Hallo zusammen
Wie ich „angedroht“ habe 
Berichte ich hier kurz mit meinen Erfahrungen bezüglich neuer Rezeptur vom Euthyrox.
Wie bereits vorgängig erwähnt habe ich vor einigen Wochen auf die neue Rezeptur umgestellt und weil die Werte etwas tiefer gerutscht sind gleichzeitig die Dosis ein wenig angepasst.
Ich habe von der „alten Rezeptur“ 125 ug auf die neue gewechselt und dies mit einer Dosis von 132.1 ug (5x 125 ug und zweimal 150 ug)
Die Werte mit dem „alten Euthyrox“ sahen vor der Dosis Erhöhung folgender Massen aus:
TSH: 2.69 ( 0.3-4.30)
FT4: 13.6 ( 9.0-19.0)
FT3: 4.0 (2.6-5.7 )
Dazu muss ich sagen, dass ich mein sonst schon recht hohen Sport-Anteil nochmals ein wenig erhöt habe, und eine „Kraft-Einheit“mehr eingeschoben haben. Ich für mich habe das Gefühl dass die Veränderung beim Krafttraining (Fitnessstudio) sich mehr auf meine Werte auswirken als eine Erhöhung der Laufkilometer.
Nach nun gut 8 Wochen mit der „neuen“Dosis sind die Werte wie folgt:
TSH : 2.0
FT4 : 15.7
FT3 : 4.2
Dazu ist zu erwähnen dass ich, weil mein Befund bezüglich SD Krebs negativ war, nicht auf einen tiefen TSH Wert schauen muss sondern mich da auf mein „Wohlfühl“ TSH einstellen kann. Diese Grenze ist bei mir meistens so bis genau 2.0 wobei ich da einen gefühlten recht grossen Spielraum habe.
Ich werde nun meine Dosis nochmals geringfühgig anpassen auf 3×150 ug und so insgesammt auf 135.7 ug und denke, dass es für mich dann ziemlich genau passt.
Was ist jetzt aber mein Fazit zum „neuen“ Euthyrox:
Wie bereits früher erwähnt hatte ich wärend den ersten 1 1/2 Wochen der Umstellung ganz leichte Beschwerden, bzw. spürte meinen Herzschlag am Abend besser und war Gefühlt etwas unruhiger. Dies legte ich dann allerdings nach dieser Zeit und ich hatte absolut keine anderen „Nebenwirkungen“
Ob dies mit der Dosis anpassung oder mit der neuen Rezeptur zu tun hat kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich kann mir allerdings schon vorstellen, dass mein Körper reagiert hat, als da statt eine 125 eine 150 Tablette kam bis er sich ein wenig daran gewöhnt hatte.
Darum ist es für mich auch absolut Schlüsslig Dosis Änderungen nicht zu sprunghaft sondern in kleinen Schritten zu machen und sich selbst Zeit geben sich daran zu gewöhnen.
Wenn ich meine Werte anschaue, denke ich könnte es sein, dass die neue Formel bei mir evtl. ein ganz klein wenig schwächer wirkt… aber dies ist nur ein Gefühl.
Ich persönlich kannn nun keinen wirklichen Unterschied zwischen der alten Formel und der neuen feststellen.
Ich weiss nicht was genau in Frankreich da wirklich schief gelaufen ist.
Vielleicht wirklich eine Art von Produktionsfehler bei der ersten Herstellung etc.
Oder einfach, dass die Leute schlecht informiert wurden und bezüglich Hilfsstoffen in eine über-/unterfunktion gerieten.
Für mich stimmt auch das neue Euthyrox zu 100%
Wichtig denke ich ist einfach, bei der Umstellung sich wirklich 1-2 Wochen Zeit zu geben um sich daran zu gewöhnen und nicht nach ein paar Tagen schon alles hinzuschmeissen oder auf Grund der vielen Berichte von Frankreich gleich das Produkt zu wechseln. Wenn sich dies nach 2 Wochen immer noch nicht legt kann man eine Änderung immer noch in Betracht ziehen.
Sicher dann nach 6-8 Wochen ein Kontrollmessung der Werte und die Dosis evtl. leicht anpassen.
Von den zwei Personen, welche ich kennen und auch das Euthyrox nehmen haben Beide von der Umstellung gar nichts gespürt.
Ich hoffe mit meinem Bericht von der „Euthyrox“ Front vielleicht den Einen ein wenig geholfen zu haben bzw. die „Angst“ vor einem bevorstehen Wechsel genommen zu haben.
Viele Grüsse aus der Schweiz
Hansjörg