Hallo zusammen,
die Beiträge sind schon älter aber passen zu meinem aktuellen Problem.
Mir wurde am 2.6.17 die komplette Schilddrüse inkl 38 Lymphknoten beidseitig (24 davon befallen) entfernt. Die Diagnose war schon vorher durch Biopsie so gut wie klar.
Aber 21.6. dann eine hochdosierte RJT . Nachuntersuchung ergab erstmal ein gutes Ergebnis, soweit wurde alles erwischt, keine weiteren Metastasen sichtbar, weitere Untersuchungen und ggf. 2. RJT erst in 6 Monaten.
Jetzt hab ich aber echt akute Beschwerden am Hals. Die Narbe schmerzt bzw. der Hals ist super berührungsempfindlich, von Anfang an. Optisch ist die Wundheilung super.
Mein Hals fühlt sich super blockiert und kürzer an, habe Probleme beim Schlucken, die Seiten des Halses innen stechen, drücken, schmerzen. Als wäre was entzündet innen. Fühle mich fast so krank wie nach der OP. Von außen aber weder rot noch geschwollen.
Die RJT ist 4 Wochen her. Hatte da auch Probleme mit Ohrspeicheldrüsen und Entzündungsschmerzen im Hals. Wurde dann besser, fühlt sich jetzt aber wieder ähnlich an. Kann das sein? Kann es auch ein Lymphstau sein durch das Wetter? Kann das noch Wundheilung sein innen? Oder Verwachsungen?
Bin ich zu ängstlich und ungeduldig? Bin seit 7 Wochen krank und fühle mich auch noch null arbeitsfähig. Die Einstellung auf L-Thyroxin 125 ist ok, bin aber noch viel müde und null leistungsfähig. Hab auch Angst dass es nie wieder so wird wie früher…
Fühle mich mit der Diagnose und den Problemen ziemlich allein und meine Ärztin ist im Urlaub. 😭
Liebe Grüße
Polly