Hallo,
ich bin seit der totalen Entfernung der Schilddrüse 2011 ein Hypopara und nun in der 10. Woche schwanger. Ich befinde mich mitten in der TSH-Einstellung, der seit Beginn ordentlich hoch gegangen ist, heute wurde zuletzt Blut abgenommen, die Ergebnisse dafür erhalte ich erst am Donnerstag.
Nun gibt es Unklarheit darüber, ob ich Jod einnehmen soll. Ich habe das jetzt jahrzehntelang gemieden, weil ich vor der OP an Hashimoto litt und mir das so gesagt wurde. Meine Frauenärztin meinte nun, sie würde Frauen mit Schilddrüsenproblemen von Jodtabletten abraten. Mein Endo meinte vor ein paar Monaten (da war ich noch nicht schwanger), das könne ja nicht mehr schaden, weil ich keine Schilddrüse mehr habe.
Nun weiß ich nicht so recht, wie ich mich verhalten soll. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Wenn ihr Jod eingenommen habt, in welcher Dosierung? Und wie oft wurden bei euch die Werte kontrolliert in der Schwangerschaft?
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Mari
Hallo Mari,
der Endo hat recht, Dir selbst kann das Jod nicht schaden, weil Du keine Schilddrüse mehr hast. Aber Dein Kind kann davon profitieren.
Es ist so, dass auch Hashi Patienten in der Schwangerschaft oft Jod nehmen, weil man da den Ansatz „Das Kind geht vor“ vertritt. Das ist immer Abwägung, aber Hashi Patienten haben ja noch eine Schilddrüse, Du nicht. 
Bekommst Du den englischen Hypopara Newsletter? Da waren vor ein paar Tagen Geschichten von Schwangeren drin. Man kann sie auch online lesen.
http://hypopara.org.uk/resources.php?id=252
Viele Grüße und eine möglichst schnelle Neu-Einstellung.
Lotti