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Problem mit der Tabletteneinnahmezeit?

Problem mit der Tabletteneinnahmezeit?

| Beitrags-ID: 260394

Hallo Ihr,
ich habe mal wieder ein Problem mit meinen Ärzten.

Im Oktober hatte ich einen TSH Wert von 0,19 (normal 0,3-4), anderen WErte waren im Mittel.
Aufgrund dessen sollte ich von 75 auf 62,5 gehen. Ich aber habe gesagt ich fühle mich wohl und ich möchte es nicht. Ich nehme lieber ein paar Tage die 62,5 und ein paar Tage die 75.
NUK meinte das wäre nicht gut, weil ich in den WEchseljahren bin.

Fazit: Ich habe das gemacht wie ich es dachte.

Nun wollte ich wieder TAbletten holen. Mein HA verweigert sie mit der Begründung das der NUK mir dauerhaft 62,5 empfohlen hat.
(mein HA stellt sich auch ziemlich an mit Blutentnahme ..ich soll niiht so häufig kommen!!!Oktober war ich beim Nuk und bei ihm ist es noch länger her!!)

Frage 1: Kann ich darauf bestehen? Oder habe ich da gar kein Mitspracherecht?

Frage 2: Ich spüre morgens, bevor ich die Tablette nehme, eine extreme „Aufgeladenheit“, mein Schlaf ist auch gestört. Ich wache jeden Morgen so um 4 Uhr auf.
Erst ca. 1-2h nach meiner Tabletteneinnahme spüre ich (und auch mein Mann!!)wie ich runter komme und ruhiger werde..sogar wieder schlafen könnte.

Wäre es in dem Fall vllt sinnvoll die Tabletten abends zu nehmen statt morgens?????
Was muss ich beachten, wenn ich das verändere? Kann ich da heute abend schon mit anfangen, obwohl ich heute morgen die TBL genommen habe?

Ich weiß, dass ihr Ahnung habt und ihr habt mir bisher mehr weiter geholfen als jeder Arzt!!!! Deswegen wende ich mich an Euch mit euren Erfahrungen.

Danke schon mal!!!
Claudi

InSeNSU
Moderator
Basedow, Hypoparathyreoidismus

Antwort auf: Problem mit der Tabletteneinnahmezeit?

| Beitrags-ID: 388622

Liebe Claudi,

nach meiner Erfahrung könnte es auch sein, dass deine Probleme gar nicht direkt mit den Schilddrüsentabletten zusammenhängen. Auf die konzentrierst du dich natürlich, weil der Umgang damit noch neu ist.

Hast du mal morgens, oder nachts, wenn du aufwachst, deinen Blutdruck gemessen? Das würde ich empfehlen, und auch dann, wenn du morgens nach 1-2 Stunden wieder müde wirst. Ich vermute, im „aufgedrehten“ Zustand ist er erhöht, sinkt im Verlauf des Vormittags dann aber ab.

Ich habe seit vielen Jahren nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe) und von dieser Erkrankung her ist mir ein solcher Verlauf bekannt. Gerade gegen morgen, in der Traumphase nehmen die Atemaussetzter zu. Der Körper schaltet auf Alarm, der Blutdruck steigt. Morgens nach dem Aufstehen steigt der Blutdruck ja normalerweise sowieso an, weil er von Versorgung im Liegen auf Versorgung im Stehen umstellen muss. Wenn man aber aus dem ständig durch Apnoen gestörten Schlaf aufsteht, ist der Blutdruck schon im Liegen hoch und steigt entsprechend noch mehr. Nach 1-2 Stunden, wenn die Atmung dann nicht mehr von Aussetzern gestört ist, normalisiert sich das. Die Erschöpfung von der schlechten Schlafqualität kann sich dann auch in Form von größerer Schläfrigkeit zeigen.

Falls du dich in dieser Beschreibung wiedererkennst, solltest du mal einen HNO-Arzt aufsuchen, oder einen Lungenfacharzt, um feststellen zu lassen, ob vielleicht eine Schlafapnoe vorliegt. Gab es vielleicht nach der OP eine Stimmbandstörung, die die Atmung behindern könnte? Auch die Wechseljahre können das Auftreten von Schlafapnoe bei Frauen begünstigen, während bei Männern meist Übergewicht der Grund für die nächtlichen Atemaussetzer ist.

Dass eine morgendliche Unruhe durch Einnahme von Schilddrüsentabletten nach ein bis zwei Stunden besser wird, ist nach allem was ich weiß biochemisch gesehen jedenfalls überhaupt nicht logisch.

Viele Grüße
Frauke

Antwort auf: Problem mit der Tabletteneinnahmezeit?

| Beitrags-ID: 388623

Danke Frauke,
aber ich glaube das betrifft mich nicht, aber trotzdem danke.

Antwort auf: Problem mit der Tabletteneinnahmezeit?

| Beitrags-ID: 388624

Hallo Claudi69,

ein Versuch mit der Abendeinnahme bei den Problemen du schilderst ist es auf jeden Fall wert.

Forums-Abendeinnahme von L-Thyroxin (L-T4).

Viele Grüße
Harald

Anonym
Gast

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