Moin Ina,
hat dir der Neurologe auch erklärt, was für Symptome bei einer endogenen Depression auftreten oder wie macht sich sowas bemerkbar?
Murma’s Ausführungen habe ich eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Ich kann aber gern mal kurz schildern, wie das bei mir war.
Ich war ständig müde, schlief ein, sobald ich zur Ruhe kam (beim Fernsehen oder Zeitunglesen), hatte zu nichts Lust und keinen Appetit („Wieviel Brötchen soll ich mitbringen?“ „Och – für mich reicht ein halbes…“).
Was ich nicht hatte, waren trübe Gedanken, „ich-bin-an-allem-schuld“-Gefühle oder gar Selbstmordgelüste. Ich wollte einfach nur in Ruhe gelassen werden.
Meine Frau meinte später zu mir (als alles vorbei war), sie wisse nicht, ob sie es so auf Dauer mit mir aushalten hätte können. Ich sagte nur, wär‘ doch gar nicht so schlecht, sie bräuchte mich nur alle zwei bis drei Tage abstauben, und könnte ansonsten tun und lassen, was sie will. 
Aber um ehrlich zu sein: Mir gefällt es jetzt besser als wie es in der schlimmsten Phase war.
Viele Grüße
Tuvok[/b]