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Symptome von Kalziummangel

Afua
Nutzer*In

Symptome von Kalziummangel

| Beitrags-ID: 484817

Liebes Forum

Vor gut 1 Jahr wurde mir die Schilddrüse sowie viele Lymphknoten aufgrund eines Pap.Karzinoms entfernt. Leider wurden dabei auch die Nebenschilddrüsen beeinträchtigt. Seit der OP hatte ich einen PTH Wert unter 10 und nahm 2x täglich Rocaltrol 0.25 und 1500 mg calcimagon. Damit war ich gut eingestellt. Seit Oktober (nach 8 Monaten) steigt das PTH wieder und schwankt zwischen 15 und 35, was ja toll ist und zeigt dass die sich wieder erholen. Seit November nehme ich nur noch calcimagon 2x 500 mg pro tag. Nun habe ich seit 3 Wochen Symptome eines Kalziummangels : schwere Arme, Muskelschwäche, kribbeln in Händen Füssen um Mund, Empfindungsstörungen und bin sehr müde…. Meine Hausärztin liess meine Werte testen und der Calziumwert war etwas zu tief…und seither nehme ich täglich 3x 500 mg calcimagon. Noch hats sichs nicht verbessert (auch nicht verschlechtert)….

Kennt ihr diese Symptome und was hat euch geholfen?

Wie lange kann es dauern bis der Kalziumwert wieder stabil ist (ohne Medis)

Bin ich eurer Meinung nach gut eigestellt?

Kann es sein dass sich meine Nebenschilddrüsen doch nicht komplett erholen werden oder braucht das noch mehr Zeit?

Ich wäre froh um eure Erfahrungen.Bin eingeschränkt und nicht voll Leistungsfähig, aber voll ausgelastet mit Job und Kleinkinder🙃 und hoffe fest meine Lebensqualität und Energie wieder zurück zu erhalten ….

Liebe Grüsse

Afua
Nutzer*In

Antwort auf: Symptome von Kalziummangel

| Beitrags-ID: 484820

Oh und hier die Werte vor 1 Woche:

Calcium: 2.12 (2 10-2.55)

Korr. Calzium: 2.06 (2.10-2.55)

Vitamin D: 65

Pth: 34 (18.4-80.1)

Februar: 18

Dezember: 25

November: 16

Oktober: 19

InSeNSU
Moderator
Basedow, Hypoparathyreoidismus

Antwort auf: Symptome von Kalziummangel

| Beitrags-ID: 484829

Hallo Afua,

wie gut, dass deine Nebenschilddrüsenfunktion sich zu erholen scheint. Wie schnell und wie dauerhaft das geschieht, ist individuell sehr verschieden.

Da es beim PTH auch Tagesschwankungen und eine recht große Anfälligkeit für Laborfehler gibt, ist es wichtig, dass die Blutentnahme möglichst immer morgens nüchtern erfolgt.

Hat sich in der fraglichen Zeit ansonsten etwas. verändert, also etwa eine Grippe, sonstige Erkrankungen oder Änderungen bei anderen Medikamenten? Auch im Verlauf des weiblichen Zyklus kann es (über den Östrogenspiegel, der den Calciumstoffwechsel mitbeeinflusst) zu Schwankungen kommen.

Jedenfall sollte der Calciumspiegel nicht weiter so niedrig bleiben oder sinken, denn das ist nicht nur bezüglich der Lebensqualität sondern auch bezüglich möglicher Langzeitfolgen kritisch.

Baldige Besserung wünscht dir

Frauke

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