Hallo Olivia,
Calcium-Vit-D-Kombis wie Calcigen D sind für die Behandlung des Hypopara nur geeignet, wenn keine anderen Vitamin-D-ähnlichen Medikamente (Rocaltrol, AT10, EinsAlpha, usw.) genommen werden und die Tagesdosis nicht nach Bedarf variiert wird (was aber viele Patienten tun).
Viele Grüße
Frauke
Sorry wenn ich erst so spät antworte.
Also mein Apotheker war mal beleidigt, als ich diese Kombipräparate als „Pipifax“ bezeichnet habe. Ja, es gibt Leute, denen das als Nahrungsergänzung gut tut. Es geht auch noch bei leichten Problemem mit Calciumunterversorgung. Und auch wer was vorbeugend gegen Osteroporose tun will, der soll sich die Dinger auch reinschmeißen.
Adabsurdum wird das ganze geführt, wenn das Calcium dann auch noch gleichzeitig mit Natrium in einer Tablette angeboten wird. Ich bin zwar kein Chemiker, aber diese beiden Mineralien heben sich in der Wirkung auf.
Wer allerdings keine Nebenschilddrüsen mehr hat, der muss den ganzen Bedarf künstlich zuführen. Und da sind eben andere Kaliber maßgeblich. Und das hochwirksame D3 wie Rocaltrol oder AT soll eine bessere Verwertung des Calciums bewirken. Und das funktioniert auch. Diese D3-Präparate sind aber nicht ohne und man sollten tunlichst darauf verzichten, eigenmächtig die Dosis zu ändern. Dann kann es schon mal ganz schnell zum Calciumschock und Nierenversagen kommen.
Das einzige was ihc in dieser Richtung empfehlen kann sind die Kaudragees Calcium mit D. Diese habe ich immer dann eingenommen, wenn ich mal eine Magenverstimmung mit Erbrechen hatte. Auf den angeschlagenen Magen dann auch noch das saure Calcium zu nehmen ist unmöglich. Und in eine Calciumunterversorgung fällt man da ganz schnell. Und dann waren die Dragees immer die letzte Rettung. Allerdings sind die auch nicht ganz billig.
Gruß
Stefan