Hallo zusammen,
bewilligt war noch nichts. Wir hatten zunächst (wohl etwas zu idealistisch) überlegt, das ganze nebenher und aus eigener Tasche irgendwie hinzukriegen. Dann tauchte die potentielle Finanzierungsmöglichkeit auf, und ich hatte die Idee mit den einheitlichen Laborwerten für alle, die natürlich die Hauptkosten ausmachen. Die Unmöglichkeit jedem Hausarzt „auf Kommando“ jede Menge Laborwerte zu entlocken, und die Uneinheitlichkeit der Methoden und Normbereich bei den verschiedenen Labors ist ein echtes Problem. Man kann schließlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Inzwischen scheinen mir diese einheitlichen Laborwerte total unerlässlich zu sein, um halbwegs Qualität zu produzieren. Wir sind so eine bunt gemischte Gruppe (Alter, Grunderkrankung, Dauer der Erkrankung, OP-Zahl usw.) dass irgendwas einheitlich sein muss, um überhaupt eine Basis für halbwegs sinnvolle Aussagen zu haben. Außerdem könnte ein Satz qualitativ hochwertiger Laborwerte als Motivation und „Belohnung“ für den Aufwand dienen, den jeder Teilnehmer schließlich auch hat.
Mal sehen, was Dr. Bohrer noch erreicht. Auch ich werde natürlich nach weiteren Möglichkeiten suchen. Und vielleicht hat sonst noch jemand eine Idee? Die InSeNSU selbst wird jedenfalls keinerlei Gelder von Krankenkassen oder Firmen einwerben können (wie Harald), solange wir kein eingetragener Verein sind. Es ist auch so für die Projektgestaltung schon schwierig genug, dass mit meiner Person alles steht und fällt.
Und da meine schmerzhaft entzündete Zahnlücke im Moment ohnehin einen erheblichen Teil meiner Energie verbraucht, tendiere ich dazu, das ganze Thema zumindest bis nach Ostern erstmal „auf Eis zu legen“. Dafür bitte ich um Verständnis.
Viele Grüße
Frauke