Hallo Lotti
Ich dachte mir schon irgendwie, dass es vielleicht zu viel Umstellung ist. Von Verla auf Sandoz, von 600mg Calcium auf 500mg und dann noch die Reduzierung der Einzeldosis.
Von meiner Endokrinologin fühle ich mich da ein bisschen alleine gelassen. Für sie ist es völlig in Ordnung, wenn ich in dem Jahr, in dem die Nebenschilddrüsen wieder ihr volle Arbeit übernehmen könnten, auch 3000mg und mehr Calcium am Tag nehme. Da habe ich ehrlich gesagt Angst um meine Nieren, zumal ich schon immerwieder mal einen Druck in der Nierengegend verspühre. Sie meint, solange meine Nierenwerte gut sind und ich genug trinke, wird alles überschüssige Calcium „rausgepieselt“.
Mein anderes Problem ist, dass ich das Gefühl habe, die Berg- und Talfahrten des Calciumspiegels so arg zu spühren. Mein Calciumwert lag zwar konstant nüchtern immer bei 2,1mmol/l, aber ich verspührte da trotzdem immer ein mehr oder weniger starkes Kribbeln und meine Muskeln an unterschiedlichen Körperstellen zucken. Sogar bei dem letzten Wert von 2,3 mmol/l hatte ich Kribbeln in den Zehen und Fingern. Das andere ist, dass ich ca 1-1,5h nach der Einnahme ganz dösig werde. Meine Endo meint da nur, das könne nicht sein. War deshalb schon beim Neurologen und nehme seit 6 Wochen ein Antidepressivum, weil beide der Meinung waren, ich hätte eine Angststöhrung und würde zu sehr in meinen Körper hören und dann überreagieren. Das ich sehr sensibel auf körperliche Symptome reagiere stimmt, aber die Einnahme des Antidepressivums hat eigentlich nichts geändert.
Meine Überlegung ist nun und ich habe es auch schon oft in diesem Forum gelesen, die Calciumspitzen etwas abzumildern indem ich die Einzeldosis reduziere.
Ist es theoretisch so, dass man die tägliche Calciumgesamtmenge auch auf kleine Dosen umstellen kann?
Ich bin ehrlich gesagt etwas überfordert.
Kann ich eine Einstellung finden, bei der ich kaum bis keine Symptome habe?
Wie ist es denn bei anderen?
Schöne Grüße
Kayi