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Antwort auf: Diabetes Insipidus

| Beitrags-ID: 365444

Hallo Stefan,

steht denn überhaupt schon fest, welchen Diabetes Insipidus Du hast? Centralis oder renalis?

Der Test ist schon lange nicht mehr so schlimm, mittlerweile wird an den meisten Kliniken nur noch ein verkürzter Durstversuch gemacht. In der Glandula-Broschüre steht z.b. folgendes:

Bei der Diagnostik des Diabetes insipidus wird
zunächst der Patient aufgefordert für 6 bis 8
Stunden nicht zu trinken (Durstversuch). Es
wird geprüft, ob der Patient in der Lage ist, die
Urinproduktion zu vermindern und den Urin zu
konzentrieren. Wenn dies nicht der Fall ist, erhält
der Patient kleine Mengen Vasopressin, oft
durch eine Injektion, um die Wirkung von Vasopressin
direkt an der Niere zu testen. Fehlt das
Hormon im Blut, führt die Gabe von Vasopressin
unmittelbar zu einem deutlichen Rückgang
der Urinmenge. In einigen Fällen, z.B. bei teilweisem
Ausfall von Vasopressin, kann durch
konzentrierte Kochsalzinfusion die Vasopressinfreisetzung
stimuliert werden und darunter die
Hormonkonzentration im Blut bestimmt werden.
http://www.glandula-online.de/fileadmin/krankheitsbilder_broschueren/Diabetes.pdf

Wie die Diagnostik z.Z. an der Uniklinik Düsseldorf gehandhabt wird, weiß ich nicht. Leider sind die Spezialisten Prof. Scherbaum und Prof. Willenberg nicht mehr in der Uni tätig. http://www.diabetes-deutschland.de/diabetesinsipidus/

Alles Gute,
Birgitt