Hallo liebe Hypoparas,
seit 16 Monaten betreibe ich relativ intensiv Kraftsport um die Muskeln altersgemäß zu erhalten.
Nach der OP und danach Hypopara in der Zeit vor dem Kraftsport hatte ich kaum Problem mit dem Phosphat. Auch dank Tipps von Frauke hatte ich mich immer gut mit Naturjoghurt, grünem Gemüse, Nichts Verarbeitetem, wenig Fleisch oder irgendwelchen phosphatlastigen Ausreisern versorgt.
Um Kraftsport langfristig ohne Blessuren und guter Regenerierung zu machen braucht man offensichtlich mehr Protein. Ich stelle gerade fest, dass dies ziemlich eine Herausforderung ist. Anfänglich waren Harzer Roller, Hüttenkäse, Magerquark manchmal Huhn meine Resourcen. Hab die Ernährung eigentlich nicht übertrieben, aber am Anfang stieg der Phosphatwert auf 5,5 o.ä., bis vor kurzem hatte ich dann immer rund 4,7, was immer noch langfritig ziemlich hoch ist. Mir fehlt aber das Eiweiss zum Kraftsport und Regnerieren.
Ich versuche jetzt 1,4 g/kg zu erreichen. Arbeite mit Naturtofu kalsziumsulfat geronnen, Seitan, Lupine kombiniert mit wenig e.g. 100 g Magerquark zum einen um alle Aminosäuren abzudecken als auch die Phosphatlast aus den tierischen Lebensmitteln mit hoher Resorbtion zu reduzieren. Man sollte hier wohl eher nicht das Calcium erhöhen, sondern besser die Phosphatlast reduzieren.
Frage: Vielleicht hat hier jemand Erfahrungen oder gute Rezepte wie man Eiweiss klug in der Ernährung einbauen kann, ohne den Phosphathaushalt extrem zu belasten.
Hatte gerade Kuchen gebacken, mit KI bekommt ja schnell eine Überblick.. DasVollkorn ist schon wiedermal nicht der Renner. Ist schwer einzuschätze, wie sich das ganze mit Calcitriol etc.. verhält. – Anlage
Habe Calcitrioleinnahme jetzt um 0,25 auf 0,75 reduziert und Calcium 600 mg (sollte man wohl immer zu phosphathaltigem trinken, um das ganze im Darm zu binden). Das verfälscht dann auch nochmal die Werte.
Vielleicht hat ja hier jemand schon viel rumprobiert und ich würde mich über ein Rezept zum Eiweissaufbau freuen. Viele liebe Gruesse Ulrike