Hallo Cornelia,
Bisphosphonate hemmen den Knochenabbau. Der ist beim Hypopara aber durch das fehlende PTH ohnehin reduziert, sodass sogar Osteoporose später einsetzt.
Eine Wirkung auf das Serumcalcium ist absehbar, sodass die medikamentöse Einstellung des Hypopara beeinflusst werden dürfte. Bisphosphonate werden nämlich sogar zur Senkung des Calciumspiegels bei Hypercalciämie eingesetzt. Das ist beim Hypopara also genau die falsche Richtung!
Da sich auch Fachärzte mit dem Hypopara leider manchmal nicht gut auskennen, ist hier wirklich Vorsicht geboten. Bei dieser Konstellation brauchst du osteologische Betreuung, am besten durch einen Endokrinologen mit Schwerpunkt Knochenstoffwechsel.
Schau mal unter den Links hier:
https://dv-osteologie.org/fuer-patienten
Vielleicht findest du eine Adresse in deiner Nähe.
Viele Grüße
Frauke
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Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 2 Monaten von InSeNSU.
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