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Umwandlungsstörung

  • Dieses Thema hat 6 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 04.04.2022 - 15:41 von Sabina.

Umwandlungsstörung

| Beitrags-ID: 252555

Hallo,

ich wollte mal einen Zwischenstand geben
Dieses Jahr war die Hölle, zu meinen Gewichtsproblemen, seelischen Unausgeglichenheit und Depressionen kamen dieses Jahr noch Herzprobleme dazu, 2 Ablationen mußten bei mir gemacht werden, eine davon in Los Angeles im Urlaub, wo ich auf der Intensivstatipon gelandet bin.
Die letzten Jahre bin ich von einem Endo zum nächsten und wurde freundlich oder auch weniger freundlich als hysterische Psychotante hingestellt.
In der endokrinologischen Ambulanz am Uniklinikum Heidelberg hat man mir erklärt Umwandlungstörrungen gäbe es nicht und T3 Zugabe naja das sei bei den Leuten ein Placeboeffekt.
Das war diesen Sommer – ich habe mir dann einen Termin in Darmstadt bei einem Hormonarzt besorgt und einige Werte auf eigene Kosten machen lassen unter anderem
rT3
Der Besuch dort verlief ganz gut
Ich habe großen Mangel an Vitamin D
Brauche Iod
und habe eine Umwandlungsstörung, daher soll ich jetzt Novothyral nehmen
1 Woche
morgens 1/4 L-Thyrpxin 88 und 1/4 Novothyral mittags 1/4 Novoth.

2 Woche
1/2 Novo morgens 1/4 Novo nachmittags

wenn das gut geht nach etwas 2-3- Wochen

morgens und abends 1/2 Novo

zudem wurde noch eine Östrogendominanz festgestellt.

Heute war ich dann beim NUK, den ich sehr mag und dem ich vertraue, Die Umwandlungsstörrung war Anfang des Jahres zwischen uns Thema, es wäre möglich hat er damals gesagt, wollte aber erst T4 – Dosis senken und schauen wie es mir mit einem TSH bei ca. 1 geht. Mit dieser Senkung fingen die Probleme massiv an als dann im Mai die erste Abblation war hat er es nicht gewagt mir Thybon zu geben. Die zweite Abblation war erfolgreich.
Sowohl mein NUK als auch der Hormondoktor in Darmstadt vermuten daß der jahrelange Überschuß von T4 in meinem Körper zu den massiven Rhytmusstörrungen geführt haben.
Eine körperliche Ursache wurde dafür nie gefunden man hat dann vermutet es sei genetisch bedingt.

Ich bin froh, dass es jetzt besser werden kann, aber entsetzt wie ich von den Fachärzten behandelt wurde.

Mein NUK ist im Klinikum und da kann ich leider nicht einfach alle paar Wochen vorbeispazieren, also habe ich zwischendrinn Endos besucht und mich von meinem Hausarzt als psychosomatische Kranke titulieren lassen.
Mittlerweile habe ich es massiv an der Psyche – ich gebe es zu.
Mir wäre einiges erspart geblieben, hätten Ärzte mir zugehört und mich ernst genommen
Ich hoffe es wird jetzt endlich besser

Sunna
Hashimoto mit TRAK´s 2005 (MB Komponente)

Antwort auf: Umwandlungsstörung

| Beitrags-ID: 356355

Liebe gosia,

ich drücke Dir die Daumen, dass es schnell bergauf geht.

Ich selbst habe auch das Gefühl, dass mir das viele T4, was ich brauche, um einen akzeptablen fT3 zu bekommen, nicht so gut tut.

Reduziere ich das T4, gehen manche Sachen besser, dafür kann ich zum Beispiel nicht denken und bin nur noch depressiv.

Ich taste mich seit 2 Tagen auch langsam an T3 ran – mit Thybon.

Ich ersetze gerage 6,25µg T4 durch 2,5µg T3 – was ein totales Gebrösel ist.

Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder in MA in der Selbsthilfegruppe.

LG, Sunna

Antwort auf: Umwandlungsstörung

| Beitrags-ID: 356356

Hej Sunna,

ich hab das immer noch nicht so ganz kapiert. Die letzten Monate waren ganz furchtbar – nicht mehr belastbar, depressiv, verzweifelt, Lebensangst, ruhebedürfniss ohne ende.
seit 3 Tagen sehe ich wieder licht am Ende des Tunnels. Die innere Müdigkeit geht weg (aber das ist bestimmt ein Placeboeffekt – wie mir der Endo in Heidelberg erklärt hat)
Ich bin auch wütend auf die Ärzte, die mich nicht ernst genommen haben und als reine psychotante hingestellt haben. Bin froh, dfas ich rT3 auf Eigenkosten hab testen lassen.
Hab übrigens bei meinem Kardiologen angerufen, weil ich dachte Wechsel aufs Kombipräperatr, besser ich frag mal nach, ob ich was beachten soll – er hat keine Ahnung, er kennt sich nicht aus, hat er mir mitgeteilt.
Hammer oder? Ein Kardiologe sollte doch über die Wirkung von Schilddrüsenhormonen Bescheid wissen. Na, was solls,
Erzähl mal wie es dir mit Thybon geht. Nimmst du es über den Tag verteilt? wie hast du vor zu steigern?

Übrigens, meoine Erfahrungen decken sich mit deinen. Meine Probleme gingen erst richtig im März los als ich auf 88 Thyroxin gesenkt wurde, dann kamen im Mai die Herzrhytmusstörrungen – weniger massiv hatte ich die schon im April, dachte aber das läge an der Dosisänderung.
Seitdem hab ich 100 und 88 im Wechsel genommen. Die zweite Ablation war dann erfolgreich und jetzt sagt auch der NUK wir wagen es. Wenn es mit Novothyral nicht klappen sollte, will er mir Thybon geben.

Jetzt suche ich Infos zu rT3, was das im Körper eigentlich so macht.
Mensch bin ich froh, ich hab doch noch alles Tassen im Schrank
Dir auch gutes Gelingen

Antwort auf: Umwandlungsstörung

| Beitrags-ID: 356357

Hallo ,

kennst Du diese Europäische Leitlinie zur L-T4 und L-T3-Substitution (2012).

Da wird auch auf das rT3 eingegangen.

Viele Grüße
Harald

Sunna
Hashimoto mit TRAK´s 2005 (MB Komponente)

Antwort auf: Umwandlungsstörung

| Beitrags-ID: 356358

Hallo gosia,

soweit ich weiß wird das rT3 als eine Art Schutzmechanismus des Körpers hochgefahren, wenn man zu viel T4 nimmt.

Damit nimmt aber auch die Wirkung der SD Hormone in den Zellen ab und man fühlt sich wie in einer SD Unterfunktion, was zellulär ja auch so ist.

Ich kenne das selbst, wenn ich mit T4 überdosiert bin – ich fühle mich müde, erschöpft und depressiv.

Da wir keine SD mehr haben brauchen wir aber genug T4, um genug umzuwandeln – uns fehlt ja auch der Anteil T3 aus der SD. Für manche ist das aber nichts das viele T4 und sie fühlen sich nicht gut damit.

Viele Ärzte schauen nur auf den TSH und sehen, ah, der ist aber zu niedrig, also muss der Patient T4 reduzieren.
Dann sieht der TSH oft schön aus, aber der fT3 rutsch ab – so war es auch bei mir.

Mit 100µg habe ich einen TSH von 0,1-0,3. Ich soll reduzieren. Mache ich und der TSH liegt toll bei 0,96.
Alles supi, sagt meine Ärztin, nur ich kann keinen Satz mehr geradeaus denken.
Das sieht man, gott sei Dank, am abgesoffenen fT3 Wert bei mir. Der liegt dann ganz am unteren Ende des Referenzbereiches.

Mit dem Thybon muss ich erst einmal aussetzen, da ich wieder üble Überfunktionssymptome bekommen habe.
100µg T4 ist halt zu viel und dann noch T3 dazu – geht nicht.

Also reduziere ich jetzt das T4 und starte dann erneut.

Ich hoffe, dass es Dir weiter viel besser geht!

Liebe Grüße, Sunna

Antwort auf: Umwandlungsstörung

| Beitrags-ID: 356359

Hej Sunna,

bei mir läuft es eigentlich gut. Ich bemerke 5-7 Stunden nach der Einnahme (1/4 L-Thyroxin 88 1/4 Novothyral 100 ein Absacken mein Puls ist heute z.B. auf 101 geklettert Blutdruck 119/87.
muß ich mir Sorgen machen? Ich glaube nicht.
Die Progestereon creme habe ich seit Samstag ich merke das sich was tut.
Innendrinn bin ich wacher aber da sind auch leichte Ü-Symptome ganz leicht allerdings, das hat mit dem „wachsein“ zu tun denke ich. Bin am Überlegen wie ich in 2 Wochen Blutwerte bekommen soll. Nach Darmstadt fahren hab ich eigentlihc keine Lust.
Na mal sehen
Dir noch gutes Gelingen – man muß sich rantasten, das ist klar und dazu braucht man ne regelmäßige Blutkontrolle . das gestaltet sich bei mir als schwierig

Sabina
Gast

Antwort auf: Umwandlungsstörung

| Beitrags-ID: 417626

Hallo gosia,

Bei welchem hormonarzt in Darmstadt warst du denn? Ich suche verzweifelt einen Arzt im Raum Darmstadt, der sich mit rT3 auskennt.

Vielleicht kann mir hier jemand helfen?

Danke. Vg

 

 

  • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monaten, 3 Wochen von Harald.
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