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Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 243392

Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns nach einer Schilddrüsenunterfunktion?

Auf dem nuklearmedizinischen Kongress 2008 in Leipzig hat Frau Dr. Waltraud Eichhorn von der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine Studie zum Glukosestoffwechsel des Gehirns vorgestellt.

Ausgangslage:
Die Symptome der Schilddrüsenunterfunktion sind weitestgehend bekannt: Leistungsminderung, depressive Verstimmung.
Nicht bekannt ist jedoch welche neuronalen Prozesse im Gehirn hier zu Grunde liegen.

Der Glukosestoffwechsel des Gehirns kann mittels der FDG-PET untersucht werden.

Eichhorn und ihre Kollegen untersuchten nun mittels der PET 10 Patienten, die in einer deutlichen Schilddrüsenunterfunktion waren (Hashimoto-Patienten).
Sieben von diesen Patienten wurden erneut mit der PET untersucht, nachdem sie mittels Schilddrüsenhormone einen normale TSH-Spiegel und normale Schilddrüsenwerte hatten (Euthyreot).
Diese PET-Bilder wurden zusätzlich dann noch verglichen mit PET-Bildern von gesunden Menschen, die keinerlei Störungen des Schilddrüsenstoffwechsel hatten (die Kontrollgruppe hatte auch entsprechend das gleich Alter).

Ergebnis:
Patienten in einer Schilddrüsenunterfunktion zeigen einen deutlich niedrigeren Stoffwechsel in bestimmten Gehirnregionen gegenüber gesunden Menschen (p<0,0001).

Folgende Gehirnregionen zeigen einen niedrigeren Stoffwechsel:

  1. beidseitige Thalamus (Der Thalamus ist eine Region im Gehirn, in der Informationen aus den Sinnesorganen in die Großhirnrinde weitergeleitet werden. Der Thalamus hat hierbei nach derzeitigen Kenntnisstand eine Art Filterfunktion, in dem er nur das an die Großhirnrinde weiterleitet, was für den Organismus augenblicklich wichtig ist.)
  2. beidseitiger Gyrus temporalis superior einschließlich des Brodmann-Areal 41
    (Diese Region ist wichtig für das Sprachverständnis. Es gibt allerdings eine Reihe weitere Regionen im Gehirn, die für das Verständnis und die Verarbeitung der Sprache zuständig sind.)

Dies Veränderungen im Stoffwechsel des mesialen Temporallappen (hierzu gehört der Gyrus temporalis superior ) zeigen sich um so deutlicher bei einem hohen TSH-Spiegel (=positive Korrelation) und bei einem niedrigen fT3-Wert (=negative Korrelation).
Außerdem zeigte sich, dass eine Veränderung im posterioren linken Inselkortex (ein eingesenkter Teil der Großhirnrinde) dies auch mit einem niedrigen fT3-Wert einhergeht (=negative Korrelation).

Ob dies direkte Zusammenhänge sind, wie die genauen Vorgänge sind, so wie welche genauen Beschwerden daraus resultieren, weiß man jedoch noch nicht.

Nachdem die Patienten einen normalen Schilddrüsenstoffwechsel erreicht haben, findet sich weiterhin eine Deaktivierung des Thalamus, während sich der Stoffwechsel im beidseitigen Gyrus temporalis superior einschließlich des Brodmann-Areal 41 wieder normalisiert hat.

Es findet sich nun jedoch gegenüber dem Zustand in der Schilddrüsenunterfunktion ein höherer Stoffwechsel im primären visuellen Kortex als auch in Teilen des somatosensorischen Kortex (p<0,005).
(Der primären visuellen Kortex gehört zu dem Teil des Großhirnrinde, welches die visuelle Wahrnehmung ermöglicht. Der somatosensorische Kortex ermöglicht die Verarbeitung von mechanischen Reizen, Temperatur und der Lokalisation von Schmerz).

Warum es zu dieser Aktivierung kommt, kann vorerst nur spekuliert werden. Möglich ist etwa, dass das Gehirn durch die fortbestehende Deaktivierung des Thalamus, nun durch Aktivierung anderer Gehirnregionen dieses Defizit auszugleichen versucht. Auch wie lange diese Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns anhalten ist noch nichts bekannt.

Bemerkt wurde auch, dass Teile des limbisches Systems mit dem fT3-Wert korrelieren. (Das limbische System hat Anteil an der Verarbeitung von Emotionen und Entstehung von Triebverhalten, spielt aber auch bei intellektuellen Leistungen eine Rolle. Diese Funktionen darf man nicht auf eine einzelne Gehirnregion beschränken, sondern muss man immer als ein Zusammenspiel verschiedener Gehirnregionen betrachten.)

Nach Eichhorn stellen sich nach ihren Studien-Ergebnissen die Frage, ob die Schilddrüsenwerte nach einer Schilddrüsenunterfunktion wirklich ausreichende Surrogatparameter für das Befinden dieser Patienten sind.

Oder anders ausgedrückt: Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass die Beschwerden und Probleme von Schilddrüsenpatienten nach einer Schilddrüsenunterfunktion trotz inzwischen normalisierter Schilddrüsenwerte als eine bleibende Folge der Schilddrüsenunterfunktion in bestimmten Gehirnregionen zu betrachten sind. Das Erreichen von normalen Schilddrüsenwerte sagt nichts über das Befinden und die Beschwerden von Patienten aus, die zuvor in einer Schilddrüsenunterfunktion waren.

Quelle: Eichhorn, W. , et.al.: Hypothyreose-assoziierte Änderungen der cerebralen Aktivität: bleiben persistierende Veränderungen auch nach Erreichen einer Euthyreose?
In: Nuklearmedzin 2008; 47, V178 (PDF)

(Quelle für die Funktionen der Gehirnregionen wikipedia)

Viele Grüße
Harald


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gema
Nutzer*In
pap.Schilddrüsen-Ca.pT4b und Hypopara

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309953

Hallo, Harald!

Ich melde mich schon wieder. In dem Artikel wurde auf Hashimoto-Patienten hingewiesen. Wie sieht es denn aus, wenn Krebsler mehrmals in die Unterfunktion mußten. Könnten die Vermutungen von Frau Dr. Eichhorn darauf auch zutreffen? Ich mchte gern mehr darüber wissen, habe aber sonst nichts gefunden.

Ich habe eine Bitte: Alle, die das lesen, drückt mir die Daumen. Ich habe morgen eine Darmspiegelung, eigentlich nur eine Vorsorge. Aber ich habe trotzdem Angst, daß etwas gefunden wird. Ich hoffe, Ihr haltet mich nicht für verrückt.

Gema

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309954

Hallo Gema,

das kann man nur vermuten.

Da einige unter uns nach einer Schilddrüsenunterfunktion doch erhebliche Konzentrationsprobleme haben, ist zu vermuten, dass auch bei unserer „kurzen“ Schilddrüsenunterfunktion es zu Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns kommt.

Die Frage ist dabei generell, wie lange diese Verädnerungen im Stoffwechsel des Gehirns anhalten.

Die Studie von Frau Dr. Eichhorn ist ja nur eine erste Studie in diese Richtung.

Viele Grüße
Harald

PS: Leider hat sie keine Zeit, uns den Vortrag auch auf unserem Herbsttreffen zu halten. Hatte sie diesbezüglich auch angefragt.

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Entchen
Nutzer*In
PapCa T2 2002, Eins.Stimmbandlähmung

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309955

Hallo,

nun haben wir es schwarz auf weiß: wir haben alle eine Macke….. 😉

Nein, im Ernst: mich würde interessieren, ob auch schon Langzeitfolgen getestet wurden. Ich kenne zwei Fälle aus meiner Familie, wo einmal nach einer sehr schweren Hirnverletzung und im anderen Fall nach einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff wegen längerem Herzstillstand, es zunächst rd. zwei Jahre dauerte, bis sich die Gehirntätigkeit wieder halbwegs normalisiert hat und es auch noch Jahre später immer wieder ein bisschen besser geworden ist. Uns wurde gesagt, dass sich das Gehirn bis zu einem gewissen Grad selbst heilt und dass das ein sehr langwieriger Prozess ist.

Davon ab, ich kann aus dem eigenen Empfinden heraus nur bestätigen, dass in Sachen Konzentrationsfähigkeit etwas anders ist, als früher. Nach einer gewissen Zeit höchster Konzentration wird mir einfach übel und dann geht erstmal nichts mehr, der Kopf ist zu. Und manche Tage geht einfach von vornherein garnichts, da habe ich dann nur noch Watte im Kopf. Das sind die Tage, wo dann auch im Wetterbericht etwas von Konzentrationsproblemen steht. Wer weiß, woher das kommt. Mit SD hatte ich das jedenfalls nicht.

Gruß
Entchen

Entchen

sd-wirbel
Nutzer*In
SD-CA med.+papillär/Hypopara, OP 2007, RJT, RJD, AHB+onk.Reha: Allgäu /

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309956

Hallo – hier ein Vorschlag:

Könnten wir nicht im Forum mal eine Umfrage machen, wie weit und wie lange die Konzentrationsfähigkeit nach einer RJT in Unterfunktion in Abhängigkeit zum erreichten TSH-Wert nachgelassen hat?

Vielleicht auch anonymisiert? Wollte gleich meine Situation hier reinschreiben – aber besser doch nicht … 😳 ??

Gruß
Wirbel

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309957

Hallo,

also eine Umfrage im Forum wie lange …ich finde , da gibt es zu viele relative Begriffe /Empfindungen, um hier etwas sinniges rauszubekommen.

Wir haben jedoch eine Mitglieder-Gruppe Müdigkeit und Konzentrationsprobleme, da kann man sich eintragen lassen.

Nein, es gibt noch keine Langzeitstudie dazu, und anscheinend auch kein wirtschaftliches Interesse, um eine solche Studie zu finanzieren.

Es gibt jedoch noch eine andere Studie mit Hilfe der SPECT, die auch die Unterfunktion untersucht hat.

Yodphat Krausz et.al am Department of Medical Biophysics and Nuclear Medicine, Hadassah–Hebrew University Medical Center in Jerusalem

Regional Cerebral Blood Flow in Patients with Mild Hypothyroidism
Journal of Nuclear Medicine Vol. 45 No. 10 1712-1715 (Abstract)

In dieser Studie wurde der Blutfluss bei einer milden Unterfunktion untersucht. Und dort wurde u.a. festgestellt, dass vor allem Gehirnegionen, die für die räumliche Vorstellung zuständig sind, in der Unterfunktion gestört sind.

Warum ich dies anführe?

Ich hatte nach meinen zwei Schilddrüsenunterfunktionen erhebliche Konzentrationsprobleme, die recht lange über 1 1/2 Jahre andauerten.
In meiner Verzweiflung habe ich dann das Selbsthilfe-Forum gegründet
(d.h. bin mit meinen Problemen und meinem Namen an die Öffentlichkeit gegangen).

Zuvor (so ca. 10 Monate nach der letzten Unterfunktion) war ich auch bei einem Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie und habe dort einen so genannten „Intelligenz-Test“ gemacht.

Der Test verlief so weit recht gut (und schmeichelhaft), nur am Ende des Tests sollte ich diverse geometrische Figuren wieder erkennen.
Und hier versagte ich vollkommen. Ich persönlich habe dies damals einfach auf die Dauer des Tests geschoben, und dahingehend für mich interpretiert, dass ich mich damals einfach nicht länger konzentrieren konnte.

Der Arzt hat dies damals im Gespräch viel ernster genommen, auch wenn er mir im Moment nicht helfen konnte und auch keine Erklärung hatte. Er meinte allerdings man müsse dies unbedingt nach einem Jahr wieder kontrollieren. (Was ich nicht gemacht habe).

Meine Konzentration war nach einem weiteren Jahr (und ist heute) zwar nicht unbedingt die Beste, aber lange nicht so Existenz bedrohend schlecht wie ich es damals empfunden habe. (Manchmal denke ich allerdings auch , habe ich einfach gelernt besser mit der Konzentrationsschwäche umzugehen.)

Nun werd ich demächst den Arzt nochmal aufsuchen, ihn auf die zwei Studien hinweisen, und ihn fragen, wie er dies mit dem damaligen Testergebenis im Zusammenhang sieht. Vielleicht auch den Test wiederholen, wobei ich glaube /hoffe , dass in der Zwischenzeit sich die Gehirnfunktion wieder normalisiert haben.

Viele Grüße
Harald

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AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309958

Hallo,

ich kann mich erinnern, daß mich Beate mal ziemlich erschreckt hat, als sie z. B. von Wortfindungsstörungen und dergleichen „Ausfällen“ berichtete. Das war, glaube ich, noch im alten Forum und muß irgendwo im Archiv zu finden sein.

Erschrocken war ich, weil ich Ähnliches bei mir bemerkte. Manchmal tritt es noch heute auf: Ich stehe an der Tafel vor meinen Studenten und urplötzlich ist ein Name oder ein Begriff weg – einfach weg – ein schwarzes Loch im Kopf. Das ist aber mein Fachgebiet, also nicht etwas, was ich nur ungenau weiß und leicht vergesse.

Nun bin ich in gewisser Weise Profi und kann inzwischen mit so etwas umgehen, ich formuliere dann einfach anders.
Alles Bemühen und Grübeln nützt nämlich in der Situation nichts, ich muß ruhig bleiben und nach ein paar Minuten, wieder urplötzlich, ist der gesuchte Begriff oder Name wieder da.

Ob das oder auch andere Konzentrationsprobleme eindeutig von der Unterfunktion herrühren – ich weiß es nicht.

Beate hatte übrigens eine schöne bildliche Formulierung dafür: In der UF fielen auch ein Teil der Hirnzellen in eine Art Winterschlaf, aber ob sie alle daraus auch wieder erwachen, sei zweifelhaft.
Inwieweit das Realität, Einbildung oder Auswirkung ganz anderer Mechanismen ist, sei mal dahingestellt.

Ich für meine Person möchte, wenn es irgend geht, nie wieder in so eine Unterfunktion. Ich würde mich mit Händen und Füßen dagegen sträuben und deshalb etwa Thyrogen als Alternative notfalls sogar selbst bezahlen.

Freundliche Grüße an alle von Alba

Entchen
Nutzer*In
PapCa T2 2002, Eins.Stimmbandlähmung

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309959

Hallo Harald,

teilst Du uns dann mal mit, wie Dein Test verlaufen ist? Und vor allem, danke dafür, dass Du damals diese klasse Idee mit dem Selbsthilfeforum hattest, ich glaube, ohne das Forum ging es uns sehr viel schlechter.

Hallo Alba,

diese Wortfindungsstörungen kenne ich auch. Allerdings lief das bei mir anders: ich hatte vor meiner SD-OP lange eine Überfunktion und eben da hatte ich diese Wortfindungsstörungen. Ich hatte immer das Gefühl – und das ist für die ÜF typisch – dass mein Hirn immer ein Stückchen voraus ist, ein Gedanke der eben da war, ist längst schon wieder weg und damit auch das passende Wort. In der tiefen UF ging natürlich garnichts so richtig, aber sowie ich nur noch in einer leichten UF war, gingen meine Gedanken ganz gerade, immer Stück für Stück logisch hintereinander. Ich konnte jeden Sachverhalt klar aufgebaut darlegen, mir fehlten nie die Worte. Als die UF vorbei war, kam die alte Problematik mehr und mehr zurück: die Gedanken eilen voraus und mir fehlen die Worte. Ich lege mir ein paar Sätze zurecht und mitten drin weiß ich dann nicht mehr, wie es weitergehen sollte – dumm im Beruf, wenn man einen Vortrag halten muss. Bei mir sind wohl die Wortfindungsstörungen ein Problem, welches mit einer ÜF zusammenhängt.

Liebe Grüße
Entchen

Entchen

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309960

Hallo Entchen,

ja natürlich teil ich das Ergebnis dann mit, dauert aber noch eine Weile, habe es damit nicht so eilig.

Die Problematik, die Du schilderst macht das Thema ja so schwierig, weil man nicht weiß , woher was kommt, ob von der Schilddrüsenunterfunktion oder von der leichten Schilddrüsenüberfunktion in der Nachsorge.

Die beiden von mir angeführten Studien konnten hier jedoch erstmals zeigen, dass Auswirkungen einer Schilddrüsenunterfunktion im Gehirn auch fortbestehen, wenn die Schilddrüsenwerte durch die Substitution sich wieder normalisiert haben.
Über die Zeiträume machen die Studien noch keine Angabe.
Aber immerhin früher und auch heute noch wird man von einigen Ärzten, nie richtig erntsgenommen, wenn man von Problemen klagte und die Schilddrsüenwerte selbst wieder in Ordnung waren.

Hier haben wir nun endlich den diagnostischen Beweis, dass wir uns nichts einbilden bzw. eingebildet haben.

Viele Grüße
Harald

Es ist vollbracht!

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AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309961

Hallo Entchen,

ich sag ja, ich weiß nicht, obs davon oder wovon sonst kommt. Vielleicht ist das auch bei mir ein ÜF-Symptom, vielleicht auch nicht.

Mir fällt es auch schwerer mich zu konzentrieren, ganz allgemein. Zwar hatte ich früher auch Phasen schwacher Konzentration, das ist wohl normal. Jetzt aber muß ich beinahe diejenigen Phasen, wo es besser läuft, suchen und ausnutzen bis zum Gehntnichtmehr.
In solchen Phasen bin ich außerordentlich fix, jedenfalls schneller als viele andere, das war auch schon immer so.
Ich befürchte allerdings, ohne dergleichen Phasen der Hochkonzentration, die es – Gott sei Dank – immer noch mal gibt, würde ich meine normale Arbeit gar nicht mehr schaffen.

Aber was davon mag z.B. einfach am Alter liegen oder dadurch womöglich verstärkt werden?
Da ich dieses Jahr 50 werde, sei mir der böse Scherz erlaubt: Wer über 50 ist und ihm tut morgens nach dem Aufstehen gar nichts weh, der ist wahrscheinlich tot. 😉

Ach, jetzt freu ich mich mal lieber auf den Urlaub, noch eine Woche Arbeiten, dann gehts los.
LG von Alba

sd-wirbel
Nutzer*In
SD-CA med.+papillär/Hypopara, OP 2007, RJT, RJD, AHB+onk.Reha: Allgäu /

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309962

Hallo Harald,

Jetzt scheinen doch einige Ihre Erfahrungen reinzuschreiben – das erleichtert sehr.

Dabei hast Du folgendes erwähnt: „..In dieser Studie wurde der Blutfluss bei einer milden Unterfunktion untersucht. Und dort wurde u.a. festgestellt, dass vor allem Gehirnegionen, die für die räumliche Vorstellung zuständig sind, in der Unterfunktion gestört sind.

Ich hatte vor einiger Zeit (ca 9 M. nach RJT, 3 M. nach RJD) eine für mich erstaunliche Erfahrung gemacht: War mit meinen Mann in einem neuen, riesigen Möbelhaus in der Küchenabteilung. Er verschwand – ohne etwas zu sagen – für ca. 10 min. Erst war ich verärgert, ihn nicht wieder zu finden, dann fand ich kaum noch den Ausgangspunkt meiner Suche. Dort setzte ich mich hin, und nach einigen Minuten liefen mir still die Tränen herunter, wei bei einen Kind das sich verlaufen hat. Mir war es nicht mal mehr peinlich …

Wie Ihr seht wurde ich wieder gefunden – und – natürlich hätte ich Mittel und Wege gefunden … aber die Ängste stiegen empor.

Also kurz: Die räumliche Orientierung hat sich massiv verschlechtert. Aber da Du Besserung noch innerhalb von 1,5 Jahren anfühst, habe ich noch Hoffnung. Manchmal ist eben eine Zeitangabe Anderer doch tröstlich.



@ALBA
: Du schriebst von Wortfindungsstörungen. Ich habe heute Morgen 2 Minuten lang versucht, etwas Wichtiges zu erklären. Mein Mann hat brav zugehört und mich nicht unterbrochen. Nur – er hat nicht mal andeutungsweise verstanden, was ich sagen wollte. Ich hatte keine Möglichkeit gefunden, mich auszudrücken.
Meine Umgebung hat gelernt, das hinzunehmen. Glücklicherweise gibt es immer längere Zeiten, in denen es gut läuft – und über die freue ich mich!

Einen schönen Tag wünscht Euch der
Wirbel

PS:
Gerade habe ich noch einen Beitrag von YETI gelesen. Da steht etwas, was mir gut tut:

„..Ansonsten geht es mir sehr gut. Die ersten 2 Jahre hab ich gedacht, ich werde nie mehr die alte, obwohl ich mich nicht wirklich schlecht gefühlt hatte, hab gedacht „is jetzt halt so“ Aber dann war es auf einmal als wenn mein Körper einen Hebel umlegt ..“ und damit gings bei ihr bergauf!

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309963

Hallo,

die meisten Eurer Erfahrungen habe ich auch gemacht, und mache sie immer noch, obwohl ich nur eine leichte Unerfunktion nach der OP hatte. Die Wortfindungsstörungen kann ich – wie Alba auch – meist geschickt überspielen. Aber wenn ich mich überhaupt nicht mehr verständlich machen kann – wie Wirbel es auch beschrieben hat -, dann fühl ich mich sehr eingesperrt in mir selber. Ich spüre und sehe, was passiert, bzw was nicht geht und kann es trotzdem nicht ändern. Langsam lerne ich, dies gelassener zu ertragen, schliesslich geht es ja nach einer Weile vorbei. Aber im Unterricht ist das schon sehr schwierig.

Viele Grüße

Alexa

Maria2
Moderator
pap. Karzinom pT3 tall-cell-Variante

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309964

Hallo zusammen,

ich hatte in Unterfunktion Konzentrationsschwierigkeiten und tu mich manchmal in der leichten Überfunktion auch ganz schön schwer (wenn meine Gedanken so sprunghaft sind 😉 ).

Aber für die RJD hab ich damals ca. eine Woche lang mein Thyroxin abgesetzt, und genau da hab ich mich dann so richtig gut gefühlt. ❗

Na ja, es gibt gute und schlechte Tage in meinem Befinden, die Schwankungen sind finde ich extremer geworden, denn an guten Tagen könnte ich Bäume ausreißen, an schlechten läuft fast gar nichts.

Viele Grüße von
Maria

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:daumen:

meerblau
Nutzer*In
Pap. SD-Ca, follikuläre Variante

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309965

Hallo,

ich habe viele Monate gebraucht, bis ich nach der Unterfunktion für die erste RJT wieder Auto gefahren bin. Ich habe in kurzer Zeit so viele Fehler bei meiner Arbeit gemacht wie in vielen Jahren vorher nicht.

Mit meiner unerkannten Unterfunktion vor dem SD-Krebs (freien Hormone niedrig normal, TSH bei 5) war ich definitiv depressiv. Das ist jetzt in der ÜF weg aber ich bin noch immer antriebslos und habe nur an wenigen Tagen einen wirklich klaren Kopf. Meist auch nur für kurze Zeit.

Konzentration ist nicht mehr ganz so toll. Aber nicht lange nicht so dramatisch wie die Erschöpfung. Ab und zu habe ich Wortfindungsstörungen.

Über eine ausführliche Studie würde ich mich freuen und ich würde mich auch gleich als Forschungsobjekt anbieten!
Mir scheint die reduzierte Lebensqualität bei uns SD-Krebslern oftmals unter den Tisch zu fallen („Luxuskrebs“, „Seien Sie doch froh, dass Sie am Leben sind“, „Heiraten Sie einen reichen Mann“, „Trinken Sie viel Kaffee“, …

Für alle die von Fatigue Betroffenen: Es läuft noch immer eine Studie mit Methylphenidat. Siehe http://www.deutsche-fatigue-gesellschaft.de mit Ärzten in Hamburg, Bad Sooden-Allendorf, Dortmund, Köln und Leipzig.

Viele Grüße
Esther

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sd-wirbel
Nutzer*In
SD-CA med.+papillär/Hypopara, OP 2007, RJT, RJD, AHB+onk.Reha: Allgäu /

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309966

Hallo,

das scheint ja doch ein ganz interessantes Thema zu sein, da in kurzer Zeit recht viele Postings geschrieben wurden.

Ich biete mich gerne an, mal einen „Fragebogen“ zu konzipieren, den wir hier einfach ins Forum setzen. Das hat natürlich nicht den Anspruch einer „Studie“. Allerdings könnte ich das frühestens Mitte Oktober in Angriff nehmen – ja, ja, die Rentner …

Kann sein, dass nichts dabei herauskommt und dass die subjektiven Berichte so sind, wie Harald befürchtet, und er hat ja nun wirklich die besseren Erfahrungen. Aber das wäre auch nicht dramatisch … Klar ist auch, dass jeder Fall anders zu beurteilen ist – ich weiß …

„Anonym“ schrieb ich, weil vielleicht Einige nicht so viel von sich preisgene möchten – da könnte man aber doch wohl uneingeloggt als „GAST“ posten – oder??

Wer hält was davon (Antwort auch gerne als PM, damit´s hier nicht zu voll und unübersichtlich wird)?

Gruß
Wirbel

AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309952

Hallo Wirbel,

ich seh es richtig vor mir, wie Du im Möbelhaus gesessen hast. Auch ich habe manchmal Schwierigkeiten, irgendwo wieder hin oder herauszufinden und kann mir räumliche Dinge schlecht vorstellen (z.B. an welcher Seite unseres Bootes ich die Plane hochrollen muß, weil wir am heimischen Steg anlegen, im Ernst)

Nun ist aber folgendes:
a) sagt man Frauen (wahrscheinlich zu Unrecht) nach, sie hätten einen schlechteren Orientierungssinn als Männer. Viele Thesen dieser Art über Geschlechterunterschiede sind allerdings durch die moderne Hirnforschung inzwischen widerlegt oder zumindest zweifelhaft. Was man z.B. weiß ist, daß Frauen sich eher an Details orientieren, Männer sich eine Art Draufsicht auf die Räumlichkeiten vorstellen. Dieser Punkt hätte rein gar nix mit unsere SD-UF zu tun.
b) Das ist jetzt sehr persönlich: wir haben in der Familie auch Alzheimer und Demenz gehabt. Einer der ersten Anhaltspunkte war (neben dem Vergessen von Daten und Terminen) eine zunehmend mangelnde räumliche Orientierung. Meine Mutter hat sich bei einer Busfahrt nach dem Aufsuchen der Toilette einmal dermaßen verlaufen, daß die ganze Busgesellschaft sie 2 h suchen mußte.
Für mich selber ist das eine meiner größten Zukunfts-Ängste überhaupt. Deshalb würde es mich wahrscheinlich eher beruhigen, wenn ich Ausfälle solcher Art auf die fehlende SD oder die UF oder die ÜF schieben könnte.

So, und hier fängt mein Problem an mit unserer Diskussion. Wir sollten uns hüten, Hypothesen auf Hypothesen zu häufen, vor allem, weil wir ja keine Lösung oder Hilfe im Blick haben dafür.

Im Moment wissen wir nur: da gibts eine Studie und die hat nachgewiesen, daß es nach einer milden Unterfunktion zu Veränderungen im Hirn kommt, und diese Veränderungen bestehen auch dann noch fort, wenn die Unterfunktion medikamentös beseitigt ist.
Wir wissen hingegen nicht:
– Welche Bedeutung haben die genannten Veränderungen ganz genau?
– Treten derlei Hirn-Veränderungen auch bei unserer kurzzeitigen Unterfunktion vor RJT auf?
– Hat die Tiefe der Unterfunktion eine Bedeutung?
– Hat die Länge der Unterfunktion eine Bedeutung?
– Welche Bedeutung wäre das jeweils?
usw.

Was wir hier in diesem Thread machen, ist neben dem Austausch praktischer, aber sehr subjektiver Erfahrungen, auch sehr viel Spekulation. Undzwar Spekulation, für die wir keine Basis außer einem ganzen Haufen bloßer Annahmen haben (s. meine Fragen oben)

Ich habe dergleichen spekulative Folgerungen aus bloßen Annahmen und subjektiven Erfahrungen mehrfach z.B. im Hashi-Forum beobachtet.
Da gab es regelrechte Wellen:
– die „Amalgam ist an allem schuld“-Welle
– die „HPU/KPU ist an allem schuld“-Welle
– die „Magnesium hilft bei allem und jedem“-Welle
– die „Nebennierenschwäche ist an allem schuld“-Welle usw.
Man kann das komisch finden. Für die Betroffenen ist es alles andere als das. Sie geben z.B, viel Geld dafür aus, um zu (Privat)-Ärzten zu gehen, die all diese Dinge diagnostizieren und behandeln. Und einigen hilft es sogar, genau bis zur nächsten Welle, so scheint mir.

Wenn Du, Wirbel, also so eine Umfrage versuchen magst, so sollten wir uns über deren Status besonders klar sein. Zu den genannten Unwägbarkeiten kommt dann noch hinzu, daß unser Forum keinesfalls repräsentativ ist und daß von den Mitgliedern auch nur ein kleiner Teil mitmachen wird.

So, uff, jetzt habe ich Dich/Euch aber zugetextet, sorry.
Wer bis hierher gekommen ist, dem danke ich aber trotzdem-

LG von Alba

Entchen
Nutzer*In
PapCa T2 2002, Eins.Stimmbandlähmung

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309948

Hallo Alba,

dass wir keine repräsentative Umfrage erhalten, ist auch meine Meinung. Hier im Forum bewegen sich in der Regel überwiegend diejenigen, die Probleme hatten oder noch haben, wobei ich jetzt in den über sechs Jahren meiner Anwesenheit hier feststelle, dass bei den meisten das Interesse und damit die Präsenz hier nachlässt, desto länger die Krebserkrankung zurückliegt und man gelernt hat, sich entweder mit den Folgen zu arrangieren oder keine nenneswerten Folgen mehr spürt.

Wer also hier antworten wird, hat vermutlich Probleme und damit wird das Ergebnis nicht repräsentativ sein, das muss uns eben bewusst sein.

Im Übrigen meine ich, auch wenn jetzt viele unken werden, es gibt Schlimmeres. Ich habe auch diese Hoch und Tiefs, Tage da könnte ich Bäume ausreißen, Tage an denen ich kaum die Füße voreinander bekomme. Und genau wie Du es empfindest: ich funktioniere gut unter Stress, komme ich zur Ruhe, breche ich dann richtig ein und kann mich schlecht regenerieren, weil ich die richtige Ruhe nicht finde. Meine persönliche These ist dazu, dass ich immer ein bestimmte Menge Hormone habe, die für Stress reicht und in der Ruhephase dann zuviel ist. Und im Stress überfordere ich mich dann, deshalb bin ich nachher k.o.

Ich denke mir allerdings immer, es hätte schlimmer kommen können. Menschen mit anderen Krebsarten oder anderen Krankheiten sind viel schlechter dran als wir. Eine Chemo zerstört auch Gehirnzellen, ich habe da eine Kollegin, die kann sich auch Jahre nach der Chemo oft noch weniger konzentrieren als ich. Meine Mutter hat MS und was sie so ertragen muss, damit kann ich froh sein, dass es mir so „gut“ geht. Also was soll das alles. Wenn wir es nicht ändern können, müssen wir es hinnehmen und das Beste draus machen und nicht ständig nach Ursachen suchen.

Man sollte jeden guten Tag genießen und froh sein, dass es sie gibt und froh sein, dass es uns nicht schlimmer erwischt hat.

Und an alle, deren RJT noch nicht lange her ist: es kann durchaus zwei Jahre dauern, bis es wieder besser geht. Wichtig ist immer, die persönliche Wohlfühldosis von dem richtigen Hormonpräparat zu finden und die kann durchaus ein Unterschied von 12,5 µg täglich sein. Bei mir gab´s z. B. nach 5 1/2 Jahren nochmal eine spürbare Verbesserung, als ich durch die Rabattverträge von L-Thyroxin auf Euthyrox umsteigen musste. Man braucht viel Geduld…..

Liebe Grüße
Entchen

Entchen

sd-wirbel
Nutzer*In
SD-CA med.+papillär/Hypopara, OP 2007, RJT, RJD, AHB+onk.Reha: Allgäu /

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309951

Ein braves HALLO an Alle!

Tut mir ja nun Leid, dass ich wieder mal ins Fettnäpfchen getreten bin. Zitat vom Entchen: „ Also was soll das alles. Wenn wir es nicht ändern können, müssen wir es hinnehmen und das Beste draus machen und nicht ständig nach Ursachen suchen. „

Was dass soll? Ich hatte die Idee, festzustellen, ob nachträgliche Defizite von der Höhe der Unterfunktion abhängen könnten. Und ich dachte nicht, dass ich auf eine so starke Abwehr stoßen könnte. Ich bin nun mal wissenschaftlich orientiert und geprägt. Und habe mir nichts Böses dabei gedacht. Das ein Ergebnis einer wissenschaftlich fundierten Studie nicht annähernd gleich käme und subjektiv ist, ist ja wohl sebstverständlich. Wir sprechen ja hier alle von subjektiven Empfindungen.



@Entchen
, Du hast mir Deine Meinung bereits per PM geschrieben. Ich akzeptiere sie gerne als Deine Einstellung. Warum aber zusätzlich diese öffentliche Ablehnung meiner Idee? Weshalb soll nicht jemand, der auch daran Interesse hätte, seine Situation hier kurz schildern? Es sollte doch niemand dazu gezwungen werden…

Und Ursachen-Forschung halte ich durchaus nicht für unnütz. Fall längerfristige Defizite nämlich abhängig sein sollten von der Höhe der UF, wäre manchen geholfen, der vor einer RJT – wie ich – nach sehr kurzer Zeit hohe TSH-Werte aufweist.
Für denjenigen wäre es ggf. ratsam, eine RJT früher einzuleiten und nicht erst nach längerem Hormonentzug (und einem TSH von 150).



@ALBA
:
Natürlich liegt es mir fern, Zukunftsängste zu wecken! Vielleicht hast Du Recht mit Deinem Einwand und Deiner Vorsicht – Du hast die besseren Forumserfahrungen.
Allerdings hat sich das Thema m.E. nach dieser Abwehr von alleine erledigt. Es werden voraussichtlich keine Aussagen mehr über eine Korrelation gemacht werden.

Warten wir also ab, welche Ergebnisse die o.g. Studie, über die Harald berichtete, aufzeigt.

Ich wünsch Euch noch einen regenarmen Sonntagabend!
Wirbel

Entchen
Nutzer*In
PapCa T2 2002, Eins.Stimmbandlähmung

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309950

Hallo Wirbel,

ich wollte Dich nicht persönlich angreifen, wenn es so klang, dann bitte ich um Entschuldigung.

Entchen

Entchen

AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309949

Liebe Wirbel,

mit Zukunfstängsten meinte ich meine eigenen, ganz persönlichen und nicht, daß eine Umfrage diese erst bei mir oder bei anderen wecken könnte. Vielleicht habe ich mich da ungeschickt ausgedrückt.

Wenn Du, wie Du schreibst, wissenschaftlich geprägt und orientiert bist, dann wirst Du ja bestimmt verstehen, daß das worum es mir konkret geht, ein Teilaspekt des sogenannten Ockhamschen Messers ist.

Auch Dir einen schönen Abend von Alba

Anonym
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