Liebe Mitglieder, vielleicht kann mir jemand von euch helfen.
Mein Name ist Susanne, ich bin 37 Jahre alt und komme aus Österreich.
Ich hatte im Januar 2024 eine Schilddrüsen Op, auf Grund eines kalten Knotens. Dieser war gutartig und mir wurde „nur“ die linke Schilddrüsenhälfte entfernt. 3 Monate nach der OP begann das Ganze mit Kribbeln um die Lippe herum und in den Händen….Mein PTH war sehr niedrig bis nicht messbar….Nach unzähligen Arzterminen wurde Hypoparathyreoidismus diagnostiziert. Trotz guter Calciumwerte ( nach Albuminkorrektur 2.2) habe ich häufig Symptome (Kribbeln, starke Wadenschmerz, manchmal Brainfog)
Hat jemand Erfahrung mit Hypoparathyreoidismus nach nur einseitiger Schilddrüsenentfernung? Den Ärzten ist es ein Rätsel…
Vielen lieben Dank schonmal!! Und Liebe Grüße aus Österreich…Susanne
Hallo Susanne,
es gibt tatsächlich die Möglichkeit, trotz guter Blutwerte, Synthome einer Unterfunktion zu bekommen. Das nennt sich dann Pseudohypoparathyreoididismus (PHP). Die Ursache nach SD-OP ist noch nicht ganz klar. Wir sind aber mit einer Uniklinik in Kontakt die dazu gerne eine Studie machen möchte.
Viele Grüße nach Österreich
StefanF
Hallo Stefan, hallo Susanne,
ein Pseudohypoparathyreoidismus ist in der Regel genetisch bedingt und zeigt sich ohne Mangel an PTH.
Im vorliegenden Fall ist insofern eher von anderen Problemen auszugehen, die wir in unseren FAQ beschreiben:
https://www.sd-krebs.de/wissensbereich/schilddruese-neben-sd/hypopara-uebersichtsbeitrag/
unter Punkt 7
Viele Grüße
Frauke
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