Einstellung mit Euthyrox
- Dieses Thema hat 6 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 19.08.2013 - 10:40 von
Maria2.
Einstellung mit Euthyrox
Liebe Leute,
mir wurde vor einem Monat die halbe SD aufgrund einer gutartigen (Gott sei Dank!) zyste entfernt.
TSH vor der OP: 2,2
TSH vor 2 Wochen (also etwa 2 Wochen nach der OP): 0,64 (ref: 0,27-4,20)
Die Ärztin hat mir nun Euthyrox 75µg vergschrieben.
Haltet ihr das erstmal für Vernünftig?
Außerdem habe ich seit der Operation etwa 5 kg zugenommen (also 1kg/Woche!!), ernähre mich allerdings nicht anders
Jetzt will die Ärztin aber erst in 3Monaten den nächsten Kontrolltermin mit mir machen. Ich habe ihr gesagt, dass ich Angst davor habe, dass ich dann mit 15kg mehr wieder komme und ob wir nicht früher meine Werte wieder kontrollieren können – aber sie meint, das braucht mind. 3 Monate um eine Aussage über die Dosierung treffen zu können.
Ich habe furchtbare Angst, dass es zu niedrig dosiert ist und ich immer dicker und dicker werde, was soll ich tun, außer vorsichtshalber gänzlich auf Essen verzichten?
LG
Antwort auf: Einstellung mit Euthyrox
kann mir keiner helfen?
Antwort auf: Einstellung mit Euthyrox
Hallo,
erst mal eine Nachfrage:
nimmst du das Thyroxin schon seit der OP oder erst jetzt?
Viele Grüße von
Maria
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Antwort auf: Einstellung mit Euthyrox
Hallo Pengpeng,
75 µg Euthyrox sind bei einer noch vorhandenen halben Schilddrüse eine völlig normale Dosis. Diejenigen, denen das komplette Organ entnommen wurde, bekommen zu Anfang (außer nach Krebs) auch nur 100 oder höchstens 125 µg.
Über eine gewisse Gewichtszunahme klagen einige Leute nach einer SD-Op. Möglicherweise liegt das an dem stoffwechseltechnischen Durcheinander, das da manchmal entsteht.
Wenn man z.B. von einer Überfunktion (= zu viel SD-Hormon) herkommt, konnte man vorher oft viel essen. Behält man das bei, so nimmt man zu. Oder umgekehrt: Man gerät infolge der OP in die Nähe einer Unterfunktion (= zu wenig SD-Hormon), weil erst mal geguckt wird, ob es die verbliebene Hälfte allein schafft.
Möglich, dass dies bei Dir so war.
Mit Deinen 75 µg wird das nun wieder ausgeglichen. Für Kontrollen der Blutwerte soll man eine Dosis möglichst 6-8 Wochen kontinuierlich genommen haben. Mein sehr erfahrener Nuk.med. meint sogar, es dauere mindestens ein Vierteljahr, ehe sich alles wieder „berappelt“ hat. Insofern liegt Deine Ärztin mit ihrem Vorschlag von drei Monaten nicht falsch.
Alles Gute wünscht Dir Alba
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Antwort auf: Einstellung mit Euthyrox
Hallo!
Ich nehme das Medikament erst seit ca. 2 Wochen NACH der OP. Ich hab mir das so erklärt, dass sie überprüfen wollten, wie weit mein TSH ansteigt um eine Dosis zu wählen.
Ok, im Beilagenzettel steht eine Dosierung von 75-200µg nach einer Strumaresektion um ein Nachwachsen zu unterdrücken. Da ich etwa 77 kg wiege habe ich mir gedacht, die könnte ruhig etwas höher sein.
Danke euch, ich werde nochmal anrufen und versuchen einen früheren Termin zu bekommen. Auch wenn es 3 Monate dauert bis sich alles einrichtet denke ich, dass man bei der Einstellung auch schonmal nach 6-8 Wochen eine Bilanz ziehen kann ob das passen könnte oder ob sowieso noch was geändert werden muss.
Im Übrigen habe ich Durchfall seit ich das Medikament nehme. Eigentlich nehme ich dabei immer ab, alleine schon durch den Wasserverlust … echt seltsam.
Eine Frage habe ich noch. Ich habe gelesen, dass der Körper T3 (das eigentlich aktive Hormon) aus T4 erzeugt, je nach Bedarf. Da ich nur T4 einnehme kann man damit DEMNACH ja gar nicht aus Versehen in eine Überfunktion rutschen, da der Körper einfach nur den Anteil an T4 verwendet den er braucht. Das kann so aber nicht ganz stimmen, denn sonst gäbe es ja nicht so viele Dosierungsschritte etc. Kann mich da bitte jemand aufklären?
Liebe Grüße aus Wien
Antwort auf: Einstellung mit Euthyrox
Hallo,
in Euthyrox ist Laktose enthalten – vielleicht hast du eine Laktose-Unverträglichkeit und deshalb Durchfall? Sprich deinen Arzt mal drauf an.
Grundsätzlich ist T4 die Speicherform des SD-Hormons und wird im Körper in T3 (das aktive SD-Hormon) umgewandelt. Wenn aber zuviel T4 da ist, dann wird auch mehr davon in T3 umgewandelt, und dann kann das zu einer Überfunktion führen. Der Körper sagt also nicht: Stopp, dieser oder jener Wert ist erreicht, jetzt ist genug T3 da, sondern wandelt munter weiter um.
Ob diese meine Erklärung gut verständlich ist, weiß ich nicht 😉
Du kannst ja nochmal in unserem Glossar nachlesen, unter den entsprechenden Stichworten.
Viele Grüße von
Maria
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