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FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 240942

FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

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Hallo,

allgemein bekannt ist, dass Menschen in einer Schilddrüsenunterfunktion an Gewicht zu nehmen, und Menschen in einer Schilddrüsenüberfunktion abnehmen.
Dieses Wissen beruht auf Menschen, die eine Schilddrüse haben, aber deren Schilddrüse nicht mehr richtig funktioniert.
Es konnte auch in Studien in der allgemeinen Bevölkerung (also mit Schilddrüse) gezeigt werden, dass schon geringe Erhöhungen des TSH-Werts langfristig zu einer Gewichtszunahme führten. Wobei der Body-Mass-Index (BMI) sich umgekehrt zu dem fT4-Wert verhielt:

  • hoher BMI = niedriger fT4-Wert
  • kleiner BMI = hoher fT4-Wert

Zwischen fT3 -Wert und BMI bestand kein Zusammenhang
(Nils Knudsen et.al.: Small Differences in Thyroid Function May Be Important for Body Mass Index and the Occurrence of Obesity in the Population. J Clin Endocrinol Metab. 90: 4019–4024, 2005)

Der Zusammenhang von Schilddrüsenhormone und Gewicht läuft vor allem über die Wärmeproduktion. Schilddrüsenhormone sind unter anderem auch für die Wärmeproduktion des Körpers zuständig.

Befindet sich der Körper in Ruhe (so genannter Grundumsatz) machen Schilddrüsenhormone ca. 30% der Wärmeproduktion aus.

Kommt es zu einer Schilddrüsenfehlfunktion, so verändert sich auch der Grundumsatz:

Während bei einer schon leichten Schilddrüsenunterfunktion langfristig eine Gewichtszunahme zu beobachten ist, führt eine leichte Schilddrüsenüberfunktion nicht so leicht zur Gewichtsabnahme.

Eng damit zusammen hängt auch, dass Schilddrüsenhormone für einen gesteigerten Appetit sorgen, es wird so normaler Weise verhindert, dass man durch die gesteigerte Wärmeproduktion an Gewicht verliert.
(Oppenheimer, J.H.; Schwartz, H.L.; Lane, J.T.; Thompson, M.P.: Functional relationship of thyroid hormone-induced lipogenesis, lipolysis, and thermogenesis in the rat. J Clin Invest.87: 125–132, 1991 Articel auf pubmed)
Anmerkung Harald: Diese Studie wurde an Ratten mit T3 durchgeführt.

Dieser Appetit steigender Effekt ist jedoch noch weitgehend unbekannt. Es wird vermutet, „dass Schilddrüsenhormone über Serotonin- und/oder Dopamin-abhängige Wege im Hypothalamus den Appetit und damit die Nahrungsaufnahme kontrollieren.“ (K.-M. Derwahl 2006; S.28)

Normal- oder Referenz-Bereiche von Schilddrüsenwerten

Es gibt zwar Labor-Referenz-Bereiche von Schilddrüsenwerten, innerhalb dieses Bereiches gibt es von Individuum zu Individuum jedoch große Unterschiede des Wohlfühlens, während sich die einen an der Untergrenze Wohlfühlen, fühlen anderen sich eher an der Obergrenze wohl (individueller Normwert und Wohlfühldosis).

Prof. Derwahl kommt daher zum Schluss, dass diese intra- bzw. interindividuellen Schwankungen von Schilddrüsenwerten es notwendig machen, für jeden Patienten „individuell Zielbereiche innerhalb des Referenzbereichs für die Schilddrüsenparameter zu definieren“. Der TSH-Wert in der Schilddrüsensubstitutionstherapie kann dabei z.B. nur ein Anhaltspunkt sein. „Die Festlegung der Zielwerte innerhalb des Referenzwertes für den einzelnen Patienten sollte unter dem Gesichtspunkt des physischen und psychischen Wohlbefindens erfolgen.“ (K.-M. Derwahl 2006; S.31f)

Derwahl sieht dabei folgende Probleme:

  • es ist nicht bekannt, wie der Schilddrüsenstoffwechsel (individueller Normwert) vor der Erkrankung war.
  • Patienten, die zuvor an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) litten, haben sich zuvor an diese Überfunktion angepasst, in dem sie verstärkt Nahrung aufgenommen haben, nach einer Therapie, muss nun bei normalem Schilddrüsenstoffwechsel (Euthyreose) die Ernährung wieder umgestellt/angepasst werden.
  • Problem, dass die Hormoneinstellung Geduld braucht, keine zu schnelle Steigerung der Dosis.
  • Patienten nehmen bei Steigerung der Schilddrüsenhormondosis zu. Diese Gewichtszunahme wird darauf zurückgeführt, dass Schilddrüsenhormone eine den Appetit steigernde Wirkung haben und auch die Lipogenese steigert (erwiesen über Tierexperimente; siehe Oppenheimer 1991). Derwahl empfiehlt daher bei Gewichtsproblemen nicht die Schilddrüsenhormon-Dosis zu steigern, sonder auf die Nahrungsaufnahme zu achten.

Quelle: K.-M. Derwahl: Schilddrüse und Adipositas: Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer subklinischen Hypothyreose und Übergewicht?; in: K.-M. Derwahl (Hrsg): Schilddrüse und Stoffwechsel: Diabetes mellitus – Adipositas – Knochenstoffwechsel. Berlin 2006

Studien

Viele Grüße
Harald



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| Beitrags-ID: 298269

salut habe eine frage ich hatte 1996 eine total op seit dem nehme ich staendig zu was meinem arzt unverstaendlich ist war selbst in der kur bei einer diaet von 800ka. die ich sehr ernst genommen habe da ich sehr unter meinem gewicht leide ing.25kg+jetzt lese ich in ihrem bericht das man an eine erhoehung von levothyrox zu nimmt mein arzt sagte mir das gegenteil .
zurzeit nehme ich 200ug haette gerne eine antwort wenn moeglich
maerci :?:

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| Beitrags-ID: 298270

hallo harald ich bin es nochmal wie du schon weisst lebe ich auf corsica und hier gibt es nur die levothyrox jetzt eine frage ich lese in mehren berichten das andere mitglieder nach einer total op die euthyroxin nehmen ist es das gleiche wie die levothyrox :?:
bitte antworte mir da ich viele nebenerscheinungen habe von der l-throx wurde dann versuchen umzusteigen
merci anke

meerblau
Nutzer*In
Pap. SD-Ca, follikuläre Variante

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298271

Hallo Anke,

man kann zunehmen, wenn man eine Unterfunktion hat, weil der Stoffwechsel verlangsamt ist. Man kann auch zunehmen, wenn man eine Überfunktion hat, weil man mehr Hunger hat und zuviel isst.

Wichtig ist eine optimale Einstellung mit den SD-Hormonen. Wie sehen denn deine aktuellen Werte aus? Also fT3, fT4 und TSH? Bitte mit den Rerferenzwerten des Labors.

Es gibt unterschiedliche Präparate von unterschiedlichen Herstellern, die alle T4 (Thyroxin) enthalten. Der Wirkstoff ist der gleiche, nur die Füllstoffe unterscheiden sich.

Dann gibt es auch noch Kombipräparate mit Jod und Kombipräparate mit T3.

Viele Grüße
Esther

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| Beitrags-ID: 298272

hi, erstmals vielen dank fuer deine schnelle antwort meine werte sind
t3 :1.01 (0.5-3.00)
Thema: Krankenhaussuche in Heidelberg/Mannheim.0 (60-140 )
tsh 0.06 (0.2-5.00 ) calcium ionise libre 0.81 (1.2-1.32 )
vitamine d2/d3 21 (50-150 )
potassium 5.3 (3.5-5.00)
phosphore 23 (25-50)
meine taegliche medikamenten sind
levothyrox 200
calcium orocal 500 6* taeglich
vitamine d alpha 1mg 3* taeglich
entwaesserungstabletten aldalix 50 1* taeglich
habe so viel wasser wenn ich diese nicht nehme brauche ich garn nicht zur toilette ist das normal?
ok das sind meine werte zurzeit meine naechste untersuchung habe ich in einem monat

viele gruesse und vielen dank
anke

KleinerTeufel
Nutzer*In
Hasimoto

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298273

Ich hätte da eine Frage.Ich habe hasimoto und dadurch eine Unterfunktion.
Wenn sich jedesmal meine Infektion wieder in bewegung setzt und die Unterfnktion größer wird bekomme ich Schweisausbrüche.Und mein Körper strahlt hitze aus aber ich nehme drotzdem zu wie geht das?

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| Beitrags-ID: 298274

Hallo,

also dass man in der Unterfunktion zu nimmt, ist eigentlich klar, weil der Stoffwechsel verlangsamt ist.

Was genau bei der Hashimoto passiert, wenn Du wieder einen Shub bekommst, kann ich Dir nicht sagen, da bin ich überfragt.

Viele Grüße
Harald

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| Beitrags-ID: 298275

Hallo,
ich hab da auch ein Problem mit SDUnterf. Bei mir wurde das erste Mal die SDUnterf. vor ca. 2 1/2 Jahren festgestellt. Derzeit werde ich mit Euthyrox 125 medikamentiert. Ich habe nun schon 20 kg zugenommen und auch vermehrte Wassereinlagerungen im Körper verursachen mir große Probleme; dazu kommt nun noch eine so trockene Haut an den Augenlidern und auch am Hals, dass ich ständig Creme mit Corison verwenden muß (ohne geht es gar nicht mehr). Wer hat Abhilfe. Fühle mich total unwohl in meiner Haut und kann mich zu nichts mehr aufraffen. Auch fühle ich mich ständig ausgepowert. Was kann ich tun

Rosenquarz
Nutzer*In
die wichtigsten: pap.microCA1998; MultiblesMyelom-Typ alpha-2003; Übergewicht,chr.Schmerzen

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298268

Kleiner Teufel,
es gibt ein Forum für Betroffene mit Hashimoto, falls du es noch nicht gefunden hast, melde dich bitte per pn, dann gebe ich dir gerne den Link dahin, hoffe das ist so ok mit der Anmerkung an dieser Stelle

Genieße dein Leben, ich tue es auch

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298276

Ich hatte im Januar eine SD-Op, bei der die SD großteils entfernt wurde. Seitdem nehme ich Hormone. Nach der OP hatte ich ein ziemliches Problem mit einer starken Gewichtszunahme (sieben Kilo in vier Monaten) und war ziemlich ratlos. Die SD-Hormone waren nach ca. 3 Monaten nach Einschätzung eines Endokrinologen richtig eingestellt, das Gewicht wollte trotzdem nicht zurückgehen.

Mit diesem Problem wandte ich micht an den Endokrinologen, Ergebnis war, dass eine ausgeprägte Insulinresistenz festgestellt wurde, die als Hauptursache für die Gewichtszunahme diagenostiziert wurde. Nach einer Umstellung der Ernährung habe ich das Problem in den Griff bekommen und seitdem wieder stark abgenommen (ohne Änderung der Dosierung des SD-Hormons). Das Ernährungsprogramm wurde vom Endokrinologen vorschlagen.

Ich hatte vorher immer Probleme das Gewicht zu halten, vermutlich wegen der Insulinresistenz; durch die SD-OP und die folgende Einstellungsphase ist dann vermutlich alles aus den Fugen geraten.

Vielleicht ist das für den einen oder anderen ein Ansatz um mit diesem Problem umzugehen, vor allen für diejenigen, die vorher schon gute „Futterverwerter“ waren. Eigene Versuche, durch eine Diät das Problem in den Griff zu bekommen, waren übrigens nicht erfolgreich.

YakimaVerstorben Follikuläres SD-CA pT2N1M1 - Knochenmetastasen seit 2001

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298277

Dein Text hat mich neugierig gemacht. Könntest Du kurz beschreiben, wie Deine Ernährungsumstellung jetzt aussieht? Was darfst Du nicht mehr essen?

Herzliche Grüße

Yakima

Kein Übel ist so groß wie die Angst davor. Friedrich Schiller.

Yakima ist am 27.4.2010 verstorben.

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298278

Bei mir hat Metabolic Balance sehr geholfen. Dies ist ein relativ teurer Ansatz. Metabolic Balance basiert auf der Logi-Diät.

Hauptbestandteile sind:
Wenig Kohlenhydrate, Fettarmes Fleisch und Fisch sowie Gemüse. Und dann viel Drinken. Das beste daran ist, dass man KEINEN Hunger hat.

snowby
Nutzer*In
Schilddrüsenkrebs mit Total-OP

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298279

hallo ich bin neu hier, ich bin 28jahre alt u hab vor ca 2,5 monaten ne sd-krebs diagnose gehabt. weswegen ich mich hier jetzt melde u hilfe suche ist, weil ich in dieser kurzen zeit mittlerweile 8kg zugenommen habe u völlig frustriert bin.laut meiner hausärztin bin ich mit 200µg l-thyroxin bestens eingestellt. ich treibe mittlerweile fast ausnahmslos täglich sport(muskelstärkung und ausdauer). die waage steigt von tag zu tag u selbst nur zwei ausgewählte mahlzeiten am tag ändern nix daran. also wenn irgendwer ne lösung für mein problem hat ich bitte um jeden rat. ich danke schon mal im voraus. lg soweit

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karli
Nutzer*In
papilläres SD-Karzinom

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298280

Meine Dosis wurde auf 175 erhöht, seitdem habe ich ständig Hunger. Jetzt habe ich eine Erklärung, warum das so sein könnte. :)

Golfrausch
Nutzer*In
Follikuläres SD Karzinom pT3 N0 M0 V0 R0, Rekurenzp., Thyreoplastik- OP,

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298281

Hi zusammen,

hab auch Sd-Krebs, mittlweile nach 3 Op’s und 3 RJT nur noch minimalen Sd-Rest. 4. RJT is im Sommer geplant (aktueller TG-wert in Unterfunktion ist 3,0).

vor der total Op und 1. RJT wog ich ca 80kg… mittlerweile wieg ich fast 90 kg. Dass heist ein Zunahmen von 10kg in ca 15Monaten…ohne Essensumstellung (außer in Unterfunktion zur RJT Vorbereitung) und ich kann es mir nicht erklären….

Ich nehme täglich 250µg L-Thyroxin von Henning und habe auch keine Unterfunktionsanzeichen seither…bin kontinuierlich von 175µg über den Zeitraum hochgestiegen….

Kann mir jemand bzgl. dem Thema helfen oder Tipps geben? sollt ich eher paar Unterfunktionsprobleme in Kauf nehmen und die täglíche Einnahme reduzieren?

Danke im Vorraus

Das Leben geht immer weiter ❗

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sd-wirbel
Nutzer*In
SD-CA med.+papillär/Hypopara, OP 2007, RJT, RJD, AHB+onk.Reha: Allgäu /

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298282

Lieber Golfrausch,

NEIN, Du solltest keinesfalls „einfach“ reduzieren.

1. kann Gewichtszunahme sowohl in ÜBER- als auch in UNTER-funktion eintreten,

2. Eventuell musst Du ja einen stark unterdrückten TSH-Wert haben.

Schreib doch mal ein paar Informaionen rein, um welches Karzinom es sich handelt, und wie Deine aktuellen Sd-Hormonwerte (incl. Normwerten) sind. Eigentlich kann man erst dann etwas dazu sagen.

Schön,dass Du das Forum gefunden hast, es ist gut,wenn man sich austauschen kann 😆 Meld Dich also gerne wieder!

Gruß vom sd-wirbel

Golfrausch
Nutzer*In
Follikuläres SD Karzinom pT3 N0 M0 V0 R0, Rekurenzp., Thyreoplastik- OP,

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298283

hi sd-Wirbel,

es war ein follikuläres Schildrüsenkarzinom C73 mit Klassifikation pT3 pN0 cM0 L0 V0

Nebenbefund: lympozytäre Thyreoditis im sinne einer beginnenden Hashimoto Thyreoditis was mir aber nix sagt, weis nur mittlerweile was der Tumorschlüssel zu bedeuten hat.

meine aktuellen TSH weis ich nicht (Stand 09.2008 war 0,130).

Kenne aktuell meinen TG aus der Unterfunktion zur letzten RJT im Januar 2009, wo der TG 3,0 und am Ende der RJT nach Einnahme von Jod mit 5652MBq ca. TG 5,7 war…

Woher bekomm ich meine Normwerte? und warum kann man auch in der Überfunktion zunehmen? Warumn stark unterdrückter TSH?

Ciau und Danke

Das Leben geht immer weiter ❗

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298284

Hallo,

auch bei zuviel Schilddrüsenhormone kann man zunehmen, weil durch das T4 der Apetit größer ist als die Verbrennung durch die Schilddrüsenüberfunktion.

Im ersten http://www.sd-krebs.de/phpBB2/viewtopic.php?p=45991#45991 dieses Themas erklär ich dies genauer.

Viele Grüße
Harald

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sd-wirbel
Nutzer*In
SD-CA med.+papillär/Hypopara, OP 2007, RJT, RJD, AHB+onk.Reha: Allgäu /

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298285

Wenn Du Dir Deine Analysenwerte IMMER als Kopie mitgeben lässt – und das raten wir jedem um den Verlauf selbst kontrollieren u können – dann siehst Du neben den eigenen Werten die sog Norm- oder Referenzwerte.

Diese Normwerte sind zur Beurteilung nötig, da die Messmethoden der Labore unterschiedlich sein können.

Fachlich bin ich leider in Deinem Fall überfordert (Hashimoto, entzündliche SD), da wird Dir sicherlich jemand anderes Auskunft geben können.

Gruß vom Wirbel

Antwort auf: FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

| Beitrags-ID: 298286

Hallo zusammen,

ich habe nach meiner Schilddrüsenentfernung (damalig Morbus Basedow) extrem viel zugenommen und wurde mit einer täglichen L-Thyroxin-Dosis von 175mg gut eingestellt.
Nun habe ich mit viel Sport und einer Diät 18kg abgenommen und fühle mich bombig gut.
Muß ich nun zum Arzt? Da die L-Thyroxin-Dosis nun an mein neues Gewicht angepasst werden muss? Habe panische Angst vor einer Gewichtszunahme und Jojo-Effekt…
Vielen Dank für eure Rätschläge….

Anonym
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