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HaraldBundesgeschäftsführer
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follikulärer SD-Krebs 1997 (oxyphil), Zungengrundkrebs 2024

Antwort auf: Studie: Effektive Aktivität zur Ablation (Jentzen 2014)

| Beitrags-ID: 360310

Hallo Karl,

habe mich schon die ganze Zeit gewundert, dass du von einer S1-Leitlinie von der Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN) sprichst.

Auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmeidizin gibt es immer noch einen Link zur DGN: Verfahrensanweisung zur RIT beim differenzierten SD-Krebs (2007), ohne einen Hinweis, dass diese veraltet ist (habe dem Webmaster der DGN eine E-Mail geschickt).

Habe nun die neue S1-Leitlinie DGN: Handlungsemfpehlung zur RIT beim differenzierten SD-Krebs (2015) aufgenommen.

Zum Verständnis FAQ-Hilfe: Was ist eine S1-, S2-, S3-Leitlinie?

Die oben angeführte Studie in diesem Thema (Thread) von Jentzen findet übrigens in der S1-Leitlinie der DGN Berücksichtigung.



@narcoleptic
: Aus dem Befund den du schreibst, sowie aus den Leitlinien kann ich dir keine Antwort geben, warum die Dosis bei dir so hoch war.
Es wurde bei dir eine Dosimetrie mit 36 MB (I-123 oder I-131?) durchgeführt, und das Uptake war eben nur 0,15%. Uns so wie ich es verstanden habe, ist es so: je geringer das Uptake um so höher kann die Aktivität eingesetzt werden, um Metastasen durch das radioaktive Iod I-131 zur zerstören, ohne dass die Strahlenbelastung für das Knochenmark zu hoch wird. Wie gesagt, so habe ich es verstanden, bin kein Arzt oder gar Nuklearmediziner, frage daher am besten bei deinen Nuklearmedizinern nach.

Viele Grüße
Harald