Hallo allerseits,
erstmal zu mir: Ich bin 25 Jahre alt und wurde vor 1 1/2 Wochen operiert. Komplette Schilddrüsenentfernung plus 56 Lymphknoten wovon 18 Metastasen aufwiesen. Diagnose: papilläres Schilddrüsenkarzinom.
Eigentlich geht’s mir schon wieder ganz gut, ich hatte keine Komplikationen bei der OP nur einen leichten Calciummangel, weil meine Nebenschilddrüsen „beleidigt“ waren, aber der hat sich auch schon wieder gegeben. Mit dem L-Thyroxin habe ich bisher auch keine Probleme. Soweit so gut.
Leider bin ich aber ein bisschen ungeduldig was meine Narbenheilung anbetrifft und habe nach wie vor das Gefühl, dass es an allen Ecken und Enden in meinem Hals zieht und zerrt und sich der ganze Bereich auch total eng anfühlt. Ich kann weder wirklich bequem schlafen noch spazierengehen, weil es meinen Hals gefühlt permanent auf die Brust zieht.
Meine Narbe ist durch die Lymphknotenentfernung leider auch recht groß und zieht sich auf der linken Seite fast bis zum Ohr. Soweit ich das beurteilen kann entwickelt sich die Narbe aber ganz gut (meinte auch meine Chirurgin Anfang der Woche). Ich habe keine Pflaster oder ähnliches mehr drauf. Keine übermäßigen Schwellungen, Blutergüsse oder Rötungen sichtbar und nehme auch keine Schmerzmittel mehr, weil es außer dem unangenehmen Ziehen nicht wirklich wehtut.
Meine Frage wäre jetzt (v.a. auch an Leute mit einer neck dissection): Wann kam bei euch die Beweglichkeit wieder? Also klar noch keine ruckartigen Bewegungen oder übermäßiges Dehnen, aber so dass man sich im Alltag wieder einigermaßen bewegen kann.