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Aktive Autoimmunthyreoiditis

Aktive Autoimmunthyreoiditis

| Beitrags-ID: 477947

Hallo zusammen,

die Auswertung meiner Szintigrafie ist da. Ich habe meine Hausärztin darum angesprochen, ob dieser Befund bedeutet, dass ich Hashimoto habe. Sie meinte nein, es wäre nur eine normale Struma. Ich könnte das L-Thyroxin absetzen und das wars. Ich habe ich noch gesagt, dass ich das doch schon wieder direkt danach genommen habe und es mir ohne auch ziemlich schlecht ging. Dann soll ich es weiternehmen, dass wäre dann auch ok.

Ich bin nun aber wegen des Befundes doch etwas zwiegespalten. Sprechen die Werte nicht für Hashimoto? Ich dachte eine aktive Autoimmunthyreoiditis ist genau das.

 

Ich kopiere mal nachfolgende den Befund rein:

Klinische Angaben: Hypothyreose, Struma, neu Globusgefühl, HNO o.B. Sonographisch re. kaum noch nachweisbares Schilddrüsengewebe. Der linke Schilddrüsenlappen einschl. des lsthmus erscheint deutlich vergrößert, das messbare Volumen liegt bei 12 ml eine vollständige Ausmessung gelingt sonografisch jedoch nicht. Es lassen sich multiple zystische Areale nachweisen. Anamnestisch Z.n. Hemithyreoidektomie re., hat L-Thyroxin 75 µg tgl. vor 4 Wochen pausiert, manchmal heiser. Schilddrüsenszintigraphie mit 64,9 MBq Tc-99m-Pertechnetat vom 09.12.25. Befund: Bei Z.n. Hemithyreoidektomie rechts großer linker SD-Lappen. Speichermaxima zentral. Kein Nachweis kalter Areale. Der globale Tc-Uptake als Maß der thyreoidalen Jodidclearance beträgt 0,81 % und wird vom linken SDLappen erbracht. Laborwerte: TSH basal 3,07 mIU/l, fT4 11,7 pg/ml, TAK 333 IU/ml, MAK 11 IU/ml. Beurteilung: In Zusammenschau mit dem sonographischen Befund Struma nodosa et parenchymatosa links bei Z.n. Hemithyreoidektomie rechts. Hier handelt es sich am ehesten um unspezifisch speichernde Nodi, teils zystisch degeneriert. Laborchemisch Euthyreose mit TSH-Wert im mittleren Normbereich. Aktive Autoimmunthyreoiditis. Eine schilddrüsenspezifische Medikation als solche ist derzeit nicht erforderlich, das LT4 kann aus unserer Sicht zunächst pausiert werden. Ggf. Selengabe zur Hemmung der Autoimmunentzündung. Bildgebend Kontrolle in einem Jahr, zwischenzeitliche TSH-Kontrolle anzuraten.

 

Vielleicht könnt ihr mir raten, ob ich nochmal nachhaken soll oder mir einen Endokrinologen suchen sollte oder was auch immer zu tun ist.

Vielen Dank schon mal.

Liebe Grüße

Conny

 

Antwort auf: Aktive Autoimmunthyreoiditis

| Beitrags-ID: 477995

Hallo Conny,

nur weil Antikörper nachweisbar sind muss es kein Hashimoto sein. Selen bringt auch nichts.

Was sagt die Szintigraphie über die Größe. Wie groß ist die linke Hälfte mit und ohne Knoten? Es ist doch eher eine Struma nodosa und keine „normale“ Struma.

Kann aber nicht besorgniserregend groß sein, da zur Beobachtung und nicht zur OP geraten wurde. Oder merkst du einen Druck im Hals?

Warum wird trotz der Diagnose Hypothyreose zur Absetzung vom L-Thyroxin geraten? Dir fehlt die rechte Hälfte und deshalb nimmst du doch das L-Thyroxin.

Der Befund kommt mir sehr widersprüchlich vor. Ich weiß nicht ob ein Facharzttermin etwas bringt.

LG Ellen

Anonym
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