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Antwort auf: einseitige Stimmbandlähmung – Operation zur Unterfütterung?

| Beitrags-ID: 362814

Hallo Moudy43
Selbst hatte ich im Juli 2013 eine SD OP mit postoperativ beidseitiger Stimmbandlähmung
Ich kann zu dieser OP nur soviel sagen, dass mein HNO kurz darüber nachgedacht hat, sie mir jedoch letzendlich nicht empfohlen hat.

Sofort nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, habe ich über 10 Monate 3x wöchentlich Logopädie bekommen.
Zusätzlich Zuhause selbst weiter geübt, was nicht einfach gewesen ist, da mir ewig die Luft aus ging.

Es ist eine harte Zeit, die sich aber lohnen kann, 8 Monate, ist wie schon dkr schreibt viel zu kurz um zu wissen ob sich der Nerv wieder erholt.
Das braucht unheimlich viel Zeit und Geduld und ja ich weiß das ist teilweise unheimlich schwer man gerät an seine Grenzen..war doch vor der OP alles in Ordnung.
Ich würde nochmals wenigstens 10 Logopädiesitzungen in Anspruch nehmen.
Ganz wichtig ist, dass der Therapeut auch Erfahrungen im Bereich der richtigen Atmung hat.

Sprich auch mal mit deinem Arzt, über unterstützende Medikation für die die Nerven.
Mir hat das zusätzlich zur Logopädie sehr geholfen, da in den allermeisten Fällen die Nerven stark beleidigt sind und sich nur gaaaaanz langsam wieder erholen.

Meine beidseitige Lähmung ist so gut wie ausgeheilt.
Der Stimmlippenschluss ist nicht zu 100% da, aber es behindert mich zum Glück nicht.
Jetzt wenn es von der Jahreszeit her etwas nebelig/feucht ist, dann bin ich kurzzeitig etwas belegt. Damit lässt es sich aber gut leben, stimmlich bin ich von vor der OP nicht zu unterscheiden

Liebe Grüße und alles Gute
Sommerwind