Hallo Zusammen,
nach meiner kompletten Schilddrüsenentfernung und dem Befund eines Karzinoms (invasiv bekapselte follikuläre Variante eines papillären Karzinoms, 2 cm, ohne Lymphknotenbefall, Metastasen oder Gefäßinvasion) hat mir meine Oberärztin eine Radiojodtherapie als Option vorgeschlagen.
Bei der Blutuntersuchung wurden jedoch erhöhte Antikörperwerte festgestellt, die vermutlich auf eine bisher unentdeckte Hashimoto-Thyreoiditis zurückzuführen sind. Deshalb tendiert sie inzwischen etwas mehr zu einer Empfehlung für die Radiojodtherapie, betont aber weiterhin, dass es letztlich meine eigene Entscheidung ist, ob ich sie machen lasse oder nicht.
Jetzt bin ich ziemlich verunsichert. Eigentlich würde ich mir die Nebenwirkungen der Therapie sowie die vorherigen Spritzen und deren mögliche Nebenwirkungen gerne ersparen – vor allem, wenn es dabei eher darum geht, später eine besser messbare Nachsorge zu ermöglichen, und weniger darum, noch mögliche „Krebszellen“ zu zerstören.
Soweit ich mich informiert habe, können die Antikörperwerte trotz der Therapie weiterhin erhöht bleiben oder erst nach Jahren sinken. Der Tumormarker lag zwar fast bei null, hat aber aufgrund der Antikörperwerte wohl nur eine eingeschränkte Aussagekraft. Die Radiojodtherapie soll außerdem zweimal durchgeführt werden, also nach etwa sechs Monaten noch einmal.
Was würdet ihr mir empfehlen?
vielen Dank und liebe Grüße Noemi