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überfunktion in der pillenpause

  • Dieses Thema hat 18 Antworten und 11 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 19.01.2023 - 20:15 von Ivi.

überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 244568

Hallo,

kann es sein, das man in der Pillenpause in eine Überfunktion kommen kann?

Sollte man generell die Dosis L-Thyroxin reduzieren?

LG

juli

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315484

Hallo white angel,

ja, das ist möglich, dass Du eine Überfunktion in der Pillenpause bekommen kannst. Das Absetzen der Pille verändert die Aufnahme des Schilddrüsenhormons. Du solltest mit Deinem Endokrinologen darüber sprechen und dort nachfragen, wie Du Dich in der Zeit verhalten sollst.

Viele Grüsse
juli

AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315485

Hallo,

ich finde diese Theorie doch ein wenig bedenklich, weil weder bewiesen, noch durch häufige Erfahrungswerte anderer Patientinnen untersetzt.

Zwar sagt man (ist meines Wissens auch nicht 100 % bewiesen), durch Pillenneinnahme erhöhe sich der Thyroxinbedarf. Das heißt aber nicht im Umkehrschluß, daß dieser in der Pause für die Abbruchblutung wieder sinkt.

Doch selbst wenn das der Fall wäre: eine eventuelle Reduktion der Einnahmemenge macht sich bei Thyroxin erst nach mehreren Wochen bemerkbar – punktgenau für die eine Woche Pillenpause, sowas gibts nicht!
Thyroxin wirkt nun mal nicht wie eine Kopfschmerztablette, sondern ist ein Langzeitmedikament, das über längere Zeit (Wochen!) einen Spiegel im Blut aufbaut.

Nach Tagesbefinden zu dosieren nützt da leider nichts.
Ich warne sogar ausdrücklich davor, weill das nach meiner Erfahrung einer der Haupt-Wege ist, seine Werte und sein Befinden komplett durcheinander zu bringen.

Etwas anders wäre es, mit Hilfe eines Arztes eine generell etwas zu hohe Dosis ein wenig abzusenken.
Auf keinen Fall solltest Du, White Angel, von Dir aus irgendetwas reduzieren.

MfG Alba

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315486

Hallo,

danke für Eure Antworten.

Werde natürlich nicht ohne weiteres meine Dosis ändern. Werde mir demnächst mal neue Werte machen lassen und dann mal schauen, was bei raus kommt.

Bin nun ja auch kein neuling mehr, nehme schon seit 11 Jahren L-Thyroxin. Mir wurde mit 22 Jahren die Schilddrüse wegen Knoten entfernt und hab nur noch nen Rest von 0,9 ml..

LG

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315487

Hallo,

also mit der „Pille“ kennen ich mich natürlich überhaupt nicht aus.

Und grundsätzlich stimme ich den Ausführungen von Alba über ein.

Nur möchte ich zu bedenken geben, dass man zwischen bekannten langfristigen Wirkungen der Schilddrüsenhormone und eventuell noch nicht richtig erforschten „kurzfristig“ auftretenden Problemen bei der Schilddrüsenhormonsubstitution unterscheiden sollte/muss.

Es gibt verschiedene Teilgruppen unter uns, die entgegen der allgemeine Lehre kurzfristig auftretende Probleme haben.

So gibt es eine Gruppe, die haben Probleme direkt nach der Schilddrüsenhormon-Einnahme (T4), diese fühlen sich erst Nachmittags wieder gut, und dies obgleich das T4 ja nur eine langfristige Depotwirkung haben soll.
Es ist zwar nur ein kleine Gruppe, die dieses Problem hat, aber es gibt diese Patienten, siehe Mitglieder-Gruppe: Hitzewallung nach Einnahme der Schilddrüsenhormone

Was ich sagen will, wir sollten sowohl eigenen Theoriebildungen als auch dem derzeitigen Erkenntnisstand der Ärzte immer mit einer Portion Skepsis entgegentreten.

Viele Grüße
Harald

Maria2
Moderator
pap. Karzinom pT3 tall-cell-Variante

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315488

Hallo,

und noch eine unbewiesene Theorie mehr 😉 :
Ich stelle bei mir auch immer wieder einen Zusammenhang zwischen der Wirkung der SD-Hormone und dem Zyklus fest (Pille nehme ich nicht). D. h. dass die gleiche Hormondosis in unterschiedlichen Zyklusphasen unterschiedlich stark wirkt.
Kurzfristige Dosisänderungen bringen da aber m. E. gar nichts, ich sehe das wie Alba.
Ich denke einfach, das ist der Unterschied zwischen einer funktionierenden SD, die nicht immer die gleiche Menge Hormone produziert, sondern je nach Bedarf des Körpers, und der Zuführung der Hormone von außen.
Oder anders gesagt: Ich hab mich dran gewöhnt, dass ich gute und schlechte Tage hab (die extremer ausfallen als früher), und ich kann`s nicht ändern, also Augen zu und durch 🙄

Viele Grüße von
Maria

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Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315489

Hallo,

beim Stöbern in den verscheidenen Themengruppen bin ich auf diese Einträge gestoßen. Dazu möchte ich Folgendes sagen:

Meine totale SD-OP ist jetzt drei Monate her und ich kann für die Zeit davor sowie auch jetzt – unter Einnahme von Thyroxin sehr wohl bestätigen, dass mich in der zweiten Hälfte der Pausenwoche Überfunktionssymptome ereilen. – Wie gesagt – früher wie heute, heute stärker. Ich kann dazu auch nur wiederholen, was unten schon gesagt worden ist: Ich richte mich darauf ein, dass ich solche und solche Tage habe, die ich halt akzeptieren muss. Sie sollten aber nicht unerträglich sein.

Fest steht für mich schon länger, dass die Anti-Baby-Pille eine Überfunktion bzw. zumindest entsprechende Symptome deckelt.

Seit ein paar Tagen habe ich übrigens auch Nachtschweiß, und zwar nicht innerhalb der Pillenpause, sondern unter Einnahme mitten im Monat. Ich frage mich, ob die Pille in ihrer Stärke vielleicht nicht mehr ausreicht. Hat jemand Erfahrung damit? Ich nehme schon Neo Eunomin.

Ich warte mal ab, wie sich das weiter entwickelt. Seit der OP bin ich auch extrem wetterfühlig und bei diesen Temperatursprüngen in den letzten Tagen mag auch darin ein Grund für das Schwitzen liegen.

Ramona
Nutzer*In
schilddrüsen OP 11/2009, kein Krebs, kleiner Rest vorhanden

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315490

Hallo,

ich weiss, dass der Beitrag schon sehr alt ist, aber ich habe die gleichen Probleme momentan wie ihr und hoffe jetzt, dass Ihr vielleicht inzwischen ein Lösung gefunden habt.
Auch ich habe in der Pillenpause immer ÜF-Symptome gehabt. Daraufhin nehme ich die Pille jetzt ohne Pause durch. Aber das funktioniert nur meistens ein viertel Jahr und dann kommen Zwischenblutungen, worauf ich dann eine Pause machen muss. Aber das ist noch annehmbar, als jeden Monat den Stress zu haben.
Mein eigentliches Problem ist aber das, was Kieselchen auch schon genannt hat. Während der Pilleneinnahme habe ich extremen Nachtschweiß und während der Pillenpause nicht. Irgendwie kann ich mir das gar nicht erklären. Kieselchen hast Du dafür schon eine Erklärung? Mein Frauenarzt und auch mein Endo konnten mir keine Antwort geben, ausser das sie meinten, da ich die Pille erst wieder ein dreiviertel Jahr nehme, hat sich der Körper vielleicht noch nicht ganz darauf eingestellt 🙄 So richtig kann ich mich mit der Erklärung aber nicht anfreunden, weil es ja doch schon ne ganze Zeit ist und die Pille, die ich jetzt nehme, habe ich schon seit meinem 16. Lebensjahr genommen und mit kleineren Unterbrechungen (Schwangerschaft, SD-Einstellung) sind das jetzt gut und gern 20 Jahre. Ich bin sonst immer prima damit klargekommen und seit SD-OP geht irgendwie gar nichts mehr. So ein Sch….
Hoffe, dass Ihr meine Nachricht noch seht und mir helfen könnt.
LG
Ramona

Easyhasi
Nutzer*In
Hypopara nach vollständiger SD Entfernung

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315491

Gut, dass du das nochmal aufrollst, weil es mich auch interessiert.
Ich habe vor der OP die Cerazette (Langzeit-Minipille) durchgehend genommen und war schon lange nicht mehr zufrieden damit. Ich hatte dann wirklich die Nase voll, als ich nach der OP 7 Wochen lang meine Blutung hatte. Ich habe daher den Weg zum Frauenarzt gesucht. Ich wurde dann auf die Valette im normalen 21 zu 7 Tage Rhytmus umgestellt. Das hab ich aber nur 3 Monate lang so gemacht, weil ich während der Pillenpause extreme Probleme mit Kopfschmerzen/Migräne hatte und ich von der Leistungsfähigkeit her total schwach war. Während der Pilleneinnahme hatte ich starke Gefühlsstörungen am ganzen Körper.
Also wieder zum Arzt und alles besprochen. Ich hab dann -nachdem ich im Internet recherchiert habe- die Langzeitpille vorgeschlagen, ebenfalls mit Valette. Mein Arzt hat das sogar befürwortet, da mir anscheinend der Hormonabfall während der Pillenpause zu sehr zusetzt, so dass für mich die Langzeiteinnahme empfohlen wird. Bei der Dauer der Einnahme meinte er, dass ich selbst entscheiden soll/kann, wann ich wieder bluten will, ich könnte es ohne Probleme 6 – 12 Monate machen. Definitiv geht es mir mit dieser Variante besser. Nur alle 3 Monate bekomm ich eine kleine einstündige Zwischenblutung und beim letzten Mal leider starke Krämpfe, aber im Gegensatz zur richtigen Regel, nehm ich das in Kauf. Würde es gut finden, wenn sich noch andere hier finden, die auch ihre Erfahrungen mitteilen könnten, vielleicht gäbe es ja noch eine bessere Lösung :)

LG
Easy

Ramona
Nutzer*In
schilddrüsen OP 11/2009, kein Krebs, kleiner Rest vorhanden

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315492

Hallo Easy,

ich nehme die Minisiston im Langzeitzyklus. Allerdings habe ich die Gefühlsschwankungen auch noch unter der Pille. Aber lange nicht mehr so heftig, wie ohne Pille. Da war im Zyklus von totaler Müdigkeit bis zu Angstzuständen alles dabei.
Ich habe dann natürlich meinen Endo gefragt, warum das so ist, weil ich sowas vorher nicht kannte. Er hat mir erklärt, dass ich, nun auch noch mit Hypopara gesegnet 👿 , im Zyklus unterschiedlich viel oder weniger Calcium brauche und dass das körpereigene Östrogen natürlich auch eine Rolle spielt. Fällt es ab, steht unserem Körper mehr Schilddrüsenhormon zur Verfügung, steigt es an, genau das Gegenteil. Ausserdem muss man bei der Pille beachten, ob es eine androgene oder eine antiandrogene Pille ist. Meine ist eine androgene, weil mein Testosteronwert im Keller war. Musstest Du denn wegen der Einnahme der Pille Deine Schilddrüsenhormone erhöhen? Ich brauchte nicht zu erhöhen. Mein TSH ist etwas nach oben geklettert auf 1,8. Aber das ist okay.
LG
Ramona

Easyhasi
Nutzer*In
Hypopara nach vollständiger SD Entfernung

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315493

Also soviele Auskünfte zur Pille in Bezug auf Hypopara hab ich bisher noch von keinem erhalten. Ich hab’s mir ehrlich gesagt immer selber so gedacht, dass es so ist; bestätigt hat mir das aber noch niemand. Ich glaube mein Frauenarzt hat gar ned soviel Ahnung von hypopara. Mich hat auch noch nie jemand genauer befragt welche Pille, ich wie lange schon nehme etc. Ich bin nur darauf aufmerksam geworden, weil ich selbst gemerkt habe, dass es mir gar nicht gut ging. Von daher finde ich absolut interessant, was dein Endo so dazu sagt. Jetzt kann ich dir halt auch schlecht sagen, ob ich meine Schilddrüsenhormone deswegen erhöhen musste, weil ich zu dieser Zeit noch gar nicht gut eingestellt war. Seit letztes Jahr November fühl ich mich erst besser. Die Monate davor waren katastrophal; ich war die meiste Zeit nur depressiv und immer krank. Auch jetzt habe ich noch das Problem, dass ich unter Schwankungen leide, d. h. dass meine Werte sich manchmal ändern, obwohl ich an der Menge der Tabletteneinnahme keine Änderung vornehmen.
Aber das ist nochmal ein Thema für sich.
Bei der Pille hab ich ja nunmehr von dir nützliche Infos erhalten. Vielen Dank dafür.

LG
Easy

Barbara64
Nutzer*In
links ohne SD

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315494

Ich bin richtig froh auch mal über dieses „Thema“ hier zu lesen!!
Meine Probleme haben ja auch in diesem „Gebiet“ angefangen.
Schimme Migräne während der Pillenpause. Hab es dann mal „ohne“ versucht – mit dem Erfolg dass die Migräneanfälle noch viel schlimmer wurden.
Dann Versuche mit Valette – Langzeitzyklus( ging bei mir nicht) dann 2x Dreimonatsspritze( prima- die Migräne kam dann täglich! Und die Blutungen, die eigentlich ausbleiben sollten hörten nicht mehr auf!)
Dann wieder Pille um diese zu stoppen. In der Pause- schlimme Migräne- Magenkrämpfe und Durchfall und wehenartige Bauchschmerzen.

Ich war bei 4 Gynäkologen und hab auch der Endokrinologin davon erzählt. Aber keiner nahm mich so „wirklich“ ernst. Jedem ist nur wichtig irgendwelche “ Leistungen“ an die Frau zu bringen, die man selbst bezahlen muss.
Nun ist meine Hoffnung, dass es nach der SD-Op besser werden könnte.
Aber ich habe ja angeblich KEINE Funktionsstörung!!! Also, wie soll es sich dann auf den Körper auswirken.
Interessant ist für mich hier zu lesen, das die Einnahme der Pille die SD Werte schon verändern kann ( hoffe ich hab das recht verstanden- wenn nicht- bitte ich um Berichtigung)

Gibt es hier vielleicht Userinnen, die damit schon Erfahrung haben??

LG
Barbara

laluna8
Nutzer*In
Papilläres Schilddrüsenkarzinom

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315495

ich hatte jahrelang starke migräne,vorallem in der pillenpause.die migräne blieb aber auch wenn ich die pille längere zeit nicht nahm.seit die SD nun raus ist ,ist auch die migräne verschwunden.
ich hatte nun fast ein halbes jahr die pille auch nicht mehr genommen,hatte jedoch stark akne seit die SD nicht mehr da ist.so habe ich wieder mit der YAZ angefangen,da hat man nur 4 tage pillenpause und sogut wie fast keine blutungen mehr.wäre vielleicht auch was für euch?

musste nun das eutyrox auch wieder erhöhen,wegen der pille.von 0.08 ist das TSH auf 0.5 geklettert.

Barbara64
Nutzer*In
links ohne SD

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315496

das wäre zu schön um wahr zu sein!!!!
Langsam schlägt es sich schon auf´s Gemüt! Und auch das Umfeld leidet mit. ( vor allem an meinen Launen- die man ja auch schlecht “ mitteilen“ kann)

Von einer Pille mit nur 4 Tagen Pause habe ich ja noch nie gehört!
Wie gesagt- ich bin scheinbar sehr resistent gegen “ Menstruationsblocker“ Bei anderen hört sich das immer so schön und praktisch an, die Tage einfach auszuschalten.
Bei mir haben diese Versuche alles nur noch verschlimmert.
Nun bin ich wieder beim „klassischen“ Weg mit 7 Tagen Pause angelangt, und leider halt im Moment nur 7 Tage….aber dafür heftig! ( auch kein Dauerzustand)

Aber vielen Dank für den Tip!!

Barbara

Ramona
Nutzer*In
schilddrüsen OP 11/2009, kein Krebs, kleiner Rest vorhanden

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315497

Hallo Barbara,

sprich doch mal mit Deinem Frauenarzt darüber. Es ist generell möglich, die Pillenpause zu verkürzen. Man muss nicht 7 Tage Pause machen. Ich nehme meine Pille im Langzeitzyklus so 3 Monate am Stück und mach dann eine Pillenpause von nur 4 Tagen, weil ich die ÜF-Symptome incl. Panikattacken nicht länger ertragen kann. Die kommen nämlich immer so spätestens am 4. Tag der Pillenpause.

LG
Ramona

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315498

Hallo zusammen,
ich wollte den Fred mal wieder hochholen. Weil ich exakt die selben Probleme habe. Ich habe nun 7 Jahre keine Pille eingenommen, hatte aber Zyklusabgängig ohne Pille immer diese Thyroxinprobleme mit dem Gefühl von Unter- und Überfunktion. Vor der Periode fühlte ich mich müde und als ob es zu wenig Thyroxin ist, habe ich mehr genommen habe ich ab der Periode wieder ÜF Symptome bekommen!
Ich bin tatsächlich dazu übergegangen ab dem Eisprung eine viertel 25er mehr zu nehmen + mir hat es geholfen. Egal was über eine Langzeitwirkung des Thyroxins gesagt wird, ich gehöre zu der Gruppe die bei zu viel Hormon auch SOFORT eine Reaktion merkt mit Kopfdruck + Unruhe.

So, nun nehme ich seit 3 Wochen die Pille Liana. Leider habe ich seither immer mal wieder Nachtschweiss und war anfangs sehr müde, was ich vorher nur kurz vor der Periode hatte. Ich habe die SD Dosis um ein Viertel 25er erhöht. Somit war ich zwar nicht mehr müde, aber ich habe nun ständig Kopfschmerzen und auch wieder Sehnenansatzschmerzen in den Händen, was ich eigentlich eher in der ÜF kenne, jedoch bleibt der Nachtschweiss bestehen, was eigentlich bei mir immer ein UF Symptom war. Es ist alles etwas durcheinander zur Zeit!? Steigt der SD Hormonbedarf IMMER unter der Pille? Oder muss das gar nicht der Fall sein?
Die Liana ist eine sehr leichte Pille, ähnlich der Miranova/Leios.
Ich werde die Pille auch direkt im L angzeitzyklus nehmen um Schwankungen zu vermeiden.
Frage mich halt ob ich jetzt schon zur BE wg. Schilddrüse sollte auch wenn ich die Pille erst knapp 3 Wochen nehme.

sun81
Nutzer*In
pap. CA, pT2

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315499

Hallo Kerstin,

der SD-Hormonbedarf kann unter der Pille ansteigen.
Es ist das Östrogen, dass den Bedarf an SD-Hormon steigert.
Du hast eine Kombipille aus Östrogen und Gestagen.

Wird eine Estrogenbehandlung (zur Verhütung oder bei Wechselsjahresbeschwerden) durchgeführt, steigt – wie auch in der Schwangerschaft – der Bedarf an Levothyroxin

Das steht so im Beipackzettel von L-Thyroxin als Hinweis.

Das heißt du solltest deine Sd-Hormonwerte nach ca. 6 Wochen – ab Beginn der Pilleneinnahme – mal überprüfen lassen.
Es ist gut möglich, dass du nun mehr Sd-Hormon benötigst. D. h. die SD-Hormonwerte neu einstellen.

Eine Alternative zu der Einstellerei der Sd-Hormone ist eine reine Gestagenpille.
Das hätte der Frauenarzt/Ärztin, sofern sie von dem SD-Problem weiss, wissen müssen u. vllt. mit dir die Vor- und Nachteile abwägen sollen.

Da du nun aber dabei bist, lass die Sd-Werte überprüfen.

Alles Gute wünscht dir
Sun

Ramona
Nutzer*In
schilddrüsen OP 11/2009, kein Krebs, kleiner Rest vorhanden

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 315500

Hallo Kerstin,

na da bin ich ja mal ganz gespannt, was da bei Dir rauskommt. Ich habe die gleichen Probleme wie Du. Als ich die Pille nicht genommen habe, hatte ich die gleichen Symptome wie Du. Jetzt nehme ich seit einem Jahr wieder die Pille Swingo 20, also auch eine ganz leichte Pille und meine Schilddrüsenwerte haben sich dadurch nicht verändert. Aber es stellte sich heraus, dass ich Hypopara bin. Das Parathormon ist zu niedrig, ich muss also Calcium und Vitamin D zu mir nehmen. Mit Nachtschweiß habe ich auch zu kämpfen, allerdings komischerweise nur im Winter??? Keiner kann mir hierzu eine Erklärung liefern. Die Ärzte meinen, das sei alles die Psyche. Also habe ich jetzt eine Therapie begonnen. Aber bis jetzt merke ich noch keine Besserung. Die innere Unruhe habe ich seit meiner OP im November 2009. Hatte aber kein Krebs und habe auch noch Restschilddrüse drin. Ich habs auch schon mit Steigerungen probiert, haben aber auch keine Besserung gebracht. Von TSH 0,7 bis 3,0 und freien Werten zwischen unteres Drittel, Mitte bis oberes Drittel war alles dabei.
Es wäre also ganz toll, wenn Du mal eine Info gibst, wenn Dir irgendwas Linderung Deiner Beschwerden gebracht hat. Lass aber auf jeden Fall Parathormon und Calcium auch mal prüfen.
LG und noch ein gesundes Neues
wünscht Ramona

Ivi
Gast

Antwort auf: überfunktion in der pillenpause

| Beitrags-ID: 438775

Hallöle,

ich bin grade zufällig auf das Forum gestoßen, auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem. Bei mir beginnen immer so 5-6 Tage vor der Pillenpause Symptome der Überfunktion und ich fühle mich elend. Herzrasen, Blähungen, Durchfall, Schilddrüse tut weh, Muskelschmerzen. Ich weiß mir nicht zu helfen und meine Ärztin ist leider keinerlei Hilfe dabei. Ich frage mich womit meine Beschwerden zusammenhängen und wie ich mir im „Schub“ helfen kann. Habt ihr Tipps?

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