Achtung

Ratschläge auf der Website können keinen Arztbesuch ersetzen
Okay

Startseite Foren Schilddrüsenkrebs Nachsorge des Schilddrüsenkrebs FAQ: TSH-Unterdrückung nach Schilddrüsenkrebs – eine Risikoabwägung Antwort auf: FAQ: TSH-Unterdrückung nach Schilddrüsenkrebs – eine Risikoabwägung

AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: FAQ: TSH-Unterdrückung nach Schilddrüsenkrebs – eine Risikoabwägung

| Beitrags-ID: 317240

Hallo,

Auch Patienten mit Schilddrüsenkrebs werden lebenslang mit TSH-unterdrückenden Levothyroxindosen behandelt.

Das stimmt nicht – im Gegenteil!
Selbst bei manchen Hochrisiko-Patienten geht man nach einigen Jahren (und versteht sich: nach erfolgreicher Ablation) dazu über, den TSH-Wert wieder ansteigen zu lassen in den niedrig normalen Bereich.

Die reale Gefahr vor allem für das Herz (Kammerflimmern) bei TSH-Suppression scheint nämlich höher zu sein als die eines Rezidives.

In Hinsicht auf SD-Krebs bot die von Schilddrüsen-AUA beworbene Seite (auf der einem als erstes die geschaltete Werbung ins Auge springt 🙄 ) noch nie solide Informationen.
Ich persönlich hätte deshalb auch bei anderen SD-Krankheiten meine Zweifel.

Grüße von Alba

P.S. Dies hier ist neuer als die alte Studie, auf die sich Schilddrüsen-AUA beruft:
Julia Kharlip, David S. Cooper
Recent developments in hyperthyroidism
The Lancet, Vol. 373, 6. Juni 2009, Seite 1930-1932
Und darin kommt man zu durchaus anderen Erkenntnissen.

Sie möchten uns finanziell unterstützen?
Bundesverband Schilddrüsenkrebs – Ohne Schilddrüse leben e.V.
GLS Gemeinschaftsbank eG|IBAN: DE52 4306 0967 4007 2148 00|BIC: GENODEM1GLS

Spenden mit einem Klick