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Probleme mit TSH-wert

gueggi
Nutzer*In
Schilddr.krebs mit Hypopora, Diabetes und Morbus Crohn

Probleme mit TSH-wert

| Beitrags-ID: 432404

Hallo,

ich hatte vor 28 Jahren Schilddrüsenkrebs. Leider wurden mir  bei der OP auch die Nebenschilddrüsen entfernt. Aber das nur zum Verständnis der weiteren Angaben.  Ich war mit L-Thyroxin immer gut eingestellt, bis zu meiner Nieren-OP (Tumor) im April diesen Jahres.

Im Juli  nach der OP war der TSH  11,6. Meine Hausärztin meinte nur, ich sollte bei Dosis 112 bleiben, vorher im Wechsel 110/112.  Das war mir suspekt, also suchte ich meine Endokrinologin auf, die sofort mit der Dosis auf 175 ging, weil sie meinte, TSH Wert 11,6 sei viel zu hoch. Nun ging es mir nach 9 Wochen  nicht gut. Der Blutdruck war hoch usw. Beim Hausarzt ergab der TSH-Wert 0,03.  Nun reden sich beide Ärzte raus. Die Endokrinologin sagt, nach Schilddrüsenkrebs  hält sie aus Vorsicht den Wert sehr niedrig, falls die Patienten es vertragen.  Da es mir aber nicht so gut geht, soll ich 1 Woche auf 150 gehen und die nächste Woche auf 125. Meine Hausärztin möchte aber erst einen Bericht von der Endokrinologin, bevor sie mir ein Rezept ausstellt.

Ich bin immer auf mich alleine gestellt, muss immer die Kontrolle des TSH-Wertes erkämpfen, weil meine Hausärztin der Meinung ist, mehr als einmal im Jahr wäre eine Kontrolle des TSH-Wertes nicht nötig. Was sagt ihr dazu.?  TSH-Wert, wie hoch sollte er sein?

Maria2
Moderator
pap. Karzinom pT3 tall-cell-Variante

Antwort auf: Probleme mit TSH-wert

| Beitrags-ID: 432479

Hallo gueggi,

zur Frage, wann eine TSH-Unterdrückung notwendig ist, gibt`s einen guten ausführlichen Beitrag: Forenthema: FAQ: TSH-Unterdrückung nach Schilddrüsenkrebs – eine Risikoabwägung

Empfehlungen können wir hier nicht geben. Wenn dein SD-Krebs (papillär? follikulär?) vor 28 Jahren entfernt wurde und seitdem alles in Ordnung ist (keine Reste mehr da, Tumormarker nicht nachweisbar), würde ich allerdings die Endokrinologin fragen, warum sie nach dieser Zeit noch eine TSH-Unterdrückung für notwendig hält. Mein TSH ist beispielsweise seit Jahren im niedrig normalen Bereich, irgendwo zwischen 0,5 und 2.

Der Sprung in der Dosis von 112 gleich auf 175 ist schon sehr hoch. Änderungen in der Dosis wurden bei mir immer um maximal 12 µg vorgenommen.  Und wieso nun erst eine Woche 150 – umso länger bist du ja dann in der Überfunktion?

Du siehst, ein paar Fragen würden mir schon einfallen 😉

Viele Grüße, Maria

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  • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Wochen, 2 Tage von Harald.
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