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Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

Dana
Nutzer*In

Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 468948

Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen. Ich würde Anfang August operiert, Hemithyreoidektomie links. Bekam gleich am nächsten Tag  L Thyroxin 100, im Krankenhaus das erste Mal Unruhe wir Panik, dann eine Woche später noch einmal. Jetzt fast ständig, mit Haarausfall, Muskelanspannung, Augen-Zucken. TSH beim Hausarzt am letzten Montag 0.85 im Normbereich, hatte auf Grund der Symptome eine Woche lang schon nur 75 genommen. Weiter schlecht gefühlt, würde alles schlimmer, Donnerstag Nuklearmediziner habe 3 Tage pausiert. Leicht Besserung, sollte gestern dann wieder mit 50 beginnen, da gleich wieder Verschlechterung. Heute bin ich wieder hin, diesmal Blutentnahme noch mal. Bin verzweifelt, schlaflos und denke werde verrückt. Kennt jemand das?

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 468982

Hallo Dana,

hast du auch freie Werte?

Ich hätte ja erst abgewartet und geschaut was die verbliebene Hälfte ohne L-Thyroxin schafft. Die 100mcg hätte ich persönlich als Anfangsdosis bei Totalentfernung genommen.

LG Ellen

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Dana
Nutzer*In

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 468996

Hallo, die habe ich leider nicht.

Jetzt ist erstmal alles pausiert und es wurde durch den Nuklearmediziner noch einmal Labor abgenommen, die Werte bekomme ich morgen.

Habe jetzt natürlich auch Angst das alles durcheinander Gerät und vielleicht das nächste passiert, eine Unterfunktion. Die Pause tut mir gut, es geht mir schon wesentlich besser ohne l Thyroxin.

Habe vorher keine Schilddrüsen Hormone eingenommen.

Dana
Nutzer*In

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 469288

Hallo, die Werte sind wirklich alles OK. Laut Nuklearmediziner. Soll jetzt mit 25 Microgramm wieder beginnen und dann nach 2 Wochen steigern.

 

Das heißt ja jetzt das ich nach der OP was am Kopf habe? Bin also weiter verzweifelt.

 

Werde die Therapie so wie vorgeschlagen natürlich versuchen.

 

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 469289

Wenn die Werte und dein Befinden gut sind, warum sollst und willst du wieder mit L-Thyroxin anfangen? Überlege es dir gut! Übrigens musst du nicht das tun, was ein Arzt vorschlägt.

Wie meinst du das, dass du jetzt was am Kopf hast? Verzweifelt musst du auch nicht sein.

LG Ellen

 

Dana
Nutzer*In

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 469292

Die Blutentnahme war ja 4 Tage nach der Pause mit l Thyroxin, da ja im vorraus alles gebildet wird, sind die Werte ja noch mit dem l Thyroxin. Er meinte ich werde bestimmt was brauchen und soll wieder langsam einsteigen.

Mit der einen Woche ohne Medikamente ging es mir jetzt super.

Am Medikament soll es laut Arzt nicht liegen.

 

Das heißt mit mir stimmt etwas nicht, irgendwas hat ja nach der OP die Ängste, Unruhe, Panik und Blutdruck, sowie Pulsschwankungen, kein Appetit , Haarausfall ausgelöst. Da die Werte aber nicht für eine Überfunktion sprechen liegt es daran wahrscheinlich ja nicht.

 

Bin in einer schwierigen Lage man möchte ja auch niemanden ärztlicher seits die Zeit rauben und sich belächeln lassen. Bin selbst Krankenschwester und meistens bekommt man schon auf die Frage was man beruflich macht, die Diagnose Burnout…. Kur hilft u u u

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 469300

Du hast doch nach der OP direkt 100mcg LT bekommen. Ein zuviel kann Beschwerden verursachen ohne das es in den Blutwerten sichtbar ist.

Kennst du den Begriff „Anfluten“? Das ist der Zeitpunkt wenn die Hormone vom Darm ins Blut übergehen. Jedes mal wenn ich morgens mein LT genommen habe ging es mir 1,5-4 Stunden danach nicht gut. Ich hatte das Gefühl in einer Überfunktion zu sein. Seit ich den Einnahmezeitpunkt verändert habe passt es.

Mir sind übrigens zu wenig Hormone lieber als zu viel.

LG Ellen

Insa
Nutzer*In

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 470590

Du hast doch nach der OP direkt 100mcg LT bekommen. Ein zuviel kann Beschwerden verursachen ohne das es in den Blutwerten sichtbar ist.

Kennst du den Begriff „Anfluten“? Das ist der Zeitpunkt wenn die Hormone vom Darm ins Blut übergehen. Jedes mal wenn ich morgens mein LT genommen habe ging es mir 1,5-4 Stunden danach nicht gut. Ich hatte das Gefühl in einer Überfunktion zu sein. Seit ich den Einnahmezeitpunkt verändert habe passt es.

Mir sind übrigens zu wenig Hormone lieber als zu viel.

LG Ellen

Liebe Ellen, kannst du mir bitte mehr über das Anfluten berichten und auf wann du den Einnahmezeitpunkt verlegt hast? Ich verzweifel gerade an meiner Hormoneinstellung. Danke dir, viele Grüße Insa

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 470593

Hallo Insa,

viel kann ich nicht mehr dazu sagen, auch weil ich nicht weiß wo die Notizen sind. Ich bekam hohen BD und Puls, war angespannt und hatte Probleme draußen zu laufen.

Ich habe den Einnahmezeitpunkt auf den Mittag verlegt, auch direkt vor dem Einschlafen funktioniert es.

(Ich vertrage auch meinen BD-Senker (Lisinopril) morgens nicht und bekomme nach der Einnahme hohen BD. Abends funktioniert es.)

LG Ellen

Insa
Nutzer*In

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 470595

Alles klar, danke dir. Ich glaube, ich probiere das dann auch mal aus. Schlimmer kann es ja kaum werden. Liebe Grüße

Dana
Nutzer*In

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 470652

Vielen Dank für die Informationen, ich bin aktuell bei 25 Mikrogramm geblieben, seit dem geht es mir viel besser. Die Ergebnisse von der letzten Blutentnahme habe ich nicht. Werde aber jetzt mehr darauf achten was der Körper sagt. Hatte ja auch hohen Blutdruck, Puls, Anspannung und Panik, es ist aktuell wie gesagt alles gut, vielleicht würde es Tatsache auch ohne Hormone gehen, das die eine Hälfte schon im Vorfeld alles produziert hat, die rausgenommen war ja voller Knoten.

Ich danke euch und werde mich weiterhin informieren hier, jeder Tipp kann hilfreich sein

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 484539

Hallo Ellen,

ich hoffe es ist ok, dass ich hier zu dem Thema auch was nachfrage: mir wurde im Vorgespräch für eine OP (Hemithyreoidektomie) gesagt, dass ich auf jeden Fall mit eine geringen Dosis L-Tyroxin anfangen soll und dann ggf ausschleichen. Meine Tendenz wäre eher zunächst zu schauen, ob die verbliebene Hälfte es nicht alleine schafft (zumal die linke Seite aktuell sowieso voll mit einem Knoten ist und nichts produziert). Weißt du zufällig, warum das von den Ärzten nicht empfohlen wird. Ich hatte gefragt, aber keine mir verständliche Antwort bekommen.

Liebe Grüße
Frida

Insa
Nutzer*In

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 484547

Hallo, mir wurde vor 10 Monaten die halbe Schilddrüse entfernt und ich habe direkt danach Jod bekommen, aber kein Thyroxin. Dadurch hatte ich die gleichen Überfunktionssymptome wie Dana, aber die Blutwerte waren in Ordnung. Hat noch jemand von euch Jod bekommen? Liebe Grüße Insa

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 484564

Hallo Frida,

ich weiß nicht warum deine Ärzte so ein Vorgehen vorschlagen.

Ich würde auch abwarten und sehen wie sich alles entwickelt.

LG Ellen

Antwort auf: Schilddrüsenhormonsubstitution nach Hemithyreoidektomie?

| Beitrags-ID: 484565

Hallo Insa,

ich hatte eine zeitlang eine Kombi aus LT und Jod genommen. Irgendwann bin ich zurück auf reines LT.

Im Nachhinein hat sich herausgestellt das ich das Jod nicht vertragen habe und es mir ohne besser geht.

LG Ellen

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