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Wundheilung – vorspringendes Gewebe über Schnitt

Wundheilung – vorspringendes Gewebe über Schnitt

| Beitrags-ID: 256403

Hallo.

Ich hoffe, Ihr könnt mir zu folgender Frage weiterhelfen – das Internet hat bisher nichts brauchbares dazu angeboten:

Nach einer SD-OP (Entnahme halbe SD rechts letzten Mittwoch, vor 5 Tagen) und Entfernung der Klammern (letzten Freitag, vor 3 Tagen) beginnt das Gewebe oberhalb des wagerechten Schnitts sich vorzuschieben.

So, dass eine Stufe entsteht, auf die man von unten draufsehen kann.

Oder als würde man einen Mauerstein leicht überstehend auf den darunter setzen.

Es begann auf der linken Seite und setzt sich nach rechts fort.

Mein Hausarzt war recht ratlos. Die Wunde verheilt gut, blutet nicht und hat sich nicht entzündet. Wenn ich stehe/gehe, bildet sich oberhalb des Schmitts eine Wölbung, als würde sich dort Flüssigkeit sammeln. Logisch kann ich mir das nicht erklären.

Habt Ihr Erfahrungen damit?
Bedeutet es, dass ich mich zuviel bewegt habe (würde mich wundern, habe Belastungen vermieden)? Muss ich aus kosmetischen Gründen etwas unternehmen, oder gleicht sich das wieder an?

Es sieht wirklich auffällig aus.

Ist es möglich, hier ein paar Fotos davon hochzuladen, und falls ja, wie?

Euch herzlichen Dank vorab.

Viele Grüße

Andreas39

IngridTLeiterin SHG Schleswig-Holstein medulläres SD-Carcinom 10/2002

Antwort auf: Wundheilung – vorspringendes Gewebe über Schnitt

| Beitrags-ID: 373354

Hallo Andreas,

erst einmal herzlich Willkommen im Forum.
Das war bei mir auch so.
Ich habe auch Probleme mit der Kelluidbildung. Creme und Salben haben bei mir nicht geholfen, aber die Narbenbehandlung durch den Osteopathen. Manche Physiotherapeuten bieten die Behandlung auch an.
Ich bin einmal die Woche hin gegangen.
Zu Anfang war die Narbe wie ein dicker, fetter Regenwurm. Mit der Zeit ist es aber immer weniger geworden.
Versuche es doch mal mit der Behandlung und vor allem, hab Geduld.

Sieh doch mal unter diesem Link nach. Da gibt es Fotos und auch Hinweise. http://www.sd-krebs.de/phpBB2/ftopic13334.html

Viele Grüße
Ingrid

 

Antwort auf: Wundheilung – vorspringendes Gewebe über Schnitt

| Beitrags-ID: 373355

Hallo.
Danke schonmal für Deinen Beitrag, Ingrid.
Aber muss es sich um ein Keloid handeln?
Da ist nichts Wulstiges, Verfärbtes usw. zu sehen.
Härte Kanten, 90 Grad Winkel.
Wie gesagt, wie Mauerersteine, die vorstehend auf die untere Reihe aufgesetzt werden.
Freundliche Grüße

Andreas39

StefanF
Nutzer*In
OP 1996, Follikuläres SD-CA, Hypopara, endokrinologisches Sonderexemplar

Antwort auf: Wundheilung – vorspringendes Gewebe über Schnitt

| Beitrags-ID: 373356

Hallo Andreas,

vermutlich bildet sich bei Dir einseitig unter der Narbe neues Gewebe und schiebt die Narbe hoch. Das ist eben diese Keloidbildung.

Manche Patienten neigen nun mal dazu. Ich habe das von beiden Seiten und damit einen dicken Wulst. Das kann am Hals schon mal reiben. Irgendwann geht der Wulst weg, aber in die Breite.

Ich habe das bei all meinen OP-Narben. Sieht nicht toll aus, störrisch aber ehrlich gesagt überhaupt nicht. Ich sehe die Narbe nicht und mit Hemd und Krawatte auch niemand anderes.

Viele Grüße
Stefan

1 Nutzer*in hat sich für diesen Beitrag bedankt.
lostinspace
Nutzer*In
Multifokales pap. SD Karzinom T3

Antwort auf: Wundheilung – vorspringendes Gewebe über Schnitt

| Beitrags-ID: 373357

Hallo,
sind bei dir Lymphknoten mit entfernt worden? Eine Mitpatientin von mir hatte ähnliche Symptome, da hatte sich Lymphflüssigkeit gestaut…

Ist jetzt wirklich nur „geraten“ bzw. als Hinweis zu verstehen, ich bin kein Mediziner und auch überhaupt nicht Experte auf diesem Gebiet, ich habe das nur bei meiner Bettnachbarin mitbekommen. Die sah aus, als hätte sie eine Reihe Legosteine verschluckt… Da staute sich die Flüssigkeit nämlich direkt an der Narbe und konnte nicht richtig abfließen.

LG Janine

Antwort auf: Wundheilung – vorspringendes Gewebe über Schnitt

| Beitrags-ID: 373358

Guten Morgen.
Ja, ein Lymphstau ist da. Die Schwellung flacht wieder ab, wenn ich liege.
Habe den operierenden Prof Fotos geschickt.
Er und eine befreundete OP-Krankenschwester meinten, es sei alles völlig in Ordnung; eine kleine postoperative Entzündung, das könne dann so (auffällig) aussehen, und es bliebe nicht so.
Ich werde hier nochmal später berichten, um Anderen etwas Mehrwert zu bieten.
Freundliche Grüße

Andreas

Anonym
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