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FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 239032

Update: 18.7.2013

FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

Selen ist ein wichtiges Spurenelement, welches in verschiedenen Verbindungen auch für die Schilddrüsenfunktionen von Bedeutung ist.

Es gibt dabei drei nachgewiesene wichtige Funktionen:

  1. zum einen in der Schilddrüse selbst: in Form der Glutathion-Peroxidasen (GPx) wird überschüssiges Wasserstoffperoxid reduziert, welches bei der Herstellung von Schilddrüsenhormonen auftritt. Die Zellen werden werden so vor einer Zellschädigung durch freie Radikale geschützt.(Gärtner 2004, S.58)
    Da sich ein groß Teil des Selens im Körper in der Schilddrüse befindet, macht sich ein Selenmangel hier als erstes bemerkbar. Ein Selen-Mangel wird daher auch über eine verminderte GPx-Aktivität nachgewiesen.
    Es gibt auch eine Verbindung zwischen Selen-Mangel und dem auftreten von papillären Schilddrüsenkrebs.
    Allerdings konnte noch nicht nachgewiesen werden, dass eine Selen-Substitution vor Schilddrüsenkrebs schützt. Es gibt hierzu keine Studien, weil diese über sehr lange Zeiträume angesetzt werden müssten. Außerdem ist Schilddrüsenkrebs viel zu selten, als dass es hierfür ein größeres Interesse gibt.
  2. außerhalb der Schilddrüse: das Depot-Schilddrüsenhormon T4 muss außerhalb der Schilddrüse in das aktive Schilddrüsenhormon T3 umgewandelt werden. Dieser Vorgang heißt Dejodierung. Die Dejodierung wird durch eine Reihe von Enzymen und Hormonen gesteuert, u.a. steuert das TSH nicht nur die Freisetzung von Schilddrüsenhormonen aus der Schilddrüse, sondern hat auch Teil an der Dejodierung im übrigen Körper. Die Dejodierung wird zu dem auch durch Selencoenzyme unterstützt. Nur bei einem extremen Selenmangel – wie er in Europa nicht vorkommt – ist diese Funktion verringert (Gärtner 2004, S.58).
    Ob sich diese Aussage bezogen auf die Dejodierung und den Schilddrüsenstoffwechsel auch auf uns Schilddrüsenkrebspatienten mit Unterdrücktem TSH übertragen lässt, ist meines Wissens nicht untersucht. Durch die Unterdrückung des TSH fällt quasi ein Steuerungselement bei der Dejodierung aus. Dieser Ausfall des TSH könnte daher auch eine Erklärung sein, dass sich einige Forums-Mitglieder besser fühlen mit zusätzlicher T3-Substitution. Auch gibt es Forums-Mitglieder, die glauben eine positiven Effekt zu spüren, wenn sie Paranüsse (auf 100g ca. 100µg Selen) essen.
    Ob dieses jeweils nur ein Placebo-Effekt ist, kann nicht beurteilt werden, da es hierzu keine Studien bei Schilddrüsenkrebspatienten gibt. Da wir Schilddrüsenkrebspatienten keine Schilddrüse mehr haben, brauchen wir zumindest das Selen nicht mehr, welches vor allem in der Schilddrüse selbst gebraucht wird (siehe oben 1.).
  3. Selen führt zu einer Verringerung der Antikörper (TPO-AK) bei Hashimoto (Autoimmunthyreoiditis). In Studien konnte gezeigt werden, dass bei längere Selen-Substitution bei Hashimoto-Patienten es zu einem deutlichen Abfall der TPO-AK kommt.
    Hashimoto-Patienten wird daher eine Selen-Substitution von 200µg Selen empfohlen. (Gärtner 2004, 60ff)

    Update 18.7.2013: Cochrane (2013): Selen-Substitution bei Hashimoto.

Eine Selen-Substitution sollte 400µg pro Tag auf Dauer nicht überschreiten.
Empfohlen wird eine tägliche Selen-Zufuhr von 1µg pro Tag pro Kilogramm-Körpergewicht. Selen kommt in Gemüse und Getreide vor. Die Menge verwertbaren Selens ist jedoch abhängig von der Beschaffenheit der Böden sowie von der Umweltbelastung, da es mit Quecksilber, Eisen und Aluminium unlösliche Komplexe bildet.
Tierfutter wird zu dem mit Selen angereichert, u.a. weil diese dadurch weniger krank werden. Fleisch und Milchprodukte sind daher auch gute Selenquellen. Und ähnlich dem Jod enthalten Meeresfische über das Meerwasser sehr viel Selen.

Unter Selenmangel leiden in Deutschland vor allem Vegetarier. Bei Darmerkrankungen und allgemeinen schweren Erkrankungen bestehe zu dem ein höherer Selenbedarf (Gärtner 2004, S.59).

Gärtner, Roland: Neue Therapien in der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen – Was ist belegt? in: Schilddrüse und Arzneimitteltherapien. Probleme und offene Fragen. Referate des Wiesbadener Schilddrüsensymposium 2004. Hrsg. von K.-M.Derwahl und J.Spit. UMD Medizin Verlag Berlin 2004.
(Buch ist vergriffen, ein unfertiges Manuskript dieses Buches gibt es als PDF)

Auf diese Literatur hat mich dankenswerter Weise meerblau hingewiesen.

Ergänzung 27.3.08:

Hoher Selen-Serumspiegel erhöht vermutlich Risiko für Diabetis
mehr dazu siehe http://sd-krebs.de/phpBB2/viewtopic.php?p=57659#57659 unten

Update 18.7.2013: Cochrane (2013): Selen-Substitution bei Hashimoto.

Viele Grüße
Harald


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Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287321

Hallo,

also weil bei uns ja einige Parnüsse essen.

Hier noch der Hinweis, dass der hohe Selen-Gehalt nur für Paranüsse aus Venezuela gilt.

Außerdem hat mich Prof. Gärtner – auf eine Anfrage von mir – darauf hingewiesen, dass zur ‚Krebsprophylaxe‚ (Krebsarten wir Prostata, Mamma und Colon) man einen Selenspiegel über 100 µg/L im Serum brauche und dies in Deutschland mit der normalen Ernährung schwer zu erreichen sei.
Porf. Gärtner führt hier die noch laufende SELECT Studie („Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial“) – Ende der Studie 2013 – sowie auf die Clark Studie (JAMA, 1996) an, die beim Postatakarzinom eine etwa 50% Reduzierung des Krebsrisikos gezeigt hat.

Die unabhängigen östreichischen Pharmainformation (Jahrgang20/Nr.20) – Juni 2005 – werden zum Thema Krebsprophylaxe die Studien jedoch wie folgt zuammengefasst:

Die bisher vorliegenden kontrollierten, prospektiven Doppelblindstudien belegen für eine zusätzliche Selenzufuhr bis jetzt keine Indikation. Die Prophylaxe von Krebserkrankungen (insbesondere Prostatakarzinom) erscheint möglich (…). Es ist aber andererseits nicht klar, ob gewisse Krebsformen gefördert werden und höhere Blutspiegel von Selen mit erhöhter Krebsinzidenz einhergehen. Mögliche Langzeitrisiken einer Zufuhr sind ebenfalls zu wenig belegt.

(siehe auch unsere Diskussion vom Januar 2006: Selen nach pappilärem SD- Krebs?)

Viele Grüße
Harald

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Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287322

Hallöchen Harald,

ich habe in der Klinik eine Dame kennen gelernt,die auf zusätzliche Einnahme von Selen schwört…!!
Sie hat Brustkrebs und erzählte mir,das jeder der Krebs hat oder hatte zusätzliches Selen zu sich nehmen sollte!!
Auch hätten die Ärzte in der Klinik gesagt,das das Selen schon Ihre Tumorzellen angegriffen hat!!!! 🙄
Ich habe diesem ganzen nicht so viel Bedeutung zugemessen,zumal Sie sich vor einem halben Jahr mit zusätzlichen Nahrungsergänzungsmitteln selbstständig gemacht hat!!! 🙄
Muß aber auch gestehen,mich damit noch nicht weiter beschäftigt zu haben…!!

Gruß :angel: Engelchen

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287323

Hallo,

Prof. Derwahl hat auf dem Wiesbadener Schilddrüsen-Symposium 2008 (Sponsor MERCK – Texte als PDF) auf zwei Studien hingewiesen, die die Selen-Substitution kritisch bewerten und eine Selen-Substitution nicht empfehlen:

Joachim Bleys, MD, Ana Navas-Acien, MD, and Eliseo Guallar, MD:
Serum Selenium and Diabetes in U.S. Adults
Diabetes Care 30:829-834, 2007 (Abstract)

Saverio Stranges, MD, PhD; James R. Marshall, PhD; Raj Natarajan, MS; Richard P. Donahue, PhD; Maurizio Trevisan, MD; Gerald F. Combs, PhD; Francesco P. Cappuccio, MD; Antonio Ceriello, MD; and Mary E. Reid, PhD:
Effects of Long-Term Selenium Supplementation on the Incidence of Type 2 Diabetes
A Randomized Trial

Annals of Internal Medicine 2007;147:217-223. (Abstract and Full Text)

In der Studie von Bleys et.a.l. wurde das Selen im Blut von 8876 Personen untersucht. Es wurde dabei festgestellt, dass ein höherer Selen-Spiegel im Blut mit einem höheren Vorkommen von Diabetes einhergeht. Die Zunahme war allerdings nicht linear. Bleys und seine Kollegen empfehlen aus diesem Grund in den Ländern wie der USA, die eine ausreichende Selen Zufuhr über Nahrungsmittel haben, keine zusätzliche Selen-Gabe, um Diabetes vorzubeugen.

Stranges und seine Kollegen haben hingegen eine Secundäranalyse (=erneute Auswertung von Daten, nach anderen Gesichtspunkten) einer vorhandenen randomisierten, doppelblinden und Placebo-Kontrollierten Studie gemacht.

Diese erste Studie wurde an 1312 nonmelanoma Hautkrebspatienten (Diese Form des Hautkrebs kann in der Regel leicht entfernt werden und ist selten tödlich) durchgeführt. Das ursprüngliche Untersuchungsziel war mögliche Effekte einer Selengabe auf den nonmelanoma Hautkrebs zu untersuchen. (Clark et.al.: Effects of selenium supplementation for cancer prevention in patients with carcinoma of the skin. JAMA. 276:1957-63. December 25, 1996.- Full Text)
In dieser Studie wurden der einen Gruppe 200µg Selen gegeben. Eine Auswirkung der Selen-Substitution auf das Vorkommen des Hautkrebs konnte nicht festgestellt werden. Lediglich bei anderen Krebsarten konnte man Unterschiede feststellen, da diese jedoch nicht ursprünglich als Studienziel definiert waren, bewerten die Forscher dieses Ergebnis sehr kritisch und forderten damals neue Studien zur Untersuchung eines Effektes von Selen auf andere Krebsarten.

In der nun erneuten Auswertung dieser Studie wurden nur die Patienten genauer betrachtet, die zu Beginn der Studie keine Diabetes hatten. Und hier kommen nun Stranges und seine Kollegen zum Ergebnis, dass eine Selen-Gabe das Risiko für eine Diabetes erhöht. Eingeschränkt wird dieses Ergebnis durch die Forscher wiederum, dass die Diabetes durch die Patienten selbst berichtet wurde, und die meisten Patienten älter und weiß waren.

In den Referat-Texten des Wiesbadener Schilddrüsen-Symposium schließt sich Prof. Derwahl trotz der Einschränkungen durch die Studien den Schlussfolgerungen an:

Trotz methodischer Einwände, besonders gegen die zuletzt zitierte Studie, bleibt der Verdacht eines erhöhten Diabetesrisikos unter Selenbehandlung, so dass diese Zusatztherapie zur Zeit nicht empfohlen werden kann.

Laut der Ärzte-Zeitung vom 14.3.08 schwächte Derwahl diese Warnung auf dem Symposium jedoch ab und gibt keine Empfehlung für die Behandlung von Hashimoto-Patienten:

In Deutschland könnte eine Selen-Substitution durchaus Sinn machen. Die ungünstigen Daten in Zusammenhang mit zusätzlicher Selenzufuhr rührten hauptsächlich von US-amerikanischen Verhältnissen her, bei denen man ohnehin schon von einer Selen-Überversorgung ausgehen müsse. Dort, so mutmaßte der Endokrinologe, könnten die positiven antioxidativen Wirkungen von Selen bei zusätzlicher Zufuhr in prooxidative Effekte umschlagen.

Anmerkung Harald: Die 1996-Studie von Clark et.al. wurde seiner Zeit allerdings in Gegenden im Osten der USA durchgeführt, die ähnlich wie Deutschland auch eine niedrige Selenzufuhr über die Nahrung hatten. (Stranges, 2007, S.218)

Viele Grüße
Harald

PS: Bei Selen gibt es wie bei vielen Nahrungserägnzungsmittel sehr viel Werbung dafür. Gast-Beiträge ohne Quellenangaben werden daher kommentarlos gelöscht.

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Bibi
Nutzer*In

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287324

Hallo Harald!

Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mir Selen auch zu helfen scheint. Gerade wenn ich mal wieder sehr leicht gereizt reagiere, hat mir Selen immer wieder geholfen wieder „runterzukommen“.

Allerdings ist mir nur die halbe SD entfernt worden. Aber es wurden auch mal Hashimoto-AK bei mir festgestellt. Es wollte zwar bis jetzt kein Arzt bestätigen, dass ich darunter leide, aber das ist für mich noch ein Hinweis in diese Richtung. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema!

Rosenquarz
Nutzer*In
die wichtigsten: pap.microCA1998; MultiblesMyelom-Typ alpha-2003; Übergewicht,chr.Schmerzen

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287325

Der Beitrag ist sicher sehr sehr wichtig und zudem interessant.

Meine Ärztin in B sagte immer, dass eine kranke Schilddrüse selber ein Diabetesrisiko erhöht. Wer weiß schon die Zusammenhänge genau. Damals war nie die Rede von Selen. Widersprüchlich waren auch die Infos bezüglich Jod, der eine meinte es sei problemlos, die normale Jodmenge in Narungsmittel, andre wieder sagten ich sollte Jod auf jeden Fall meiden. wie war das mit den vielen Köchen?
Sorry, ich möchte diesen wichtigen Beitrag nicht abwerten. Mir gehts nur darum, überstarke Ängste nicht aufkommen zu lassen, wie das halt mitunter passiert.
Zum Selen. Ich nehme es jetzt seit einer Woche, und mir gehts etwas besser. Ich bin nicht mehr so schrecklich müde. Ich nehme 200µg Selen-Forte Syxyl. Nach 4 Wochen will ich dann die Dosis auf 100µg absenken, das ist dann immer noch ausreichend, ansonsten kann man es ja wieder erhöhen, aber ich bin kein Freund von überhöhten Dosen, wobei eben meine übrigen Erkrankungen sehr zur Vorsicht mahnen.

Genieße dein Leben, ich tue es auch

sd-wirbel
Nutzer*In
SD-CA med.+papillär/Hypopara, OP 2007, RJT, RJD, AHB+onk.Reha: Allgäu /

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287326

Wenn ich richtig versteh, so nimmst oder nahmst Du zeitweise:
– L-Carnitin
– Vitamin-B-Komplex
– Omega 3
– Selen

Und da beginnt mein Altmodischsein. Sollte man sich nicht zuallererst mal einigermaßen vernünftig ernähren?
Dann brauch man meist weder Fischölkapseln noch zusätzliche Vitamine. Oder nehmen wir nur mal das Selen. .
…Ich für meine Person würde mir ohne nachgewiesenen Mangel keinerlei Nahrungsergänzungsmittel einwerfen oder höchstens ganz gezielt solche, die etwas Bestimmtes bewirken sollen.

Guten Abend Alba,
Ich möchte mich bei dieser Aussage wieder einmal einbringen.

Es gibt die „Gesellschaft für biologische Krebsabwehr“ die – nach persönlicher ÄRZTLICHER Beratung – durchaus einige Nahrungsergänzungsmittel empfieht, zugeschnitten auf die persönliche Erkrankung und gesundheitl. Zustand. Dabei kommen auch SELEN, VITAMINE, ZINK, OXIDATIONSHEMMER u.v.a.m. als Ergänzung zur Chemo- / Stahlentherapie vor – und auch das heute an anderer Stelle bereits heiß diskutierte Amygdalin.

Selbstverständlich wird auch auf gesunde Ernährung detailliert verwiesen. Die gegebenen Therapievorschläge sind Empfehlungen, die nicht übertragbar sind. Daher muss auch jeder „Fall“ einzeln betrachtet werden.

Betr. SELEN:
Der normal Selenspiegel soll (laut ärzt. Aussage!) zwischen 120 u. 160 µg/ml liegen.
Das Labor, dass die Vollblutanalysen erstellt, bemerkt jedoch dazu:
„Bei Immundefekten, Malignomen und im Alter sind 190-220 µg/ml angezeigt.
Die angeratene tägliche Selenaufnahme beträgt 50-200µg!“

Ein nicht gesunder Körper soll also – zumindest bezgl. Selen – einen höheren Bedarf haben – auch OHNE Mangelerscheinungen aufzuweisen.

Dies soll keinesfalls ein Freibrief für ungezügelte zusätzliche Vitamin-Aufnahme sein. Ich denke aber nicht, dass eine regelmäßige, generelle Unterstützung durch Vitamine / Nahrungsergänzungsmittel unangebracht ist. Es kommt halt – wie immer – auf den Einzelfall an. Und man muss an sich selbst beobachten, was man verträgt.

Gruß vom Wirbel

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287327

Hallo SD-Wribel,

habe Deinen Beitrag vom Thema L-Carnitin zur Minderung von Überfunktions-Symptomen abgetrennt, und hier zum Thema Selen verschoben, weil es ja vor allem um Selen geht.

Es gibt die „Gesellschaft für biologische Krebsabwehr“ die – nach persönlicher ÄRZTLICHER Beratung – durchaus einige Nahrungsergänzungsmittel empfieht, zugeschnitten auf die persönliche Erkrankung und gesundheitl. Zustand.

Diese Vereinigung propagiert die verschiedensten, von ihrer Therorie zum Teil widersprechenden Therapien.
Der Name „Gesellschaft für biologische Krebsabwehr“ ist sehr ideologisch. Er suggeriert, dass es so etwas wie eine „natürliche“ schonende Krebstherapie gibt.
Überall wo es Wirkungen gibt, gibt es jedoch auch Nebenwirkungen.

Mir ist auch nie so ganz klar, welche Interessengruppen hinter dieser Vereinigung stehen.

Ich empfehle grundsätzlich, sich zu allen Ratschlägen der „Gesellschaft für biologische Krebsabwehr“ sich eine zweite Meinung einzuholen.

Hiezu gibt es den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg. Dieser Dienst ist unabhänig von wirtschaftlichen Interessen und wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Dabei kommen auch SELEN, VITAMINE, ZINK, OXIDATIONSHEMMER u.v.a.m. als Ergänzung zur Chemo- / Stahlentherapie vor – und auch das heute an anderer Stelle bereits heiß diskutierte Amygdalin.

Zu Selen, findest Du weiter oben in diesem Thema einige wichtige neuere Studien. Pro und Conra Selen halten sich da die Waage.

Zu den „OXIDATIONSHEMMERN“ gibt es eine neuere Studie
Studien: Beta-Karotin, Vitamin A und Vitamin E erhöhen Sterblichkeit

… Die gegebenen Therapievorschläge sind Empfehlungen, die nicht übertragbar sind. Daher muss auch jeder „Fall“ einzeln betrachtet werden.

Ich halte dies für eine sehr raffinierte Methode der „Gesellschaft für biologische Krebsabwehr“ um für Therapien zu werben, ohne dass man sie bei einer bestimmte Aussagen auch genauer hinterfragen kann.
Sie entziehen sich damit ganz bewusst einer Diskussion und Kritik.

Dass bei der „Gesellschaft für biologische Krebsabwehr“ Ärzte nach einem persönlichem telefonischen Gespräch Ratschläge geben, ist kein Qualitäts-Merkmal an sich. Zu jeder alternativen Therapie findet sich auch ein Arzt oder gar Professor, der für sie wirbt.

Ich rate prinzipiell auch dazu bei einem Telefongespräch mit der „Gesellschaft für biologische Krebsabwehr“ diese darauf hinzuweisen, dass das Gespräch aufgezeichnet wird und dies dann auch zu tun.

Betr. SELEN:
Der normal Selenspiegel soll (laut ärzt. Aussage!) zwischen 120 u. 160 µg/ml liegen.
Das Labor, dass die Vollblutanalysen erstellt, bemerkt jedoch dazu:
„Bei Immundefekten, Malignomen und im Alter sind 190-220 µg/ml angezeigt.
Die angeratene tägliche Selenaufnahme beträgt 50-200µg!“

Ein nicht gesunder Körper soll also – zumindest bezgl. Selen – einen höheren Bedarf haben – auch OHNE Mangelerscheinungen aufzuweisen.

Hier fehlen mir nun einfach die Quellenangaben, womit sich eine Aussage bekräftigen lässt, oder auch eben einer Kritik oder kritischen Einschätzung auch zu gänglich wird.

Kritik sollte immer als etwas positives begriffen werden, dem man sich ganz bewusst auch stellen sollte, um besser zu werden.

Die Praktiken der „Gesellschaft für biologische Krebsabwehr“ führen jedoch dazu, dass ihre Aussagen nur schwer kritisch hinterfragt werden können.

Hier bei uns im Forum werden jedoch Studien angeführt, die dadurch genauer hinterfragt und kritisisert werden können, so dass man sich wirklich eine eigene Meinung bilden kann.

Viele Grüße
Harald

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sd-wirbel
Nutzer*In
SD-CA med.+papillär/Hypopara, OP 2007, RJT, RJD, AHB+onk.Reha: Allgäu /

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287328

Betr. SELEN:
Der normal Selenspiegel soll (laut ärzt. Aussage!) zwischen 120 u. 160 µg/ml liegen.
Das Labor, dass die Vollblutanalysen erstellt, bemerkt jedoch dazu:
„Bei Immundefekten, Malignomen und im Alter sind 190-220 µg/ml angezeigt.
Die angeratene tägliche Selenaufnahme beträgt 50-200µg!“

Ein nicht gesunder Körper soll also – zumindest bezgl. Selen – einen höheren Bedarf haben – auch OHNE Mangelerscheinungen aufzuweisen.

Hier fehlen mir nun einfach die Quellenangaben, womit sich eine Aussage bekräftigen lässt, oder auch eben einer Kritik oder kritischen Einschätzung auch zu gänglich wird.

Harald, die Quelle hatte ich angegeben:
Der offizielle Ausdruck meiner Blut-Laborwerte eines renomierten Labors in München von November 2007 – deren Quellen kenne ich nicht, werde mich aber demnächst erkundigen.

Ich denke, diese Empfehlung hat den selben Wert, wie die zusätzlichen Angaben bei zu hohem LDL-Cholesterin – sie werden als Empfehlung gegeben, solange keine neuen Erkenntnisse vorliegen.

Gruß Wirbel

Rosenquarz
Nutzer*In
die wichtigsten: pap.microCA1998; MultiblesMyelom-Typ alpha-2003; Übergewicht,chr.Schmerzen

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287329

Eine eigne Meinung ist sehr wichtig und nicht alles was empfohlen wird ist auch tatsächlich gut, vielleicht hier und da in einem Einzelfall.
Das Selen bekommt mir gut, die Dosis habe ich geringfügig reduziert, so wie ich es auch mit Vitamin B getan habe, nachdem der Mangel beseitigt war.
Eventuell werde ich hier im Labor anfragen, ob einige werte-Bestimmungen auf privatem Wege möglich sind, dann muss ich nicht immer betteln.
Ich habe das Forum absichtlich mit der leider überlangen Liste meiner gesundheitlichen Nöte verschont. Alba konnte das nicht wissen. das Carnithin habe ich auf Empfehlung genommen und gewiss keine Hochdosis
ich wollte erreichen, das ich ohne Krämpfe und Schmerzen ein klein wenig sportliche Aktivität wieder übernehmen kann auch um mein Übergewicht, das seit der OP 1998 sehr massiv angestiegen ist, zu bekämpfen.
Die Info darüber war sehr interessant, zur Zeit habe ich aber auch keine Probleme mit der Unterdrückung des TSH, da ich mit 175µg L-Thyrox (TSH ist bei 0,6) in Euthyreose bin und der TSH-Wert als OK eingeschätzt wurde. Nur wenn es wieder so kommen sollte, dass man mich unter Überdosis setzt um den TSH-Wert auf Null zu drücken, werde ich irgendwas tun müssen um mit den Folgen wie Herzbeschwerden usw. besser fertig zu werden, bisher war es so, das mir zirka alle 6-8 Wochen mit der künstlichen Überfunktion ein massiver Zusammenbruch passierte unter Belastung bereits nach 4 Wochen, wobei sich die Abstände im laufe der Jahre von Halbjährlich in den Wochenrhytmus zuspitzten.
Muss ich also zurück in die Überfunktion, dann ist die Info mit dem L-Carnitin vielleicht nützlich, weil ich sie dann meiner Ärztin vorlegen werde.
Vielleicht habe ich mich einfach nur zu blöd und nicht ausreichend erklärt.
Was bin ich froh – das es dieses Forum gibt
Grüße aus Wuppertal

Genieße dein Leben, ich tue es auch

Dajana1985
Nutzer*In
pap.Sd Karzinom 2003

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287330

Sollte man sich jetzt an seinen Arzt wenden und eben wegen einer vielleicht einnahmen von diesen Selen präparaten schlau machen oder eher nicht.????

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287331

Hallo Dajana,

wenn Du Selen eventuell nehmen möchtest, ist es sicherlich eine gute Idee, dies auch nocheinmal mit dem Hausarzt zu besprechen.

Angesichts der unterschiedlichen Informationen / Studienergebenisse gibt es hierzu auch nicht eine klare Antwort: Ja oder Nein, sondern es wird letztlich immer eine Risikoabwegung sein, die Du dann zusammen mit Deinem Arzt treffen wirst.

Viele Grüße
Harald

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Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287332

Hallo,

in einem Blog-Beitrag auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie fasst Prof. Schatz die Studienlage bezüglich einer zusätzlichen Selen-Substitution zusammen.

Erhöht Selenzufuhr das Risiko für einen Typ-2-Diabetes? (19.3.2012)

Bei der Hashimoto konstatiert er, dass trotz einer neueren Studie (Anastasilakis et al. 2012) noch immer nicht eindeutig der Nutzen geklärt ist, und fordert eine prospektive, placebo randomisierte Studie an einem größeren Patientenkollektiv.

Bezüglich des Diabtes-Risiko zitiert Schatz eine neuere Studie von Brenda Goodman.

Wichtig für uns scheint mir vor allem folgendes:

Das U.S. Institute of Medicine sieht die obere Grenze einer Selenzufuhr bei 400 Mikrogramm/Tag. Bei höheren Spiegeln kann es zu einer „Selenose“ kommen, mit gastrointestinalen Beschwerden, Haarverlust, Nagelveränderungen, Knoblauchgeruch der Atemluft, Fatigue, Reizbarkeit und Nervenirritationen (vgl. Schomburg & Köhrle 2007). Es sind sogar vereinzelt Todesfälle durch Herzrhythmustörungen und Myokardnekrosen nach hohen Selendosen, meist nach Injektion beschrieben.

Viele Grüße
Harald

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Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287333

Hallo,

die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) hat heute in einer Pressemitteilung (12.2.2012) darauf hingewiesen, dass die Einnahme von Selen-Präparaten nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt.

Sie bezieht sich dabei auf eine Cochrane-Analyse (siehe dazu: FAQ: Qualität von Studien?)

    K. Rees et al.: Selenium supplementation for primary prevention of cardiovascular disease. Cochrane Database Syst Rev 2013; DOI:10.1002/14651858.CD009671.pub2. Abstract

Außerdem besteht der Verdacht, dass mit einer Selen-Einnahme das Risiko einer Typ-2-Diabetes erhöht ist. (siehe https://www.sd-krebs.de/phpBB2/viewtopic.php?p=112383#112383 weiter oben in diesem Thema)

Interessanter für uns ist jedoch die Aussage, dass eine zusätzliche Selengabe bei bestimmten Schilddrüsenerkrankungen (u.a. Hashimoto bei Schwangeren) von Vorteil sein könnte.
Die Studienlage hierzu ist jedoch immer noch dürftig.

Eine neue Übersichtsarbeit zu Selen und Schilddrüse ist dazu in Clinical Endocrinology (2013 Feb;78(2):155-64. doi: 10.1111/cen.12066) erschienen:

    Drutel A, Archambeaud F, Caron P.
    Selenium and the thyroid gland: more good news for clinicians. Abstract- PubMed

Es wird gewarnt, Selen ohne ärztliche Absprache einzunehmen.

In den USA und Europa ist eine zusätzliche Selen-Zufuhr in der Regel nicht notwendig (Ausnahme Veganer; Menschen, die künstlich ernährt werden müssen.)

Fleisch, Meeresfrüchte, Fisch sowie Milch- und Getreideprodukte sind reich an Selen

Zu viel Selen, eine Selenvergiftung äußere sich in:

  • Magendarmbeschwerden,
  • Haarausfall,
  • Nagelveränderungen,
  • Abgeschlagenheit,
  • Reizbarkeit,
  • Nervenirritation

„Weniger ist mehr“, das gelte auch im Fall dieser Nahrungsergänzungsmittel, so Professor Schatz.

(Quelle Pressemitteilung 12.3.2013 der DGE und Blog der DGE 2.2.2013)

Viele Grüße
Harald

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Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287334

Hallo,

hier ein neuer Beitrag zur Selen-Substitution:
Cochrane (2013): Selen-Substitution bei Hashimoto.

Viele Grüße
Harald

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Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287335

Hallo,

nach einer weiteren Auswertung der SELECT-Studie im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2014; doi: 10.1093/jnci/djt456) steigt das Risiko für Prostatakrebs bei Männern, die ausreichend mit Selen versorgt sind und zusätzlich Selen zu sich nehmen.

Quelle und ausführlicher: Selen kann Prostatakrebsrisiko erhöhen in Ärzteblatt (24.2.2014)

Viele Grüße
Harald

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Mara5
Nutzer*In

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287336

Hallo,

also zu Eurem Beitrag über Selen kann ich nur sagen, ich habe an diesen Hokus Pokus nie geglaubt, zumal ich über ca. 1/2 Jahr zusätzlich zu meiner morgentlichen Dosis Thyrox, Juice Plus Kapseln eingenommen habe (Ohne großen Erfolg meine Abgeschlagenheit zu bekämpfen)
Ich nehme seit ca. 3 Wochen jeden Abend „mein“ Selen und Vitam D, Magnesium, Calcium und ich muss sagen es tut mir gut.

Also ich kann zumindestens nichts Negatives abgewinnen.

Das Vitamin D 20 000 erst 3 Wochen 2 mal pro Woche, jetzt 1 mal die Woche und ich muss sagen ich komme jetzt endlich in die Pötte. Nach fast 2 Jahren und mit 4 Radiojodtherapien.

Man hofft halt annähernd wieder in den Allgemeinzustand vor der OP bzw. vor der Diagnose Schilddrüsenkrebs zu kommen.

Und freut sich ungemein, wenn einfach mal wieder Freude, Unternehmungsgeist ankommt, einfach gesagt: mal wieder Land in Sicht ist.

Grüßle

Mara5

Wem geht es ebenso? Alles ausprobiert, um die Lebensgeister wieder zu wecken, zumal man ein Tausendsassa war das Leben ungemein liebte….
:D :magician:

1 Nutzer*in hat sich für diesen Beitrag bedankt.

Antwort auf: FAQ: Zusätzliche Selen-Substitution?

| Beitrags-ID: 287337

….
also zu Eurem Beitrag über Selen kann ich nur sagen, ich habe an diesen Hokus Pokus nie geglaubt, zumal ich über ca. 1/2 Jahr zusätzlich zu meiner morgentlichen Dosis Thyrox, Juice Plus Kapseln eingenommen habe (Ohne großen Erfolg meine Abgeschlagenheit zu bekämpfen)

Hallo Mara,

keine Ahnung was du als Hokus Pokus hier abtust.

Hast Du denn die Juice Plus Kapseln zusammen mit den Schilddrüsenhormonen genommen?
Mal abgesehen, ich die Werbung für Juice Plus Kapseln als Hokus Pokus bezeichnen würde, kann ich mir gut vorstellen, dass die Schilddrüsenhormone nicht richtig aufgenommen wurde durch die Juice Plus Kapseln.

Kann gut sein, dass dir das Selen (ebenso wie Vitamin D und Calcium) hilft, aber du solltest es schon mit Absprache des Arztes tun und unter Kontrolle wg des Diabetesrisikos.

Viele Grüße
Harald

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Anonym
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