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Klinik für Schilddrüsen-OP in Berlin?

Leslie
Gast

Klinik für Schilddrüsen-OP in Berlin?

| Beitrags-ID: 453323

Hallo zusammen,

bei mir wurde ein kalter Knoten im linken SD-Lappen gefunden. Die weiteren Untersuchungen haben ergeben, dass man leider nicht ausschließen kann, dass der Knoten bösartig ist – daher die Empfehlung der Ärzte, den linken Lappen operativ zu entfernen.
Ich wohne in Berlin und bin etwas erschlagen von der Anzahl an Kliniken hier, die Schilddrüsen-OPs durchführen und entweder Referenzzentrum, Exellenzzentrum oder Ähnliches auf dem Gebiet sind. Was sind denn nun wirklich aktuell die Top-Adressen in Berlin und worauf sollte ich bei der Auswahl achten? Hat hier vielleicht jemand seine/ihre OP in Berlin machen lassen und kann eine Klinik empfehlen? Ich denke an die Charité, die ja auch eine Abteilung für Schilddrüsen-Chirurgie hat. Falls jemand Näheres dazu weiß, wäre das auch sehr hilfreich.
Ich bin wirklich sehr unsicher und ratlos gerade und dankbar für jeden Tipp oder Erfahrungsbericht! 🙂

Antwort auf: Klinik für Schilddrüsen-OP in Berlin?

| Beitrags-ID: 453327

Hallo,

die meisten Schilddrüsenoperation werden im DRK Klinikum Westend gemacht.

Und dann gibt es eben die zertifizierten Kompetenz- und Referenzzentren in der Charite, das Krankenhaus Waldfriede und das DRK Klinikum Köpenik.

Damit hast Du schon eine Auswahl an Klinik.

Wurde eine Feinnadelpunktion gemacht?
siehe Wiki: Schilddrüsenknoten – Diagnostik

Viele Grüße,
Harald

Reiko
Gast

Antwort auf: Klinik für Schilddrüsen-OP in Berlin?

| Beitrags-ID: 453333

Also ich bekomme in der nächsten Woche meine Schilddrüsenentfernung wegen Stroma nodosa und kalter Knoten im Alexianer St. Hedwig-​Krankenhaus entfernt. Habe am Mittwoch meinen vor OP Tag kann deshalb noch nicht darüber berichten aber der erste Eindruck von meiner Ärztin und dem Sekretariat war und ist sehr positiv.

Das Alexianer St. Hedwig-​Krankenhaus hat ein Zertifikat Kompetenzzentrum Schilddrüsenchirurgie.

Auf den Termin zur Op musste ich allerdings über 2 Monaten warten. Und auch  ich habe jede Menge Angst vor dieser OP und dem danach.

 

Antwort auf: Klinik für Schilddrüsen-OP in Berlin?

| Beitrags-ID: 453342

Hallo Reiko,

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Ja, das St. Hedwig habe ich vergessen, oben aufzuzählen.

Viele Grüße,
Harald

  • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monaten, 2 Wochen von Harald.

Antwort auf: Klinik für Schilddrüsen-OP in Berlin?

| Beitrags-ID: 453659

Hallo Harald, hallo Reiko,

vielen Dank für eure Antworten!

Eine Feinnadelpunktion wird in der nächsten Woche gemacht. Ich denke, danach kann ich auch besser entscheiden, ob ich die OP wirklich machen lasse.



@Reiko
: Ich hoffe, bei dir ist alles gut gelaufen!

VG Leslie

  • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monaten von Harald.
Wagenrad
Nutzer*In
sd krebs

Antwort auf: Klinik für Schilddrüsen-OP in Berlin?

| Beitrags-ID: 453714

Hallo Leslie, meine Operationen liegen jetzt 3 Jahre zurück und ich kann über das Klinikum Westend nichts negatives sagen. Die Radiojod- Therapie wurde im Virchow(Charité) gemacht- alles okay allerdings ist es auch immer ein rein individuelles Empfinden. Alles Gute und Daumen gedrückt für den Befund der FNP.

LG wagenrad

Antwort auf: Klinik für Schilddrüsen-OP in Berlin?

| Beitrags-ID: 454187

Hallo zusammen!

Ich wollte noch ein Update nach meiner Feinnadelpunktion geben: Das Ergebnis ist unauffällig, es wurden also keine Krebszellen gefunden. Das mit der Punktion lief bei mir aber etwas chaotisch ab, weil ich erst einen Termin bei einem Arzt hatte, der mir total Angst davor gemacht hat und meinte, die Punktion wäre in meinem Fall sehr risikoreich und die Gefahr groß, umliegendes Gewebe oder sogar die Halsschlagader zu verletzen. Ich habe dann dort die Punktion nicht machen lassen, weil ich bei dem Arzt einfach überhaupt kein gutes Gefühl hatte.

Zum Glück war ich kurz vorher noch in einer anderen Praxis (für eine Zweimeinung) und konnte dort kurzfristig einen Termin für die Feinnadelpunktion bekommen. Die FNP wurde letztlich ohne Probleme durchgeführt, ging schnell und ich hatte so gut wie keine Schmerzen. Also auch hier ist es wichtig, sich immer eine zweite Meinung einzuholen!

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Befund unauffällig, was mich zunächst natürlich erleichtert hat. Ich soll den Knoten jetzt in drei Monaten erneut kontrollieren lassen. Ich bin aber trotzdem verunsichert, weil eigentlich alle anderen Kriterien etwas anderes sagen: Einordnung in TIRADS 5, deutlich erhöhter Thyreoglobulinspiegel (Calcitonin-Wert aber unauffällig). Andererseits wurde der Knoten auch schon im Januar entdeckt und ist seitdem nicht gewachsen – das ist doch ein gutes Zeichen, oder? Mein Bauchgefühl geht gerade trotzdem eher Richtung OP, obwohl ich ja eigentlich durch die Punktion drum herumkommen wollte. Aber man will ja auch nicht die ganze Zeit im Hinterkopf haben, dass da „etwas ist“, was immer beobachtet werden muss. Andererseits habe ich schon Angst vor der OP und eventuellen Folgen. Ist irgendwie alles nicht so einfach mit der Entscheidung und schon ziemlich belastend.

  • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monaten, 1 Woche von Leslie.
Anonym
Gast

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