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AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Merck ändert die Zusammensetzung von Levothyrox (Frankreich)

| Beitrags-ID: 378650

Hallo,

meine Hausärztin hatte vor vielen Jahren ebenfalls eine Schilddrüsen-OP, allerdings hat sie wohl noch ein Stückchen eigene behalten, es war nicht bösartig. Thyroxin nehmen muss sie trotzdem.
Und sie nimmt meist das, was der Pharmareferent gerade als Probepackung dagelassen hat. Ergo hat sie häufiger die Sorte gewechselt als die meisten hier und zwar ohne einen Unterschied zu bemerken.

Dem entnehme ich (und Erfahrungen aus jahrelanger Mitarbeit in der Selbsthilfe scheinen es zu bestätigen), dass Menschen ganz unterschiedlicher empfindlich reagieren auf Dosis- oder Präparatewechsel.

Speziell bei den in Frankreich gefundenen Nebenwirkungen tauchte zudem die Vermutung auf, dass die ersten Chargen des neuen Euthyrox irgendwie nicht in Ordnung gewesen seien – ich weiß nicht, was davon stimmte oder nicht.

Informiert werden sollten Patienten immer, finde ich. Weniger hilfreich sind Horrorberichte von der bösen Pharmaindustrie – sie erzeugen womöglich sich selbst erfüllende Prophezeiungen.
Wenn in meinem Selbsthilfegruppe jemand über Nebenwirkungen berichtet, so frage ich immer nach Dosis- oder Sortenwechsel, ich erzähle ihm aber keine Schreckensgeschichten von vornherein.

Besten Gruß von Alba

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