Hallo,
bei einer nicht richtigen Einstellung der Schilddrüsenhormone und ebenso bei einer falschen Einstellung mit Calcium, kommt es oftmals zu unbestimmten Ängsten.
In der S3-Leitlinie findet sich lediglich der Hinweis:
Angsterkrankungen sind überzufällig häufig mit körperlichen Erkrankungen wie Schilddrüsenerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Arthritis, Migräne oder Allergieerkrankungen assoziiert (Sareen et.al., 2006)
In der S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen (AWMF; Stand 15.4.2014) wird daher in der differential Diagnostik gefordert, folgende Blutwerte zu bestimmen:
somatischen
Es finden sich allerdings dann keine Hinweise zur Behandlung der falschen Einstellungen bzw. der körperlichen Krankheiten.
Zur Behandlung der Ängste werden vor allem Verhaltenstherapie sowie Medikamente wie slektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) und selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRIs).
Habe schon vor einer Weile auch eine Forums-Gruppe für das Problem „Ängste“ eingerichtet: Ängste.
Viele Grüße
Harald
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Hallo Harald,
Danke für den Hinweis!
Es heißt in den Leitlinien:
Zu den häufigen somatischen Differenzialdiagnosen der Angsterkrankungen gehören unter anderem:
…Endokrine Störungen (Hypoglykämie, Hyperthyreose, Hyperkaliämie, Hypokalziämie, akute intermittierende Porphyrie, Insulinom, Karzinoid, Phäochromozytom)…
Für all diese Erkrankungen Details zur Behandlung und möglichen Fehlern dabei aufzuführen, würde den Rahmen der Leitlinie sicher sprengen. Ich meine die Hinweise auf andere Gründe für Angstgefühle und entsprechende Laborkontrollen sind ausreichend.
Viele Grüße
Frauke
Hallo Frauke,
danke für die Ergänzung.
Sehe dies dann auch so wie du.
Viele Grüße
Harald
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