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Dosierung L-Thyroxin von Henning

Petty1
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papilläres SD Mikro-Ca 4mm, follik. Variante, pT1a, pN0 (0/2), IPMN Pankreas, aktinische Keratose

Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467326

Hallo ihr lieben,

momentan bin ich mit meiner L-Thyroxin Dosierung von Henning mit 63er und 75er im Wechsel eingestellt, dass seit 7.5. bis heute. Meine Symptome sind nun starker Haarausfall, leichte Vergesslichkeit, stärkere Gewichtszunahme und riesen Appetit. Mein TSH Wert liegt mit dieser Dosierung bei 1,0 mU/L, was mir auch nicht gefällt. Der Normwert liegt bei 0,27-4,2.

Vor dieser Dosierung hatte ich nur 75er genommen und der TSH lag bei 0,26 mU/. Ich hatte keine Symptome und hatte mich pudelwohl gefühlt.

Nun soll ich die Wechseldosierung weiterhin nehmen, weigere mich aber aufgrund der Symptome. Und auch der TSH gibt mir noch Raum nach unten. Denn er muss ja nicht bei 1,0 liegen, er darf auch zw. 0,3 und 0,9 liegen, soviel mir bekannt ist. Mein TG steigt bei dieser Wechseldosierung auch minimal immer wieder an, was aber jetzt für mich erstmal keine Priorität hat, stören tut es mich aber schon. Er liegt bei 0,5, vor der Wechseldosierung war er bei 0,2.

Am 23.6. wurden nun erneut die Werte abgenommen, heute kriege ich den Befund und drin steht, weiterhin die Wechseldosierung, obwohl ich mich beschwert habe diesen Wechsel nicht mehr in dieser Dosierung weiterhin einzunehmen. Der Haarausfall und die anderen Symptome kämen nicht davon, sagte der Arzt. Das stimmt so aber nicht! Da ich keine Eierstöcke und keine Gebärmutter mehr habe, könnte diese Symptomatik nicht daher kommen. Ich hatte letztes Jahr nur 63er Dosierung von Henning verordnet bekommen, und ich hatte genau die gleichen Symptome gehabt, nur 10 mal schlimmer, da lag mein TSH mit 3,0 deutlich in der Unterfunktion. Man änderte das damals  gleich wieder. Somit kommen die Symptome also von den 63er Tabletten Dosierung. Und der Arzt streitet es cackfrech ab.

Meine Frage: könnte ich die Dosierung selbst ändern? Momentan 63 mit 75 im täglichen Wechsel = 69 pro Tag – auf 2×63 mit 5×75 pro Woche = 71,57 pro Tag – oder sogar 1×63 mit 6×75 pro Woche = 73,28 pro Tag L-Thyroxin?

Ich hoffe es ist nicht zu kompliziert. Freue mich auf eine Antwort, denn die Symptome sind schrecklich.

Danke Euch erstmal

LG Petty

Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467343

Hallo Petty,

natürlich darfst du die Dosis eigenständig ändern. Ob es mit so einem geringen Unterschied etwas bringt bezweifle ich.

Vielleicht kommt dein Körper mit der Wechseldosis nicht zurecht. Immerhin ist der tägliche Unterschied recht groß. Ich würde erst einmal täglich eine einheitliche Dosis testen. Halbiere doch beide Dosierungen und nimm jeden Tag eine halbe 63er und eine halbe 75er.

Du weißt wie dein Körper auf 63, 75 und der Wechseldosis reagiert. Wie er auf täglich 69 reagiert weißt du noch nicht.

LG Ellen

Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467344

Wenn Zwischenschritt, dann täglich 66,125. Das geht mit 63 + 1/8 25er.

Petty1
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papilläres SD Mikro-Ca 4mm, follik. Variante, pT1a, pN0 (0/2), IPMN Pankreas, aktinische Keratose

Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467352

Hallo Ellen,

einen lieben Dank erstmal für deine Antwort. Das ist ja schonmal positiv, dass ich die Dosisempfehlung des Arztes selbst ändern kann, wenn’s nötig ist.

Was meinst du aber mit geringem Unterschied? Ich finde den Unterschied von 69 Mikrogr. pro Tag auf 71,57 (2x 63 + 5x 75) oder auch auf 73,28 (1x 63 + 6x 75) jetzt nicht so gering. Denn momentan nehme ich ja 69 pro Tag. Da ich die Wechseldosierung nicht wöchentlich errechnen kann, weil es 7 Tage sind, nehme ich für die Berechnung 14 Tage (7 x 63er Dosis=441 + 7 x 75er Dosis= 525, = 441+525= 966:14= 69 pro Tag,

Mein erster Vorschlag von 71,57 wäre vielleicht etwas gering, aber wenn ich die 2. Dosis von 73,28 (1x 63 + 6x 75) einnehmen würde, fände ich das ok, oder was meinst du zu dieser Dosis?

Am liebsten wäre mir, ich nehme überhaupt keine 63er Tabletten mehr ein. Denn dies Symptome sind beängstigend, hauptsächlich der Nebel im Kopf, ich vergesse vieles, und der Haarausfall ist auch schon sehr stark. Die machen mir Angst, die 63 Tabletten, nur schon wenn ich sie lese! Und nicht zu vergessen, es kann mehr Gewebe nachwachsen als mir recht ist, und nicht zu vergessen der TG Wert steigt jedes mal mit an, wenn auch nur leicht, und er fällt auch nicht mehr. Also meines Erachtens mehr Nachteile als Vorteile mit der 63er Dosis, auch im Wechsel mehr Naschteile.

Nur mache ich mir Gedanken mit dem TSH, wenn ich die Dosis auf nur 75er Tabletten setzen würde. Da wäre er bei 0,26, der Normwert liegt bei 0,27-4,2. Jedes mal kriege ich nämlich von dem Arzt zuhören, „bei einem Mikrokarzinom soll nicht supprimiert werden“. Letztendlich sage ich ehrlich mich interessiert das „soll“ nicht, wenn meine Symptome nicht enden wollen.

Ob es an der Wechselwirkung selbst liegt, dazu kann ich nix sagen. Denn auch wenn ich nur 1x pro Woche die 63er nehmen würde wäre es eine Wechselwirkung, selbst wenn ich die Tabletten halbieren würde.

Mein Körper fühlt sich am wohlsten mit nur 75er, aber wie schon erwähnt liegt der TSH dann bei 0,26. Deshalb wäre es, denke ich, eine gute Option wenn ich 6x 75er + 1x 63er einnehmen würde, vielleicht mal ausprobieren, nur wer kontrolliert dann meinen Wert. Der NUK hat im Befund geschrieben erst in einem 1/2 Jahr soll ich zur Nachsorge wiederkommen. Oder ich rufe ihn an und sage dass ich eine Kontrolle in 8 Wochen will, weil ich meine Dosis selbst erhöht habe. Wäre es denn schlimm wenn der TSH mit einem Mikrokarzinom supprimiert wäre, und liegt bei dem Wert von 0,26 mU/l denn überhaupt eine Suppression vor?

Was meintest du noch mit dem „Zwischenschritt, dann täglich 66,125. Das geht mit 63 + 1/8 25er“?

Danke, danke, danke liebe Ellen, dass ich hier Hilfe kriege.

LG Petty

  • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monaten, 1 Woche von Petty1.
    Diese Antwort wurde 2-mal bearbeitet.

Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467363

Hallo Petty,

ich liebe solche Rechnungen und nehme dafür 2, bzw. 7 Tage.

Meine Rechnung bei der Wechseldosis ist 63+75=138÷2=69.

Bei den Anderen (2×63)+(5×75)=501÷7=71,57. 63+(6×75)=513÷7=73,28.

Von 69 auf 71,51 sind es 2,51,  von 71,51 auf 75 3,75. Aber von 69 auf 73,28 4,28 und von 73,28 auf 75 sind es nur 1,72 und du könntest da auch gleich täglich 75 nehmen.

Ich meinte nicht Wechselwirkung, sondern Wechseldosis.

Einen Tag 63 und den Folgetag 75 ist vielleicht für deinen Körper Stress. Es kann doch sein, dass täglich 69 besser vertragen wird.

Mit meiner Anmerkung meinte ich nur, dass für mich eine so kleine Änderung nur Sinn macht, wenn in beide Richtungen gleich viel Abstand ist. (63, 66, 69, 72, 75)

LG Ellen

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Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467415

Hallo Ellen,

leider kenne ich mich mit dem ganzen SD Wirrwarr noch nicht so gut aus, bin froh das nötigste zu wissen, aber danke für den Rechen Tipp.

Von 69 auf 71,51 sind es 2,51, das finde ich schon ein ganz gutes Mittelmaß als Erhöhung, vielleicht sollte ich diese Dosis ausprobieren für 8 Wochen. Was meinst du dazu? Am liebsten wäre mir eine 72er oder 73er Dosis, aber die gibt es von Henning nicht. Und mit einem andere Hersteller will ich gar nicht erst anfangen. Das ich aber nach fast 2 Jahren SD Entfernung immer noch nicht im Zielbereich liege, finde ich schon etwas komisch.

Ich glaube weniger, dass die Wechseldosis für meinen Körper Stress ist, sondern es ist der TSH Wert von 1,0, nahe übergehend an der Unterfunktion. Denn ich hatte ja letztes Jahr nur die 63er Dosis mit einem TSH Wert von 3,0 und hatte genau sie selben Symptome, nur 10 mal schlimmer. Deshalb glaube ich das ich mich wieder pudelwohl fühlen werde, wenn mein TSH bei 0,4 oder auch o,5 mU/l liegt. Das ist auch noch keine Suppression, habe ich gelesen.

Was meinst du mit kleiner Änderung? Ich hatte dich so verstanden dass der Sprung von 69 auf 73,28 groß wäre und von 69 auf 71,57 klein wäre? Und was meinst du mit beide Richtungen, wenn ich 2×63 + 5×75 nehme?

Mit meiner Anmerkung meinte ich nur, dass für mich eine so kleine Änderung nur Sinn macht, wenn in beide Richtungen gleich viel Abstand ist. (63, 66, 69, 72, 75)

LG Petty

Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467416

Hallo Petty,

ein Herstellerwechsel ist tatsächlich keine Option. Vergiss meine Überlegungen, sie sind schwer zu beschreiben.  Für mich macht eine Dosisänderung in diesem geringen Bereich nur Sinn wenn die neue Dosierung genau zwischen den getesteten liegt. Statt 71,51 wären das 72,125.

Da du nur 63 und 75 zur Verfügung hast, wäre (2×63)+(5×75) die einzige Option und ich würde ihr eine Chance geben. So sähe meine wöchentliche Aufteilung aus: 75/75/63/75/75/63/75.

So eine krumme Dosis von 72 gibt es von keinem Hersteller. Dafür brauchst du zusätzlich die 25er. Eine halbe 63er+eine halbe 75er+eine achtel 25er=31,5+37,5+3,125=72,125.

LG Ellen

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Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467421

Hallo Ellen,

ich glaube dieser geringe Bereich macht in mir und in meinem TSH enorm viel aus, ich werde es in 8 Wochen spüren und an den Blutwerten sehen.

Ich werde jetzt diese Dosierung 2×63 + 5×75 ausprobieren, und genau die wöchentliche Aufteilung so einnehmen wie du schreibst, auch ich hatte es genau so vor. Im übrigen hätte ich noch 88er Tabletten zur Verfügung.

Das ich mit drei verschiedenen Dosen anfange, also noch eine 25er dazu, werde ich nicht tun, dass ist mir zu unruhig. Und die Dosis 1×63 + 6×75 =513÷7 = 73,28 wäre kaum ein Unterschied zu den 75ern, meinst du?

Danke dir Ellen für deine Hilfe.

LG Petty

Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467423

Hallo Petty,

ja, der Unterschied zwischen 73,28 und 75 wäre mir zu gering.

Nochmal wegen der Vollständigkeit, musst du nicht beachten. Drei Viertel der 88er+ein Viertel der 25er wären 66+6,25=72,25.

LG Ellen

Petty1
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Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467424

Hallo Ellen,

ein 3/4 der 88er + 1/4 der 25er wären 66+6,25=72,25. Wäre die Option nicht am besten, im Vergleich zu den beiden anderen, mit 71,57 oder 73,28 ?

Natürlich muss ich mir die 25er erst verschreiben lassen, aber das dürfte ja kein Problem sein.

LG Petty

  • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monaten, 1 Woche von Petty1.

Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467433

Ich würde die Version mit den 88ern und 25ern = 72,25 bevorzugen.

LG Ellen

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Petty1
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Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467860

Hallo Ellen,

ich war jetzt am 16.7. in UK Frankfurt, parallel, weil ich den Arzt wechseln möchte. Nun muss ich ehrlich sagen, eine Frechheit in der UK. Ich habe mich dort beschwert weil ich so viele Symptome habe, aufgrund der 63er Tabletten. Und diese Symptome werden immer schlimmer.

Ebenfalls geht mein TG immer weiter hoch, jetzt schon von 0,5 beim NUK auf 0,73 in der UK. Vielleicht kann man aber auch die Labore nicht ganz vergleichen, aber auch der TSH steigt immer weiter an, jetzt schon von 1,0 auf 2,22. Das ist doch eindeutig an was es liegt! Denn mit nur 75er hatte ich das alles nicht.

Was mir jetzt noch zusätzlich Sorgen macht, das der TG immer weiter aufgrund der 63er Tabletten steigt. Denn der TG Wert stieg seit der OP in 23 das erste Mal von 0,2 auf 0,4 nachdem ich die 63er letztes Jahr das erste mal einnahm. Ich sollte lt. des NUK Arztes die Dosierung dann auf 75 wieder erhöhen, was ich auch tat, weil mein TSH auch auf 3,0 stieg und ich in der Unterfunktion war. Und siehe da, der TG blieb bei 0,4 stehen.

Am 28.4. diesen Jahres sollte ich dann wieder nur 63er nehmen, weil mein TSH mit 75er auf 0,26 lag, also supprimiert war, mein TG aber bei 0,4 stehen blieb. Ich weigerte mich aber die 63er zu nehmen, weil der TG immer weiter steigt und ich so schlimme Symptome habe. So teilte ich dem Arzt am Telefon mit, ihm einen Vorschlag zu unterbreiten, dass ich 63er mit 75er im täglichen Wechsel nehme, was er auch OK fand. Nach 8 Wochen Kontrolle am 23.6. diesen Jahres war der TG dann schon auf 0,5, weiter gestiegen.

Und jetzt die Messung in der UK am 16.7. stieg der TG schon auf 0,71. Um so niedriger die L-Thyroxin Dosis, um so mehr steigt der TG Wert und auch der TSH Wert bei mir an. Nur, dass der TG Wert nicht mehr fällt. Wenn doch der TSH wieder fällt, warum dann nicht auch wieder das TG? Wahrscheinlich weil Restgewebe nachgewachsen ist, kann es nicht mehr fallen. LT. Ultraschall ist alles im grünen Bereich.

Aber das aller letzte ist, trotzdem ich den Arzt in der UK aufmerksam gemacht habe, dass ich die 63er Dosis nicht mehr weiter nehmen will, zumindest nicht mehr im Wechsel, und die 63er nicht mehr so oft nehmen will, kommt jetzt promt der Befund, ich soll die Dosierung im Wechsel weiter nehmen.

Manchmal denke ich, was ist mit den Ärzten los, was soll diese ständigen Ämderungen… man sieht doch das der TG immer weiter steigt und meine Symptome nicht erfunden sind

Was mache ich denn jetzt?

Nochmal einen Termin machen, um das mit dem TG Wert zu besprechen, weil wenn der auf 1,0 steigt, machen die weitere Untersuchungen, dabei ist er aufgrund der 63er Tabletten angestiegen? Und auch den Termin machen wegen der Dosierung, oder einfach die Dosis selbst ändern?

Wie du beschreibst entweder 75/75/63/75/75/63/75 oder 3/4 88er + 1/4 25er

LG und vorab danke

  • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monaten, 2 Wochen von Petty1.

Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467872

Hallo Petty,

wenn der nochmalige Termin beim selben Arzt ist, würde ich keinen Neuen machen. Es wurde ja schon alles gesagt.

Wenn du Zusammenhänge herausgefunden hast die der Arzt nicht ernst nimmt solltest du den Mut haben deinen Weg zu gehen und die Dosis entsprechend anpassen.

Welche Dosierung du nimmst überlasse ich dir. Ich bin allerdings gegen Verschwendung und würde sie von der Haltbarkeit deiner Tabletten abhängig machen.

Ich bin im Moment auch in einer ähnlichen Situation. Bei mir geht es aber nicht um Krebs und den TG-Wert, sondern um die Wechseljahre und Schulterschmerzen. Die bekomme ich wenn die Dosis nicht passt.

Ich habe meine LT-Dosis eigenständig von 56,25 auf 37,5 und 25 gesenkt. Durch die 25mcg sind meine SD-Werte schlecht geworden und wir haben uns auf eine Steigerung auf 37,5 geeinigt. Da ich aber wusste, daß die Dosis evtl. zu hoch ist, habe ich die Option bei auftretenden Schulterschmerzen auf 31,25 zu senken ins Spiel gebracht. Erst dachte ich das es doch passt aber nach 4 Wochen bekam ich die Schmerzen und bin auf 31,25 runter.

Das war die richtige Entscheidung. Ich habe zwar noch Schmerzen, aber ich weiß auch das es länger dauert weil ich die unpassende Dosis verhältnismäßig lange genommen habe.

LG Ellen

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Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467891

Hallo Ellen,

ich hatte ja erst die Praxis letztes Jahr gewechselt, von Praxis zur Uni (UK). Und bis jetzt im Juli bin ich parallel bei beiden in Behandlung gewesen, aber gewollt, um das ich die richtige Entscheidung treffen kann, bei wem ich bleibe.

Und dieser Arzt aus der UK, der auf meinen Vorschlag einer neuen Dosierung nicht eingegangen ist, und ich glaube, dass er es eher vergessen hatte, ist ein Assistenzarzt. Ich will die Assistenzärzte nicht schlecht reden, aber die haben eben die Erfahrung und Praxis noch nicht, und vielleicht ist es für diesen jungen Arzt noch etwas zu viel in einer UK. Auf jeden Fall denke und hoffe ich, in der UK besser aufgehoben zu sein, als in der nieder gelassenen Praxis. In der Praxis ist man zwar eher bekannt, als in einer UK, was ja eigentlich positiv ist. Aber wenn man seine Diagnose selbst erkennt, und die Therapie selbst gestaltet, und man dafür an Hand der Befunde bestätigt wird, und es richtig war, sollte man besser die Praxis wechseln, weil es ja nur gegensätzliche Gespräche nach sich zieht. Ich will damit sagen, dass man nicht in jedem Patientenfall strikt und zu 100% nach Lehrbuch gehen sollte.

Auf jeden Fall habe ich heute früh gleich um 8h in der UK angerufen, und wurde nur 1 Std. später sogar von der Oberärztin zurück gerufen, was ich richtig toll fand! Wir haben uns jetzt auf die Dosierung geeinigt, ich nehme jetzt erst mal weiterhin nur die 75er Tabletten, ganz ohne die 63er. Das aber nur für 6 Wochen, weil die Oberärztin meinen TSH und meinen TG kontrollieren will. Ich kam gar nicht dazu die Dosierung 2×63+5×75 oder 1×63+6×75 aus Zeitgründen ins Spiel zu bringen, weil wahrscheinlich auch bei mir die Dosis mit täglich 75 zu hoch sein wird, aber wir werden sehen. Ich lass es jetzt erstmal so stehen für 6 Wochen. Mit meinem momentanen TSH von 2,22 hätte ich noch Luft nach unten, ohne dass er supprimiert ist, sagte sie. Wenn dann nach 6 Wochen der TSH supprimiert ist und ich vielleicht in die Überfunktion rutsche, kann man es ja dann auf 1×63+6×75 ändern. Ich soll die Kontrolle allerdings beim Hausarzt machen lassen und die Werte dann in der UK bei der Oberärztin abgeben, was ja völlig OK ist. Sie würde mich dann zurück rufen.

 

Was deinen Fall angeht, darf ich fragen, was du an der SD hast, wenn es kein Krebs ist, und hast du noch deine komplette SD? Als ich deine Dosierung las, war ich erstaunt, weil sie im Vergleich zu meiner so niedrig ist. Wenn man über Jahre schon L-Thyroxin einnimmt, und die Erfahrung hat, wie es auf den eigenen Körper wirkt, bin ich der Meinung, wie du auch sagst, dass man die Dosis selbst etwas nach unten oder nach oben setzen kann. Aber siehst du, bei dir auch, mit einer 25er Dosis sind deine Werte schlecht geworden, so wie bei mir mit den 63ern. Und bei einer Steigerung auf 37,5, bzw. auf 31,25 ist alles bestens, wie bei mir auch mit einer Steigerung, zumindest fast… Dann liegt es wohl offensichtlich an einer Hormonkarenz

LG Petty

Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 467892

Hallo Petty,

ich hatte eine RJT wegen einem heißen Knoten. Meine SD ist dadurch von 22ml auf 11ml geschrumpft. Als ich noch mit der Hormonspirale verhütet habe war meine Höchstdosis bei 112,5mcg. Durch diese Spirale musste ich gefühlt ständig meine LT-Dosis anpassen.

Meine normale LT-Dosis am Ende der Liegezeit und in der Zeit nach dem Ziehen lag bei 50mcg. Durch meinen jetzigen Physio musste ich 6,25mcg mehr nehmen, weil das „Programm“ eher einem Personal Training gleicht.

Durch die sinkenden Östrogene ist auch der LT-Bedarf gesunken weil sie sich die gleichen Rezeptoren teilen.

LG Ellen

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Antwort auf: Dosierung L-Thyroxin von Henning

| Beitrags-ID: 468031

Hallo Ellen,

ich wusste gar nicht, dass man wegen einem heißen Knoten eine RJT machen kann, aber wenn er dadurch weg geht ist das natürlich gut. Und das es eine Hormonspirale gibt, wusste ich auch nicht. Ich lerne noch, bzgl. der SD. Alles Gute für dich und für uns alle hier. Und einen großen Dank für deine Infos, die mich immer ein Stück weiter bringen.

LG Petty

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