Von mir also auch noch mal ein Pro für die „Klebevariante“.

1 Nutzer*in hat sich für diesen Beitrag bedankt.

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319342

Hallo, vielen Dank, habe jetzt erst gesehen, dass mein Beitrag kommetiert wurde! Ich fühle mich erheblich eingeschränkt. Gestern ging ich zu einem Chirurgen, der mir sagte, er haette so etwsa wie bei mir erst einmal gesehen bei 300 Schilddrüsen OPs über 15 Jahre. Ich soll noch abwrten oder mich gleich operieren lassen, irgendwie hat er beides gesagt. Heute ging ich zu einem Endokrinologen und er meinte, dass würde bei allen (!) Schilddrüsen OPs auftreten, die Chirurgen würden es nur nicht wissen, da sie ihre Patieninen nicht wieder sehen und an dieser Komplikation nicht uteressiert seien.
Jetzt habe ich wieder 2 Extremmeinungen, praktisch nie und immer. Ich wusste irgendwie schon vorher, dass es so kommen wird, daher die Anmeldung im Patientenforum.
Ich habe auch vier plastische Chirurgen in München gefragt per Email (man sieht, ich war wirklich down). Die Hälfte hat mir geschrieben, am besten sofort Re-OP, die adnere bloss keine ReOP jetzt, evtl. in 6-12 Monaten, und am besten nicht mal massieren wegen Gefahr der hypertrophen Narbe. Also wieder das gleiche Bild: unentschieden. Immerhin hat der Chef der Plastischen Chirurgie der TUM geschrieben, am 19.10. könnte er mir eine ReOP anbieten, seiner Erfahrung nach würde das von allein nie besser. Der Endokrinologe, den ich hoch schätze, meinte, eine ReOP bloß nie, es würde nur schlimmer.
Meinen Chirurg habe ich mittlerweile auch nochal gefragt, was ichtun soll, als einziger hat er mir nicht geantwortet.
Mittlerweile ist es , dass diese verdammte Narbe bei jedem Wort, was ich sage, hochgezogen wird! Und zwar gut 1 cm, ich habe es gemessen in der Hoffnung, es würde sich bessern- wird täglich schlechter.
Ich traue mich weiterhin nur mit Pflater aus der Wohnung.

Irgendwie kann es doch nicht sein, dass manche Experten meinen, das tritt immer auf, andere, das tritt in 1 / > 1000 Fällen auf, manche sagen sofort 2. OP, andere bloß nie Re OP, manche Massieren, andere lieber nicht massieren. Ich habe ausschließlcih ausgewiesene Experten befragt mit den besten bewertungen. Es werden schließlich in deutschland mehrere tausend schilddrüsen OPs pro jahr durchgeführt und dieses Problem ist doch extrem einfach zu beobachten.

Klar, ich habe jetzt keine Ahnung, was zu tun ist.

lostinspace
Nutzer*In
Multifokales pap. SD Karzinom T3

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319343

Hallo Schilddrüse,

ich weiß nicht, ob das für dich ein Weg ist, aber die Krankenkassen haben auch einiges zu bieten… Es gibt z. B. den medizinischen Dienst der Krankenversicherungen, der Begutachtungen durchführt – primär mit dem Gedanken, ob ein Behandlungsfehler vorliegt… allerdings werden in den diesen Verfahren medizinische Sachverständige eingeschaltet, die dann ein Gutachten verfassen.
Gleiche Möglichkeit bietet sich bei einer Überprüfung der stattgehabten Behandlung bei der zuständigen Ärztekammer.

Vorweg, beide Verfahren dienen eigentlich der Überprüfung eines Behandlungsfehlers, du bekämst aber ein bzw. bei der Ärztekammer sogar zwei gutachterliche Bewertungen. Vielleicht könnte dir das weiterhelfen bei der Entscheidungsfindung „OP oder nicht OP“.

Ich persönlich war etwas erschrocken, als ich las, dass auf eine E-Mail hin eine Empfehlung ausgesprochen worden ist… Ich hätte angenommen, dass man sich deinen Hals klassisch anguckt und untersucht, um sich ein Bild zu machen…

Den Kommentar: Das ist bei allen so!, kann ich schon einmal negieren: Ich kenne 3 Menschen nach Schilddrüsen-OP und da war keiner bei mit den von dir beschriebenenen Problemen. Bei mir ebenfalls nicht (die anderen drei sind mein Vater, Oma und eine Dame, die ich in der Radiojod kennengelernt habe).

Ich wünsche dir gute Nerven!

Janine

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319344

danke. Es geht mir eigentlich nur um eiine Verbesserung; ich will ja kein geld rausschlagen oder jemanden schlecht machen. Ich habe auch gar keine Zeit für Gutachten.
OK; es ist nicht bei allen. Haette mich auch gewundert. Das Mitglied, welches mir beruhigend schrieb, es waere sehr häufig/normal, hat ja mittlerweile all seine Nachrichten gelöscht, was mich weiterhin wundert so dass dieser Beruhigungseffekt nicht mehr besteht.
Heute meinte ein plastischer Cirurg, es käme ab und zu vor, und es würde ohne Behnadlung eher nicht weggehen. Er wollte Volon A injizieren, was ich eigentlich gut fand. Ich denke, dass ich das mache. Wenn verschiedene Schichten wirklich vernaeht sind, wird es aber nicht helfen.

Ich stelle mich auch persönlich vor. Ich hatte in der Email die Symptome, die ja nicht so kompliziert sind, sehr genau beschrieben und habe auch vor, dass es angesehen wird.

DANKE!!

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319345

Mir wurde heute eine Schwenkplastik aus unterhautfettgewebe empfohlen von einem plastischen Chirurgen mit jahrzehntelanger Erfahrung (UNi).
Es sei eine Nebenweirkung, die „auch ansehr guten Kliiniken selten einmal auftreten könnte“ und von selbst nicht wegginge.
Das steht jetzt zunehmend in Diskrepanz dazu, dass es jeder hat.
Hat so etwas jemand schon bekommen?

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319346

Hallo,

Ich finde, das hört sich schon fies an was du da beschreibst. Ganz so doll hatte ich es nicht, aber ich konnte nach zwei OPs innerhalb weniger Tage und Verkleben der Wunde meinen Kopf nicht mehr nach hinten strecken. Ich konnte also nicht mehr nach oben schauen. Ich habe dann einen guten Osteopathen gefunden der ca. 6 Monate nach OP angefangen hat, das Gebiet zu dehnen. Das habe ich dann selbst weiter gemacht und das war lange sehr unangenehm. Aber heute kann ich mir wieder die Sterne anschauen ohne, dass mein Mund weit offen steht. Wenn ich meine Übungen allerdings lange nicht mache, wird der Hals wieder kürzer. Ich neige einfach zu schlechter Wundheilung, meine Narbe ist 3 Jahre nach OP immer noch rot und deutlich sichtbar.

Ich denke jeder deiner Experten hat nur Expertise auf seinem Fachgebiet, der Chirurg beim Schneiden, der Endo sieht die Langzeitentwicklung usw..
Ich würde keinem trauen und an deiner Stelle der Narbe ein bisschen Zeit geben und einen erfahrenen Physiotherapeuten und Osteopathen dazu befragen. Erstmal konservativ versuchen, schneiden und Spritzen kann man immer noch. Eine Re-OP ist hier definitiv zu früh dran finde ich, das Gewebe hat ja gar keine Zeit sich neu zu ordnen und da ist die Gefahr, dass eine weitere OP alles noch mehr durcheinander bringt.

Viele Grüße,

Heidi

1 Nutzer*in hat sich für diesen Beitrag bedankt.

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319347

Ja, es sieht auch fies aus. Ich nehme mir taegl mehrfach vor es zu ignorieren…dann schlucke ich einmal und das wars. Dies ist auch dass der Urheber sich nicht meldet, also der Chirurg. Ich bin zur op extra sechs std im Zug gefahren. Dass kann ich nicht nochmal machen. Mir sagt mittlerweile jeder ich soll den op Bericht anfordern und etwas rechtliches in die Wege leiten. Das macht ja nur noch mehr Probleme! Jetzt ueberlege ich das mit dem schwenklappen.falls es jemanden gibt der damit Erfahrung hat wäre toll zu wissen ob das hilft. Nie hätte ich gedacht dass es so eine Komplikation geben könnte. Ich werde noch mal eine Warnung schreiben welche Klinik das war damit ich andere vor diesem horror bewahren kann. Noch traue ich mich nicht da der Operateur so rumgeschrien hat und mich beschimpfte. Lt Oberärztin macht er das immer, ich soll mir nichts denken das habe er schon wieder vergessen. Totale Einschüchterung.

Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 319348

Also, ich habe nochmal mit meinem Endokrinologen geredet. Er meinte ich solle vorsichtig sein, und nicht gleich operieren. Das Verheilen dauert 2 Jahre und solange solle man erstmal abwarten. Dies tue ich jetzt. Operieren kann man dann immer noch. Aber das Druckgefühl nervt schon.

Grüße
und
Alles Gute

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